Leike- Chopper Lk50-Q3

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Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von KarlKompott am Fr 14 März 2014, 01:52

Angeregt von wavelows Outboxing- Montagebericht habe ich mich entschlossen, hier eine Art Erfahrungsbericht hineinzuschreiben. Sozusagen eine Rückblende über die getätigten Arbeiten, bis die Leike alltagstauglich war und meinen Ansprüchen genügen konnte. Denn einen zusammenhängenden Bericht über die Chopper gibt es noch nicht. Die Choppereigner sind hier im Forum zwar nicht sehr stark vertreten, aber einer muss ja den Anfang machen.

Den Zusammenbau und den folgenden Kleinkram lasse ich mal weg und fange gleich bei den richtigen Problemen an:
Das Fahrzeug wurde also geliefert und war nach wenigen Stunden zusammengebaut. Ich habe es jedenfalls als einfach empfunden und nicht der Rede wert. Die Maschine sprang auch auf Anhieb an und die ersten Fahrten machten mir nur klar, dass ich einige Schrauben gegen bessere tauschen sollte. Doch dann fingen die Probleme an. Aus irgend einem Grund waren im Tank Farbpartikel, die sich nun im Benzin befanden und ständig den Vergaser verstopften. Dass ich ein Großteil meiner Ausfahrten schieben mußte, ging mir gehörig auf den Senkel. Deshalb habe ich einen Benzinfilter eingebaut. Ich kann das als Vorsichtsmaßnahme nur empfehlen. Hätte ich das gleich gemacht, wäre mir viel erspart geblieben.
Denn in der Folgezeit hatte ich ständig Probleme mit dem Vergaser. Ich weiß bis heute nicht, ob es am Originalvergaser lag oder andere Ursachen hatte. Jedenfalls habe ich den originalen gegen ein Mikuni- Vergaser getauscht, mit dem ich nie wieder Probleme hatte.

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Das Bild zeigt den ausgebauten Original- Vergaser.

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Auch das ist nochmal das Originalteil. Wie man sieht, steht da nur KKF und die Vergasergröße 19 drauf.

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Und hier sieht man den neuen verbauten Vergaser von Mikuni. Der Benzinfilter ist auf dem Bild auch zu erkennen.

Vor Jahren habe ich auchmal den Motor gewechselt, aber da habe ich leider keine Bilder gemacht. Den alten Motor habe ich längst entsorgt.
Also mache ich mal mit Elektrik weiter. Neue Batterie - nach 3 - 4 Jahren war klar, dass die mal neu werden muss. Da brauch man ja wohl keine Bilder davon. Dann die Blinker ... die originalen mit dem schwarzen Plastikgehäuse waren zwar nicht die Schönsten, aber das war nicht der Grund für den Wechsel. Ich bin da eines Tages mit einem Blinker an der Gartenpforte hängen geblieben, so dass er abbrach. Ein guter Vorwand, um auf LED umzustellen.

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Schöne verchromte Blinker - natürlich mit E- Zulassung. Auf dem 3. Bild sieht man, dass ich für jede Kabelfarbe das passende Isolierband verwendet habe. Für LED- Blinker braucht man natürlich auch ein anderes Relais - ein lastunabhängiges. Ist also auch mit auf dem Bild, genauso wie meine selbst gebaute Prüflampe.  Very Happy  Achja, den Regler habe ich auch gegen einen verbesserten getauscht. Mal sehen, wenn ich die Bilder davon finde, kann ich sie ja nachreichen.

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Als Nächstes kam dann eine neue Hupe dran. Die "alte" war mir zu leise. Ein Warnsignal soll ja auch zu hören sein.

Eine Besonderheit an der Leike ist die unterschiedliche Bereifung. Damit meine ich nicht nur die Größe, sondern hinten schlauchlos und vorn mit Schlauch. Um Undichtigkeiten oder Verschmutzung an den Ventilen vorzubeugen, habe ich spezielle Ventilkappen drauf. Die sehen zwar wie Zierrat aus, aber sie haben einen entscheidenden Vorteil. Sie verfügen über einen O- Ring als Dichtung.

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Gegen Verschmutzung hilft auch das nächste Teil. Ein Spritzlappen.

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Da isser, der Spritzlappen. Der hält bei Regen ganz schön was ab, denn das Kotblech ist etwas kurz. Auf dem anderen Bild sieht man das Moped von hinten. Ohne diese Plastikverlängerung sieht das zwar viel schöner aus, aber dieses Teil ist bei Regenfahrten genauso nützlich, wie der vordere Schmutzfang. Der hintere Teil der Jacke von Fahrer oder Sozius sieht dann nicht aus wie bei einem Ferkel.  pig 

Nun sind eigentlich nur noch Verschönerungsarbeiten aufzuzählen: Lampenhutze, Chronometer, Seitentaschen, Werkzeugrolle und Navitasche.

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Und so sieht sie nach all dem aus.

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Und hier nochmal von der Seite. Leike- Chopper.

