Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von wavelow am Do 27 März 2014, 10:28

Ein neuer Tag und noch ist nichts passiert... War zu faul und einige Teile hingen mal wieder bei den diversen Paketdiensten irgendwo fest  Mad 

Aber nun ist frisches Material eingetroffen:

Diverse, nagelneue und noch schön weiche Gummilager für Tank, Motor und Sitzbank etc.

Mein Vorhaben so ziemlich jedes Gummiteil aus meiner Daystar gegen neue Gummis auszutauschen nimmt Gestalt an und damit sind nun nahezu auch alle Gummis an dem Cruiser erneuert.
Ob es wirklich nötig war oder nicht ist eine andere Frage. Es ist eben ein bisschen wie Oldtimer restaurieren  Smile Man kann nicht immer alles mit Logik erklären.


Auf und zu:

Magnetventil 12 Volt (24 V steht nur auf dem Stecker) und für alle möglichen mineralölhaltigen Flüssigkeiten geeignet

Die Daystar hat einen für Leckagen bekannten Benzinhahn. Auch bei meiner war das Dichtungsgummi im Hahn bereits geschädigt. Das Problem ist, dass das Benzin nicht aussen irgendwo rausläuft sondern der Hahn zum Motor hin nicht mehr abdichtet wenn man ihn zudreht. Man merkt es also gar nicht so schnell ob der Hahn funktioniert oder nicht.
Normalerweise passiert da nichts weiter. Es könnte aber das Schwimmernadelventil im Vergaser mal nicht richtig schliessen und dann könnte die Soße in den Motor laufen ohne dass man es bemerken würde. Startet man so einen vollgelaufenen Motor kann es die Pleuelstange zerhauen. Oder das Benzin läuft über den Vergaserüberlauf auf den Garagenboden. Beide Varianten gefallen mir irgendwie nicht.
Zudem bin ich immer vergesslich und drehe den Benzinhahn selten zu. Das übernimmt nun dieses Magnetventil automatisch beim Zündung ausschalten.

Zugegeben:
Die Variante mit Magnetventil ist schon etwas übertrieben. Aber ich habe auch Lust solche Dinge auszuprobieren. Und beim probieren stellte ich schon mal etwas fest, was mir total gefällt:
Schaltet man die Zündung ein, quittiert die Maschine es nun mit einem sattem KLACK aus dem Motorbereich.
Vorher passierte gar nichts beim Zündschlüssel drehen. Nicht mal eine Leuchte geht bei meiner an. Nix. Nun aber: KLACK und die gelbe LED flammt auf. Man spürt es sogar, das Klacken. Dann weiss man: Ready to go! Laughing

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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von wavelow am Fr 28 März 2014, 20:07

Uh La La La: Redlight Area:

Aus und an: die neue LED Rückbeleuchtung. Hier noch ohne rote Rückleuchtenabdeckung.

Nachdem ich nun dank Carismas weiser Worte hinten schon mal auf ein zusätzliches Positionslicht verzichtet habe, ist heute anstelle der Rücklichtbirne eine Kombi Brems- Rücklicht LED mit normaler Fassung ins Rücklicht gewandert. Ein Vorher-Nachher Vergleich ist schwierig, auf jeden Fall ist bei aufgeschraubter Rücklichtblende nicht mal eben so zu erkennen, dass hier LEDs ihren Dienst tun. Schliesslich ist die Sache ja nicht gaaaanz legal.
Aber manchmal muss es sein: Wesentlich längere Lebensdauer, gute Leuchtkraft, weniger Stromverbrauch sind einfach Argumente.


