Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

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Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von wavelow am So 01 Jun 2014, 15:36

Hat nicht mit Mopeds zu tun aber da das hier ja ein Internetforum ist und wir solche Themen schon öfter mal angeschnitten haben passt es - und wenn nicht jetzt wann dann?


Dieser Topic ist sehr lang geworden. Wen es interessiert kann es lesen, wen nicht der kann das hier ja wieder zumachen  Cool 
Edit: Ausserdem hat sich dieser Thread mittlerweile zu einem "Umstiegsthread" von Windows zu Linux Mint entwickelt. Als ewig alter Windows User wurde ich von Alex von Linux Mint überzeugt was wir hier dann sehr intensiv ausdiskutieren...
Und ich kann nun schon jedem einmal raten: Probiert das neue Linux Mint einmal aus, vergesst alles was ihr bisher über Linux gehört, gelesen oder gesehen habt. Ihr könnt es direkt von DVD oder USB Stick testen ohne es zu installieren, also null Risiko. Und es kostet nichts, nur ein paar Minuten Zeit um das Mint Image auf eine DVD zu brennen.
Hier könnt Ihr Linux Mint kostenlos downloaden
Wählt die Cinnamon Version, das ist die mit dem schönsten Desktop und die beliebteste Version von Mint.
Und wenn ihr euer W-Lan Passwort parat habt bzw. das Lan Kabel im Rechner steckt, könnt wenige Sekunden nach dem Start von Linux Mint sofort weiter surfen und hier gleich berichten wie der erste Eindruck ist. Der Browser Firefox ist startbereit sofort vorhanden. Viel Spaß!

Wenn ihr das Iso Image auf DVD gebrannt habt, besitzt ihr eine bootfähige Linux Mint DVD die direkt von DVD ausgeführt werden kann. Natürlich läuft dann alles etwas träger ab von DVD aber man kann sich einen prima Eindruck verschaffen. Die endgültige Installation kann dann direkt aus diesem Schirm gestartet werden wenn man denn möchte.
Entweder neben einem Windows oder ganz allein nur Linux. Das könnt ihr vor der Installation auswählen.
Ich sage nur so viel: Ich habe nach einem Tag Linux Mint ausprobieren mein Windows komplett entfernt  Wink

Warnung: Linux Mint ist einfacher als ein Smartphone zu bedienen und hat einen ernorm hohen Suchtfaktor.




Ursprünglicher Start des Threads:

Ich habe die letzten Wochen sehr intensiv und viel gelesen, recherchiert, sehr viel Dokus und Interviews geschaut über den Ausmaß der Datenschnüffelei. Sowohl von Firmen als auch durch Behörden aller Art. Je mehr man in dieses Gebiet eintaucht umso erschütterter ist man angesichts der Dimensionen. Und es sind noch nicht mal alle Dinge bekannt, bei weitem nicht. Auch wird Edward Snowden - so der denn nicht vorher von den US Jägern erwischt wird - noch Dinge erzählen die einen wohl grausigen Schauer über den Rücken laufen lassen werden.

Ich muss eingestehen, dass auch ich so eine Dimension nicht erwartet habe und mich relativ sicher im Netz fühlte. Ich war immer vorsichtig und sparsam mit privaten Details. Zum Glück. So habe ich bei Google über mich so gut wie nichts finden können. Ganze 12 Links mit nur harmlosen Infos. Aber auch für diese Links habe ich nun bei Google die Löschung beantragt - Das könnt ihr übrigens hier beantragen
So nach und nach wird mir bewusst, dass ich so gut wie alles was praktisch und einfach ist bei US Firmen lagere und es damit jederzeit einsehbar ist für Leute die das alles gar nichts angeht. Ob Google, Dropbox, Facebook, iPhone, e-mail, ebay, paypal, Whats App usw. usw.... Alles US Dienste die dem Patriot Act unterliegen, also alle Daten ohne richterlichen Beschluss an US Behörden rausrücken müssen und dies auch in großem Umfang tun. Daneben werden die Daten natürlich noch verwendet um damit Geld zu verdienen, in welcher Form auch immer.

Ich habe nun beschlossen dem ein Ende zu bereiten und alternative Angebote zu suchen. Was aber gar nicht so einfach ist, so sehr sind all diese Dienste mittlerweile in meinen Alltag eingeflossen und wichtige Mittel geworden. Vieles ist auch nur sehr bequem und auf alles möchte ich auch nicht verzichten. Also muss ich Schritt für Schritt vorgehen und mein "digitales Leben" langsam verändern. Aber besser langsam als gar nichts zu tun. Und was ich so entdecke teile ich gerne mit euch und fange mal mit den ersten Dingen an, die wohl nahezu jeder jeden Tag nutzt:


Suchen geht auch ohne Google - sogar besser
Google ist eines der mächtigsten Unternehmen der Welt geworden. Und das obwohl sie all ihre Dienstleistungen gratis anbieten. Gratis im Sinne von "man muss kein Geld bezahlen". Aber man bezahlt mit Wertvollerem: seinen Daten. Jedesmal wenn man Google besucht wird alles aber auch alles verfolgt was man tut und auch auf den nachfolgenden Seiten tut. Jeder Schritt, jeder Suchbegriff, alles was man kauft, wo man sich befindet ist Google bekannt. Auch wenn man schon gar nicht mehr auf der Google Seite ist.
Darum ist der ersten Schritt in ein etwas sicheres digitales Leben diesen Anbieter zu meiden. Keines seiner Angebote wahr zu nehmen. Google besitzt über 95% Marktmacht bei den Suchmaschinen. Wer nicht bei Google ist, den gibt es gar nicht. Was aber Quatsch ist, denn es gibt schon lange Alternativen. Die verfügen aber nicht über die vielen Milliarden um in solchen Dimensionen Marketing zu betreiben.

Eine der besten Alternativen ist www.startpage.com

Hier wird rein gar nichts gespeichert über einen. Keine IP, keine Suchbegriffe, absolut nichts. Und die Server stehen in den Niederlanden, so dass europäisches Datenschutzrecht gilt. Selbst wenn dort eine Behörde eine Auskunft bekommen würde, wäre die sehr mager da der Anbieter ja nichts speichert. Auch kann man die gefundenen Seiten über den Proxy-Server von Startpage zunächst mal ansurfen, so dass der Seitenbetreiber auch keine Auskunft darüber bekommt wer ihr seit.

Findet man bei Startpage denn auch so viel wie bei Google? JA! Und noch viel mehr!
Startpage Suchen sind super. Sie haben nicht nur ihre eigene Maschine, sie durchwühlen auch Google und andere. Aber eben nicht mit eurer IP sondern anonym. Es werden auch keine Cookies gespeichert (bis auf einen einzigen der die eigenen Einstellungen speichert, aber wer will kann selbst den abschalten). Startpage läuft auch unter der Domain www.ixquick.com mit identischen Angebot. Da der Name aber eher unglücklich zu buchstabieren und zu merken ist kam vor einiger Zeit der Name "startpage" dazu.


e-mail ohne NSA Beteiligung. Hier geht das:
Wer einen der großen Free e-mail Dienste nutzt, kann sich sicher sein, dass seine Mails nicht nur von dem Empfänger gelesen werden für den die Mail gedacht war. Die Mails werden auf jeden Fall gescannt und auf Schlüsselbegriffe untersucht. Schon allein um die Werbung besser abzustimmen. Nicht immer geht es gleich um die Jagd auf Terroristen. Wer einen der ganz großen Anbieter nutzt der in den USA seinen Sitz hat, kann noch sicherer sein, dass so ziemlich jede Mail als Dublette auf irgendwelchen NSA Servern landet. Unglaublich, undenkbar aber leider ist es so und in Zukunft noch sicherer wenn die ihre neuen Server in Utah vollends in Betrieb haben. Dann wird ALLES gehortet.
Auch ich habe viele Jahre einen dieser großen US Dienste genutzt mit unbegrenzten Speicherplatz. Heute weiss ich warum die so großzügig sind.
Und dass man e-mails auf dem Wege leicht abfangen und lesen kann dürfte jedem bekannt sein. Als dieses Protokoll erfunden wurde, hat noch niemand schlimmes gedacht oder auch nur geahnt was daraus mal werden würde.

mailbox.org und posteo.de

Diese beiden Anbieter sind die ersten die nach heutigem Stand der Technik sichere e-mail anbieten. Beide unterscheiden sich in ihrem Angebot nicht wirklich. Posteo scheint die etwas aggressiveren Marketingleute zu haben, während mir persönlich die Philospohie und Art der Mailbox.org Leute besser gefällt. Darum habe ich mich für das Mailbox.org Angebot auch entschieden und bin sehr zufrieden.

Was ist nun anders?
Zum einen sind die Dienste nicht kostenlos. Können sie auch nicht wenn man konsequent den Schutz seiner Daten möchte. Irgendwer muss es eben bezahlen dass Server laufen und betreut werden. Beide fangen mit 1 Euro pro Monat an, das Ganze im Prepaid Verfahren und das steigert sich dann je nach persönlichen Bedarf. Wirklich teuer ist es aber auch dann nicht.

Das Besondere an mailbox.org ist z.B. dass man die Möglichkeit hat seine e-mails hochverschlüsselt auf den Servern zu speichern. Das suggerieren andere Anbieter auch aber das ist ein Trugschluss: Solange die Server laufen müssen die mails entschlüsselt sein um darauf zugreifen zu können. Verschlüsselt wären sie also nur wenn der Server abgeschaltet ist. Sehr witzlos also.
Mailbox.org hat eine Methode um die Mails auch während des laufenden Betriebs zu verschlüsseln. So ist keinerlei Zugriff mehr möglich, weder von mailbox.org Mitarbeitern oder irgendwem anderen. Den PGP Key zum entschlüsseln hat man nur selber.
Desweiteren kann man bei mailbox.org erzwingen, dass e-mails nur über verschlüsselte Leitungen verschickt werden. Andere Anbieter leiten die Mails über unverschlüsselte Leitungen sobald der Empfängerserver mit solchen mails nicht umgehen kann. Sollte das bei einer mailbox.org Mail passieren bekommt man die Meldung, dass es nicht möglich ist die Mail über verschlüsselte Leitungen zu übertragen. Dann kann man selber entscheiden was man dann tut.

Diese Möglichkeiten muss man nicht nutzen, man kann aber. Auch so sind die Mail zumindest auf deutschen Servern gespeichert und schon dadurch relativ sicher durch den Zugriff amerikanischer Stellen.

Neben e-mail hat man ein ganzes, kleines Office auf dem Browserschirm. Kalender, Aufgaben, Kontakte und sogar ein Drive Laufwerk. Sozusagen eine kleine Dropbox dabei auf der man seine Dokumente, Fotos und sonstiges sicher horten kann und von jedem Ort ran kommt.
Viele Dokumente lassen sich sogar gleich online bearbeiten wie Textdateien, Word usw.
Ich habe ausserdem in nur 5 Minuten mein neues mailbox.org Konto auf meinen iPhone eingerichtet, inkl. aller Kalender und Kontakten so dass ich die Apple Cloud nun nicht mehr brauche. Abgesehen davon, dass ich mich auch von dem iPhone trennen werde weil auch hier noch Dinge ans Licht kommen die niemand glauben wird.


