Biokraftstoff E 10

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Biokraftstoff E 10

Beitrag von KarlKompott am Mi 10 Apr 2013, 23:45

mit ajohol ... drunken 


Zuletzt von KarlKompott am Mo 12 Aug 2013, 00:28 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von Admin am Do 11 Apr 2013, 16:40

Es gibt zwar keine explizite Freigabebestätigung für die Verträglichkeit von E10 in 139FMB- Motoren. Aber es gibt auch keine Werksmitteilung, die davon abrät.

Ganz ehrlich; ich glaube auch nicht, dass das die Chinesen irgendwie tangiert, selbst wenn der Motor auf einmal in Flammen aufgehen würde (konstruiertes Beispiel).

Die Technologie dieses Motors ist ca. 30 Jahre alt, der läuft vermutlich auch mit ... Flüssigbohnerwachs (<-- das ist nur ein Witz).

Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy

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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von Carisma84 am Do 11 Apr 2013, 16:47

http://www.motorradonline.de/branche/der-wirrwarr-um-den-bio-sprit-e10-interview-mit-dem-experten/360251?seite=2

Ist ein interessanter Bericht zu dem Thema, da kann man sich dann Stück für Stück zusammen puzzeln ob unsere Maschinen E10-tauglich sind.

Ich persönlich tanke es nicht... Ich habe aus sicherer Quelle das gerade bei Motorrädern Risiken bestehen. Und mein Auto ist eh nicht E10-tauglich...

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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von Tobias Rieper am Do 11 Apr 2013, 18:32

Da kann ich wieder was von Barry in den Raum werfen.
Beim Gespräch damals wegen E85 kamen wir auf E10, und er meinte, das es kein Problem seie...(Sofern ich ihn richtig verstanden habe, er wechselt oft das Thema am Telefon...)

Ich sehe das anders. E10 soll Aluminium angreifen. Da die Vergaser, Ansaugkrümmer, Zylinder und Köpfe aus Alu sind, mach ich mir da schon gedanken drüber. Ich tanke kein E10, würd ich nichtmal im Notfall machen, da schieb ich lieber...
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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von Carisma84 am Do 11 Apr 2013, 18:48

Tobias Rieper schrieb:Da kann ich wieder was von Barry in den Raum werfen.
Beim Gespräch damals wegen E85 kamen wir auf E10, und er meinte, das es kein Problem seie...(Sofern ich ihn richtig verstanden habe, er wechselt oft das Thema am Telefon...)

Ich sehe das anders. E10 soll Aluminium angreifen. Da die Vergaser, Ansaugkrümmer, Zylinder und Köpfe aus Alu sind, mach ich mir da schon gedanken drüber. Ich tanke kein E10, würd ich nichtmal im Notfall machen, da schieb ich lieber...

Antwort darauf...

? Seitens der Motorradhersteller und des ADAC heißt es, E10 könne Alu-Korrosion verursachen. Wurde der neue Treibstoff daraufhin untersucht oder getestet?

! Ja, bei Fahrzeugen der ersten Generation von Direkteinspritzern (gibt es im Motorradbereich nicht, Red.) hat sich unter besonders kritischen Bedingungen mit hohem Druck und hoher Temperatur gezeigt, dass Aluminium an Gewindeeinschraubungen - dort findet keine Passivierung durch Luftsauerstoff statt - Korrosion auftreten kann. Aluminium wird in Gegenwart von Luftsauerstoff oxidiert und dadurch vor weiterer Korrosion geschützt. Diese sogenannte Passivierung zeigt sich durch das graue Anlaufen des ansonsten metallisch blanken Aluminiums. Die Gefahr, dass an den im Motorradsektor eingesetzten Vergasern durch die Verwendung von E10 Korrosion auftreten könnte, schätzen wir wegen der relativ niedrigen Temperaturen und der fehlenden Drücke als ausgesprochen gering ein.

