China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

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China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von Carisma84 am Fr 31 Jan 2014, 11:32

Kann ich nur jedem empfehlen das mal zu lesen... Sogar Yamasaki taucht in der Mitte des Bericht´s auf...

http://www.motorradonline.de/motorradbranche/blickpunkt-motorraeder-aus-china/379555

P.s. der Bericht ist von 2011, ich denke es ist kein Geheimnis das man davon ausgehen kann das sich China nicht nur in Sachen Qualität nochmal ne ganze Ecke verbessert hat...

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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von KarlKompott am Fr 31 Jan 2014, 12:37

Interessanter Bericht. Yamasaki wurde übrigens schon getestet ... und hat (meiner Meinung nach) gar nicht mal schlecht abgeschnitten.

Link: http://www.motortests.de/motorrad/yamasaki/ym/50/d-ftId1705
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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von Gast am Fr 31 Jan 2014, 15:48

@---Karl Kompott

Das war ein Privat Test,...von unseren damaligen User´´ CRZ´´ !!!
Kannst ihn ja mal hier unter Mitglieder raussuchen,....und unter Statistik lesen,was er damals hier so geschrieben hat!!!
Ist aber schon lange nicht mehr dabei.


Alpina

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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von wavelow am Fr 31 Jan 2014, 16:43

Sehr, sehr interessanter Bericht und klingt logisch und wahrheitsgemäss. Will oder wollte bisher nur niemand wahrhaben - vor allem viele Händler hier  Twisted Evil 

Ein paar Passagen fand ich besonders interessant bzw. amüsant:
Die Gesamtproduktionszahl des deutschen Marktführers BMW von rund 100.000 Einheiten pro Jahr würde dort nicht weiter auffallen.
 Very Happy 

Viele japanische, europäische und amerikanische Marken lassen Komponenten ihrer Modelle in China fertigen, versuchen aber aus Imagegründen, das möglichst nicht publik zu machen. BMW lässt seit 2007 den Motor der G 650 GS bei Loncin bauen. Frühen Unkenrufen zum Trotz erweist sich der Single als zuverlässig und tipptopp verarbeitet.
 Razz 

Umgekehrt gestaltet es sich schwierig  für ausländische Marken, Motorräder nach China einzuführen. Der Zoll belegt importierte Bikes mit 140 Prozent Einfuhrsteuer.
 Evil or Very Mad

Daß mit der Einfuhrsteuer ist natürlich ungerecht aber wenn unsere Bürokraten das ungehindert zulasssen, was will man machen? Umgekehrt müssten die Chinesen das auch in Europa bezahlen, dann würde diese Handelsschranke dort aber sehr schnell fallen. So lachen sie die Chinesen doch ins Fäustchen.
So haben sie auch schon den US Markt völlig zerstört. So gut wie keine US Industrie mehr aber alles wird aus China importiert (aber fast nix exportiert). Müssen sie nun auch alles aus China kaufen weil sie kaum noch was selber produzieren bzw. alle US Fabriken längst weg vom Fenster sind.

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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von KarlKompott am Fr 31 Jan 2014, 16:45

@Alpina
Danke für die Info. Es war halt der einzige Test dieser Marke, den ich realistisch fand, weil er Stärken und Schwächen gleichermaßen behandelt und nicht von übermäßigen Vorurteilen geprägt ist.
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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von Tobias Rieper am Mo 03 Feb 2014, 12:00

Nunja die Chinesen sind auf dem *** und in ca 10 Jahren beherschen die die Welt...

Ich kann mit meiner Manic auch nicht meckern. Ok ich habe viel geändert, weil mir einiges nicht gefiel, aber es wäre nicht wirklich nötig gewesen. Die Manic würde ich mir anstandslos wieder kaufen. Was ich über die 8B-Schlachtmaschine nicht sagen kann. Aber das möchte ich hier nicht zu ausführlich behandeln.

Wer mal im Raum Halle/Leipzig ist, kann gern mal vorbeikommen und meine Kleine beschauen...
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Wann bekommt ein Chinamotorrad hier eine Zulassung?

Beitrag von Cardillac am Do 12 Jun 2014, 21:24

Hab mal eine Frage an die Experten: Wie kann man rausbekommen, ob ein Chinamotorrad in Deutschland eine Zulassung bekommen würde?

Hab mir heute bei alibaba Motorräder angeschaut. manchmal steht da "EEC". Ist das ein Hinweis auf eine zu erteilende Straßenzulassung hierzulande?