Alternative zu Google Maps: OpenStreetMap

In weiterer Konsequenz keine Google Angebote mehr zu nutzen ist hier eine weitere Alternative zum beliebten Google Maps: OpenStreetMap
Es sind nicht all die feinen Funktionen darin enthalten wie sie Google bietet aber die Sache wächst und ist eine freie Sache die von allen die mitmachen wollen gestaltet wird. Unterstützenswert und ich habe auch damit alles gefunden was ich so gesucht habe in den letzten Wochen.


NEULAND - Was ist morgen noch privat?

Eine kurzweilige Doku über die Frage wie weit wir uns unsere Freiheit und Privatsphäre noch einschränken lassen wollen. Anschaulich gemacht und soll zum nachdenken anregen. Auch wenn Youtube zu Google gehört kann man sich das trotzdem ansehen ;-)

Auch ich will hier niemanden belehren. Jeder muss selber entscheiden was er tut und was nicht. Aber je mehr umdenken, sich Gedanken machen umso besser. Auch ich habe mir früher nicht so viel Gedanken um diese Dinge gemacht. Mittlerweile schon. Auch die Nutzung von Facebook habe ich erheblich eingeschränkt wenn auch noch nicht beendet. Das ist auch eine der Dinge die mittlerweile nicht mehr so einfach ist wenn 90% aller Freunde fast nur noch dort zu erreichen sind.
Dabei gibt es eine neue Alternative zu Facebook. Dezentral und für alle offen: Diaspora. Es gibt aufgrund der Struktur gar keine eindeutige Adresse zu Diaspora, da es viele Server gibt die es hosten. Ich habe mich hier angemeldet: https://diasp.de/
Meine Freundesliste beschränkt sich zur Zeit auf extrem wenig Leute aber ich hoffe und glaube, dass es schon mehr werden. Zumal das Niveau auf Diaspora doch etwas über dem von Facebook liegt und man nicht nur Essenstellerbilder sieht die andere Leute posten.

Weitere Alternativen?
Ich suche nach und nach für alles was ich bisher so nutze eine Alternative. Möglichst eine europäische Lösung und wenn es dann noch geht eine OpenSource Lösung. Vielleicht habt ihr auch schon Dienste die erwähnenswert sind? Dann rein hier damit!
Auch manche gute Dinge warte ich händeringend wie z.B. das schon lange angekündigte Smartphone mit Mozilla System. Das wäre sofort meins![/color]


Zuletzt von wavelow am Sa 07 Jun 2014, 06:35 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von Andy-Duew am So 01 Jun 2014, 20:03

Danke für deinen Bericht.
Startpage werde ich in Zukunft auch verwenden.
Grüße Andy
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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von AlexB am So 01 Jun 2014, 20:19

Moin

Ich will mich jetzt nicht aufspielen,ich kenn da so das eine oder andere schon länger.Vieles von dem was du aufzählst ist richtig.Nur den Weg den du eingeschlagen hast bringt NULL.

Erstmal muss du um dich zu schützen auch bei dir anfangen.Das fängt schon mit der Wahl des OS an.Wer so in Panik ist sollte 2 Systeme nutzen.Zum normalen gebrauch Windows....Weil ja sonst die ganzen Programme nicht laufen für...Aufnahme,Spiele...ach was man so hat...Und Linux Mint vieleicht als reines Internet-OS.Das kann man dann beim Bootvorgang ganz gemütlich auswählen.

Dann welche Software du nutzt und wie diese eingestellt ist.Was nutzt die beste Firewall wenn die nicht an ist oder in einem Muschimodus läuft weil Mamma an heulen ist weil sie sonst nicht mehr spielen kann.Auch die Wahl der Hardware die du nutzt sollte man beachten.Z.b. Cisco Geräte haben Backdoor(nicht uinbedingt die mit DD-WRT,soll es aber auch schon gegeben haben),genau wie Apple Hardware.Ob man das jetzt glauben will oder nicht ist erstmal Latte.Das Problem das diese Backdoors teilweise Hardwareseitig existiert.D.h. da kannste du machen was du willst,ausser auswechseln bringt da nix.

Und Flashplayer und Java abschalten...Alles wo Adobe draufsteht deinstallieren.Das sind alles schwere Lücken im System.Ich geh jetzt nicht ins Detail.Das würde zuweit gehen.

Dann die Suchmaschinenen gedönse...Du kannst ruhig Google nutzen.Du must nur deinen Browser entsprechend präparieren.Suchmaschinen wie Startpage oder DUCK DUCK und was es da alle gibt finden EBEN nicht alles was Google findet und leider auch nicht mehr.Die finden nur anderes was Google weglässt.IP loggen tun die alle,geht garnicht anders.Die Frage ist,was machen die da draus.

Ich habe auch so meine Probleme mit Neugier im Netz,nur nutze ich den Kram doch den man "meiden soll".Aber ich hab z.b. Addons installiert die verhindern Supercookies,Trakingcookies,Drittanbieter werden überhaupt nicht geduldet und wenn der Browser geschlossen wird werden die anderen auch gelöscht.

Für Firefox nutzer mal ein paar Stichworte für Addons:
Adblock Edge
Disconnect
Domains Details*
Self-destructing Cookie

*=Hat nicht direkt was mit sicherheit zu tun,man kann aber den Server Prüfen und Domians checken ob die echt sind.

Hinzu kommt ein guter Internet Security Software.Und damit meine ich jetzt nicht Avast Free oder Avira oder sonstige Free-Software.Die Scanner sind nur wirksamm wenn was gefunden wird was schon auf dem PC ist.Verhindern tun die wenigesten.Avast Free macht bei Email prüfung schonmal gern Zertifikat-Fehler,bei dem Fehler besteht schon die möglichkeit Fremdzertifikate unterzujubeln.Auch schütz solche Software ungenügend gegen Driveby Angriffe.Ich will hier jetzt nicht zu weit ausufern...

Es braucht ein Livescanner,Firewall,Webscanner,Emailscanner Rootkitscanner und eine funktionierende Heuristig für Sachen die noch nicht bekannt sind.Das haben alle Freeprodukte nicht wirklich drin.

Wenn man also das Schnüffeln untersagen will braucht man das mal als allererstes.Und keine Löschaufträge für Google.Genau genommen ist das Augenwischerrei.Wer Freeemail nutzt muss immer damit rechnen das die AGBs umgestrickt werden und man auf einmal zugesagt hat(durch Email abrufen) das man mit Werbung oder "Produktverbesserungsmaßnahmen" einverstanden ist.

Wer b.s. einen O2 Anschluss hat kann auch O2 Email nutzen,jeder DSL Provider bietet in der Regel sowas an.Selbst wenn man eine Adresse zum huddeln braucht kann man da binnen Minuten eine neue Addy erstellen.Last den mist mit WEB.de GMX und wie sie alle heißen.Die haben nix zu verschenken !! Die wollen immer irgendwas von einem.

Wichtig auch regelmäßige Wartungsintervale am Router,PC und Handy.Genau wie bei Moped brauchen die Pflege / Updates.Und manches mal findet sich Zeug was man granicht haben wollte aber trotzdem hat.

Router,ist auch so eine Sache.Viele holen sich so Sachen von Marken ins Haus die man nur ganz unten im Regal findet.Zweifelhafte Firmware die vieleicht auch nur in English verfügbar ist.Oder so schöne Provider Geräte deren Firewall nicht richtig arbeitet,hier sei mal die Easybox von Vodkafon genannt.Hab ich ahnung auf 802 803 und zuletzt die 9XX.Schrott.Wenn schon irgendwo im oder am Gerät Arcadyen drauf steht bekomm ich die Krätze.Viele Provider Geräte sind schneller aus dem Service (EOL) (EOS) als bei Kunden angekommen.Sprich man bekommt keine neue Firmware mahr für den Router / Modem.

Wlan richtig absichern ist auch so eine Sache,viele bauen den Kram auf und nehmen Werkseinstellung.Und so spassige Passwörter wie ihren Namen wo der Nachbar nur noch den Gebtag eintippen muss und Internet hat.Oder 1234.....Oder Admin oder root als Passwort,weil man sich für Experte hält !!....Aber dann nur WEP verschlüsselt Rolling Eyes 

Das sind nur die kleinen Beispiele die man erstmal unter Kontrolle haben sollte bevor man ganz abdreht und das ganze Internet für Teufelszeug abstempelt.

Ich könnt hier noch 4000 Zeilen schreiben mit vorschlägen,nutzvolle und weniger nutzvolle Sachen.Aber das würde den Rahmen dessen sprengen was ihr bereit seid zu Glauben.Selbst wenn ihr es schon wisst,vieles davon wird einfach abgetan....Ich sag nur WhatsApp...Wieviel haben aufgeschrien und wieviele nutzen es trotz allem weiter ?

Und das macht nicht vor dem PC halt.Da sind z.b. Tablet,Handy,Satreceiver,Smart-TV,Smarthome Funktionen wie beispielsweise RWE sie hat und und und...

Da macht das biscken Googlesuchmaschine NULL aus...

Ich hab z.b. auf meinem Handy Android in einer von mir angepassten Version drauf bei dem der ganze Googlekram runter/raus ist.Die meisten von euch haben das mit sicherheit nicht.Und somit mindestens 40 Apps drauf die Spionieren können und auch machen.Viele nehmen kostenlose Spiele (Angry Birds)....Leute...Es gibt nichts umsonst !!! Nur den Tod und den bezahlste mit dem Leben.

Und wenn ihr das alles habt fahrt ihr zur Tanke und bezahlt mit Payback und anderen Rabattkarten....


Um das mal dramatisch zu kürzen...Erstmal richtig schlau machen,dann klug handeln.Und nicht durch Angst verleiten lassen.Downloaded euch eine Internet Security Suit ...z.b. G-Data und kauft im ebay für 8€ den Jahres Code dafür.Und gewöhnt euch bei allem den Geiz ist Geil Mentalität ab.Es gibt nichts umsonst !! Und dann.....Ein schritt nach dem anderen Wink


Alex


Nachtrag:

Du liest aber keine ABGs oder ?

Diaspora Privacy police schrieb:How we use cookies

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Das ist genauso behämmert wie Facebook...
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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von KarlKompott am Mo 02 Jun 2014, 03:40

Alles sehr aufschlußreich. Habe wirklich mit Interesse gelesen. Viel Neues, viel fachchinesisch - hab mir Zeit zum Lesen genommen, weils für mich sehr interessant und spannend war. Aaaber sorry Leutz, wenn ich trotz der ganzen (wirklich guten) Argumentation eine andere Meinung habe.

Freilich kann man den eigenen Computer zum Sperrgebiet erklären. Technisch machbar ist da sicher einiges. Ich bin da kein Profi. Doch für ein dickes Paket gute Sicherheitssoftware (denk ich mir) braucht man auch einen guten PC. Eine schwachbrüstige alte Gurke könnte ziemlich langsam werden, schließlich frisst jedes Programm Ressourcen. Oder täusche ich mich? Verbessert mich ruhig, wenn ich was falsches schreibe.

Aber mal angenommen, alles funzt prima und der Rechner ist dicht für Fremde. Was nützt das? Beim Provider (oder wie das heißt) erfährt man genau wo wie und was man im Internet gemacht hat. Also sind doch nur die Daten auf der eigenen Festplatte gesichert. Wäre es da nicht einfacher, wichtige private Daten auf externe Speicher auszulagern und offline zu verwalten?