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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von Tobias Rieper am Do 11 Apr 2013, 19:20

Ich habe mal ein Test gesehen, wo ein Alurohr, ähnlich einer Einspritzdüse, stetig mit E10 gespült wurde. Praktisch wie ein 45° geneigtes Rohr anner Dachrinne.
Nach einer ganzen Weile war eine Kerbe, ein gerader Drall (Pistolenlauf) und dies lagerte sich am unteren Ende ab. Aber nicht am Stück sondern in einer langen dünnen Faser. (Ok blöde erklärt). Wären das Einspritzdüsen gewesen, hätte man den ganzen mist im Brennraum gehabt... Das Bild geht mir halt nicht mehr aus dem Kopf...
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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von Carisma84 am Do 11 Apr 2013, 19:25

Tobias Rieper schrieb:Ich habe mal ein Test gesehen, wo ein Alurohr, ähnlich einer Einspritzdüse, stetig mit E10 gespült wurde. Praktisch wie ein 45° geneigtes Rohr anner Dachrinne.
Nach einer ganzen Weile war eine Kerbe, ein gerader Drall (Pistolenlauf) und dies lagerte sich am unteren Ende ab. Aber nicht am Stück sondern in einer langen dünnen Faser. (Ok blöde erklärt). Wären das Einspritzdüsen gewesen, hätte man den ganzen mist im Brennraum gehabt... Das Bild geht mir halt nicht mehr aus dem Kopf...

Kann ich verstehen... Ich bin außerdem auch einer von der Kategorie *Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht*, das heißt ich bin neuem gegenüber immer eher skeptisch.
Aber einige meiner Bekannten fahren schon seid einigen tausend KM mit E10 und haben keinerlei Beschwerden zu melden.

Sei´s wie es sei, muss jeder für sich selbst entscheiden...

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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von Tobias Rieper am Do 11 Apr 2013, 19:35

Geh mal im Ausland tanken, zb Niederlande oder Polen. Du wirst dich wundern, wie schön dein Auto auf einmal läuft.

Meine Eltern waren in Polen, und sind auf dem Rückweg vorbeigekommen. Haben gleich gesagt, fahr mal, Du wirst staunen, und das hab ich...
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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von KarlKompott am Fr 12 Apr 2013, 02:06

K.A.


Zuletzt von KarlKompott am Mo 12 Aug 2013, 00:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von Tobias Rieper am Fr 12 Apr 2013, 07:58

Am besten nen hochverdichtenden Zylinderkopf nehmen und dann Ultimate oder so tanken...
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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von AlexB am Fr 12 Apr 2013, 10:29

Moin

Ich hab wärend meine Bundeswehrzeit( 91-92 ) bei den Experimenten mit dem Treibstoff Bioethanol bzw Rapsöl mit gemacht.Der erste Panzer ( Leo2 ) wäre fast ausgebrannt weil nicht nur Dichtungen sondern auch alles was Gummi war zersetzt wurde.Und das Zeug überall rausgedrückt worden ist.Und das bei einem Fahrzeug das eigentlich alles verbrennen kann...Ein Agregat wurde komplett zerstört.Man macht sich keine vorstellung davon wie agressiv das Zeug ist.

Pressemeldung:
Anfang 1992 beginnt auch die Bundeswehr mit einem Großversuch in Schleswig-Holstein, bei dem Panzer und LKWs der 18. Panzerbrigade Boostedt mit Biokraftstoff aus Raps betrieben werden.

Als das alles durch andere Stoffe ersetzt worden ist ging es.Danach wurde beobachtet das es einen erheblichen Leistungsverlust gab und der Verbrauch dramatisch erhöht war.Meine Lehre aus den Dingen war das ich mir den Mist nicht antue.Als die 5% und 10% Beimischung kam hab ich allmögliche Treibstoffe aufgesucht die ohne Beimischung von Bioethanol waren.Eine Zeit lang hab ich dann doch den anderen Mist fahren müssen.Beim Auto hab ich schnell gemerkt das war keine gute Idee.Hab wieder gewechselt und fahre seit einiger Zeit Ultimate 102.In allen Fahrzeugen und bin froh drüber das mir kapitale Motorschäden erspart geblieben sind.

Wer das Zeug fährt sollte sich im klaren sein das es ein Russich-Roulettspiel mit einer vollen Automatikwaffe ist.Dazu kommen moralische Gründe,was da an Feldern mit Raps beballert werden wo normalerweise Nahrung stehen sollte...

Obs geht oder nicht ist mir sowas von drieet egal,ich fahr es nicht mehr.