Gibt es auf deutscher Seite Listen über zuzulassende Motorräder?

Angenommen man kauft sich so ein Teil, dann will man es ja auch fahren dürfen.

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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von KarlKompott am Do 12 Jun 2014, 23:56

EEC steht für: European Economic Community und heißt soviel wie Europäische Wirtschafts- Gemeinschaft. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass so gekennzeichnete Fahrzeuge für den Verkauf in die EU vorgesehen sind. Soweit ich weiß, sind die aber erst in D. zulassungsfähig, wenn es ein COC- Papier (Certificate of Conformity) dazu gibt?  Question 
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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von Tobias Rieper am Fr 13 Jun 2014, 07:34

Bei mir steht auf der Rückseite der Papiere eine Länderliste, in der das Fahrzeug betrieben werden darf.



Lass dir einfach mal die Papiere zeigen und schau dort nach. Der Händler müsste Dir da auch Auskunft drüber geben können.
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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von tomdidom am Sa 14 Jun 2014, 07:57

Alibaba.com ist eher was für Importeure! Bei den über diese Seite angebotenen Waren steht immer eine Mindestbestellmenge dabei z.B bei der Yamasaki 8B 24 Stück. So ne große Garage hab ich leider net  No 

http://www.alibaba.com/product-detail/50cc-street-motorcycle_1537482858.html

bei manchen Angeboten steht auch ECE und COC bei, da kannst du sicher sein, dass diese für die bei Tobias auf der COC verzeichneten Länder zulassungsfähig sind. ECE alleine ist noch kein Garant für Zulassungsfähigkeit, es gibt auch welche die in die EU verkauft werden dürfen aber nicht zugelassen werden können. Mit diesen Teilen kannst du dann auf einem Privatgelände fahren. Bei mir wären das ein halber Meter nach vorne und nach herum heben wieder nen halben Meter zurück  Wink  hihihihih



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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von Cardillac am Sa 14 Jun 2014, 12:02

Danke für die Hinweise. Was den Import von Maschinen aus China betrifft, wäre ich gar nicht mal abgeneigt, aber natürlich nicht in den Stückzahlen, die bei alibaba ausgeschrieben werden. Aber über solche Sachen kann man sicher mit den Chinesen verhandeln. Die eigentlichen Hürden sehe ich im rechtlichen Bereich was die Straßenzulassung in Deutschland betrifft.

Ich möchte mal kurz etwas ausholen. Mein Nachbar, ein lebenslustiger 80-Jähriger Schlosser verwahrt in seinem Schuppen eine NSU Fox aus dem Jahre 1951. Mit ihr ist er 6 Jahre lang jeden Tag den langen Weg zur Arbeit gefahren. Es ist ein Viertakter mit 98ccm Hubraum und 6 PS. Sie fährt heute noch und ist ein wahres Schmuckstück. Der Sohn bewegt sie ab und zu, damit keine Standschäden auftreten, fährt aber eigentlich einen großen Rennhobel weit jenseits der 100PS. Diese kleinen Maschinchen greifen einem ans Herz; man schätzt sie als Blickfang und drollige Antiquitäten, aber mehr eben auch nicht.

Das war mal anders. Motorradjournalisten wie Leverkus (Klacks) oder Hartweck haben diese Motorräder intensiv auf Material und Funktion getestet und das nicht auf dem Fahrradweg neben der Dorfstraße, sondern auf dem Nürburgring oder auf 2000km Vollgastests von Hamburg nach Wien und nonstop zurück. Heutzutage gilt ein Motorrad unter 50PS als Einsteiger- Frauen oder Jugendmotorrad oder Leute, die kein Geld haben. Es ist ein Fall für die „minderwertigen“ Käufergruppen und deshalb kein Fall für Hochglanzbroschüren und angeberische Inszenierungen. Der Gebrauchswert eines Motorrads, seine Handlichkeit, seine Sparsamkeit, Zuverlässigkeit, seine technische Beherrschbarkeit in puncto Wartung und Reparatur gelten nichts mehr. Es geht ums Posieren und um den Kick der 150-PS-Beschleunigung, der im Leben eines Motorrads nur für wenige Sekunden bis zum nächsten Modellwechsel abgerufen wird.