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Zuletzt von KarlKompott am Fr 24 Apr 2015, 17:09 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von Gast am Fr 14 März 2014, 02:15

Hast du Super gut gemacht,....!!!,... cheers 
Sehr schöne Photos,...und wie immer,.......dazu ein guter Text!!!
Outboxing- Montagebericht--(II.),.... Wink 

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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von wavelow am Fr 14 März 2014, 10:15

Joa... Supi!!! Mehr davon!
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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von KarlKompott am Fr 14 März 2014, 16:58

Danke für die Blumen  flower  .... ich meine natürlich Lob.

Ihr wollt, dass ich weitermache? Na gut, ihr habt es ja so gewollt!  Very Happy 

Spiegel:
Eine Zeit lang hatte ich mich mit dem Gedanken getragen, die Spiegel auszuwechseln. Weniger, weil ich sie nicht schön fand ... eher wegen eines weiteren "hängenbleibens- Problem". Die Spiegel ragen über die Lenkerbreite hinaus und sind an dieser äußersten Fzg- Breite einer ständigen Bruchgefahr ausgesetzt. Ich habe etliche ausprobiert, aber irgendwie haben die alle den gleichen Winkel, so dass sich an der Position nichts ändert. Deshalb sind die alten noch dran. Wer aus Schönheitsgründen mal wechseln will, hier die Maße: Das Gewinde der Spiegelaufnahme ist M10x1,5 - einmal rechts, einmal Linksgewinde. Beim Neukauf auf E- Zulassung/ Zeichen achten, die Spiegelfläche ist vorgeschrieben: 60 cm².

Reifen:
Die Leike hat unterschiedliche Bereifung.
Vorn: 2,50x17"
Hinten: 130/70x12"
Bitte beachten: Der Vorderreifen hat einen Schlauch, hinten ist er schlauchlos. Die 2,75er für vorn sind zwar leichter zu bekommen, aber leider für dieses Fzg nicht zugelassen!

Kerze:
Die Zündkerze sollte den richtigen Wärmewert haben. Wenn man die mal wechseln will - für die originale Nummer auf der Kerze gibt es Umschlüsselungstabellen für andere Hersteller. Bei Bosch wäre das UR4AC und bei NGK C7HSA.

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Spannungsregler
Achja ... und hier ist das Bild von dem Regler. Der Tausch ist einfach. Das Teil ist nur mit einer Schraube am Rahmen befestigt, der Anschluß mit Kombistecker narrensicher. Ich habe übrigens den modifizierten Regler nur verbaut, weil meine Leike noch eine Lichtmaschine mit 2 Spulen hat - das verbesser das Ladeverhalten. Wer schon die mit 6 Spulen hat, kann getrost darauf verzichten.

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Benzinhahn:
Den Bezinhahn mußte ich auch schonmal wechseln, weil die Überwurfmutter nicht mehr gehalten hat. So sieht er aus:

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Ansaugkrümmer:
... gibts in verschiedenen Ausführungen, je nachdem wie man den Vergaser anbringen will. Gibts auch innen poliert für mehr Power (nur mal am Rande erwähnt). Wichtig ist, dass nach der Montage alles Dicht ist und keine Nebenluft gezogen wird. Dafür sind die Distanzscheibe mit dem O- Ring und die Fußdichtung.

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Blinkgeber:

Hier mal ein Bild, wo die Unterschiede zu sehen sind. Der runde ist original, das eckige ist für LED- Blinker.

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Leuchtmittel:
Rücklicht/ Bremslicht: 12V-21W/4W oder 5W Sockel: BAY15D (Doppelbilux)
Hauptscheinwerfer: 12V-35W735W Sockel: BA20D (Doppelbilux)
Standlicht: 12V-4W oder 5W Sockel: BA9S
Blinker: 12V-10W gelb Sockel: BA15S
Instrumentenlicht: 12V-1,7W Glassockel T10

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Und zum Schluß gibts noch ein Bild von den an diesem Fzg am meisten verbauten Kabelverbindern. Im Fachchinesisch nennt man sie Proof and Bullet, gebräuchlicher ist der Ausdruck Japanstecker. Zum Abdichten der Verbindung kann man Schrumpfschlauch verwenden.

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Zuletzt von KarlKompott am Fr 24 Apr 2015, 17:11 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von wavelow am Fr 14 März 2014, 18:39

:-)

Lese brav alles. Hast du die ganzen Bilder jetzt erst gemacht oder aus dem Archiv gekramt?
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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von KarlKompott am Fr 14 März 2014, 21:25