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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von Carisma84 am Fr 12 Apr 2013, 10:38

AlexB schrieb:.Beim Auto hab ich schnell gemerkt das war keine gute Idee.Hab wieder gewechselt und fahre seit einiger Zeit Ultimate 102.In allen Fahrzeugen und bin froh drüber das mir kapitale Motorschäden erspart geblieben sind.

Alex

Hmmm... bei fast 30.000km im Jahr kann ich bald besser alle 3 Jahre ein Austauschmotor einbauen statt nur Ultimate zu tanken... Very Happy

Spaß bei Seite.
Tatsache ist das es jeder für sich selbst entscheiden muss. Ich denke nicht das die großen Automobilhersteller eine E10-Freigabe für ihre Fahrzeuge erteilen mit dem Wissen das 2-3 Jahre später hunderttausende Kunden zum Anwalt rennen um wegen kapitaler Motorschäden durch E10 auf Schadenersatz zu klagen... Ich tanke weiter mein normales Super... Bin damit immer gut gefahren. Und die Zipp kriegt SuperPlus...

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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von Tobias Rieper am Fr 12 Apr 2013, 10:45

Klar rechnen die Autohersteller damit.
Das bringt Umsatz, wenn man stetig Schläuche und Einspritzdüsen tauschen muss. Von Benzinpumpe will ich jetzt mal garnicht anfangen.

Und wen willst Du verklagen? Die Autohersteller beschäftigen so viele Anwälte, da kommst Du mit deinem 0815 Fuzi nicht dran. Die Ölmultis interessiert das auch nicht, da die auch eine riesen Anwaltsgruppe beschäftigen.

Ich habe bisher auch Super getankt. Aber man könnte sich überlegen, ob man nicht auf Super-Plus wechselt. Das zeug wäre auch mit hochverdichtendem Kopf sogar mit Mehrleistung fahrbar.
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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von AlexB am Fr 12 Apr 2013, 10:53

Moin

Sicher muss das jeder für sich ausmachen,nur ist die Lebensdauer faktisch reduziert.Das kann man leider nicht schön reden.Da gehts ja auch um die Benzinpumpe und alles wa dran hängt.Ich hab einen ollen Fiat Punto eine Piaggio Storm und die Yamasaki.Und die Storm ist bestimmt nicht umsonst knapp 18 jahre geworden (erster Motor).Und der Punto ist fast gleich alt und läuft auch noch.Und dem sieht man weder von aussen noch von innen an das der so alt ist....Naja,innen hat nichts mit dem Sprit zu tun Very Happy

Wer geringfügig vom Fach ist weiss auch das dir keiner eine Garantie geben kann das deinem Fahrzeug nichts passieren kann.Auch wenn es eine Freigabe dafür gibt.Dafür gibts leider zuviele Negativbeispiele.

Aber....Wie du schon sagst...Das muss jeder für sich ausmachen.Ist wohl auch heut zu Tage bei aktuellen Fahrzeugen teilweise eine Glaubensfrage.Aber nicht umsonst fahren Ferraris und Porsche und was weiss ich noch lieber Superplus bzw. Ultimate.Die werden ihre Gründe haben.

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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von Tobias Rieper am Fr 12 Apr 2013, 11:40

Ja die haben ihre Gründe und die liegen nicht unbedingt in der Haltbarkeit.

Wie ich jetzt schon mehrmals angedeutet habe, kann man bei richtiger verdichtung richtig leistung aus dem Motor holen.

Ich kann als Beispiel den Mitsubishi Lancer Evolution 8 nennen. Da gabs mal ein Bericht zu Benzin, wo die den an einen Tropf gehängt haben, woraus er den Sprit gezogen hat. getestet wurde Leistungsunterschied mit Normal, Super, Super Plus und V-Power. Der Wagen soll mit Super gefahren werden. Leider finde ich das Video nicht mehr. Aber ich bin mir sicher, dass Super Plus ca 5% mehr brachte und Ultimate 2% mehr wie Super Plus.

Son Mist, eigentlich müsste man sowas alles speichern und archivieren.
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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von KarlKompott am Fr 12 Apr 2013, 15:42

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Zuletzt von KarlKompott am Mo 12 Aug 2013, 00:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von Daxtuning am Sa 20 Apr 2013, 11:52

Dem Motor selbst macht E10 und sogar E85 rein garnichts aus.

Benzinleitung verschleißt durch Ethanol allerdings früher und die Schwimmerkammer des Vergasers verschmutzt deutlichst stärker durch Oxidation.