Frischer Filter und Kollateralschaden:

Ölfilter Alt-Neu Vergleich nach nur 170 gefahrenen Kilometern. Rechts: Bremslichtschalter vorne ist einfach zerbröselt

Jaja, ich weiß es ist dekadent: Nach nur 170 Kilometern wurde das Motoröl nochmals gewechselt, ebenso der Ölfilter. Darin fanden sich wenige und kleine Teilchen aber immerhin: Abrieb und Dreck. Immer raus damit so lange es sich so gemütlich wechseln lässt.
Beim Einbau der neuen Stahlflexbremsleitung musste wieder fleissig die Handbremse betätigt werden zum entlüften. Diesen Belastungstest hat der Bremslichtschalter vorne leider nicht überlebt. Das Gehäuse löste sich quasi Stück für Stück in Einzelteile auf.
Wie ich dann in anderen Foren so las, ist dieses Stück Technik wohl bei vielen ständig defekt weil sich das Gehäuse auflöst. Ich habe mir dann extra einen bei Polo ergattert weil die Bremslichtschalter von Paaschburg & Wunderlich im Angebot haben. Ich hoffe, dass ein Markenprodukt etwas länger hält. Zum Glück sind auch Daelims größtenteils Honda kompatibel und so passen die Schalter für Honda Modelle ohne Probleme.


Ruhe im Schacht! Einbau neuer "Silent-Blocks"

Die neuen Gummilager für den Motorträger vorne. Im Daelim Jargon als "Silent-Blocks" bezeichnet

Die Montage der Silent-Blocks war ein Kinderspiel: Motorträger vorne einfach abschrauben, alte Gummis raus, neue rein und wieder anschrauben. Das war es schon. Wenn mal alles so einfach wäre. Die Gummis habe ich wie fast alle Gummiteile mit ordentlich Talkum eingerieben. Da quietscht nix und sie lassen sich schön soft überall reindrücken. Ebenso kamen frische, neue Gummis unter dem Tank und der Sitzbank zum Einsatz.


Tank weg und Zündung frei

Die Daystar nackt: Anblick von oben mal ohne Tank (Das weisse Zeug ist übrigens nur Talkum ;-)
Rechts: Neue Zündspule mit Kabel und Stecker


Vorsorglich wurde heute eine neue Zündspule eingebaut - von einer Monkey ;-) Da die Stecker an der alten Spule nur noch wackelten, könnten die Probleme die ich manchmal beim anfahren habe durchaus hierher rühren. Also habe ich die Kabel nun kurzerhand an die neue Zündspule angelötet. So!
Damit ist nun bis auf den Stator die gesamte Zündanlage komplett neu. Inkl. CDI, Kabel, Zündkerze und Stecker derselben.


Kampf dem Dröhnen:


Bei ca. 6000 UPM dröhnt die Daystar sehr unangenehm irgendwo aus der Tankgegend. Mittlerweile wurde der Tankaufsatz als Übeltäter entlarvt. Dachte ich. Darum habe ich die Auflageflächen und den Aufsatz selber von innen mit HT Silikon eingeschmiert um evtl. die Dröhnfrequenzen zu eliminieren. Bis ich dann durch Zufall festgestellt habe, dass es die Tankuhr ist die das Dröhnen verusacht.
Das Ziffernblatt der Tankuhr lässt sich nach oben und unten gute vier bis 5 Millimeter verschieben, in Drehrichtung auch noch eine gewisse Gradzahl. Bei bestimmten Motordrehzahlen vibrierte also das ganze Innenleben der Tankuhr wie verrückt. Muß man erstmal drauf kommen.
Hab das Blatt nun einfach mal mit UHU festgeklebt. Leider löste sich dabei ein wenig der weissen Ziffernblattfarbe... Shit happens, die Uhr wird eh irgendwann gegen ein schickeres Instrument ausgetauscht.