Wem ich was vertrauliches mitteilen will, dem schicke ich einen Brief (So ein flaches Ding aus Papier). Wer in soz. Netzwerken seine komplette Biographie, sein Essen und dessen Endprodukt postet, dem hilft bestimmt auch kein Sicherheitsprogramm mehr.  affraid
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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von AlexB am Mo 02 Jun 2014, 08:42

Moin

Ja und Nein.Es gibt gute Programme zum absichern und weniger gute.Die guten gehen auch sorgsam mit dem PC um.So das man die meiste Zeit nicht merkt das da was im Hintergrund läuft.Und so ist es auch mit der Schadsoftware.D.h. Schadsoftware kann auch unbemerkt laufen.Bei einem langsameren PC merkt man in der Regel ehr das was nicht stimmt.

Und mit dem Internet ist es so wie mit eine Stadt,da gibt es Ecken die man besser nicht besucht.Für viele ist das auch ein Reitz da mal hinzu schnuppern.Andere wiederum sagen sich; So schlimm wirds schon nicht sein.Manches davon bellt sehr laut und andere beisst direkt zu ohne auch nur zu mukken.

Das internet auszutricksen ist auch keine Hexerei,man kann VPNs benutzen um seine Spuren etwas aufzuweichen oder ganz zu verbergen.Also Netzwerke innerhalb des Internets.Dabei wird von deinem PC zu einem anderen oder einen Server weitergeleitet und der leitet das soweit weiter bis man um 30 Ecke im Internet ist.Wie man das schonmal in Filmen sieht wo man einen zurückverfolgen will und merkt dass das Signal 4-10 mal um die Welt geht und man im Prinzip nicht näher kommt.Das bremst in der Regel mächtig aus ist aber weitaus sicherer als direkt ins Internet zu gehen.

Das die Daten auf der Heimischen Platte sicher sind ist auch ein irrglaube.Solang die Platte am PC hängt ist die natürlich verfügbar für Heimische Software.Aber genauso kann Schadsoftware darauf zugreifen wenn man verseucht ist.Es ist auch möglich ohne Schadsoftware inhalte frei zugeben.Damit man z.b. die Bilder vom PC am TV bestaunen kann.Diese wege können auch fremd genutzt werden,So lang der PC online ist.

Aber das sind alles Wege die man alle machen sollte.Absolut richtig.So minimiert man das Risiko unfreiwillig Daten auszugeben.

Nur es ist auch so das viele sich mitteilen wollen und dafür Foren nutzen,so wie hier,oder Portale wie Facebook.Auch Videoportale und so ein Zeugs.Ist ja auch nichts verwerfliches dran.Nur hier muss man mit Adleraugen umherkreisen um die guten zu finden die man dann nutzen kann.Und hier wie im "Realen Leben" ist der normale Menschenverstand gefragt was man den alles so von sich Preisgeben will.

Die Sache mit der Internetsicherheit ist so eine Sache die man nicht in 5 Minuten abklären kann.Wer sicher sein will und Opfer bringen will der kann entweder 2 verschiedene OS nutzen oder 2 verschiedene PCs.Also Aufgabenteilung.Ist im Prinzip auch kein Ding und auch wirklich zu empfehlen,denn man fährt ja auch nicht mit dem Trekker auf der Autobahn oder mit dem Rennwagen durch die Wüste...Nur die beklopptesten,so wie ich,machen das so obwohl dass das logischste auf der Welt ist.

Schönes schmales schnelles Linux zum Surfen das nach dem nutzen mehr oder weniger wieder im Werkstzustand ist oder gut abgesichert.Was bei Linux ein ticken einfacher ist als bei allen Windows Versionen.Oder den Browser in einer Sandbox benutzten.Aber auch hier gibts gute und schlechte.Oder ein System in einem System nutzen.Also ein Virtuellen PC innerhalb von Windows.Geht auch braucht aber schon wieder etwas mehr Power als normal.

Aber da muss man anfangen,danach gehts dann Schritt für Schritt weiter.Aber wie du schon bemerkt hast,der große Unsicherheitsfaktor sitzt vor dem PC.


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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von wavelow am Mo 02 Jun 2014, 09:50

bevor man ganz abdreht und das ganze Internet für Teufelszeug abstempelt
Mach ich nicht! Ich drehe nicht ab, habe keine Panik oder ähnliches. Und hänge intensiv im Netz seit es das www gibt und bis heute ist mir nichts passiert weil ich immer schon ein wenig aufgepasst habe. Soweit so gut. Das mal nur zur Klarstellung  Smile 

An Alex: Nicht jeder ist IT Experte und nicht jeder will das überhaupt sein. Es muss also auch für "ganz normale" Leute - und dazu zähle ich mich einfach auch mal, eine Möglichkeit geben die Dinge im Griff zu behalten und nicht freiwillig alles in die Welt zu pusten ohne dass man es selber überhaupt merkt. Sprich: Die Lösungen müssen einfach und simpel zu bedienen sein. Nur dann werden sie auch von der Masse benutzt.
Ich habe auch nicht vor mir einen Fort Knox Rechner zu konfigurieren, soweit ist meine Paranoia noch nicht fortgeschritten.

Es sind ja oft die einfachen Dinge die eigentlich meine: Da gibt es z.B. die eigentlich wunderbare Dropbox. Kaum ein anderer Anbieter hat es bis heute geschafft deren einfache und simple Bedienung zu kopieren. Darum ist sie auch so extrem beliebt, auch bei mir. Das Ding funktioniert einfach, man muss kein Wort Handbuch lesen.
Nur leider hat die Dropbox das Problem, dass sie von einem US Anbieter angeboten wird. Auf Servern die in den USA stehen. Und genau das meine ich! Alles was auf Grund und Boden der USA steht unterliegt seit 2001 dem Patriot Act. Eine sehr umstrittene Gesetzesregelung und für europäische Verhältnisse (noch) absolut unzumutbar. Die Sicherheitsbehörden der USA (und davon gibt's mittlerweile einige) haben dadurch das Recht und die Möglichkeit, Einsicht und Herausgabe aller Daten von den Providern zu bekommen. Wohlgemerkt: Ohne Verdachtsbegründung, ohne richterliche Beschlüsse. Jeder kleine Mitarbeiter dieser Behörden kann die Daten anfordern. Und das wird auch fleissig genutzt und den US Anbietern bleibt keine Möglichkeit sich dem zu entziehen.

Ich habe also keine Paranoia, dass Hacker meine Kiste knacken. Das ist bis heute (TOI, TOI, TOI) noch niemals passiert. Ich habe einfach keinen Bock drauf, dass irgenwelche verschwitzten Mitarbeiter von Amibehörden meine Daten lesen und verarbeiten können nur weil sie es können, dürfen und es erwiesenermassen auch tun. Und wenn ich denen das etwas schwerer machen kann, dann mach ich das wenn es mit vertretbaren Aufwand zu machen ist.
Das Gleiche gilt für das elende Verfolgen meiner Aktivitäten durch vornehmlich US Konzerne wie Google, Apple, Facebook und natürlich auch Microsoft. Ich möchte das einfach nicht. Das hat nichts mit Angst zu tun.

Dass die Dropbox keinerlei Verschlüsselung bietet ist an sich unter diesen Voraussetzungen ein Unding. Also muss ich selber dafür sorgen, dass wenn ich dieses Tool schon nutze, wenigstens nur verschlüsselte Daten dort lagern. Zumindest wenn es sich um privates Zeug handelt.

Das mal dazu. Ich bin also nicht in Panik verfallen, ich möchte nur nicht mehr einfach alles mitmachen.


Linux:
Habe ich grosses Interesse dran! Wäre schön, wenn du einem hier mal einsteigerfreundliche Links zu dem Thema posten könntest. Mir würde wahrscheinlich ein simpler Linux Rechner für 80 bis 90% meiner Rechnertätigkeiten ausreichen. Auch hier hat bisher bei mir die Faulheit gesiegt. Möchte ich auch gern ändern.
Denn klar weiss ich nicht welche Backdoors z.B. in Windows drin sind (niemand von uns weiss es). Wir können aber davon ausgehen dass es sie gibt. Genau wie bei Apple Betriebsystemen. Die großen US Firmen sind allesamt auf Regierungslinie gebracht worden, schon lange. Also müssen wir sogar davon ausgehen, dass es so ist.

Also ruhig her mit diesen Tipps wenn du dich damit auskennst!





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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von AlexB am Mo 02 Jun 2014, 18:48

Moin

Ich fang mal mit dem einfachsten an,Schau dir als Linux Anfänger mal Linux Mint an.
Klick mich für Linux Mint

Das ist für Windows-Aussteiger so die erste anlaufstelle.Es ist recht einfach klar und bietet unglaublich viel.
Hier sollte man eine LTS Version saugen.LTS steht für Long Term Service.Das sind die Versionen die jahrelang mit Updates versorgt werden.
Es gibt für Linux Mint auch unglaublich viele Deutsche Hilfe.Es gibt ein Deutschsprachiges Forum in dem vieles geklärt wird.

Die ISOs sind alle Live-CD oder Live-DVD.Also saugen,brennen,PC mit DVD/CD-ROM booten und ausprobieren.Aber bedenke,hier steht nicht alles zu verfügung und auch der Speed von ROM ist etwas.....Mager Wink

Auch kann von der DVD/CD installiert werden.Nutz ich selber auch,s´gut für olle und flotte PCs.Hab ich auch als zweites auf dem Läppi.


----------------------------------------------------------------------------------------------
In eigener Sache:
Ich will hier keinen angreifen,verärgern oder beleidigen.Ich will auch nicht das ich als Experte dahingestellt werde.Auch wenn es sich so liest als wäre ich der PC Guru !!!!!!

ABER ICH KANN LESEN !!! Mich stört so ein bischen das jahre lang alle gesagt haben ich sei ein Spinner (du jetzt nicht...klar,keiner von euch...) und jetzt jahre später bei allen anderen angekommen ist.

Mir liegt das Thema eigentlich am Herzen,es ist nur so ich kämpfe jeden Tag gegen Windmühlen.Ihr seit alle 3x7 alt,ihr könnt lesen.Macht euch schlau,liest auch mal Online Computer Magazine.....Da kommen viele Tipps die gut und auch mal weniger gut sind.Aber wichtige Informationen über schwere Lücken oder sowas kann man da auch lesen und auch Laie verstehen.Und jeder ist für sich zuständig und verantwortlich.Und ganz ehrlich,es ist sehr mühsam das Thema.


Ganz kurz...
Alles was auf Grund und Boden der USA steht unterliegt seit 2001 dem Patriot Act. Eine sehr umstrittene Gesetzesregelung und für europäische Verhältnisse (noch) absolut unzumutbar

Das ist bei uns am ersten Tag vom Schröder angekündigt worden das wir zu 100% mit den zusammen arbeiten und auch die Bemühungen ausgedehnt werden.Da war schon klar in welche Richtung das läuft.Deswegen finde ich dies Unterhaltung etwas...Puh......Bitte nicht sauer sein.

Es ist doch so,die leute wollen es nicht wahrhaben.Wenn aber dann so ein dicker Hund wie jetzt mit de NSA doch nochmal aufgekocht wird und dann auch von allen  24/7 gesendet wird ....wird es erst real.Und dann fangen manche an nachzudenken.Und aus Spinner werden Experten.