Die Bilder? Die Fahrzeugbilder sind brandneu und zeigen den aktuellen Ist- Stand. Die anderen sind zu unterschiedlichen Zeiten aufgenommen. Und ja, ich habe in der Tat ein Archiv. Ich habe da eine Kladde, in der ich mir über alle für meine Leike wichtigen Dinge Notizen mache. Jahaaa, noch so richtig altmodisch mit Stift und Papier. Das ist mein Archiv! Ich poste hier aus urheberrechtlichen Gründen ausschließlich Bilder und Texte von mir! Die Idee, eine zusammenhängende Übersicht über die Leike zu machen, geistert schon länger in meinem Kopf. Kein fachtechnisch überfrachtetes Lexikon, sondern ein Nachschlagewerk für Laien, wo die wichtigsten Dinge und Eckdaten für den Hausgebrauch drin sind. Als ich als Anfänger hier ins Forum kam, war ich nach genau so etwas auf der Suche. Dein Outboxing- Bericht war da schon fast eine Offenbarung, wavelow. Nun versuche ich mich selber mal an sowas, weil ich mich noch gut erinnere, was mich als Anfänger interessiert hat. Bisher habe ich das immer vor mir hergeschoben, weil nur wenig Chopperbesitzer hier zum schriftlichen Gedankenaustausch anwesend sind. Naja ... was solls ... Rolling Eyes 
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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von wavelow am Fr 14 März 2014, 21:44

noch so richtig altmodisch mit Stift und Papier.

Das mach ich auch so. Irgendwann übertrage ich es mal im Rechner weil es zusammen mit Fotos doch einfacher ist.
So ein Nachschlagewerk über die Leike wäre was. Es gibt ja so gut wie nichts darüber. Für meinen momentanen Hobel habe ich ein sehr ausführliches Werkstatthandbuch gefunden. Zwar in Englisch aber das ist egal. Dort werden leider Anzugsdrehmomente nur in der alten Einheit kgf usw. angegeben. Muss man erst umrechnen, dann passt es. Für Laien ist es aber eher nichts. Da macht deine Idee mehr Sinn.
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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von Andy-Duew am Sa 15 März 2014, 08:36

Hallo KarlKompott

Wirklich ein klasse Bericht über die Lk50-Q3.
Finde gut das auch über die Kleinteile wie Birnen
Und Steckverbindungen berichtet wurde .

Gruß Andy
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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von KarlKompott am So 16 März 2014, 18:45

Danke für euer Lob. Bei positiven Resonanzen macht das Schreiben doch viel mehr Spass.  Smile 
Also werde ich mal schauen, was ich noch so an Wissenswertem zusammen tragen kann.  study 

________________________________________________________________________________________________

Der Ursprung
für das Baumuster der Leike ist höchstwahrscheinlich die Honda Jazz 50 (nicht zu verwechseln mit dem Auto). Die Honda Jazz 50 sieht der Leike zum Verwechseln ähnlich. Ebenfalls als Kleinkraftrad konzipiert, war die Jazz hierzulande eher rar, in Japan dafür umso bekannter. Ich konnte über die Jazz nur sehr wenig in Erfahrung bringen, selbst über die Herstellungsdauer gibt es mitunter abweichende Angaben. Ich schätze mal von 1986 - 2001.


Zhejiang Leike
Der Hersteller der Leike Lk50-Q3 ist die Zhejiang Leike Machine Industrie Co., LTD. Schauen wir doch mal in unser COC- Papier, das wir als Zulassungsbescheinigung zu unserem Fahrzeug dazu bekommen haben. Es ist sozusagen die "Geburtsurkunde" unserer Leike. Hinter dem dekorativen Deckblatt mit dem roten Stern verbergen sich nicht nur Angaben zum Fahrzeug, sondern auch zum Hersteller. Da haben wirs doch schon: Die Fabrik liegt im Land China, der Provinz Zhejiang, dem County Songyiang und der Stadt Lishui. Das sind doch schonmal sehr genaue Angaben. Wer mehr erfahren will, kann ja die website besuchen. Dort steht, dass die Fabrik Ende der 1990er errichtet wurde und einige Angaben über Größe von Fabrik und Mitarbeiterstamm und einiges mehr.


Andere Hersteller
Neben Leike gibt es auch andere Hersteller, die fast identische Fahrzeuge bauen.
Da wäre zum einen Kinroad mit der Bezeichnung Xt50-Q3. Ebenfalls eine chinesische Fabrik in Xiantian.
Und die englische Marke WMI, die aber auch in Fernost baut. Diese Fahrzeuge trugen die Bezeichnung Regal Raptor. Es gab die Version DD50 oder Pivo. Diese 50cc Modelle gab es aber nur bis ca. 2010.


_______________________________________________________________________________________________________


Technische Daten:

Leergewicht: 92kg
Maße: 2000x755x1115mm
Höchstgeschwindigkeit: 45km/h (gedrosselt)
Abregeldrehzahl: ca. 6100-6300U/min
Beladung: max 150kg
Tankinhalt: ca. 6,5L (davon 0,5L Reserve +/- ?)
Vorderreifen: 2,50x17
Hinterreifen: 130/70-12
Bremsweg: <4m(20km/h)
Zylinderbohrung x Hub: 39x41,4mm
Hubraum: 49,5ml
Kompression: 8,8:1
Leistungsabgabe max:2,0/8000kw/U/min
Drehmoment max: 2,6/5600Nm/U/min
Leerlaufdrehzahl: 1500 U/min +/- 100
Originalzündkerze: A7RTC  Elektrodenabstand: 0,6-0,8mm
Ventilspiel: Einlaß: 0,05 Auslaß: 0,08
Bodenfreiheit: 130mm
Zündung: CDI- Box
Motoröl: SAE15W40SF(Sommer)mineralisch, SAE10W30SF(Winter)mineralisch
Motorölmenge: ca. 800ml
Vergaser: PZ 19
Motorbezeichnung: 139FMB