Hightech meets Classic: Automatische Benzinabschaltung

Das montierte Magnet-Absperrventil anstelle des manuellen, ständig leckenden Benzinhahns

An der Benzinabschaltgeschichte bastel ich erst morgen weiter. Eventuell ist hier jemand der mir ein passendes Stück für den Tank zusammenbrutzeln kann. Ich finde nämlich nichts was ich verwenden könnte. Ich brauche einen Schlauchnippel (ca. 6mm Schlauchanschluß) an einer Überwurfmutter (oder direkt dran) die ich anstelle des Benzinhahns an den Tank schrauben kann. So dass ich den Benzinschlauch direkt an den Tank anschließen kann. Mein Tank dürfte ein M18 Rechtsgewinde mit Steigung 1 sein so wie ich es beurteile. Am coolsten wäre, wenn der Schlauchnippel im 90 Grad Winkel an der Mutter sitzen würde.
Würde ich natürlich auch bezahlen die Mühe. Merci schonmal  Smile
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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von Gast am Fr 28 März 2014, 20:35

Echt super wie du hier deine umgesetzten Gedanken rüberbringst,.....und alles auch immer mit schönen Bildern!!! Very Happy 
Ich kann mich noch erinnern,...wo mal von dir die Frage kam,...wo gehört das Ding hin,..bei der 8B???
Antwort war:Krümmerdichtung!!! Very Happy und heute,...selber ein grosser Schrauberprofi cheers 

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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von wavelow am Fr 28 März 2014, 22:09

selber ein grosser Schrauberprofi
Naja... So dolle isses auch nicht. Ist ja alles nur just for fun...

Sagmal: Bei dem blöden Tankanschluß haste auch keine Idee oder? Der original Hahn ist zu lang nach unten und nun passt nix mit Schlauch rüber zum neuen Ventil... Ich müsste dichter an den Tank ran.. Am besten nur ein 6er Schlauchanschlußnippel direkt am Tank...
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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von KarlKompott am Fr 28 März 2014, 23:21

Hahn weglassen und direkt mit Reduzierstück anschließen?
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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von lalaS am Sa 29 März 2014, 11:39

schau mal nach Überwurfmutter , Din 3870/7606 und dann ein passendes "Schlauchstück "

Das Magnetventil is ja obercool ...schon gegoogelt aber nicht gefunden, ein Link könnte Helfen.


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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von wavelow am Sa 29 März 2014, 13:00

Danke für die Tipps. Hab bisher aber auch nur annähernd aber eben noch kein passendes "Schnüffelstück" gefunden. M18 mit 6-7mm Schlauchanschluß scheint speziell zu sein.

Thema Magnetventil:
Es gibt da einen guten Shop für Magnetventile aller Art mit kompetenter Beratung. Hier ist der Link zu dem Ventil, welches ich eingesetzt habe:
Magnetventile Shop und HIER behandle ich explizit das Thema Spritabschaltung als Hobbyprojekt hier im Forum.
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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von lalaS am Sa 29 März 2014, 15:50

Pressarmatur = ist Überwurfmutter mit "Schnüffelstück" grad bei Google gefunden, was hat denn dein Tank für ein Gewinde ??

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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von wavelow am Sa 29 März 2014, 18:29

was hat denn dein Tank für ein Gewinde
Also ich habs grob mit Zentimetermaß und Auge gemessen und messe 18 Millimeter und natürlich wie üblich ein Feingewinde. Wäre echt eine Hilfe wenn jemand was findet, was passt.

Hier das montierte Ergebnis wie zur Zeit ist:

Original Benzinhahn ist um 180 Grad verdreht montiert. Braucht man ja auch nicht mehr ran Wink

Und wie man sieht wäre es schöner wenn der Schlauch gleich oben am Tank dran käme und nicht so tief. Am besten an einen 90 Grad Nippel, so dass die Leitung gleich direkt zum Ventil rüber laufen kann.
Im Moment muss ich den Bogen so blöd nach oben in einer Schlaufe legen weil es nur so einigermassen aussieht.