Ich habe neulich auf der Zulassungsstelle einen Mann getroffen, der mehrere tausend Euros in den Umbau seiner Yamaha VMax reinsteckte, nur damit ein überbreiter Hinterreifen montiert werden kann. Dann kommen noch die Scherereien beim TÜV dazu. Der ABS-Druckmodulator der 1200-er BMW eines Kollegen ist schon zweimal kaputt gegangen. Kostenpunkt jedes Mal 2800 Euro. Zu den freudvollen Erlebnissen gehören jeden Sommer die Rentnertrupps mit ihren schweineteuren BMWs, die hilflos wegen einer Bagatelle stundenlang am Straßenrand auf den ADAC warten. Aber sie haben sich ja gleich „was Vernünftiges“ gekauft…

Logischerweise bieten die großen Firmen kaum Westerwaldmotorräder (so nannte sie Leverkus) für den kleinen Mann mehr an. Das würde einen ja imagemäßig nach unten ziehen. Die SR400 von Yamaha kommt dem zwar konzeptionell nahe, ist aber mit knapp 6000 € viel zu teuer. Wer so viel hat, wird sich in der Regel anders entscheiden.

Für das Beste auf dem Markt halte ich gegenwärtig die Hyosung GV oder GT 250. Sie nehmen eine Mittelstellung zwischen Japanern und Chinesen ein.

Bei den Chinesen gibt es drei interessante Motorvarianten.

1. Der von der Honda-Rebel-250 abgekupferte Parallel-Twin unter der Nummer 253FMM. Er wird in unglaublichen Stückzahlen von verschiedenen Herstellern zum Antrieb von Motorrädern, Quads und dreirädrigen Lastfahrzeugen hergestellt. Lifan stellt ihn auch her und hat ihn in die Lifan-King-250 eingebaut. Ähnlich wie dieses Motorrad sehen dutzende Motorräder anderer Hersteller aus: Üppig, kitschig, überladen aber mit angenehmen Fahreigenschaften. Der Motor wird zwischen 10 und 20 PS angeboten. Die Drehzahl zur maximalen Leistung liegt zwischen 7000 und 8500 pro min. Ein Parallel-Twin sollte höher drehen, sagen wir bis 12000. Das heißt, der Motor ist aus Chinaproduktion unterfordert und das Motorrad ist definitiv untermotorisiert. Ich fahre selbst eine Lifan-King-250 und kann es nur betonen. Honda hatte ihn für einige Jahrgänge auf ca. 30PS hochgezogen. Das wurde über andere Nockenwellen und über Ausbau von Reduzierscheiben zwischen Zylinderkopf und Krümmer erreicht mit anschließender Neubedüsung. Es gibt dafür auch 300ccm-Zylinderkits mit Kolben usw. Kosten 120€. Ein neuer Doppelvergaser kostet 60€. Ein Benzinhahn 6,50€. Wegen der millionenfachen Verbreitung ist das Ersatzteilsortiment gigantisch und außerordentlich preiswert. Lifan hat leider den Vertrieb dieser Maschine in Deutschland und anderen Ländern Europas eingestellt und setzt in der Klasse der 250-er auf den V-Twin, der ein Yamaha-250-Virago-Klon ist, allerdings mit EFI.

Meine Idee ist nun, den Lifan-King-Typ für unsere Straßen zu retten und dafür auf das große Angebot typengleicher Motorräder aus China zurück zu greifen. Für die unschlagbaren Preise müssten sich immer Interessierte finden. Für die Modifikation in Richtung Temperament und Fahrleistung findet sich ein riesiger Zuliefermarkt. Es gilt, die rechtlichen Rahmenbedingungen auszuloten, was die Dauerhaftigkeit der deutschen Zulassung betrifft – ist ja schließlich ein Vergasermotorrad – und rechtliche Probleme des Vertriebs (Gewährleistung, Fracht,  Zoll…). Aber zuallererst ist die Frage wichtig, ob ein solches Projekt aufgrund neuer Zulassungsrichtlinien nicht jederzeit gegen die Wand laufen kann.

Es gibt noch zwei Massenmotoren chinesischer Herkunft, die in ähnliche Überlegungen einbezogen werden könnten: Der 250-er Suzuki-GN-Typ von Wonjan und anderen. (Einzylinder, 4-Ventiler, luftgekühlt) und der oben erwähnte V-Twin. Aber da der Thread lang geworden ist, kommen wir dazu später.