Fahrzeugwäsche
Interessant zu wissen ist vielleicht, dass dieser Hinweis explizit im Bedienbuch der Leike zu finden ist!
Es gibt da nämlich einige Stellen, wo keine größeren Mengen Wasser verteilt werden sollten, weil es sonst Probleme geben könnte.
Also... Wasser sollte keinesfalls ins Innere des Vergasers und des Auspuffs gelangen. Vorsicht ist auch beim Tankverschluß und den Tachometerarmaturen angebracht. Was das Büchlein Users Manual jedoch nicht erwähnt, dass der Kerzenstecker auch "wasserscheu" ist. Deshalb ergänze ich das mal.
Nach dem Waschen - vor Fahrtantritt, Bremsen auf Funktion prüfen!

 Idea


Zuletzt von KarlKompott am Fr 26 Jun 2015, 18:51 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von wavelow am So 16 März 2014, 21:00

dass der Kerzenstecker auch "wasserscheu" ist.
Neuen NGK Kerzenstecker holen und nach Montage mit Ballistol Seal "versiegeln" (die Gummimanschette). Da kommt nie wieder ein Tropfen ran!
Mit dem Sealzeug versiegel ich eh alle Stecker, Kontakte usw. Lässt sich ja immer wieder abziehen ansonsten hält es einfach dicht wie ein Gummipropfen. Sprühe hier und da wo man es nicht so sieht auch Schraubenköpfe und Muttern damit ein. Wo kein Sauerstoff und Wasser mehr hinkommt, rostet auch nix mehr.

Immer schön diese Informationen zu lesen. Sauge sowas immer auf wie ein Schwamm :-) Klasse Karl!

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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von Gast am Mo 17 März 2014, 18:06

Oder im Regen,Fahrzeug dann nicht im original Zustand ab Werk einsetzen!!!,... Very Happy ,......bzw dem Regen ´´Aussetzen´´

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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von KarlKompott am So 30 März 2014, 00:21

Sehr richtig. Immerhin eine gute Begründung, weiterhin ein überzeugter Schönwetterfahrer zu bleiben.  Laughing 

Kerzenstecker:
Nun aber mal im Ernst: Bisher hatte ich noch keine Probleme mit dem originalen Kerzenstecker ... auch nicht bei (unfreiwilligen) Regenfahrten. Deshalb ist bei mir noch der originale drauf. Hochwertige Kerze habe ich allerdings drin (eine der weiter oben abgebildeten), das macht sich schon positiv bemerkbar.
Ich habe die "kritischen" Stellen bei einer Fahrzeugwäsche jedoch nicht ohne Grund erwähnt. Und die Leutchen, die das ins Bedienbuch geschrieben haben, haben das Fahrzeug schließlich (sozusagen) gebaut. Deshalb sollte man es vermeiden, auf diese Stellen zu zielen, wenn man schon unbedingt die Wäsche mit einer Druckspritze vollzieht. Eimerweise Wasser ist auch nicht gut. >Viel hilft viel< ist nicht immer richtig. Es gibt wirklich Leutchen, denen man sowas vorher sagen muss.  Rolling Eyes 

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In meinem Fahrzeug ist noch der originale Kerzenstecker. Wer allerdings auf Nummer sicher gehen will, kann umrüsten auf Kerzenstecker: LD05F von NGK.


Luftfilter:
Dazu gibts eigentlich nicht viel zu sagen. Die Konstruktion ist (meiner Meinung nach) mehr als simpel. Das Luftfiltergehäuse befindet sich links unterhalb des Fahrersitzes und hat die Form einer ... ähm ... ich würde sagen Lunchdose.  Shocked 
Die Rundabdeckung des Gehäuses öffnet man durch herausdrehen der 3 kleinen Schrauben. Im Inneren befindet sich nur ein runder Schaumstoff"lappen". Das ist der Luftfilter. Wenn der eines Tages nicht mehr so schön weiß aussieht, wie auf dem Bild, kann man ihn einfach mit (Geschirr-) Spülmittel auswaschen. Das löst Fett, reinigt und pflegt nebenbei noch die Hände.  Very Happy 

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Anmerkung: Die Beschreibung bezieht sich auf die Großserienmodelle. Die Sondereditionsmodelle der Leike können auch einen Trockenluftfilter haben, der direkt am Vergaser sitzt. Diese Art Filter können (aus dem Zubehörhandel) auch nachgerüstet werden, sofern sie eine zugelassene Prüfnummer/zeichen haben.


Ritzel und Kette:
Die Antriebskette hat eine 420er Teilung und ist 100 Glieder lang.
Das vordere Antriebsritzel (Motorseite) trägt die Bezeichnung: JD-420 und hat 14 Zähne.