Vorne iss nun heller

TFL-Positions LED aus zwei Perspektiven

Sieht nicht wirklich doof aus, es fügt sich einigermassen ins Bild. Mag jeder anders sehen. Hinten habe ich allerdings auf Carisma gehört und diesen LED Streifen nicht montiert. Da werkelt nun das Rücklicht selber als LED Version - siehe weiter oben
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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von lalaS am Sa 29 März 2014, 20:19

schau mal auf de HP da gibts 1001 Pressarmaturen / Dichtkegel der z.B. https://shop.maagtechnic.ch/ishop/article/article/10280869.xml 90°

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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von KarlKompott am Sa 29 März 2014, 20:25

@wavelow
Ich hab dir was per PN geschickt. Keine Ahnung obs passt.  Question 
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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von wavelow am So 30 März 2014, 10:51

Danke Euch für die Unterstützung. Lalas Link hätte was auf Lager, ist aber ein Schweizer Laden der wohl nicht nach DE versendet. Jedenfalls kann ich da meine Adresse nicht eingeben in Germany. Na mal bis morgen warten und anrufen. Und Karls PN habe ich schon beantwortet  Wink 

Buddy Tag und Harley Feder


Gestern war nicht wirklich viel mit Basteln denn Eierlunge Olli Schulz war in Town und da bleiben die Schraubenschlüssel natürlich liegen. Dann wird mit Olli gerockt. Aber immerhin habe ich die neue Harley-Davidson Feder in voller Pracht abgelichtet. Und die funktioniert super. Kann ich als Seitenständerfeder nur empfehlen.
Und nun wird sich vom Buddytag erholt  Cool 
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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von wavelow am So 30 März 2014, 12:34

Wie man das Dröhnen aus der Daystar vertreibt

Die Daystar ist ein sehr feiner Cruiser und prinzipiell auch sehr ordentlich verarbeitet. Aber sie ist halt ein Einzylinder und hat deren typische Eigenschaft: Vibrationen. Vor allem bei bestimmten Drehzahlen vibriert alles ganz ordentlich. An Händen und Füssen sorgen Dämpfungselemente dafür, daß man fast nichts davon spürt.
Aber der Tankaufsatz erzeugt ab 6000 Umdrehungen ein Geräusch wie ein Joghurtbecher in einer Fahrradspeiche. Jedenfalls bei meiner Maschine. Erst durch den Tipp eines Users im Daelim Forum kam ich überhaupt erst drauf, dass dieses Geräusch daher kommt. Danke nochmal.

Abhilfe: Silikondämpfung
 Very Happy 
Die Innenseite und das Haltegestell am Tank habe ich mit HT Silikon beschichtet. Das Zeug hält ewig, brennt nicht, wird nicht weicher bei Hitze und bleibt auch bei Kälte dauerelastisch. Hier und da sind noch Brocken einer Waschmaschinenunterlage eingeklebt. Die dämpfen auch gut. Auch die Schraubenlöcher bzw. die Auflage wo nachher alle drauf liegt ist mit Silikon beschichtet worden. Von alledem sieht man natürlich nachher nichts mehr.


Sieht eklig aus aber davon sieht man im Einbauzustand garantiert nichts mehr: Silikondämpfung für den Tankaufsatz

Geräuscherzeuger Tankuhr


Dröhnursache Tankuhr

Durch einen Zufall fiel mir auf, dass die Tankuhr die eigentliche Ursache für das merkwürdige Geräusch ist. Das Ziffernblatt ist locker und liess sich um vier bis fünf Millimeter auf und ab sowie hin und herbewegen. Mit einem satten Klock-Klock Geräusch.
Zum Glück kann man die Uhr nahezu vollständig zerlegen. Klarsichtdeckel ab und das Ziffernblatt einfach mit UHU befestigt. UHU würde ich allerdings nicht nochmal verwenden, weil das enthaltene Lösungsmittel die Ziffernblattfarbe angreift :-(
Sieht man auf dem rechten Bild: Die schwarzen Streifen auf dem Ziffernblatt ist abgelöste weiße Farbe. Ein bisschen Schwund ist eben immer.