Es ist aber in der tat vor jahren passiert.Und zwar beim entstehen des Internets.In der Zeit wurde doch schon von allen ein Fingerprint / Profil angelegt.Kennste Borg ? Widerstand ist zwecklos.Das Kind liegt im Brunnen oder der Gaul ist schon lange tot den du reitest.Aber sowatt von...

Sowas gabs doch schon lange,als Suchbegriff mal Teufelsberg....oder Echelon eingeben und wundern.Und das hat die Unternehmen wie Google Apple und alle anderen dann irgendwann auf den Geschmack gebracht.So lässt sich nämlich auch schnell und easy Kohle machen.


Bitte das ganze nicht böse aufnehmen

Das ist bis heute (TOI, TOI, TOI) noch niemals passiert.

Mhmm,oder noch nie bemerkt..nimm mal eine aktuelle Rettungs-Live-CD und scanne mal damit deine Platten.....Wundere dich nicht wenn da was ist von dem du noch nie was bemerkt hast.Schadsoftware kann sehr sehr still und elegant arbeiten.Aber ich wünsche es keinem....Und das kannst du im Prinzip jede woche machen und findest wieder neues Zeugs.Es sei den du lässt das Ding aus.Je nach Router werden dir Angriffe garnicht gemeldet.Das liegt daran das es soviele sind das die dann extra Speicher einbauen müssten um alles zu protokollieren zu können.Ich glaub die Easyboxen machen das noch....oder DD-WRT Router....Fritzboxen wohl nur mit Freetz.Oder schau mal in den Ereignissspeicher vom Windows......Da stehen Sachen drin die merkst du garnicht.Zu tausenden jeden Tag.

Deswegen ist eine gewisse Paranoia angebracht....Aber wundern darf man sich nicht.

Also gut,lange rede kurzer Sinn...Ich bin raus.Ich zitiere mich hier nochmal selber:
Alex schrieb:Ihr seit alle 3x7 alt,ihr könnt lesen.Macht euch schlau,liest auch mal Online Computer Magazine.....Da kommen viele Tipps die gut und auch mal weniger gut sind.Aber wichtige Informationen über schwere Lücken oder sowas kann man da auch lesen und auch Laie verstehen.Und jeder ist für sich zuständig und verantwortlich.Und ganz ehrlich,es ist sehr mühsam das Thema.

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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von wavelow am Mo 02 Jun 2014, 19:00

Mir liegt das Thema eigentlich am Herzen,es ist nur so ich kämpfe jeden Tag gegen Windmühlen.Ihr seit alle 3x7 alt,ihr könnt lesen.Macht euch schlau,liest auch mal Online Computer Magazine.....Da kommen viele Tipps die gut und auch mal weniger gut sind.Aber wichtige Informationen über schwere Lücken oder sowas kann man da auch lesen und auch Laie verstehen.Und jeder ist für sich zuständig und verantwortlich.Und ganz ehrlich,es ist sehr mühsam das Thema.

:-)

Danke Danke!
Klar. Im Hinterkopf habe ich es schon Jahre aber die Faulheit und Bequemlichkeit hatte immer gesiegt. Da stehe ich zu. Aber es ist nie zu spät etwas zu verändern und besser späte Einsicht als nie.
Hänge seit Jahren bei Heise rum und anderen und weiss es eigentlich. Aber nee... Man macht es nicht. Aber heute ist es soweit - auch dank Dir! Deine klaren Worte haben erreicht was sie sollten: Linux Mint liegt fertig gebrannt auf der DVD neben mir! Das Abenteuer kann beginnen.

Ich habe vor einigen Monaten einen teuren Apple iMac gekauft auf "Anraten" und Generve eines Apple Kumpels. Zwei Wochen habe ich mich mit dem Apfelram herumgeschlagen. Am Ende hatte ich es einigermassen im Griff aber nutzbar war es für fast nicht weil elementare Soft fehlte und auch nicht für Geld und gute Worte zu bekommen war. Die Restriktionen nervten mich ab. Warum muss ich tun was eine Firma will? Mittlerweile läuft auf der sauteuren Kiste ausschliesslich ein olles Windows - und hoffentlich bald nur noch der Pinguin. Das mit der mir fehlenden speziellen Software wird mich höchstwahrscheinlich auch bei Linux erwarten, das weiss ich. Aber ich werde es nun angehen.

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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von AlexB am Mo 02 Jun 2014, 19:51

Nochmal Moin

Es ist echt ein Thema das mich ergreift.Und es freut einen wenn man mal einen erreicht.

Ich hab ein paar Lesezeichen die vieleicht nützlich sind.
Auch wenn das jetzt nach Werbung aussieht,da sei mal Golem,Heise,Winfuture,ComputerBase,PCWELT und Chip genannt.Sind nicht die Oberguru Tips.Aber die haben zum Teil jeden Tag wichtige Infos.Manche finden sich dann doppelt und dreifach wieder aber egal.Die geh ich nach dem Booten alle durch um mich auf dem laufenden zu halten.Sind noch ein paar Foren die ich jetzt nicht alle nennen weil die zum Teil Themenbasierend sind und euch nicht wirklich helfen.Die kommen aus dem Sat-TV und Amateurfunkbereich.Was ich neben dem ganzen hier auch noch mache.

Ich gebs zu,ich bin kein Normalo.Aber die Seiten mal eben abfahren ist kein Beinbruch.Ist wie die Zeitung mal eben zu checken.Gucken was neu ist ,was wichtig ist und weiter.Wenn man da was sieht was wichtig ist macht man dann eben nochmal schnell Updates.

Ich geh auch mit Windows online,die große Angst hab ich nicht mehr.Schütze mich soweit es geht und machen um viele Sachen ein dicken Bogen.Ich bin auch bei Facebook.Aber nur mit den Sachen die ich will und auch nur für Familie.Und viel ist das nicht wirklich was ich da poste.

Filehoster und sowas nie und nimmer mit Windows.Ich hab mir eben die neue Linux Mint gezogen und werde die in den nächsten Tagen auch aufziehen.Ist an dem PC hier etwas Tricky da ich viel Hardware habe die ich unter linux nur mit kämpfen ans laufen bekomme.Das ist zum einem meine Capturekarte und mein Wlanstick(Netgear 300Mbit).Und ich mach hier Dualboot draus.Geht eigentlich ganz Easy.Aber ich hab hier eine Partition zuviel,nicht für Linux aber für mich zuviel.Und das muss/will ich noch ändern.Ich mach dann hier alles neu.Ich wollte zwar warten bis ich meine 50Mbit endlich habe aber was solls....

Das Linux das Allheilmittel ist,ist auch ein Irrglaube.Aber deutlich offener und besser und bietet mehr möglichkeiten als Windows.Wenn ich was nicht machen will dann mach ich das auch nicht.Software gibts aus allen Richtungen für nahezu jeden Einsatz neben dem Surfen.

Ich hatte auch mal ein Auge auf Apple PC geworfen,weil ich nebenbei auch Musik mache.Da gibts schon nette Sachen für.Aber ich mag die Art und weise nicht wie ich mit der Software umgehen darf.Oder ob ich eigentlich besitzer der Software bin...Sind so Sachen die gehen garnicht.

Linux kann von beiden ein bischen und jedemenge eigenes.Die Patente sind geklärt und die Rechte auch.Da gibts keine böse überraschung.Auch Updates kommen wenn sie nötig sind und nicht an einem Dienstag irgendwann im Monat.Aber auch das hat schwächen.Zum surfen ist es ideal,für Musik kann ich es nur bedingt brauchen,Filmschnitt und Effekte sind bei Windows deutlich besser und einfacher.Aber das geht jetzt alles am Thema vorbei.

Und auch hier gilt vorsicht ist gut nachsicht ist besser.Auch Linux ist nicht das Ober OS.

Wer sich das ganze ohne Live-CD anschauen will kann auch mal in Youtube gucken.Da gibts viele Filmchen zu Linux Mint.Man bekommt einen Eindruck ohne Installieren oder Saugen und Brennen.Und wer nicht dann nicht mehr will hats saugen gespart Wink


Und bitte,auch bei Linux kein Chrome nutzen.Der hat nach wie vor eine Identnummer.

Wer etwas anonymer unterwegs sein will soll sich mal TOR anlesen.Es gibt eine Portable-Firefox-Version (entpacken und starten ohne installieren und einrichten) in der TOR fest installiert ist.Von der ersten Minute an also sicher.Als Test um es einen in den Kram passt eine gute Sache.Und versaut die Registry unter Windows nur minimal.Nicht wie andere Anwendungen.

Ich hoffe das hilft dem einen oder anderen auch noch...

Alex


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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von wavelow am Mo 02 Jun 2014, 20:18

Hey. Melde mich nun per Linux Mint zurück und bin gerade etwas sprachlos. Tatsächlich funktioniert alles auf Anhieb, das hätte ich nun nicht erwartet. Bildschirm korrekt, Ton korrekt auf allen Karten die ich dran habe (mache nämlich ebenfalls Mucke und lege auch noch am WE auf) und Mozilla ab Werk. Wie geil  Laughing 
Habe natürlich erstmal per DVD gebootet und musste die Sprache umstellen und etwas suchen um die deutschen Tastaturlayouts zu finden aber auch das ging.
Ist das Apple OS-X nicht mit Linux verwandt? Funktioniert vielleicht deswegen hier bei mir auf Anhieb sofort alles?

Selbst für wochenendliche Musi machen habe ich Mixxx wieder entdeckt. Open Source DJ Soft die sich beachtlich weiter entwickelt hat wie ich eben feststellen musste. Auch hier keinerlei Probleme, funktioniert auf Anhieb. Sowohl auf Win als auch auf Linux.

Wir sind in einigen Themen ein wenig deckungsgleich stelle ich fest: Musik produzieren, aufnehmen und Sat-TV wobei das bei mir eher Cable-TV ist. Auch das läuft noch über einen Windows Rechner: DVB-Viewer ist dort die Zentrale. Sehr gute Soft die auch mit meiner TechniSat Cablebox auf Anhieb klarkam. Gibts aber nur für Win. Wenn ich hier auch eine Linux Alternative finde, bastel ich den Heimkino PC auch auf Linux um, keine Frage.

Ich werde einige Zeit brauchen um mich an das neue hier zu gewöhnen. Aber was ich hier grad sehen, macht Bock auf mehr. Sehr gute und schöne Oberfläche beim Linux Mint. Da kommt man als alter Windowshase doch recht schnell zurecht. Installiere grad die Dropbox testweise auch auch das funktioniert auf Anhieb. Wahnsinn.
Wenn ich nun noch was als Ersatz für Corel Draw finde und mein Scanner-Drucker Setup hier funktioniert kann ich auch meinen Job mit dem Linux Zeug erledigen.

Brauche ich einen Virenscanner beim Pinguin??? Fragen über Fragen. Ich werde die Nacht wohl mit lesen verbringen. Danke nochmal Alex!  bounce 



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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von AlexB am Mo 02 Jun 2014, 20:37

Oh warte,nit so flott...

Linux - TV -Zeugs - OS ? Klar gibts da was...XBMC.Also Ubuntu-Version.Sau klein,megaschnell und absolut Stylisch gegen DVB.Viewer.Den hab ich mal für Skystar gekauft.Aber ich habs in die Ecke gehauen.