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Das hintere Antriebsritzel trägt die Bezeichnung: 420-38 und hat 38 Zähne.

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Benzinhahn:
Der originale Benzinhahn hat einen "Peilstab" für die Reservemenge. Darüber ist ein Plastiksieb gestülpt, das aber nur Grobpartikel filtert. Die Befestigung des Hahns am Tank erfolgt mit einer Überwurfmutter der Größe M14x1,25. Falls kein Originalteil greifbar ist, es passt auch der Hahn von einer Monkey.

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Ich habe allerdings eine kleine Änderung vorgenommen, um einen teureren und hochwertigeren Hahn verbauen zu können.  Idea 
Es handelt sich um einen Hahn mit einem Außengewinde (anstatt der Überwurfmutter), den ich mit einem kurzen Stück benzinresistenten Schlauch und 2 Schlauchschellen am Tank befestigt habe.

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Keine Sorge, so garstig wie auf dem Bild sieht es in Wirklichkeit gar nicht aus. Ich habe die Schellen noch etwas gedreht. Und da sich der Hahn ja nicht auf Augenhöhe befindet, sieht man überhaupt nicht, wie er befestigt wurde, wenn man davor steht.
Anmerkung: Das ist keine verifizierte Reparaturanleitung, Nachmachen nur auf eigene Gefahr!


So ... und nun wird die Leike erstmal schlafen geschickt - in ihrer trockenen und beheizten "Unterkunft".  Very Happy 

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Zuletzt von KarlKompott am Do 25 Jun 2015, 01:39 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von Gast am So 30 März 2014, 01:32

Du fährst eine Übersetzung von 14 zu 38 ???
Das würde zu einer YMR mit 12 zu 49 Bedeuten ,..........ich muss das mal eben Durchrechnen,....das ist fast pro Gang des Motors,
eine Steigerung von möglichen 20 Km/h,....zu der Übersetzung der YMR ......... affraid 
Was ist den da im Getriebe verbaut,....eine Total andere Übersetzung der Zahnräder  :confused

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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von KarlKompott am So 30 März 2014, 15:57

Meine Angaben über die Ritzelgrößen der Antriebseinheit sind die der originalen Bestückung. Da wurde von mir auch nichts verändert! Das ist sozusagen noch Auslieferungs- Standard. Die Unterschiede in der Übersetzung im Vergleich zu anderen Yamasaki- Modellen kann ich mir nur erklären, indem ich den Raddurchmesser berücksichtige. YMR und 8B haben 16 Zoll Räder - die Leike jedoch am Hinterrad (auf das der Antrieb wirkt) nur 12 Zoll. Ob es auch im Getriebe Unterschiede gibt, weiß ich nicht. Aber die Frage war ein interessanter Einwurf. Gut zu wissen, dass es da überhaupt Unterschiede gibt.  Smile

Nachtrag: Nach etwas Sucherei habe ich noch einige Angaben zum Übersetzungsverhältnis gefunden. Für den Fall, dass es jemanden interessiert oder jemand vergleichen möchte:

1. Gang --- 3,273
2. Gang --- 1,937
3. Gang --- 1,350
4. Gang --- 1,043

So stehts im Handbuch der Zhejiang Leike. Die Werte sind übrigens gleich angegeben für alle (baugleichen) Fahrzeuge von 50 bis 110 Kubik dieses Typs. Betrifft also die Modelle LK50Q-3 bis LK110-7.
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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von KarlKompott am Mi 02 Apr 2014, 17:34

Heute habe ich mal wieder einen Basteltag eingelegt. Für den Fall der Fälle habe ich einige neue Isolierungen an diversen Kabeln und Verbindungen angebracht. Natürlich wieder farblich passend zur Kabelfarbe. Das sieht nicht nur schöner aus, man findet sich auch besser zurecht und weiß gleich, welches Kabel wohin gehört. Der Fall der Fälle wäre eine Ausfahrt mit unfreiwilligem Regenguss. Da muss die Leike schließlich einigermaßen wasserfest sein.

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Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich die ganzen "frei schwebenden" Kabel auf ansehnliche Weise verlegt. Vor allem im Lenkerbereich war das vom Werk her nicht so schön gemacht. Und nach meiner Aktion des Umbaus auf LED- Blinker sah das dort aus, wie die Arbeit eines Teppichknüpfers.  Laughing 


Nach dieser Schönheitskur sind mir dann einige angerostete Schrauben aufgefallen. Das konnte ich natürlich nicht so lassen. Wenn schon, denn schon ...
Also habe ich gleich damit weitergemacht, unschöne Schrauben durch neue zu ersetzen.

" />


Danach habe ich noch die Kupplung eingestellt. Die kam mir ein bisschen zu spät. Keine große Sache ... die Einstellschraube ist unter der Gummitülle am Kupplungshebel des Lenkers. Geht so einfach, wie am Fahrrad.

" />

Theoretisch könnte man den Kupplungs- Bowdenzug auch an einer anderen Stelle einstellen. Die Hülle des Zugs ist geteilt. Oberhalb des Motors befindet sich die Verschraubung. Ich kontrolliere aber nur, ob er fest gekontert ist, damit sich das Kupplungsspiel nicht durch Vibration verstellt.