Inwieweit das nun den Lärmpegel wirklich senkt, wird die nächste Probefahrt zeigen. Ich bin aber sehr optimistisch. Der Sound wenn man auf die Tankabdeckung klopft ist nun sehr, sehr satt, dunkel und dumpf. Vorher war es plastikhaftes helles Geräusch. Kann also nur besser sein.
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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von Momo am So 30 März 2014, 13:24

Hallo wavelow,
Boahhhhh, was für ein wunderschönes Bike ...
Wünsche Dir tolle Fahrten mit ihr!
Und danke für die Details Deiner Arbeit und den Bildern, fantastisch!
Gruß Momo
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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von lalaS am So 30 März 2014, 13:51

Das sind doch DIN Teile alles nach Norm, zu dem Link ist das dann also : DKOL 90 muss man nur noch die Größe suchen , das gibts auch bei EisenKarl und Ebay.Die haben nur so schöne Zeichnungen !

lala

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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von wavelow am So 30 März 2014, 16:10

das gibts auch bei EisenKarl und Ebay
Die EisenKarls werde ich morgen mal abklappern. Ich finde zwar M18 Muttern aber nie mit nem 6er Schlauchnippel. Ich muss aber auch sagen, daß diese Verrohrungsgeschichten nicht so meins sind.

@Momo: Dankeschön. Find sie auch ganz hübsch, drum wollte ich sie auch haben. Bonsai-Harley halt. Rütteln tut sie jedenfalls wie ihre Vorbilder aus Milwaukee  Twisted Evil 


Elende Fummelei nur damit's Rücklicht brennt

Neu gestrickter Kabelbaum für Rücklicht und Kennzeichenbeleuchtung getrennt

Wieder viel Zeit mit einer Kleinigkeit zugebracht. Zielsetzung war simpel: Rücklicht soll brennen wenn Zündung ein und vom Lichtschalter unabhängig immer brennen - zusammen mit Tagfahrlicht oder Abblendlicht. Blöd nur, dass die Kennzeichenbeleuchtung nicht mitbrennen sollte wenn Lichtschalter aus ist aber nur ein Kabel für beide Leuchten nach hinten verlegt war.
Also eine neue Strippe ziehen und ordentlich verlegen, was gar nicht so einfach war. Fast der gesamte hintere Fender musste demontiert werden um die eine Strippe ordentlich zu verlegen.


Umsetzung einer alten Alpina Idee:

Links: zusätzliche Kupplungrückholfeder. Rechts: Viel neuer Kram will angeklemmt sein.

Im Baumarkt fand ich einen Stand mit vielen Federn in allen Variationen. Prompt fiel mir eine Idee von Alpina wieder ein die er mal hier im Forum vorstellte: Eine zusätzliche Feder um den Kupplungszug besser zurückkommen zu lassen. Funktioniert sowas von astrein, dass es eine Freude ist. Und cool aussehen tuts auch noch. Dank an Alpina  Very Happy

Ansonsten sitze ich immer noch an dem ganzen elektrischen Krempel. Tagfahrlicht mit Steuerbox, Magnetventil, Navistromversorgung und neue Rücklichtbeschaltung sind zwar nur wenige Dinge, erfordern aber doch eine Menge zusätzlicher Stecker und Kabelverbindungen. Überall Japanstecker ranfummeln, überlegen, bloß keinen Kurzen bauen und dann alles sauber verlegen. Nicht meine liebste Arbeit.


Nachtrag
Mittlerweile 23 Uhr. Schnauze voll für Heute aber auch mit allem fertig geworden  Razz 
Morgen noch eben die neue CDI einbauen die noch beim Paketdienst rumliegt. Und noch ne vernünftige Hauptsicherung mit Halter. Dann isse endlich fertich.
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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von wavelow am Mo 31 März 2014, 15:43

Finale.... oh oh...


Tachostand exakt 200 km weiter seit dem Kauf. Rechts: Neuer Sicherungshalter für Standard KFZ Sicherungen

Endlich fertig mit der Daystar  Very Happy 
Heute die letzten Handgriffe erledigt. Ein neuer Sicherungshalter ersetzt den originalen Halter da Daelim eine lange Glassicherung verbaut hat die man im Ernstfall schwieriger besorgen kann als die heute üblichen Flachsicherungen. Die gibts an jeder Tanke und sind auch selbst robuster.