SAT-TV läuft bei mir ein HDTV Atevio AV7000HDPVR mit Titannit.Titanit ist Linux.... Very Happy 
Leistet mehr als ich nutze.Allerdings noch etwas Buggy.

Musik mach ich so richtig mit Tasten und Spuren und Midi und passenden Software.Mixen tu ich seit 10 jahren nicht mehr.Ich mach nur noch für mich und meine Moped-Hobby-Filmchen..

Apple...jo.Die Geschichte hat soviele verläufe...Ich schreib mal was ich so weiß oder zu glauben weiß...

Mac-OS ist ein Unix bsaierendes OS wie Linux.Das aussehen haben die bei Linux ,ich glaub das war KDE,geklaut.Die Leiste gibts so nicht mehr bei Linux.Sah aber mal 1:1 so aus.Soviel zu dem was Apple gebaut hat und was alle anderen geklaut haben..LOL ich lieg auf´em Boden...

Ist irgendwann aufgefallen und dann haben sich die Wege getrennt.In Linux Mint sind von Haus aus sehr viele Treiber vorhanden.Die sind alle in kleinster arbeit reversentwickelt worden oder manchmal gabs auch Sourcen vom Hersteller.Natürlich nicht von Apple aber andere machen da schon mit.AMD und Nvidia....Intel und und und.Und viele Treiber arbeiten mit vielerlei Hardware zusammen.Im konkreten Fall die Audiotrieber.Die passen auf eine bestimmte API die fast alle Soundkarten bedienen können.Macht die Sache mächtig einfach.Aber nicht immer arbeitet der volle Funktionsumfang.

Da kann aber beim installieren drauf geachtet werden und die passenden Treiber beim Installieren aus dem Internet nachgeladen werden.Genauso wie alle Sprachen und und und.

Schau es dir mal in ruhe an.Du wirst alleine nach dem installieren die Schrift so scharf finden das Windows nicht mit kommt.Zu mindesten passiert mir das immer ... Very Happy 

Aber wie gesagt,schön in Ruhe machen...Das macht schon mächtig spass.Übrigens..XBMC gibts auch in verschiedenen Linux versionen.Da musste mal testen was geht.Ich hab mal auf meinem Läppie eine gehabt da ging die Fernbedienung nicht mehr richtig.Aber die war sauschnell gebotet.25 Sek ohne SSD !!

Aber das ändert sich sobald man Plugins und Addons installiert.Mediadatenbank und was es da alle gibt...

Ist auch so fürs auge nett,ansonsten gibts noch VDR.Ich mach da persönlich ein dicken Bogen drum.Ich habs noch nie richtig ans laufen bekommen.Ist auch Linux,und die möglichkeiten jenseits der Galaxy !! Zusatzdisplay ansteuern...und borr....leck mich soviel Zeug kann ich nicht auzählen.Da wirste wohl wochen brauchen um das zu kennen.Schaus dir mal im Youtube an.XBMC ist da einfacher und auch als Live-CD zu bekommen.

Alex

Ich bin so im Sack,sind bestimmt viele Tippfehler drin oder Sätze geben nicht so richtig wieder was ich sagen wollte,ich mach für heute schluss....

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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von wavelow am Mo 02 Jun 2014, 21:11

Du wirst alleine nach dem installieren die Schrift so scharf finden das Windows nicht mit kommt.Zu mindesten passiert mir das immer ..
DAS wollte ich grad fragen! Bilde ich mir das ein oder ist die Schrift wesentlich schärfer als bei Win? Die ist schärfer und deutlicher. Das verstehe wer will aber das kann ich klar bestätigen.

Mein Scanner (wichtig für meinen Job) funktioniert auch auf Anhieb. Ich fass es nicht. PDF, MP3, Bilder.... auf alles kann ich zugreifen. Auch auf meine Windows Ordner und er kann die Dateien lesen. Da hat Apple dicht gemacht, einer der Gründe warum es gleich wieder runterflog.

Also Leute, auch wenn das hier ein Moped Forum ist: Probiert das mal aus! Kostet kein Brot, muss zum Test nicht installiert werden. Nur das ISO ziehen, auf eine DVD brennen und direkt von der DVD booten und ausprobieren. Ihr werdet Augen machen.
Hier gibts die aktuelle Linux Mint 17 zum Download als 32 oder 64 Bit Version
Es gibt 2 Ausführungen: Cinnemon und MATE. Cinnemon ist hübscher, braucht etwas mehr Rechenpower. MATE wohl eher für schwachbrüstige Maschinen. Ich habe Cinnemon probiert und bin mehr als schwer begeistert.

Nach dem Booten ist die Sache auf englisch. Das muss eben auf deutsch gestellt werden: Unten links auf Menu (wie bei Win auf Start) - Rechtsklick: Configure - Fenster geht auf: All Settings, dann auf Language und deutsch installieren.
Dann noch etwas runterscrollen da gibts auch noch Keyboard. Hier habe ich das Keyboard Layout auf german - eliminate dead keys eingestellt. (Der Text hier klingt kompliziert als das Bilder klicken dort ist - supereinfach)

Bei der "echten" Installation wird man gleich gefragt welche Sprache und Tastatur man haben möchte. Das oben ist also nur eine kleine Hürde bei der "Test DVD". Die übrigens auch super als Rettungs DVD taugt falls Windows mal versagt weil man dann an alle Ordner einfach rankommt.

Und ich schwöre: Das ist ALLES was ich gemacht habe. Danach funktionierte bei mir sofort alles!
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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von AlexB am Di 03 Jun 2014, 09:32

Moin

Doch die ist deutlich schärfer als bei Windows.Frag mich nicht wieso.Ich find das auch immer den Überhammer.

Gut,es gibt neben Cinnemon und Mate auch noch KDE.Gnome und andere können auch installiert werden.Beim installieren wird wenn man viel aktualisiert und installiert viel aus dem Internet gezogen.Schon wärend des installierens.Für manch einen ist das eine zumutung.Da vieleicht nur 1Mbit Leitung oder so.

Deswegen schauts auch erst im Live-Mode an.Auch wenn Linux sich gewandelt hat gibts hier und da auch leider ein paar Maschinen die nicht mit Linux wollen,zum verrecken nicht.Also dann habt ihr eine Zicke.In dem Fall könnte man nochmal eine LiveCD von Ubuntu testen und hoffen.Oder Linux Mint in Debian.

Für diejenigen die viel testen wollen,es gibt ein Tool womit ihr die ISOs auf USB instalieren könnt und von da aus testen.Das Tool saugt die ISOs direkt selbst runter wenn ihr diese im Tool ausgesucht habt.Da Teil heisst linuxliveusbcreator.Der macht direkt aus dem ISO ein Startbaren USB-Stick.Fuchsige Sache,kann man mitnehmen und überall an jedem PC nutzen ohne zu installieren.Aber zum austesten von PC-Zicken auch ganz gut.

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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von wavelow am Di 03 Jun 2014, 10:02

Bin echt angetan aber auch gleich im ersten Fallstrick hängengeblieben. Das betrifft aber generell die Tatsache wenn man mehr als ein Betriebssystem auf den Rechner schaufelt: Der Bootmanager funktionierte nach der Linux Installation nicht mehr. Kein Windows und kein Linux. Dann sitzt man da erstmal und recherchiert und schlägt sich mit Begriffen wie Grub usw. herum.
Auf einem klassischen System sollte dieses Problem nicht auftauchen denk ich. Aber ich habe kein klassisches System. Ich mache wohl das frevelhafteste was man machen kann: Auf nem iMac Windows 7 und Linux und sonst nix  Twisted Evil Der iMac hat kein normales Bios und das machts grad etwas kniffelig...






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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von AlexB am Di 03 Jun 2014, 13:05

Moin

So ich hab die 17 jetzt auch drauf,bin gerade beim einrichten.
Ja der Mac,da kann ich nicht ganz helfen.Ich hab den Otto Normal PC.Wenn man das so nennen darf.

Und da macht Grub keinen ärger.Aber ich denke das Problem ist so groß auch nicht.Durch die LiveCD/DVD kannst du das relativ schnell reparieren.Und wenn alle stricke reissen,setzt du mit der Windows7 install CD den fixmbr und fixboot durch und kannst dann mit der LiveCD den Grub wieder neu machen.

Ich hab da bei anderen PC so meine erfahrungen gemacht.Da war der Grub noch eine zicke.Mittlerweile geht soviel an Linux butterweich über die Maschine das ist schon erschreckend wie gut es doch sein kann.

Ich weiß jetzt nicht genau.Aber wir sollten so langsam das Thema teilen oder umbennen.Da machen wir wohl besser einen Linux Mint Thread und einen Datenschnüffel-Thread.Und am besten Tobi...Mach mal ein PC Bereich in den das rein kann.Auch wenn wir hier Moped-Forum sind.Du siehst ja,man kommt hier ja auch nur übers Internet rein  Very Happy 

Nur so eine lockere Idee...

So,ich installier mal weiter,ich muss noch soviel nachinstallieren.Hab jetzt erstmal nur Inet am laufen.Also Wlan,Thunderbird und Firefox.Und Dualscrenn hab ich auch schon hinbekomen.Verdammt einfach diesmal.Wundere mich schon...

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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von KarlKompott am Di 03 Jun 2014, 15:53

Ich klinke mich noch mal kurz in die Diskussion ein. Interessant, wirklich sehr interessant. Ich lese - mal mit Kopfschütteln, mal mit Nicken - mit. Und - ja, es ist sooo vieles machbar. Aber ich will gar nicht so tief in die Materie eintauchen, will ein ganz normaler Anwender bleiben. In meinem Alter tut man sich schwer mit dem Informatikzeug, wo tagtäglich neues hinzukommt, noch Schritt zu halten. Es erscheint mir der Technikbereich mit der rasantesten Entwicklung zu sein.

Meine (vielleicht vereinfachte) Sicht der Dinge: Schadwareschutz ist wichtig, also ein gutes Antivirenprogramm, am besten mit Echtzeitschutz und integrierter Firewall, ist pro forma. Aber das schützt ja nur bedingt vor Spitzelei. Aber für mich muss das reichen. Zum Surfen benutze ich einen open source Browser mit integriertem Werbeblocker. Dank Alex diesbezüglicher Anregung ist auf diese Weise vernünftiges Arbeiten möglich. Nach jeder Sitzung reinige ich dann das Browsercache mit einem cleaner.
Ich weiß, das dies nur rudimentäre Schutzmaßnahmen sind und kaum vor Ausspähung schützen.

Deshalb setze ich auf - ich nenne es mal Inhaltsfilterung. Ich bestimme durch mein Nutzungsverhalten, was von mir ins Internet kommt. Ich nutze keine sozialen Netzwerke, vermeide unsichere Seiten, mache kein Onlinebanking, kein Chat, veröffentliche weder Fotos noch privates von mir. Forum habe ich nur dies. Und da versuche ich neutral zu bleiben.
Gespräche führe ich noch wie in der Steinzeit - von Mensch zu Mensch. Verschickte Informationen heißen bei mir Brief. Klingt altbacken, hat sich aber bewährt.

Technologievermeidung als Strategie? Vielleicht. Denn ich bin zu der Auffassung gekommen, dass das was der Meanstream nutzt, einer ständigen Anpassung unterworfen ist. Das ist ein bisschen wie das Räuber und Gendarm Spiel. Einer erfindet ein Schloß, der andere einen passenden Dietrich. Ein ewiger Wettlauf.