" />

Sind diese beiden Möglichkeiten ausgeschöpft, bleibt noch die Einstellung am Kupplungsautomat selbst. Der Einstellmechanismus befindet sich am rechten Motordeckel hinter der silbernen Blechscheibe. Keine Bange, da kommt beim Öffnen kein Öl raus. Das Öl hat keinen Zugang zum Einstellbereich der Kupplung.
Warnung: Den rechten Motordeckel zum Einstellen nicht öffnen, dahinter befindet sich Öl!

" />


Danach habe ich noch eine kleine Änderung des Gesamterscheinungsbildes vorgenommen. Angeregt wurde diese Idee durch das Forenmitglied Andy-Duew. Für  mitgeführtes Werkzeug hatte ich im vorderen Rahmenbereich eine silberne Blechbüchse als Werkzeugrolle angebracht. Die habe ich jetzt in den "Motorraum" verlegt. Ich finde, das sieht besser aus. Füllt auch irgendwie den Leerraum zwischen Motor und Tank aus. Ich sage einfach mal: Danke, Andy.  Very Happy 

" />


Zuletzt von KarlKompott am Fr 24 Apr 2015, 17:12 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von wavelow am Mi 02 Apr 2014, 18:30

Schön, dass auch deine Leike mal wieder ein wenig bebastelt wird. Sag mal: Was machst du mit den Nägeln???  Shocked 

Das mit den Kabelfarben hatte ich auch vor. Die Faulheit siegte dann doch und ich hoffe auf mein Erinnerungsvermögen welche Strippe noch wohin geht. Noch mehr hoffe ich, dass ich sobald nicht wieder an die Elektrik ran muss. Alles so sauber verstrapst und mit Schmelzisoband zu einem fast original wirkenden Kabelbaum verklebt, dass ich mir das möglichst nicht mehr antun möchte.

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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von KarlKompott am Mi 02 Apr 2014, 18:41

Die Nägel brauch ich fürn Winter ... als Spikes für die Reifen oder bei Schneefall, um Dachpappe auf den Sitz zu nageln. Deswegen sind die auch feuerverzinkt.
 Laughing   Laughing   Laughing 

Nein Quatsch. Das war natürlich ein Witz. Die waren in der Schachtel schon drin. Auch wenn ich sie fürs Moped nicht brauche.
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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von KarlKompott am Fr 04 Apr 2014, 15:00

Blattwerk

Das Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) §3, Abs4 erfordert, dass die Gebrauchsanleitung integraler Sicherheitsbestandteil des Produkts ist. Wenn ich das aus dem Amtschinesisch frei übersetze, heißt das wohl, dass eine Anleitung dabei sein muss. Fehlende oder unvollständige Anleitung wäre demzufolge ein Sachmangel. Tja ... und sie muss eigentlich auf deutsch sein - steht auch in diesem ProdSG: Wenn das Produkt in Deutschland in Verkehr gebracht wird. Eigentlich - denn dank der EU gibts eine --- Harmonisierungsrichtlinie.

(Dies ist keine Rechtsberatung, sondern nur meine laienhafte Meinungsäußerung)

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Produktsicherheitsgesetz_%28Deutschland%29

Deshalb habe ich beim Kauf meiner Leike ein hübsches Büchlein dazu bekommen mit dem Titel: Users Manual. Leider nur auf englisch.
Ich hatte noch das Glück, eine Anleitung in Papierform zu bekommen. Inzwischen gibts die auch digital als PDF- Datei.

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Ich finde dieses Heftchen viel praktischer als eine digitale Anleitung. Das Büchlein kann man bequem bei jeder Reparatur- oder Wartungsarbeit dorthin mitnehmen, wo man gerade werkelt. Oder auch als Bettlektüre verwenden.  Laughing 
Auf jeden Fall stehen da viele wissenswerte Sachen drin. Der Schaltplan zum Beispiel, wurde von mir schon oft zu Rate gezogen. Der Inspektions- und Wartungsplan ist auch sehr nützlich, ebenso wie diverse Anzugsdrehmomente.

Einige Anzugsdrehmomente für Schrauben, Muttern etc.

Vorderachse: 35 - 45 Nm
Hinterachse: 50 - 60 Nm

Motorbefestigung: 20 - 25 Nm
Hinterachsschwinge: 35 - 50 Nm

Auspuff: 20 - 25 Nm
Fußrastenbefestigung: 20 - 25 Nm

Diese Liste ist nicht vollständig. Sie soll nur verdeutlichen, dass es sich lohnt, das Manual ein- oder auch mehrmals durchzulesen.  Wink

Nachtrag: Ich hatte leider keine Zeit, den Beitrag vollständig zu posten und ergänze das nun.
Es gibt natürlich auch einige Dinge, die nicht in diesem Bedienbuch stehen. Deshalb führe ich einige der wichtigsten Wartungsarbeiten mit an.