Normales Benzin enthält übrigends auch 5%Ethanol.

Wenn ethanol im Tank, bitte Vergaserkammer vor dem Einlagern des Bikes komplett über die Ablasschraube entleeren.
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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von konti am Mo 31 März 2014, 09:03

Beim E10 gibt es kein Problemm mit dem Kodenzwasser. Es kann sich bis zu gewissen Teil im Kraftstoff verdünnen. Was beschädigt werden kann sind billige Gummi Dichtungen die nicht aus EPDM Kautschuk hergestellt sind. Normalerweise wird dieser Gummi an allen Teilen die mit Kraftstoff in Verbindung kommen verbaut.

Ein weiteres Problemm sind Kunststoffe die in der Polykondensation Reaktion hergestellt worden sind.
Das sind die Polyamide, Polycarbonate oder deren Polyblends, diese Kunststoffe sind hydroskopisch, das heißt die könne bis zu 5%vol Wasser aufnehmen. Dieses Wasser Kann auf die Dauer die Makromoleküle weiter vernetzen lassen, und schädigen. Dadurch wird Kunststoff spröde und bricht wie wachs.

Nun, wenn der E10 gegen Kondenzwasser hilft, finde ich das sogar besser, denn das Wasser im Superbenzin führt zur Korrosion.

Im Bericht oben wurde ja erwähnt das zum Überwintern der E10 im Tank sich am besten eignet.
Ein weiteres Argument ist unser vergaser Motor. Dieser hat kaum Kunststoffe und Dichtungen die Alkohol schädien kann verbaut. Bei einem modernen Einspritzermotor schaut es ganz anders aus.
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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von Carisma84 am Mo 31 März 2014, 11:09

Will auch nochmal was zum Thema E10 schreiben...  Very Happy 

Also, ins Motorrad kommt mir das nicht rein weil:

a: Keines meiner Motorräder E10-verträglich ist/war

b: Der geringe Verbrauch mir keine enorme Finanzielle Ersparnis verschafft


Im Auto:

Unser Cabrio fahren wir fast nur mit E10, jetzt schon seid gut 20.000km. Verbrauch liegt etwa um 0,2L über dem mit Super. Kaötstartverhalten ist auch etwas schlechter.
Aber die finanzielle Ersparnis ist enorm und dem Motor scheint es nicht zu schaden...



Das Argument, das nach 20 Jahren und 250.000km der Motor nicht mehr so Top ist, als wenn er mit Super gefahren wurde... Naja, da will ich zum einen beweise für... zum anderen weiss ich, für mich, das kein Auto so lange auf meinem Hof steht... also ist diese Thematik für mich eher uninteressant...


Für die Öko´s die sich über die Anbauflächen für E10 und die hungernden Völker in der dritten Welt aufregen... Kann ich alles verstehen... Aber Ob fossil oder erneuerbar, Energieverbrauch ist immer schädlich für die Menschheit und die Natur... Ist so und wird auch immer so bleiben. Einer wird leiden.

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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von AlexB am Mo 31 März 2014, 11:43

Moin

Konti,deine Ausführung in Ehren.Bio oder nicht Bio Ethanol ist Hygroskopisch,der Sättigungsgrad liegt etwa bei 4,4%.Zieht also Wasser an.Dieses Wasser sammelt sich im Treibstoff.Ein Teil davon geht eine Verbindung mit dem Ethanol ein.Welche Wirkung Wasser auf den Motor hat brauch ich wohl jetzt nicht näher erläutern.Wenn dein Tank allerdings nicht ganz dicht ist,so bei der Yamasaki das vorkommen kann,kann Ethanol auch mehr Wasser aufnehmen.D.h. es können auch 50% Wasseranteil werden.Gegenüber dem Normalen Benzin vermischt es sich nicht nur sondern verbindet sich.Ist nicht die Regel das 50% wasser im Tank ist.Aber ich hatte das schon.Bilder sind hier im Forum.Bei Benzin schwimmt das Wasser obenauf.Bei Ethanol nicht.

Die Gummidichtungen gehen auch nicht wegen dem Wasser kaputt sondern weil das Ethanol weitaus "schärfer" ist bzw reagtionsfreudiger ist als Benzin.D.h. die Weichmacher aus dem Gummizeugs reagieren damit,bei nicht Ethanol ausgelegten Gummi.Diese werden spröde und können auch nicht mehr soviel Hitze vertragen.Manche verbrennen regelrecht,andere zerfallen einfach nur.