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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von Tobias Rieper am Sa 14 Jun 2014, 18:03

Das Problem was Du immer wieder finden wirst ist, dass keine Werkstatt da Hand anlegen will.
Ich war vor 2 Wochen bei Suzuki, um meine Bremsflüssigkeit wechseln zu lassen.
Jaja lacht ruhig, hätte ich auch selber machen können... Ich kam nach einer Stunde wieder hin und habe dann gesagt bekommen, dass die Bremsleistung mistig ist. Ok ich kurz eine Probefahrt gemacht, und es war auf jeden Fall wieder besser wie vorher. Dann hat mir der Chef gesagt, macht 20€. Ich freute mich, weil es weniger war wie abgesprochen... Aber dann verweigerte er mir die Rechnung auszustellen mit dem Grund:

"Für meine Gurke übernimmt er keine Garantieleistungen."

Und daran scheitert es einfach immer wieder. Ich bin absolut zufrieden mit meiner Manic, bis auf die Tatsache, dass ich keine Ersatzfelgen bekomme, ich meine Ersatzteile von Skyteam und anderen zusammenkaufen muss und ich immer wieder Muttern irgendwo verliere.

Ich wäre auch nicht abgeneigt eine Hyosung zu fahren, aber die Händler tun immer so, als wenn die Dinger aus Gold oder sowas wären. Die 125er Enduro kosten neu etwa 3.250 €. Er hat eine gebrauchte da, die ca 10.000 km runter hat für den Preis von ca 2.500 €. So wie rechtfertigt der das? Eine 125er ist normalerweise mit 20-25.000 km ausgelutscht. Und auch da wieder das Problem, ich müsste immer wieder zu ihm, wenn was damit ist, denn er ist der einzige hier, der Hyosung verkauft und anpackt.

Und so oder ähnlich geht es anderen Leuten, wenn die markennamen wie Lifan, Skyteam, Wonjan, Romet oder ähnliches hören. Und ganz ehrlich, wenn ich gewusst hätte, dass es jetzt so für mich und meine Manic aussieht, hätte ich sie nicht gekauft. Immer hab ich im Hinterkopf...

"Wenn ein Unfall passiert, auch wenns nur ein kleiner ist, kann ich die Manic wegwerfen"

Und da muss ich jetzt mal ganz ehrlich sagen, das macht auf dauer keinen Spaß mehr. Und das ist es was für mich einen erneuten Kauf eines Chinesen vermiest. Qualitativ sind die wirklich nicht so übel, wie von allen gesagt wird. Meine Bremse ist halt etwas schwächer, wie die einer Suzuki Rennsemmel, um das nochmal aufzugreifen, aber es ist alles ok. Man muss nur etwas kräftiger ziehen, dann hebt die Manic den Hintern.
Ich habe keinerlei Rost am Fahrzeug. Ok ein paar Muttern haben oberflächlichen Rost, aber die gibts für 20 cent im Baumarkt. Ich habe jetzt insgesamt 20 Muttern und 6 Schrauben ersetzt. Aber nicht weil die Gewinde gerissen sind, oder verrostet waren... Ich hab die immer wieder verloren. Die haben sich losgerüttelt beim Fahren. Und das kann mir auch mit einer 6.000 € Yamaha passieren. Oder einer 20.000 € Harley. Oder auch einer 40.000 € Boss Hoss...
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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von tomdidom am So 15 Jun 2014, 10:49

Mit den Werkstätten und Ersatzteilen habe ich auch so meine Erfahrungen nicht mal Reifen aufziehen wollten die mir, zumindest was meine Yamasaki (GYS) betrifft. Wo sich das mittlerweile etwas gebessert hat (zumindest in meiner Gegend) ist im Bereich China Roller (ich habe einen von AGM 10") jederzeit und überall günstige Ersatzteile zu bekommen und auch die Werkstätten zicken nicht mehr so rum. Hat sich wohl herumgesprochen, das die 139QMA/QMB Motoren viel besser sind als ihr Ruf. Das lässt hoffen, dass sich das auch bei den "Mopeds" ändern wird. Aber zum jetzigen Zeitpunkt würde ich auch dazu tendieren mir keine China Moped mehr zu kaufen sondern eher einen China Roller mit 12" Bereifung.

Mein Roller ist übrigens um einiges schneller als meine Yamasaki. Bei beiden hab ich nur den Drehzahlbegrenzer per Funkschalter abgeklemmt.