CDI Tausch

Die neue CDI in voller Pracht und im eingebauten Zustand

Neue CDI ist montiert, hier und da noch Kabeleien sauber verlegt und verschnürt. Tachobeleuchtung, Standlicht sowie Kennzeichenbeleuchtung sind nun auch auf stromsparende LED Birnchen umgerüstet. Die letzten echten Glühbirnen befinden sich also nur noch im H4 Hauptscheinwerfer und in den Blinkern.

Ruhiger Seitenständer und Gepäckeisen

Gummidämpfung für den Seitenständer und Satteltaschenabstandhalter sind nun auch dran

Da der Seitenständer durch die neue Harley Rückholfeder ordentlich Wumms beim zurückschwingen erzeugt, knallte er immer mit voller Wucht an den Rahmen. Um das zu dämpfen habe ich ein Stückchen dicken Benzinschlauch aufgeschnitten und mit Silikon an der Aufschlagfläche befestigt. Nun schnalzt er ruhig in seine Fahrstellung zurück.
Die verchromten Abstandhalter vom Zubehörlieferanten passten 1A und sorgen in Zukunft dafür, daß evtl. mitgenommene Satteltaschen schön auf Abstand bleiben. Zudem füllen sie auch ohne Taschen das "schwarze Loch" am Hinterrad ganz gut aus.

Erster Testlauf und kurze Fahrprüfung:
Erst mal mit alter CDI probiert. Geht. Dann mit der neuen CDI. Geht auch. OK. Ab mit der Maschine nach unten auf Erdgeschoßebene  Very Happy 
War gespannt ob der komische Fehler wenn ich sie frisch starte immer noch da ist. Und er scheint verschwunden zu sein. Was es auch immer war, nun zickt sich nicht mehr rum beim Kaltstart. Ich tippe - wie Alpina schon vermutete - auf eine sich langsam verabschiedende Zündspule. Könnte aber auch ein Wackler in der CDI gewesen sein. Egal nun, beides ist nagelneu und damit sollte sich das Problem hoffentlich erledigt haben. Bis auf die LiMa ist sowieso nun alles an der Zündung rundum erneuert worden.

Ich brauche nun auch keinerlei Choke mehr beim starten. Nach dem drücken des Starterknopfs ist die Mühle sofort da mit stabilen Leerlauf. Das war vorher auch nicht ganz so. Bin gespannt auf die erste Probefahrt gleich.


Funktion automatischer Benzinhahn:
Hatte hier ein wenig Sorge, dass es hier vielleicht doch zu Problemen kommen könnte. Aber nee: Das Magnetventil schnalzt satt wenn ich die Zündung einschalte und scheint den Sprit sauber durch zu lassen. Durch die Position des Magnetventils das oben eine gelbe LED drauf hat, habe ich nun tatsächlich eine Tankinnenbeleuchtung  Laughing  Sie leuchet von unten gegen den Tank. Sieht man nur wenn es wirklich finster ist, hat aber ein wenig was magisch-wichtiges an sich  Cool
Trotzdem werde ich für alle Fälle ein Stückchen Benzinschlauch im Bordwerkzeug dabei haben. Sollte das Magnetventil tatsächlich mal Zicken machen, kann ich es mit dem Stück Schlauch relativ schnell umgehen und erstmal weiter fahren.
Im geschlossenen Zustand ist das Ding absolut dicht, da saugste nix mehr durch. So war ja auch der Plan und ich muss mich nie mehr um den Benzinhahn kümmern. Moped ausschalten, Spritfluss absolut dicht. Ein bisschen Einspritzerfeeling sozusagen.

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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von Gast am Mo 31 März 2014, 20:39

Daxtuning schrieb:Diese CDI zündet nach meinen Messungen rein statisch und wäre somit für dieses Bike auf keinen Fall zu Empfehlen.

Ist dazu noch etwas irgendwo geschrieben worden?,...weil du hast sie ja nun Verbaut!!!,...die CDI

Alpina

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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von wavelow am Mo 31 März 2014, 20:55

Ist dazu noch etwas irgendwo geschrieben worden?