Das kannst du fast überall nachlesen,bei FFV,Fahrzeuge die E85 und höher fahren können,muss zwingend alle mit Sachen die mit Ethanol in kontakt kommen besonders korrosionbeständig sein,da gehört Tank,Kraftstoffleitungen,Dichtungen,Kraftstoffpumpe,Einspritzdüsen,...und andere Kleinteile zu.Der Motor muss zwingend beständigere Ventile haben.Neben den Ventilen sind noch viele andere Sachen die geändert werden müssen.Aber ich will hier keine abhandlung schreiben.

Ich denke man kann sich so alle notwendigen Infos aus dem Netz ziehen.

Das waren jetzt eigenschaften des Ethanols,nicht zwingend die von E10.

Alex

Nachtrag:
Irgendwie hats die Formatierung zerhauen.Ich hab das so nicht zusammen geklascht...
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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von Tobias Rieper am Mo 31 März 2014, 12:04

Das Ethanol Gummi angreift ist das eine. Aber auch Alu wird angegriffen.
Ich habe Einspritzdüsen gesehen, bei denen im inneren Material abgetragen wurde vom E10...
Da unsere Vergaser aus Alu sind, Ansaugschnorchel und viele Teile im Motor kommt mir kein E10 ins Fahrzeug.

Laut Tankstellen ist im V-Power, Ultimate und anderen Premium 100 Oktansprit kein Ethanol drinne. Aber den Mehrpreis sehe ich nicht ein. Ich tanke Super obwohl ich weiß, dass dort auch ca 5% E-Anteil drinne sind...

Ich finde es echt eine Schweinerei, dass es in Deutschland so gehandhabt wird. Im Auto bringt das garnichts.
Sollen die doch Heizöl damit strecken, dann hätte es zumindest einen nutzen und die Anlagen sind bei weitem nicht so empfindlich.

Ich versteh diesen ganzen Mist einfach nicht mehr. Wieso muss Deutschland neuerdings immer eine Extra-Vorreiterrolle haben. In allen umliegenden Ländern gibts kein E-Anteil im Sprit.

Ich denke wir sind EU-Bündnis. Daher denk ich mir... Entweder alle oder keiner...
Diesen bekloppten Sesselfurzern in Brüssel und hier bei uns haben die echt ins Hirn geschissen...
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Re: Biokraftstoff E 10

Beitrag von KarlKompott am Mo 31 März 2014, 12:33

Da ich das Thema vor laaanger Zeit mal eröffet hatte, will ich auch mal was dazu schreiben. Ob man E10 nun befürwortet oder nicht. Ich denke, Alex hats gut auf den Punkt gebracht. Man kann E10 fahren, wenn man berücksichtigt, dass der darin enthaltene Alkohol aggressiv und aufnahmefähig ist. Fahrzeuge mit Freigabe sollten damit keine Probleme haben, weil die Materialien darauf ausgelegt sind. Ohne diese Freigabe hätte ich Bedenken. Gut, früher haben wir Oldtimer sogar extra mit Alkohol oder Spiritus als Tankzusatz versehen, um Schmutz und Wasser aus dem Kraftstoffsystem zu bekommen. Aber so ein Motor von 1920 wäre vermutlich auch mit Bohnerwachs gelaufen. Je moderner aber ein Motor konzipiert ist, um so bedenklicher wirds, wenn da Schmutz und Wasser im Sprit gebunden mit verbrannt werden. Längere Standzeiten sind auch nicht so toll. Da hat der Alkohol Zeit, schön einzuwirken. Vergaserinneneben aus Plastik, Dichtungen und Leitungen werden irgendwann spröde und zerbröseln zu Krümelkäse, weil der Ethanol die Weichmacher rauszieht. Ich kann da ein Lied von singen. Wer sein Fahrzeug nur 2-3 Jahre fährt, dem kann das egal sein. Wer es aber länger behalten will, der sollte schon den einen oder anderen Gedanken daran verschwenden. Das ist jetzt nur meine persönliche Meinung, ich will ja niemand was aufschwatzen.  Wink 
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Re: Biokraftstoff E 10

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