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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von wavelow am So 15 Jun 2014, 12:09

Ein Lifan King Fahrer in unseren Reihen Smile Hätte ich auch fast gehabt aber genau die Punkte die Tobias ansprach hielten mich zurück: Wenn was ist, geht die Lauferei und Sucherei los. Nach Teilen und bei grösseren Dingen auch noch nach nem Händler der sie repariert.
Und wir hier im Forum sind schon leidgeprüfte Leute die es gewohnt sind ein wenig mehr Aufwand zu treiben um ein bestimmtes Teil zu bekommen.
Die Ablehnung der Händler scheint auch eher ein regionales Problem zu sein. Die Dänen, Engländer usw. sind da viel unbefangener und es gibt reichlich Chinabikehändler und eben auch Teile.

Was den Import angeht:
Es gibt tatsächlich nicht wirklich viele Hürden. Die Maschinen müssen ein COC Papier besitzen um in der gesamten EU eine Strassenzulassung zu bekommen. Natürlich megawichtig für deine Käufer sonst stehen die dumm da und dein Telefon nicht mehr still ;-)

Zitat Wiki:
Hersteller von Neufahrzeugen, welche Inhaber einer Fahrzeug-Typgenehmigung sind, legen gem. Artikel 18 der Richtlinie 2007/46/EG jedem entsprechend dem genehmigten Typ hergestellten vollständigen oder unvollständigen Fahrzeug eine EG-Übereinstimmungsbescheinigung (engl. COC) nach einem der Muster des Anhangs IX der Richtlinie bei. Die Übereinstimmungsbescheinigung muss fälschungssicher sein. Zu diesem Zweck muss für den Druck Papier verwendet werden, das entweder durch farbige graphische Darstellungen geschützt ist oder das Herstellerzeichen als Wasserzeichen enthält.

Der Rest ist normales Handeln. Ware bezahlen, Zoll und Umsatzsteuer usw. Dann steht der Überseecontainer eines Tages vor deiner Tür und du kannst anfangen zu verkaufen. Dabei sollte man noch beachten, dass man dann als "EU-Inverkehrbringer" gilt:
Nach Artikel 3 Abs. 11 ist ein Importeur eine natürliche oder juristische Person mit Sitz in der Gemeinschaft, die für die Einfuhr verantwortlich ist. Artikel 3 Abs. 10 definiert die Einfuhr als das physische Verbringen in das Zollgebiet der Gemeinschaft. Nach Artikel 3 Abs. 12 gilt die Einfuhr als Inverkehrbringen.
Importeur und damit Inverkehrbringer ist also diejenige Person bzw. diejenige Firma, die für den Übertritt des Artikels in das Zollgebiet der Gemeinschaft verantwortlich ist. Das kann ein Kunde sein, ein Händler oder z. B. auch eine Agentur.



Und sonst so?
Reifen auf Mopeds ziehen machen immer weniger Reifenhändler. Das hat nichts mit Chinabike zu tun. Ich weiss nicht warum das so ist. Ich nehme an es fehlt einfach an Kompetenz und Ahnung. Und da ja jeute niemand für irgendwas haften oder gerade stehen will, lässt man es wohl lieber sein.
Ich habe das Riesenglück in meiner Gegend einen Reifenhändler zu haben, der Reifen auch für Mopeds macht, davon auch nen Plan hat. Was er nicht hat: einen Glaspalast an einer Hauptstrasse sondern ein eher bauernhofartiges Gelände. Blaumann statt Krawatte usw.

Chinabikes sind ganz klar was für Leute die Zeit und Lust haben sich hin- und wieder damit zu beschäftigen. Hier mal was gepflegt, da mal eine Schraube nachgezogen. Darauf weisen wir hier immer und immer wieder hin. Die Händler erzählen das ihren Kunden aber meistens nicht. So entsteht dann Unzufriedenheit die irgendwo im Netz in einem Forum entladen wird.

Hyosung:
Sind Koreaner und keine Chinesen. Hier gibt es sogar sowas wie ein "Händlernetz" was man aber wohl auch vergessen kann. Nur sehr wenige kompetente Händler dabei. Wollte ja evtl. auch eine Hyosung kaufen, kam aber nicht wirklich weiter und wirklich günstig sind sie auch nicht mehr. Bin ja dann bei Daelim gelandet und bisher auch zufrieden. Top Ersatzteilversorgung, auch die kleinsten Fummelteile sind in 24 Stunden bei mir. So macht's Spaß.