Ölwechsel

Der Ölwechsel ist beim 139fmb- Motor eine notwendige Angelegenheit. Denn mit dem Motoröl wird nicht nur - wie der Name schon sagt - der Motor geschmiert, sondern es versorgt auch das Getriebe und die Kupplung. Ein Öl für alles. Und das bei einem Motor, der keinen herkömmlichen Ölfilter besitzt, es gibt nur ein kleines Sieb (unterhalb der Kupplung hinter dem rechten Motordeckel). Deshalb sollte man die Wechselintervalle unbedingt einhalten.
Der Wechsel ist vorgeschrieben vom Werk bei: 300km - 600km - 1000km - danach alle weiteren 1000km.
Zur Ölsorte steht schon etwas im Kapitel: Technische Daten. Aber wer sein Fahrzeug hauptsächlich im Sommer bewegt, kann das Motoröl SAE 10-W40 auch als Ganzjahresöl fahren. Wichtig ist, dass es ein mineralisches Öl ist! Bei Sythetiköl kann die Kupplung rutschen.

Wer den Ölwechsel selbst durchführen möchte, sollte einiges beachten: Die Leike hat nur 13 Zentimeter Bodenfreiheit und in den Motor passen ca. 800mL Öl. Also bitte ein entsprechendes Gefäß zum Auffangen des Altöls unterstellen.
Die Ölablaßschraube befindet sich an der tiefsten Stelle des Motors, auf der rechten Seite und hat die Schlüsselweite 17. Nicht verwechseln! (Die kleinere daneben löst den hydraulischen Steuerkettenspanner.) Falls jemand für die Ablaßschraube mal Ersatz braucht oder sie gegen eine magnetische tauschen möchte, sie hat die Größe M12x1,5. Nicht vergessen: Da drunter gehört ein Aluminium- Dichtring mit Innendurchmesser 12,8mm!
Die Öleinfüllöffnung für das frische Öl befindet sich direkt neben dem Kickstarter.

Verschleißteile

Das ist für den geneigten Leser vielleicht auch von Interesse, denn an jedem Fahrzeug müssen nach einer Zeit intensiven Gebrauchs mal irgendwelche banalen Teile gewechselt werden. Da ich aber keine Lust habe, mein funktionsfähiges Fahrzeug zu zerlegen, um hier mit Fotos punkten zu können, schreibe ich einfach die Maße dazu. Auf diese Weise kann man sich die Ersatzteile auch leichter beschaffen.

Bremsbacken hinten: 110mm x 25mm

Auspuffdichtung: 32 x 23mm

Bremsscheibe: 219mm Durchmesser

Lenker & Halteböcke: 22mm Durchmesser

Stoßdämpfer hinten: 230mm von Befestigungsloch zu Befestigungsloch

Radlager: 1 Satz = 2 Stk. / 12 x 37 x 12mm / Nr: 6301 ZZ (mit Metallkäfig) oder Nr: 6301 2RS (mit Plasikkäfig)

Bremsbeläge vorn: Seite1: Länge: 47,5mm gesamt / 39mm ohne Zapfen / Breite: 39mm / Dicke: 10mm
------------------------ Seite2: Länge: 85mm / 68mm von Loch zu Loch / Breite: 39mm / Dicke: 8mm


Bezugsquellen findet ihr unter anderem in der Händlerliste des Forums: http://chinamokickwiki.ch.funpic.de/doku.php?id=haendler
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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von KarlKompott am Sa 05 Apr 2014, 18:38


Anmerkung:
Weil die meisten der bebilderten Texte in diesem Thema zu erstellen sehr viel Zeit braucht, habe ich mit der Editier- Funktion die einzelnen Beiträge nachträglich ergänzt. So wird es mir nicht zuviel auf einmal. Manchmal fallen mir auch hinterher beim nochmal durchlesen technische Daten oder Ergänzungen ein. Es lohnt sich also, auch mal in den Beiträgen zurück zu "blättern".


Ausritt

Auch wenn das Basteln und Werkeln am Fahrzeug Spass macht, ein Moped ist zum Fahren da!
Auf diese Weise erfährt man auch gleich, ob man bei vorangegangenen Arbeiten alles richtig gemacht hat. Deshalb zeige ich euch heute einige Impressionen von meiner Ausfahrt. Die ganzen vorherigen Bilder von der Pfriemerei und die trockenen technischen Texte sollen ja auch Lust auf ein Erfolgserlebnis machen: Das Fahrerlebnis!

1.Bild
Die malerische bayrische Gebirgslandschaft ist wie geschaffen für eine Ausfahrt. Natur, wohin das Auge schaut. Hier seht ihr die höchste Erhebung der näheren Umgebung. Manchmal trifft man dort auch auf andere PS- starke Fortbewegungsmittel.  Wink 

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2.Bild
Oh, da habe ich wohl das Bild verwechselt, malerische Umgebung ist natürlich das hier:

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3.Bild
Und manchmal wird sogar für ein Rindvieh ein Denkmal errichtet.  Wink 

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4.Bild
Da hat doch glatt jemand eine Replik meiner Leike neben mir geparkt. Da steht harley oder so dran.  Wink 

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5.Bild
Und weil viele meinen, die Leike sei zu klein --- hier mal ein Bild mit mir auf dem Töff.