Einige Sachen wurden schon angesprochen. Man kann über - heißt das Proxy? - um wer weiß wie viele Ecken/Server umleiten. Kann verschlüsseln mit ?Tor?. Da gibts bestimmt noch mehr. Aber wenns den Datensammlern wichtig ist, werden die über kurz oder lang eine Lösung finden. Man müßte ständig dranbleiben, Schritt halten, sein System immer auf dem neuesten Stand halten. Das ist mir zu viel. Deshalb nutze ich das Internet mit den genannten Einschränkungen. Ich würde mich ja auch nicht auf den Marktplatz stellen und ein Schild mit Kontonummer und Familienstand hoch halten.  Wink 
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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von AlexB am Di 03 Jun 2014, 16:57

Moin

Du musst mit keinem Cleaner den Cache oder Chronik löschen.Viele diese Cleaner machen da auch humbug.Die Browser können das von alleine.Ich mach mal ein Firefox Beispiel:

In den Firefox Einstellungen geht man auf Datenschutz.Dort aktiviert oder deaktiviert man passende Häkchen.Die wichtigen wären erstmal das man die Firefox Chronik auf benutzerdefinierte Einstellungen stellt.Dann deaktiviert man die Haken fürs speichern von Besuchten Seiten und Download.

Cookies akzeptieren und Cookies von drittanbietern verbieten.So funktioniert das Forum anmelden einfacher.

Da drunter den haken anklicken: Die Chronik löschen wenn firefox geschlossen wird.Das wäre dann erstmal alles.

Mit einem Addon namens Self-Destructing Cookies geht das eleganter.Der löscht dann automatisch.Es sei den man erlaubt das speichern von Cookies mit einem Klick auf den Icon und stellt das von Rot auf Grün.Mehr ist das nicht.Der zeigt dann auch Standard mäßig an was gerade gelöscht wird,wenn man z.b. die Seite ändert.Kann im Addon aber abgestellt werden.

Das wäre sowas das läuft dann in dem augenblick ab wo der Browser geschlossen wird.Und ist sauberer und Eleganter und einfacher als Firefox schliessen und einen anderen Cleaner zu starten der dann alles löscht was nicht bei 3 auf den Bäumen ist.Auch verhindert dieses Addon Supercookies.

Das als kleinen Tip.


Vieles wird von Hackern zusammen geklöppelt und muss im Prinzip aufwendig installiert werden.Dann kommen anderen und bauen das dann für die breite Masse so um das man nur noch klicken muss.Das sind dann diese einfachen Addons.Bis solche Sachen sich rumgesprochen haben dauert es leider auch nochmal.So das der Normal Benutzer nie wirklich in einen sicheren Zustand bei Surfen kommt.Warum das nicht direkt eingebaut wird ? Ganz einfach,da gibt es Lizenzprobleme.Deswegen wird das so gemacht.Ausserdem gibt es für viele Addons kein Unterstützung von Mozilla dazu.


Es gibt immer einen der was erfindet um andere zu schaden und immer einen der dagegen hält und was zum schutz macht.Das hat es immer und wird es immer geben.Das nennt sich Wettrüsten.Es wird auch keinen Punkt geben an dem man sagen kann,das ist jetzt sicher bis ultimo.Einer knackt wieder was und es fängt von vorne an.Vieles davon ist aber auch keine Bosheit sondern das Auffinden von Schwachstellen um den vermeidlichen Schutz zu prüfen.

Deswegen muss man im Prinzip jeden Tag entscheiden was man machen möchte oder will oder muss.Klar kann man sich bis auf einen gewissen Bereich vor solche Sachen schützen in dem man nicht alles mitmacht was der Mainstream macht.Vieles davon ist Humbug und braucht keiner zum Leben.Aber viele sehen da drin nicht nur das Spielen,jetzt nenn ich mal Facebook....Wenn einer einen Account hat und jahrelang daran gebaut hat ...Mit Infos über Aktionen wie Surfen,Baggie fahren,Moped fahren....Oldtimer treffen und und und....Und dann verstirbt....kann das für die Hinterbliebenden eine Anlaufstelle sein.

Klar geht das mit normalen Fotos und eigenen Datenträgern,aber alles hat seine Schattenseite,CDs sind wie Fotos nicht für die Ewigkeit.Die frage die sich jetzt bei dir vermutlich auftut ist....Will ich das denn überhaupt für die Ewigkeit ?!

Und so ist das mit jedem Portal,Forum,Sozialen Netzwerken jeder art.

Ohne hier jetzt mal den Datenhunger der anderen anzusprechen.

Vieles ist wie Chilli...Du isst es obwohl du weisst es brennt 2 mal Wink
Ich mach auch nicht mehr alles was meine Schwester beispielsweise macht.Da ist Zeug bei das ist absolut Hirnverbrannt.Aber Sie sieht ein nutzen da drin.

Bei dem ganzen Angeboten von diesen Sozialen Funktionen gibt es ja auch gute.Ist ja nicht alles offen wie ein Scheunentor.Hier und da gibts richtig dicke Verschlüsselung die in 10¹° Millionen jahren nicht geknackt werden kann.Nur diese sind so unbekannt das da keiner freiwillig mitmacht weil ja alle Freunde und bekannte bei XYZ-Book* sind und nicht bei AA-Face*...(*Sind Fanatsienamen)

Und da ist dann der Hordenzwang als weiteres Problem.Vieles wissen es und machen es trotzdem anders.

Aber irgendwann stellt sich die Frage ob man es lässt oder nicht...Und das muss jeder für sich entscheiden.Wenn du das so machst ist das absolut OK so.Ich mach das nicht anders.Nur bei mir ist es ein anderen Bereich in dem ich dann nicht mitmache.

Und wenn man sich dann doch entscheidet sowas zu machen,muss man sich erst schlau machen und lesen und lesen und nochmal lesen bis man genau weiss wodrauf man sich da einlässt.Dann passend schützen und mehr geht nicht.

Es wird keiner gegen NSA und BND gesichert sein.Die haben ganz andere möglichkeiten was zu knacken und dran zu kommen.Wir mit unseren kleinen Geldbörsen können uns in erster Line gegen Betrüger und Verbecher schützen.Und das muss jeder begreifen.Alles andere ist Wunschdenken oder vergebliche Hoffnung.

Es wird nie ein NoSpy-Abkommen oder sowas geben.Und das wird sich auch in 100 jahren noch so abspielen.Der Staat oder die Staaten haben den längeren Arm.Leider.Und Gesetzte kann man biegen und brechen wenn man der Chef ist,wie man will ohne ärger zu bekommen.

Alex
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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von wavelow am Mi 04 Jun 2014, 01:51

Soooooooooooo...............

Ich habe es endlich geschafft: Linux Mint ist auf meinem iMac installiert. Ein Megakampf gewesen, dass zusammen mit einer kleinen Windows Partition zum laufen zu kriegen. Aber da muss keiner erschrecken: Das ist ein iMac spezifisches Problem weil es kein Bios beim iMac gibt. Bootprobleme usw... Aber nun habe ich den Trick raus und kriege es nun auch immer wieder hin. Ich habe also nun einen iMac auf dem alles ist, nur keine Software von Apple  Laughing  Dürfte es weltweit nicht sehr viele von geben.

Für alle Windows User die evtl. mit dem Gedanken spielen mal zu wechseln:
Ich selber nutze Windows seit der Version 3 und bin bis gestern bei der 7 geblieben, damit  locker über 20 Jahre geprägt von Windows. Bin also auf dieses System eingebrannt im Kopf und bediene es relativ blind. Das kennt wohl jeder selber. Da ist die Scheu vor einem anderem System groß. Auch mir ging es so. Auch habe ich immer wieder mal anderes probiert: OS-X von Apple, immer mal wieder eine von diesen vielen Linux DVDs aber immer bin ich sofort wieder zurück zu Windows weil zu viel zu anders war und ich mehr mit suchen beschäftigt war als mit produktiven Arbeiten.
Dann kam dieser Thread, Alex seine Meinungen und sein Tipp mit Linux Mint. BINGO!
Endlich, endlich kamen mal welche auf die Idee eine Linux Version zu entwickeln die es Windows Usern einfach macht zu wechseln. Ich bin absolut begeistert von dem Ding. Wer ein Smartphone bedienen kann, kann auch Linux Mint bedienen. Und wer in Windows zu Hause ist, wird sich auch sofort zurecht finden.
Ich kann einfach nur mal empfehlen es auszuprobieren mit so einer Linux Mint LIVE DVD. So habe ich es auch probiert gestern. Das ist zwar dann alles sehr träge und langsam weil von DVD ist nun einmal nicht das Pralle. Wenn es aber auf Festplatte installiert ist, rennt es wie der Teufel, alles viel flüssiger und geschmeidiger als bei Win. Aber man kann sich bei der DVD Version, ohne es installieren zu müssen einen ersten Eindruck holen.
Es kommt von Haus aus mit allen wichtigen Programmen die die meisten eh schon kennen und einsetzen: Firefox, VLC Player und und und... Was nicht dabei ist wird wie bei einem Smartphone im Softwarecenter installiert: "App" suchen, ein Klick auf Install, fertig. Hammer. Wenn ich da an frühere Linux Teile denke.... Linux Mint kann echt jeder!

@Karl:
Ich verstehe deine Bedenken und finde es auch ganz gut wie du denkst.
Auch ich hechel nicht mehr allem hinterher nur weil es grad neu und hipp ist. Aber es gibt Dinge die mich ärgern, die ich auch schon lange einmal ändern wollte und aus Faul- und Trägheit nie getan habe. Ich möchte nicht abhängig sein von einem privaten Unternehmen. Das bin ich in den letzten Jahren aber immer mehr geworden, die meisten von uns sind das fast unmerkbar. Heute dominieren diese alles: Google, Apple, Microsoft und Facebook kontrollieren nahezu 95% der elektronischen Welt. Ich habe auch lange gebraucht, bis das bei mir gesackt und angekommen ist. Es war ja alles so toll, so bequem und immer einfacher wurde das Leben durch diese Firmen. Aber so langsam kamen mir eben - auch durch die Sache mit Snowden - Zweifel. Ob das alles gut ist was wir da tun nämlich. Wir vertrauen vier, fünf privaten Unternehmen nahezu alles an was unser Leben angeht. Oft ohne es bewusst zu merken. Kalendereintrag hier, eine kleine Nachricht dort, mal eben ein Foto geschossen und ab in die Cloud, ein GPS Signal da, einen kleinen Einkauf im Netz dort. Wenn man all diese kleinen Dinge irgendwo zusammenführt (und das tun sie), ergibt sich ein immer klareres Bild eines jeden Einzelnen. Und sie haben früher oder später auch den Klarnamen der Personen, weil man bei gewissen Diensten diesen nun einmal angeben muss. Zum Beispiel weil die Bestellung ja auch ankommen soll. Und all das gefällt mir ganz und gar nicht mehr, auch wenn ich nichts zu verbergen habe - was ja die Standardausrede der meisten Leute ist.
Und wenn ich es denen nur etwas schwerer machen kann, dann werde ich das in Zukunft tun. Möglichst weg von dieser immer schlimmer werdenden Abhängigkeit von einzelnen Unternehmen. Und da war der Hinweis von Alex auf das Linux ein ganz wichtiger Baustein. Dieses System ist frei, wird von einer freien, unabhängigen Community entwickelt. Der Code ist offen und bekannt. Es gibt keine Backdoors aus denen Daten fliessen können. Das würde sofort bekannt werden bzw. gar nicht erst freigegeben. Und ich habe auch Spaß daran, diese Community zu unterstützen.
Ich nutze schon länger Open Source Programme wo es nur ging. Die meisten sind mittlerweile so gut, dass die kommerziellen (und teuren) Pendanten kaum noch mithalten können. Dass ich nun auch das Betriebssystem wechsle auf ein freies System ist eigentlich nur ein logischer Schritt und die Überwindung der Sorge, dass ich nicht klarkommen könnte. - Kann ich aber jetzt schon zerstreuen: Zumindest mit diesem Mint kommt jedermann sofort klar.