So. Die Sonne lacht und die Daelim möchte wieder etwas bewegt werden. Bin dann mal on the road  Laughing 



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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von tomdidom am So 15 Jun 2014, 12:26

Stimmt die "Hinterhofwerkstätten" sind da wesentlich kulanter. Bei uns in der Gegend ist auch so eine die reparieren vom Rasenmäher über Traktor bis hin zum kleinen Lkw und alles was Räder hat. Die haben mir letztendlich auch die Reifen montiert. Aber das ändert nichts an der Ersatzteilversorgung. Die muss besser werden. Man bekommt zwar alles irgendwie übers Internet aber wenn man auf sein Töff angewiesen ist wird es teilweise sehr schwierig mit der Wartezeit. Auch ein Grund warum ich 2 45er besitze. Meinen Roller wollte ich nach dem Kauf der Yamasaki eigentlich verkaufen und hab's dann doch gelassen. Zum Glück sonst hätte ich hin und wieder auf der Arbeit gefehlt. Aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, mittlerweile sind doch schon einige Chinabikes unterwegs und ich denke es werden immer mehr. Auch dank dieses Forums wo man immer kompetente Hilfe bekommt.

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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von Tobias Rieper am So 15 Jun 2014, 17:10

Ich denke auch, dieses Forum ist eine große Hilfe für viele da draussen.
Vieles funktioniert bei vielen Fahrzeugen gleich, das einzige, es passt nicht jedes Ersatzteil.

Ich wurde jetzt in 3 Jahren noch nicht von meiner Manic enttäuscht. Sie springt immer an, auch wenn ich sogar jetzt für den 1. Start am Tag den Choke brauche, und bis auf meine Extra-Eskarpaden hat sie mich bisher nicht viel Geld gekostet.

Dass ich nun geschätze 1500 € zusätzlich in das Fahrzeug gesteckt habe, ist natürlich für viele ein Schock. Aber der Rahmen ist pulverbeschichtet, Tank teilkonserviert, bis auf Scheinwerfer alles auf LED umgebaut und vernünftige Reifen drauf und ein massiver gepulverter Gepäckträger. Den neuen Motor / Vergaser / Auspuff sprech ich jetzt mal nicht an Wink

Gut es stehen nunmehr knappe 2.500 € da draussen, die ich wahrscheinlich nie wiedersehen werde, aber dafür habe ich ein Exoten in ein Unikat umgebaut und das ganze so, dass die Rennleitung unterwegs nichts merken dürfte.

Was nicht heisst, dass ich nicht immer mal wieder mit einem anderen Fahrzeug liebäugel.
Natürlich hätte ich lieber eine Kawasaki VN800, oder W800, oder etwas ähnliches.
Aber Finanzielle Situation und die Diebstahlbereitschaft der lieben Bundesbürger vereiteln mir derartige Pläne.
Die W800 kostet an Versicherung und Steuern mehr, wie mein 96er 1,6er Carisma mit Euro 2... Der nackte Wahnsinn....

Da fragt man sich immer wieder, wozu hab ich eigentlich den großen Schein gemacht... Naja was solls, man lebt nur einmal, und man weiß nie, was kommt.
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Beitrag von Cardillac am Mi 18 Jun 2014, 21:46

Inzwischen blicke ich besser durch: Fahrzeuge brauchen eine Typengenehmigung der EG und wenn sie in Serie hergestellt werden, muss eine Konformitätsbescheinigung COC zusichern, dass das Einzelfahrzeug mit dem genehmigten Typ übereinstimmt.

Frage: Gibt es irgendwo eine Liste der genehmigten Typen und durch welches Kürzel erfährt man z.B. beri alibaba, dass die betreffende Maschiune so etwas hat?

Ein anderes Problem: Ab 2016 müssen alle Motorräder ABS-Anlagen haben, die Euro-Abgasnorm IV erfüllen und ein Onboard-Diagnosesystem haben. Kann sein, dass da noch mehr ist.

Wenn ich mir überlege, was das für kleine Motorräder bedeutet. Können dann überhaupt noch einfach aufgebaute Maschinen hier angeboten werden, also solche, die Vergaser, Luftkühlung, hinten eine Trommelbremse, keinen Kat usw. haben?

Was meint ihr: Bedrohen die Richtlinien ab 2016 die Existenz der Motorräder für den "kleinen Mann"?