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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von wavelow am Sa 05 Apr 2014, 18:49

Das Replik Foto ist ja scharf. Der hat ja sogar den gleichen Tank und Look. Lach mich weg hier. Sehr gut!!!  Very Happy 

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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von KarlKompott am Mi 16 Apr 2014, 18:44

@wavelow
Schön, dass dir das Bild gefällt.  Very Happy  Leider habe ich bei meinen Ausfahrten selten eine Kamera dabei. Manche Erlebnisse wären schon ein Fotomotiv wert.



Edelmetall

Heute habe ich einen Baumarkt aufgesucht. Das originale Bordwerkzeug der Leike ist zwar ausreichend für einen Notfall, aber es erschien mir trotzdem etwas zu dürftig.

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Deshalb habe ich mir eine Rolltasche mit Werkzeug gekauft. Der Spass war nicht ganz billig, aber im Grunde ist es ja nicht verkehrt, sein Geld in "Edelmetall" anzulegen.  Wink 

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Wenn das Ding zusammen gewickelt ist, passt es genau in die vordere Werkzeugrolle. So klappert auch nichts.

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Für alle Fälle gerüstet.  Wink 

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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von wavelow am Do 17 Apr 2014, 07:31

Gute Idee und gutes Werkzeug ist die halbe Miete. Ist von Connex wenn ich das richtig erkenne. Ist schon ganz ordentlich und besser als so mancher Billigmüll. Ich selber bin ja noch etwas leichtsinnig und fahre mit dem Original Bordwerkzeug rum, was ich auch noch mal dringend ändern muss. Vor allem habe ich gelernt: "Nimm Draht mit!"  Laughing Der ist für alles gut, Ersatzbowdenzug oder zum befestigen, anbinden usw.




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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von KarlKompott am Di 22 Apr 2014, 18:55

The Show must go on

Heute war ich mit der Leike in der Werkstatt. Nicht weil was kaputt war .... Nein. Es war mal wieder Zeit für einen Ölwechsel. Den habe ich diesmal in der Werkstatt machen lassen, weil ich keine Lust hatte, das selbst zu machen. Wie es geht, weiß ich ja - dazu habe ich einige Beiträge zuvor schon etwas geschrieben. Aber diesmal wollte ich mir das Auffangen und Entsorgen des Altöls vom Fachmann abnehmen lassen. Er hat mir einen guten Preis gemacht und auch gleich eine neue Batterie eingebaut.

Es war das erste Mal dass ich das nicht selber erledigt habe und deshalb habe ich mir die ungewohnte Wartezeit verkürzt, indem ich mich ein wenig im Verkaufsraum umgeschaut habe. Natürlich habe ich den Besitzer bezüglich der Aufnahmen um seine Erlaubnis gebeten (und erhalten).

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Roller, soweit das Auge reicht.

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Und da habe ich was interessantes gefunden, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Ein Trike! Kommt auch aus Asien. Fahrbar mit dem "alten" Autoführerschein. Das Teil hat einen "fetten" Motorradmotor und ist sogar Autobahnfähig. Die zwei Räder vorn sind ungewohnt, aber dank einer ausgeklügelten Hydraulik kann man sich sogar in die Kurve legen.

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So sieht das Trike von der Seite aus.

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So, genug geschaut, mein Moped ist fertig. Komisch .... bis auf ein butterweiches Schalten und eine leichtere Geldbörse merke ich keinen Unterschied.  Very Happy 
 Wink
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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von wavelow am Do 24 Apr 2014, 10:38

Unser Karl lässt sich nun schon das Öl wechseln.... Ts Ts....  Very Happy 

Was soll das Asien-Trike kosten? Die Dinger sind ja alles Klone von Peugeots Entwicklung. Mir sind die aber viel, viel zu teuer. Da mache ich lieber 3x Motorradlappen und kaufe 3x Motorräder dafür.
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Re: Leike- Chopper Lk50-Q3

Beitrag von KarlKompott am Do 24 Apr 2014, 14:57

Jawohl, mein Bester, Seine Tattrigkeit -> Karl der Betagte <- läßt sich das Töpfchen unterschieben.  king  Laughing 

Der asiatische Reitwagen sollte ungefähr 6000 Geldstücke kosten. Ein stolzer Preis, bei dem ich geruhte nur huldvoll abzuwinken. Günstiger war das Modell "rollender Holzwurm" des Freiherrn von Drais.  Laughing   Wink 

Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das Trike in China gebaut - aber mit koreanischer Technik (kann mich auch irren). Motorisiert mit 300 ccm Einspritzmotor. Viel Plastik und Elektronik. Faszinierend fand ich das hydraulische System. Scheint die neueste Mode zu sein, der Verkäufer meinte, das Teil ist gerade neu reingekommen. Trotzdem ... empfinde ich den Preis als zu teuer.
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