Es ist eben wie immer: Ein Einzelner kann nichts bewegen. Je mehr aber mitmachen umso mehr bewegt sich.


@ Alex:
Nochmal Danke! Mehr kann ich im Moment gar nicht sagen angesichts meines breiten Grinses.

Nun habe ich erstmal eine Weile zu tun all die schönen neuen Sachen auszuprobieren. Meine alten gewohnten Geschichten funktionieren auf dem Mint genauso wie auf Win. Ein Vorteil dass ich schon länger zu Open Source Software gewechselt hatte und diese hier nun einfach wie gewohnt weiter nutzen kann.
Herrlich einfach war auch die Installroutine: Gestartet, W-Lan Passwort und Benutzernamen eingeben war schon alles. Nach 10 Minuten hatte ich hier ein fix- und fertiges System auf dem Rechner. Alles funktionierte sofort: Grafik, Sound, Drucker, Software schon nahezu alles drauf was man so braucht. Ich bin echt sprachlos. Das würde bei Windows alles in allem viele, viele Stunden in Anspruch nehmen das alles auf diesen Stand zu bringen.

Dass jedermann sagt, ein Virenscanner brauche ich nicht dem kann ich vertrauen? Für einen Ex-Windows Kunden eine eher irre Vorstellung keinen zu haben.





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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von Gast am Mi 04 Jun 2014, 02:56

confused 

Tja,....dann doch lieber schrauben an Motoren,....!!!!,... cheers 
Soll ich euch etwas sagen: ...........und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu uns:Lächelt und seid froh,denn es könnte schlimmer kommen!
Wir lächelten und waren froh,....und es kam schlimmer!!!,... Wink 


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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von AlexB am Mi 04 Jun 2014, 09:37

Moin

@wavelow
Du wirst wenn du Linux Mint länger nutzt natürlich Sachen finden die dir so nicht in den Kram passen.Aber das hat man bei allem.Nur hier ist der Umstiegt etwas einfacher gestaltet.Du kannst über 4 verschiedene Wege Software installieren.Hier ist sowas wie ein AppCenter drin wo auch bewertungen drin stehen.Dann hast du das "Packetzenter" das so auch im Ubuntu drin ist.Wo du gezielt installieren kannst.Aus verschiedenen Gruppen.Dann kannst du über Terminal per Handarbeit installieren und so manche Webseite bietet kleine Button an die man nur anklicken muss und schon gehts los.Manchmal muss man zwar Paketquellen hinzufügen aber das ist auch kein Beinbruch.

Es gibt auch Viren für Linux.Nur du hast als großen Schutz schon erlebt,du musst immer als root Passwort angeben zum installieren.Das geht nur auf umwegen und wird eigentlich immer bemerkt.Es gibt auch Virenscanner und andere Schutzprogramme für Linux.Nur sind die Updates schneller geflickt als die Schutzprogramme die Lücken schützen können.Ich habs mal mit und ohne versucht und bin ohne Unterwegs.Allerdings mit Firewall.Die ja auch schon drin ist.Da würde ich dich auch nochmal bitten dir selber ein Bild zu machen.Es kommt schwer drauf an ob du auch Firmenangelegenheiten oder sowas brisantes auf dem PC hast.Da solltest du vieleicht die Ordner wo es drin ist verschlüsseln.Ist auch kein Thema bei Linux und schnell gemacht.Aber bitte,nochmal lesen und selber entscheiden.

Ist wohl auch hier eine Glaubensache.Nur wenn du damit nur Surfst und alles andere mit dem Win machst ist das schon eine gute Aufgabenverteilung.

Aber das mit dem Code ist so nicht ganz richtig,es sind Zeilen gefunden worden die von NSA in den Sourcen waren oder noch sind.Da war auch lange nicht klar woher die kommen und welche aufgabe die hatten.Ob die noch drin sind wieß ich aktuell nicht,ich weiß aber das die nicht funktionieren.Oder nicht mehr funktionieren.Und das gibt es auch bei verschiedenen anderen Programmen.Deswegen rate ich dir erstmal davon ab irgendwelche Quellen nachzurüsten.Viele kommen mit einem Verschlüsselungscode her,das sind dann die Quellen den man in der Regel vertrauen kann.Aber nimm erstmal das was aus den Mint-Quellen kommt.Das ist in der Regel auch geprüft und von bekannten Leuten.

Sowas in der Art gibt es nicht bei Windows,daher ist es hier auch schwerer Kostenlose Programme mit Schadcode anzubieten.Oder mit Sponsor-Toolbar wie Suchleisten mit Spionagefunktion wie von Google oder Yahoo oder Bing.Die Sachen kommen meist von Leuten die Linux LEBEN.Deswegen ist das ein Dorn für alle anderen Systeme im Auge.Aber die Leute hören zu wenig davon und deswegen gibts weniger Linuxnutzer als Windowsnutzer.

Mac hat das ganze versucht zu verbessern und ist Close.Aber auch ein Unixsystem.Und da haben schlaue laute mal den Code geknackt und geschaut was drin ist.Das ist aus Linuxsicht Teufelszeug.Welche Daten alleine mit Itunes übermittelt werden.Und dann mal eben die Musik oder Photos abgleichen stößt schon Sauer auf.Und das zieht sich durch ganze System.Aber es gibt dort auch weniger Einbrüche ins System als bei Windows.Und auch da ist es eine überlegung ein Virenscanner zu installieren.Da gibts ja auch Fremdquellen und die können schon gemein sein.

Es gibt soviel verschiedene Linux distributionen,da ist mit sicherheit auch noch was einfachers oder schöners.Aber die meisten kenn ich nicht,ich hab viele ausprobiert und n den ersten Minuten schon wieder verworfen.Und Linux Mint hat mich in Version...9 war das glaub ich...schon so geflasht das ich dabei geblieben bin.Auch weil viele Sachen von Ubuntu ohne murren darauf laufen.Aber.....nutz das erstmal.....les dich da noch was ein....Und lass es mal sacken.Aber der Bootvorgang ist schon flott oder ? Wie lange brauchst du 7 oder 11 Sekunden bis alles steht ?

@Karl und alle andere..
Es ist ja nicht nur das Netz,Du hast vieleicht ein Reisepass.Der hat soweit ich weiß schon ein Chip drin mit allen Daten.Ist der schonmal genutzt worden haben alle im Staat auch deine Daten.Du zahlst vielleicht mit Karte.Die hat eine eindeutige Identifikation.Anhand dem wird und wurde schon lange ein Profil angelegt.Das selbe mit Krankenkassenkarte und Payback udn anderen Rabbat-Kram.Dazu kommen die Sachen wie Telefon/Internetanschluss.Bei dem die Vorratsspeicherung mal da war dann wieder weg und jetzt wieder da.Alle diese Daten zusammen sind schon lange in einem Profil zusammen.Und das bei allen von uns.Da kann man nur wenig machen,ich will nicht sagen garnichts aber es ist verdammt dünne Luft da oben...

Da hilft im Prinzip auch nicht das schützen im Netz.Nur hier gibt auch andere die Kohle machen wollen.Und dennen kann man in die Parade fahren. oder das leben schwer machen an deine Daten zu kommen.Und wie gesagt,man muss immer und jeden Tag entscheiden ob man das macht oder nicht.Oder bis welchen Grad man mitgeht.

@Alpina
Natürlich wird es schlimmer,es wird nie besser.Aber es geht schon ein Level zu erreichen bei dem man sagen kann das man es erträgt.Und sich nicht übers Ohr hauen lässt.

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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von wavelow am Mi 04 Jun 2014, 22:09

Hey Alex nochmal:

Ich habe mich heute den ganzen Tag mit dem Linux Mint beschäftigt. Von einer Begeisterungswelle zur Nächsten ging es. Für alle meine Aufgaben habe ich mind. ein gutes Programm gefunden. Die meisten On-Board-Lösungen reichen mir für den alltäglichen Kram schon voll aus, so dass ich nur 5 Programme dazu installieren musste. Obwohl das Wort "installieren" schon zu viel klingt. "App hinzufügen" würde es eher beschreiben so simpel wie das funktioniert.
Jede gefundene Lösung ist Open Source und funktioniert tadellos. Man braucht keine einzige Software für die man Geld bezahlen muss, kaum zu fassen wie aktiv und gut die Linuxer Gemeinde ist.

Habe sogar einen Sequencer zum Mucke machen gefunden: LMMS. Der kann zwar nicht an Cubase und Co. heran reichen aber um schnell mal eben herumzuspielen oder eine Mididatei kurz zu checken reicht er allemal. Soviel und so oft mach ich nichts mehr mit Cubase und wenn dann muss halt Win noch mal ran. Dann sind es aber auch meist größere Projekte die man angeht und dann spielt das auch keine Rolle mehr ob man dafür mal eben Windows startet.
Aber für den ganzen alltäglichen Spiel- und Bürokram sowie Videos gucken, Musikhören und was man eben so mit einem PC normalerweise jeden Tag macht ist Mint super. Alles super geschmeidig, zueinander passend und sehr schnell. Ich verstehe nicht wieso das Linux Mint so an mir vorbeigegangen ist. Wahrscheinlich hört man einfach schon gar nicht mehr hin wenn das Wort Linux auftaucht und denkt an alte Jahre als es wirklich noch unmöglich war zu bedienen.

Mit Hilfe von Wine habe ich das Windows Programm "MP3Tag" tadellos in das Mint integriert, so dass ich keinen neuen MP3 Tagger mehr erlernen muss um meine Songs zu taggen. Und weil er mich von Anfang an auf allen PCs begleitet hat, läuft auch "WinAmp" auf dem Mint ohne Windows im Hintergrund - obwohl es wohl kein reinrassigeres Windows Programm gibt als WinAmp. Das wäre kein Muss gewesen aber es liess sich mit Wine ohne ein Problem installieren.

Auch Virtual Box und Windows 7 habe ich mal getestet unter dem System. Auch keine Probleme gehabt. Windows läuft schnell wie am Schnürchen in seinem Fenster. Wenn man also mal braucht ist es einen Knopfdruck weit weg. Nur die USB Anschlüsse habe ich noch nicht hinbekommen... Wird auch noch gehen.

Aufgrund dieser ganzen Versuche und Spielereien heute steht der Entschluß fest mich gänzlich von Windows zu verabschieden.