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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von Tobias Rieper am Do 19 Jun 2014, 16:09

Wieso keinen KAT?
Unsere Bikes erfüllen inzwischen Euro 3. Meine zumindest und alle anderen auch, die eine Abgasrückführung haben.
Also bitte keine Falschangaben machen...

ABS gibts bei der 8B. Steht da groß drauf, obwohl es nur ein Druckminderer ist. Ob man das Teil offiziell so nennén darf, ist eine andere Sache.

Onboard Diagnose beim Motorrad... Na super, dass heisst, es müssen Elektronische Einspritzsysteme her, Lambdasonden und Luftmassenmesser etc. Der ganze Schrott macht die Fahrzeuge dann richtig teuer.

Trommelbremse so lange sie Hydraulisch geht, und ans ABS angeschlossen ist, ist das ansich Kein Thema. Viele Kleinstwagen haben hinten auch nur Trommeln.

Luftkühlung hat keine Relevanz. Das sagt nur aus, wie der Motor gekühlt wird, und hat keinen Einfluss auf Abgasnormen oder ähnliches.

Na das kann ja noch spaßig werden. Ich lese mal gespannt weiter mit, mal sehen, was die anderen noch beitragen...
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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von Cardillac am Do 19 Jun 2014, 18:49

Tobias Rieper schrieb:Wieso keinen KAT?
Unsere Bikes erfüllen inzwischen Euro 3. Meine zumindest und alle anderen auch, die eine Abgasrückführung haben.
Also bitte keine Falschangaben machen...


Ab 2016 gilt Euro 4 mit drastischen Verschärfungen gegenüber Euro 3!

Bei Luftkühlung weicht die Motortemperatur viel weiter von der Idealtemperatur ab und zieht damit das Abweichen der Abgaswerte nach sich. Deshalb sind mit der Verschärfung der Abgaskriterien immer mehr Wasserkühlungssysteme erforderlich.

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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von Tobias Rieper am Fr 20 Jun 2014, 06:14

Ja Du hast aber behauptet, dass gar kein KAT vorhanden ist...
Und das gillt ja eh nur für Neufahrzeuge, insofern können wir die alten weiterfahren.
Es wird halt keine technisch so einfachen Fahrzeuge mehr geben.
Die nächste Frage ist ja noch, ob das im 50er Markt überhaupt greifen wird oder erst ab TÜV-Pflichtigen Fahrzeugen eingeführt wird. Das ganze würde den 50er Markt völlig ruinieren. Dann wären Preise von 3.000 für eine 50er möglich und welcher Jugendliche (Hauptzielgruppe) kann sich soetwas leisten?!? Und ich würde das auch nicht ausgeben.

Für 1500 € gibts schöne gebrauchte 250er - 500er Maschinen. Die will keiner haben.
Für Altautoführerscheininhaber sind die zu groß, für Motorradscheininhaber zu klein, insofern bekommt man die hinterhergeschmissen....

Die sch#### EU macht echt alles kompliziert und unpraktikabel...
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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von EaZy Biker am Fr 20 Jun 2014, 10:40

Das ist alles egal. Der E-Mobilität gehört die Zukunft: http://www.golem.de/news/power-japan-plus-akku-aus-kohlenstoff-laedt-schneller-1405-106450.html

Mit null CO2 und Lärm Emision. Ist nicht mehr lange bis dahin, zu Fahrzeugen mit unter 30min Ladezeit und mind. 400km Reichweite. Bald...

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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von Tobias Rieper am Sa 21 Jun 2014, 09:01

Ja ich warte ja ansich auch auf sowas.
Ich finde das Konzept der Elektroschwalbe super.
Die haben im Durchtritt (wo der Vergaser und Motor bei der alten ist) die Akkus hängen.
1 wird mitgeliefert, soll 60 km halten und ist ca so groß wie ein 15,4" Notebook. Dann kann man sich noch bis zu 2 dazukaufen und somit fast 180 km weit kommen. Jetzt kommt aber das, was ich so genial finde.... Man kann die Akkus wie bei nem Smartphone einfach rausnehmen, mit in die Wohnung/Keller/Schuppen und die dort getrennt vom Fahrzeug aufladen.

Das ist die Lösung für alle, die in der Stadt wohnen. Wer hat schon lust ein Verländerungskabel aus der Wohnung oder Keller zum Auto zu führen. Vor allem dann klemmt das jemand ab und du sitzt morgens mit ungeladenen Auto da. Oder noch schlimmer, der schließt da sein Auto oder anderen Stromfresser an....