Nein. Nix wieder gehört. Die Maschine rennt wie sie soll, minimal schneller ist sie geworden und vor allem nun auch wenn sie frisch an ist kein Gestottere mehr. Kann aber auch an all den anderen Dingen liegen. Und die originale CDI ist ja auch nur eine statische CDI gewesen. Wenn ich mal an so eine automatisch verstellende ran komme, probiere ich sie mal aus. Aber 130 Euro für ne CDI ist mir irgendwie zu viel Kohle dafür.
Bin eben ca. 90 Kilometer Landstraße gebraten. Hervorragend lief alles. Das Vibrieren hat sich nun um etwas 500 UPM nach oben verschoben. Warum auch immer. Nun fängt es bei 6500 an und wird bei 8000 wieder weniger. Und Standgas war nach den ganzen Elektroneuteilen deutlich höher als vorher.

Bin auch diesmal mit Navi gefahren und habe dabei festgestellt, dass der Daelim Tacho relativ stark lügt und gute 10 km/h zu viel anzeigt. Highspeed ist also nur noch echte 95 km/h während der Tacho zeitweise schon auf 110 zurennt.
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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von KarlKompott am Mo 31 März 2014, 23:21

Na na, der Tacho lügt doch nicht - der ist nur optimistisch.  Laughing 
Wobei ich sagen muss, dass das zittrige mechanische Uhrwerk an meiner Leike noch relativ genau geht.  Razz 
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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von wavelow am Mi 02 Apr 2014, 07:13

Letztlich ist es mir auch wurscht. Ist nur gut zu wissen wegen Temposchildern wo der Tacho ungefähr stehen MÜSSTE  Laughing 

Und das Tempo reicht auch so wie es ist für diese Maschine. Durch die aufrechte Haltung und den hohen Lenker werden einem auch so schon die Arme lang wenn man eine Stunde Fullspeed fährt. Hätte ich nicht gedacht aber ich hatte tatsächlich nen Muskelkater am nächsten Tag  Laughing  Shocked Wie es wohl Peter Fonda damals gegangen sein muss?  Rolling Eyes 
Bin tatsächlich am überlegen eine Scheibe zu montieren. Mal sehen...

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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von KarlKompott am Mi 02 Apr 2014, 13:40

Scheibe? Du meinst bestimmt eine Luftströmungsbremse mit der Bezeichnung Windschild. Das ist doch was für Opas. Naja, nicht unbedingt. Bei deiner könnts direkt gut aussehen. Das dürfte aber nicht ganz billig werden. Immerhin brauchst du eins mit ABE.
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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von wavelow am Do 03 Apr 2014, 19:10

Eines der wenigen wirklich tauglichen kommt von Puig:


Kostet auch mal eben knapp über 200 Flocken  Shocked
Und hier ist es zwar eine Daystar auf dem Bild aber das Cockpit ist gar nicht dran. Wie soll die mit Cockpit passen???
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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von KarlKompott am Do 03 Apr 2014, 22:42

200 Flocken ... und dann noch nicht mal ein Kantenschutz drauf. Wenn es denn unbedingt dieses Teil sein soll, eventuell mal messen, wie weit die Haltestreben verstellbar sind. Ansonsten bleibt dir wohl nur, den Armaturenträger zu versetzen.
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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von tualek am Fr 04 Apr 2014, 01:08

Kuck mal auf dem Bild. Ich weis zwar nicht ob das eine Puigscheibe ist, aber die Armaturen sind jedenfalls dran

http://www.motorbasar.de/daelim-daystar-vl-125-t3863415.html

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Re: Meine Daelim Daystar - Das Tagebuch einer Standuhr

Beitrag von wavelow am Fr 04 Apr 2014, 06:52

Kuck mal auf dem Bild.
Ja danke. Das beruhigt mich ja. Ob das die Puig ist weiss ich auch nicht aber so viele mit ABE gibts schliesslich nicht für das Modell. Super, ich werde mal forschen welche das ist.

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