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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von AlexB am Mi 04 Jun 2014, 22:27

Moin

Tagge im Prinzip nur meine Eigenbauten,und das im Erzeugerprogramm.Aber lass den Wine Mist.Der zerhackt das System meiner meinung nach und macht vieles unbrauchbar.Schau dir besser mal Easytag an:



Auf der Seite ist auch ein Button zum schwub installiert:
Klick mich

Da gibts soooooooooooooo viel Zeugs das einfacher schneller und besser läuft aös die Wine lösungen.Mal ein Suchtag einlegen und immer Programmname und Linux oder Ubuntu alternatvie suchen.Du wirst AUgen machen.Den Midikram hab ich noch nicht ans laufen bekommen.Ich hab aber auch noch nicht entschieden ob ich das auf Linux mache.Da wirds wohl mit meinem Keyboard äerger geben.Mal schaun.

Aber freut mich das es bei dir gut läuft und dich so umgehauen hat.

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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von wavelow am Do 05 Jun 2014, 13:01

Danke dir nochmals. Manchmal bin ich zu ungeduldig ;-)
Easy Tag hatte ich schon probiert. Mein Problem ist, dass sich im Laufe der Jahre die Bedienung von MP3Tag so sehr eingebrannt hat und ich nun mit keinem anderen MP3 Editor mehr klarkomme. Zudem gehe ich auch in die Tiefen der Tags, also die Eintragungen die die meisten niemals sehen. Da können nicht viele Editoren mit umgehen. Und das Ganze soll natürlich auch recht fix ablaufen, mit dem Taggen halte ich mich nicht lange auf und mache es trotzdem seit Jahren gründlich.

Aber wieder einmal half deine Ermahnung und ich habe gesucht und gefunden:
puddletag Das ist genau das was ich gesucht habe. Als Vorbild hat puddletag den MP3Tag aus der Windows Welt und wird auch nahezu gleich bedient. Schon wieder glücklich  Smile 

Dein Hinweis mit Wine habe ich erforscht und da scheinst du Recht zu haben. Wenngleich die Gefahr wohl nicht immens riesig ist aber immerhin möglich. Dann lass ich da mal die Finger von.

Nur noch Linux:
Wie bereits gesagt: Nach zwei Tagen Tests und Probieren von Linux Mint ist gestern zum ersten Mal Windows komplett von der Platte verschwunden und nur noch Linux Mint drauf. Windows halt nur noch in der Virtual Box wenn man es denn halt wirklich mal benötigt. Aus beruflichen Gründen muss ich mind. ein Win Laptop behalten, sonst kann ich meinen Job nicht mehr machen. Unsere Maschinen werden mit Win Software konfiguriert, da komm ich nicht so schnell raus und auch nur dafür brauche ich es noch.
Das Linux System bootet in knapp 10 - 15 Sekunden (zzgl. Bios Bedenkzeit meines iMacs) und schon kann ich loslegen.

Easy Backups:
Einen weiteren Vorteil habe ich gestern ausprobiert - weil ich ja eh neu installieren wollte. Und zwar wie sichert man seine Daten und wie kompliziert ist das?
Bei Windows muss ich niemanden erklären wie aufwändig es ist, wenn das System zugemüllt ist und man sich entschliesst es "mal platt zu machen". Da müssen private Daten gesichert werden, da muss man genau wissen welche Software hatte ich installiert um sie nach der Windows Installation nach und nach wieder zu installieren usw. Insgesamt dauert so eine Windows Neumach Arie einige Stunden. Wer das schon gemacht hat, kennt das alles.

Und bei Linux Mint?

Das Bild sagt alles. Das ist alles was man machen muss. Obere Buttons zum sichern, die unteren zum wieder einspielen.
Auf der linken Seite sichert man seine persönlichen Ordner und auf der rechten Seite der Clou: Alle installierten Programme lassen sich sichern und in wenigen Minuten wieder auf das frische System spielen - auf Knopfdruck! Danach ist alles wieder so wie vorher, alles an seinem Platz und alle Programme sind auch wieder da. Unglaublicher Luxus und idiotensicher.
Die gesamte Installation eines frischen Linux Mint dauert knapp 10 Minuten. Nochmal eine Minute um die Programme wieder einzuspielen. Und je nach Datenmenge der persönlichen Ordner noch die Zeit für das zurück kopieren der eigenen Dateien.
Mal abgesehen davon, dass ein Linux genau wie Apple sich ja nicht "vollmüllt" also langsamer wird mit der Zeit.

Meine Freundin war ebenfalls angetan von der einfachen, simplen Bedienung. Und als dann noch ein Grafikprogramm aus der Linuxwelt innerhalb weniger Minuten ein altes Problem von ihr gelöst hatte stand auch für sie fest: Sie will auch den Pinguin auf ihrem Rechner haben  Very Happy 

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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von AlexB am Do 05 Jun 2014, 15:05

Moin

Ja da gibts reichlich alternativen.Ich dachte mir nur ich mach mal ein Beispiel weil man(n) ja auch helfen will.Da kommt es auf die vorlieben an und da gibts in der Linux Welt für jeden was.Aber das schlimme am Linux Mint ist,man erforscht was da so alles geht.Kommt dann von Höcksken auf's Stöcksken und übersieht so manche Sache.Aber du wirst das Kind schon schaukeln.Nicht alle deine Probleme werden da zu 100% gelöst werden aber es kommt verdammt nah dran.

Ich z.b. brauche unbediengt immer Paint im Windows für Screenshots und mal "eben" was anpassen.Wenn ich das nicht hab ist die Laune schon weg.Aber da gibts auch ein Programm.KolourPaint,sieht etwas anders aus aber macht genau das was ich zwischendurch brauche.


Sichern tu ich in der Regel so das ich die ganze Partition auf einer "toten" Platte spiegel.Das mach ich mit Gparted.Das ist das Partitionierungstool schlecht weg bei Linux.Das brauch sich auch nicht hinter DICKEN Win Programmen zu verstecken.



Das mit dem Eingebauten Sicherungsprogramm ist da einfacher,allerdings die Partition eben kopieren geht schneller und ich muss nichts mehr installieren weil alles drin ist wie es auf dem PC vorher war.Mit einer LiveCD,in der Gparted schon mit drin ist,spielgel ich beim absoluten Absturz alles zurück.

Ich persönlich nutze keine Virtuelle Umgebung für windows.Ich hab Dualboot und als erste Auswahl Mint im Grub drinstehen.Der startet automatisch nach 10 Sek Mint.In der VU kommt es mit zu oft zu Hardwareproblemen.Aber das soll sich auch schwer gebessert haben.Aber ich mags so lieber.Und Platz dafür hab ich auch,also was solls.

Ja das Wine.....Da sind viele Sachen die man nachträglich installieren muss um volle Kompatibilität zu Windows zu schaffen.Da gibts ein Script das erledigt dann alles.Das ladet alles aus dem Netz und installiert das dann.Da wird auch mächtig viel Microweich-Zeugs installiert.Und damit fangen die Probleme dann wider an.Ist keine wirklich saubere lösung.Deswegen rate ich davon dringlichs ab.Ich hab mir mit dem Mist am Anfang meiner Linux-Ausritte-Testphasen so oft das OS zerschossen das ich von vorne anfangen musste.Da war dann im Kernel soviel zerhackt....Das macht dann kein Spass mehr mit dem Ding zu arbeiten.

Das Sicherungstool ist übringens nicht Mint eigenbau sondern ist in der Art im Ubuntu.Und da komm ich dann auch direkt zu einem kleinen Tipp den du ja schon anwendest.Ubuntuusers!! Das ist eine wichtige Ecke für informationen rund um Ubuntu,der Programme und Problemlösungen.Da ist viel Wissen drin.Also wenn du mal nicht weiter weist,ein Blick darein sollte abhilfe schaffen.Ist aus meiner Sicht die Linux Nr.1 Anlaufstelle für fast alles.

Auch wenn ich Linux gut finde muss ich dich jetzt nochmal etwas bremsen.Du hast jetzt ein Nigelnagelneues OS das dich/euch flasht.Und noch ist der Lack neu,das wird sich etwas abschwächen.Und irgendwann kommt auch hier der Punkt wo es dir mal mächtig auf die Flöte geht.Das ist leider bei allen OS so der Fall.Aber bis dahin wird es wohl noch dauern.

Dann bin ich auch schon fast durch,Linux kann auch zumüllen.Und sich lahm anfühlen.Dafür gibts dann aber wie bei WIndows auch ein paar Tools und Systemeigene Programme die das wieder hinbekommen.In der Regel besser als bei Windows.Defragmentieren sollte man auch hier hin und wieder mal,ist aber bei weitem nicht so schlimm wie bei Windows,das hängt ein bischen davon ab wie oft du Zeugs löscht und kopierst.Das Fileformat von Linux ist da weitaus ausgereifter mit löschen und überschreiben von Sektoren und Blöcken als fat und ntfs.Als kleinen Schlusstip

Hin und wieder kommen ja Fremdspeicher an einem PC...Sticks und sowas....Wenn man da was löscht ist das nicht unbedingt weg.In der Regel liegt das dann im Papierkorb.D.h. du findest auf dem Stick die Datei nicht mehr aber mehr Platz haste auch nicht.Dann musste da mal reinschauen.Ich weiß bis heute nicht ob das ein Bug oder ein Feature ist.

So,das wars dann erstmal mit dem Roman....
Freut mich...und viel Spass damit.

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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

Beitrag von wavelow am Fr 06 Jun 2014, 00:56

Das ist leider bei allen OS so der Fall
Das ist mir bewusst und ich bin da auch realistisch. Die Grenzen werden kommen... Ein Win Laptop liegt immer irgendwo rum zur Not.

Ich habe seit DOS Zeiten und auch davor (C 64 - Amiga usw.) schon so einiges durch - ohne jetzt überall ein Fachfreak geworden zu sein. Aber ich kam irgendwie klar mit dem Krempel. Ich muss nur das können was ich machen will und wissen muss. Auch mit Apple OS-X habe ich einige Wochen herumgemacht, hat mich von Anfang nicht wirklich angemacht auch wenn andere wieder drauf schwören. Ich mochte es überhaupt nicht. Schon diese nervige, kleine Mikrobenschrift ständig... Und was Firma Apple nicht will, gibts einfach nicht dafür, Basta. Geht schon mal gar nicht sowas. Habs nach zwei Wochen aufgegeben und runtergeschmissen.


Kolour Paint: Genial. Hab ich nun auch. Für die kleinen, schnellen Geschichten zwischendurch :-)

Also ich glaube nicht, dass mich noch was zurück bringt. So begeistert war ich seit dem einschalten meines C64 nicht mehr. Sooo einfach zu bedienen dieses Mint. Ein Workflow der einfach Spaß macht. Und dass die Software übersichtlich nur an einer Stelle zu suchen und zu bekommen ist, macht Irrsinnspaß. Dass es keinen Cent kostet noch mehr. Keine Webseiten durchwühlen nur weil man ein kleines Tool sucht. Ich bin jetzt schon Junkie. Meine Dame auch, die ist im Moment gar nicht mehr von ihrem neuen Mintschirm wegzubekommen.

Eine Frage habe ich mal: Es nervt etwas, dass die Fenster die ich öffne immer nach oben links fliegen. Bei meinen 27 Zöller muss ich die jedesmal wieder in die Mitte holen. Kann man das nicht irgendwo speichern, dass die zukünftig da aufgehen wo man sie zuletzt auf hatte?

So long erstmal... Hoffentlich vergesse ich nicht noch mit meinem Moped zu fahren *ggg*




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Re: Auf dem Weg von Windows zu Linux Mint - Datenschnüffler und Viren ade

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