Egal zurück zum E-Fahrzeug...
Leider kostet die E-Schwalbe mehr als 4500 € mit einem Akku. Mit 3 Akkus sinds glaub ich 6000 €. Das ist wirklich viel Geld für ein Zweirad...

Jetzt überleg ich gerade, wenn ich die Manic in realistischen 5 Jahren dann auf Elektro umrüste, zerstöre ich die ganze Linie. Vor allem müsste ich nen Rahmenunterzug anfertigen lassen, da der Daxmotor ja wegfällt und dort die Fußrasten montiert sind... Aber ich hätte dann genug platz für Akkus. Muss man nur noch schön verkleiden. Dann den Tank abändern, da der ja nicht mehr gebraucht wird, aber optisch da sein sollte, muss der Boden samt Tunnel raus, und nur die obere Hälfte auf dem Rahmen befestigt werden...

Es gibt eine E-Enduro aus Östereich oder Schweiz, die kann einfach per Lappi umgestellt werden. Also gedrosselt und entdroselt werden.
45, 80, 125 kmh sind somit nur noch ein paar Klicks mit der Maus entfernt. Ich weiß nur nicht mehr, wer das ding vor Jahren gebaut hat... Kostete knapp 10.000 €...
Das wäre echt eine super sache... Am besten eine Bluetooth anbindung einbauen und eine APP auf dem Smartphone... Zündung an, alles normal, damm APP an, alles offen Very Happy

SORRY ich blödel schon wieder rum...

Es gibt ja auch schon die E-Dax von Skyteam, ich weiß nicht mehr, was die kostet, aber ein Schritt in richtung zukunft ist es schonmal... Und ich habe auch hier schon ein paar Retro Roller aus China mit E-Motor gesehen. Waren ansich 45er, sind aber so schnell vonner Ampel weggekommen, dass ich mit der Manic schon probleme hatte, hinterherzukommen. Die haben halt das Drehmoment sofort anliegen, ich brauch halt eine Sekunde länger um erstmal eine vernünftige Drehzahl zum anfahren zu haben und dann die Schaltpausen trotz Gang vorspannen dauern einfach zu lange... Normale Benzinroller sind aber kein Problem... Wink Dank China Power Inside Razz
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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von EaZy Biker am Sa 21 Jun 2014, 11:26

Also wenn selbst Harley Davidson, der Inbegriff von Lärm und Technik vom letzten Jahrhundert da mitmischen will, dann ist der Markt reif für diesen gigantischen Umschwung: http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/die-harley-kommt-ohne-benzindroehnung-13001123.html

Ich kann mir absolut vorstellen, wie nach und nach die stinkenden Benziner von dem Straßenbild verschwinden. Das ist die notwendige Konsequenz auf die steigenden Benzinpreise.
Sicher werden viele dem charakteristischem Aufheulen eines Verbrennermotors nachtrauern. Ich jedoch freue mich auf die Stille, während ich durch die Landstraßen gegen den Sonnenuntergang fahre Smile

Das mit dem Preis wird sich sehr schnell von selbst regeln, wenn die Produktionszahlen gestiegen und Herstellungsprozesse auf Masse abgestimmt sind. Ich behaupte mal als Laie, dass es sogar unter dem jetzigen Preisniveau sich einpendeln wird, durch den viel einfacheren Aufbau eines E-Motors mit viel weniger Teilen. Das ganze steht und fällt mit den Akkus und DEREN Preis. Deswegen ist die Erwartung an dem im ersten Link sehr hoch!

Linke zum Gruß
EZ

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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von Gast am Sa 21 Jun 2014, 11:38

EaZy Biker schrieb:
Sicher werden viele dem charakteristischem Aufheulen eines Verbrennermotors nachtrauern.
EZ

Ja,....ich!!!!,... Sad ,....besonders den grossen 2-Taktern!!!!,... so mit um die 15000 U/m!!!!,...zb. einer RD 500 LC,....ein Traum im Anzug und Sound!!!!,... cheers

Alpina

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Re: China-Bikes, Gefahr oder Chance?!

Beitrag von EaZy Biker am Sa 21 Jun 2014, 11:45

Irgendwie hatte ich auch dich im Kopf als ich es schrieb Very Happy

Gruß EZ

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