Unboxing Leike LK50Q-3

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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Gast am Fr 14 Nov 2014, 15:15

Tja,....das ist Misst,denn wenn die Primär und die Sekundär Übersetzung nicht original ist dann bringt auch eine
Wechselschaltung von der --offenen- CDI zu einer 45er CDI nicht den erwünschten Erfolg,denn hier war ein User
der hatte auch den grossen Motor verbaut und die Mopete lief mit 45er CDI,...also um 6500 U/m abgeriegelt,....
immer noch über 80 Km/h !!!!,...am Ritzel war er damals etwas grösser,...am Kettenrad aber original übersetzt!!!
Hätte er das originale 12er Ritzel bei seiner YMR so belassen,..dann ist der Motor nur noch am überdrehen und
wird nicht lange halten!!,...auch die nun enorme Zugkraft der Kette am Ritzel zum Motorblock wird jede Motoraufnahme auf der Grundplatte und deren axialen Bolzen schnell in Richtung ´´Friedhof´´ bringen!!!
Zu der Wechselschaltung:Die hatte mir jemand mal gebaut,da ich nur Techniker bin und nicht Elektroniker,kann ich nicht viel über das Wunderwerk sagen!!!,... Wink
Eine Idee hätte ich noch,man könnte eine Mofa CDI hinter die 45er CDI schalten,also eine die für dein Modell harmoniert,dann sollte die U/m in den Keller gehen,so das die
Mopete nur noch 50 bis 60 Km/h packt,...aber die Kraft am Berg bleibt trotzdem erhalten!!!
Für die Yamasakis und Skyteams,auch für meine ACE,gibt es diese Mofareduzierungs CDI,...sind zwar etwas teurer aber haben dann nicht die heftigen Fehlzündungen wie welche
die nicht für die Lima bestimmt ist!!!


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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Fr 14 Nov 2014, 17:43

Also original Untersetzt ist das Bike. Es befindet sich im Originalzustand, welcher aber eben die längeren Untersetzungen werkseitig hat. Somit wird das in der Tat nicht funzen.
eine Mofa CDI wäre zumindest eine Option.
Ich habe gestern noch DaxTuning.de angeschrieben. Barry von DaxTuning.de hat mit einen speziellen Begrenzer und ein konfiguriertes Zwischensteckerkabel aus seinem Sortiment empfohlen und meint, das es damit klappen sollte.
Habe noch keinen Plan, wofür ich mich nun entscheide.
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Gast am Sa 15 Nov 2014, 14:01

Zu den Begrenzer von Daxtuning,kann dir unser User Tobias Rieper viel schreiben,der hatte den auch dort
erworben,...soviel ich noch weiß,mit Problemen der Abstimmung zu den U/m des Motors!!!
Wenn Tobias dieses hier liest,....kommt hier dann bestimmt eine Menge Info von ihm darüber!!!
Er hat hier im Forum auch schon viel von diesem Teil berichtet,finde ich gerade aber nicht wieder!!!


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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Sa 15 Nov 2014, 14:34

Klar soweit.

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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von KarlKompott am Sa 15 Nov 2014, 17:20

Diesen DZB habe ich auch (außerhalb der StVo) getestet. Ich kann vermelden, bei mir hatte er Funktion in folgenden Modellen:
--> 50 ccm Lk50Q-3 Leike, Übersetzung original: 420 / 14 / 38, CDI: 1- Stecker, 5- Pin (Serie 2008)
--> 70 ccm XT50Q-3 Kinroad, Übersetzung original: 420 / 14 / 38, CDI: 1- Stecker, 5- Pin (Serie 2010)
Voraussetzung: offene CDI (ungedrosselt)
Einstellung des DZB: Auf Drosselstufe 9 und Zeitverzögerung 0 erfolgte das Abregeln bei exakt 45 km/h. Die Abregeldrehzahl konnte ich mangels Drehzahlmesser nicht feststellen.
Wie sich das Teil bei stärkeren Motoren verhält, weiß ich nicht. Weil die 9 bereits die höchste numerische Drosselstufe ist. Es gibt zwar noch eine alpabetische, aber die habe ich nicht getestet. Was wohl auch eine Frage der Sekundärübersetzung sein dürfte. Question
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am So 16 Nov 2014, 02:35

@KarlKompott:

Meinst Du das Drehzahlbegrenzer Zwischenstecker Set von DaxTuning.de?
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von KarlKompott am So 16 Nov 2014, 03:14

Yep.
Aber zu anderen Fzg oder CDI Modellen als den 2 von mir getesteten kann ich nix sagen. Question
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Mo 17 Nov 2014, 20:35

Nun entwickelt sich das kleine Serienmoped so langsam in ein Custom Bike.
Ich würde euch ja gerne durch Fotos an der Mutation teilhaben lassen, aber die Nummer mit dem Bilder hochladen klappt leider gar nicht. Schade.

Inzwischen ist die komplette rückwärtige Lichtanlage in der Tonne gelandet.
Verbaut habe ich stattdessen einen seitlichen Nummernschildhalter und eine LED- Kennzeichenbeleuchtung. Der Kennzeichenhalter macht nach Tüv-Auskunft keine Probleme bei der Rennleitung, da er eine Sollbruchstelle hat und sowieso nicht weiter seitlich absteht als beispielsweise die Fußrasten. Die Led Kennzeichenbeleuchtung ist natürlich E-geprüft.
Die originale Kennzeichenbeleuchtung ist totgelegt und fliegt komplett raus, wenn ich das Bike lackieren werde. Dann wird das Loch der Kennzeichenbeleuchtung eingeebnet und verschlossen.

Das Rücklicht und die beiden Blinker sind zwei Led Rück/Brems/Blinklichtkombinationen gewichen. Die Teile sind aus massivem verchromten Alu gefertigt und sehen wirklich sehr gut aus. Ausserdem sind die Dinger verflucht hell und verbrauchen deutlich weniger Strom als die Glühbirnenfunzeln. Montiert sind sie an den originalen Blinkerlöchern. Auch diese Leuchten sind natürlich E-geprüft.
Die Harley-Illusion wird durch diese Leuchten deutlich unterstrichen.

Heute habe ich einen vernünftigen Ölkühler montiert und eine Halterung aus Alu dafür angefertigt. Die Halterung ermöglicht es den Kühler so zu platzieren, das der Leerraum vor dem Vergaser unter dem vorderen Tankabschnitt mit Technik gefüllt ist. Das Moped wirkt optisch dadurch erheblich kompakter und sieht gleich nach Motorrad aus.

Der Scheinwerfer ist auch heute in die Tonne geflogen und wird ersetzt durch einen schwarzen, elipsenförmigen Klarglasscheinwerfer - auch mit E-Nummer. Das Teil verkabel ich morgen.
Die schwarzen Led- Lenkerendenblinker liegen schon standby, aber leider wurde mir anstatt des bestellten 920x22 Drag Bar Lenker eine Motorradabdeckplane geliefert. Auch diese Blinker sind E-geprüft. Die Lenkernummer verzögert sich nun leider ein wenig.

Man kann also schon eine Menge ganz legal und Stvzo-konform an dem niedlichen Bike verändern.

Der Drag Bar Lenker hat eine ABE für eine Yamaha. Er muss und wird allerdings eingetragen werden, weil die Fahrzeuggesamtbreite um einiges grösser wird und der Lenker eben nicht an einer Yamaha, sondern an einer Leike verbaut wird. Der Tüv hat das aber schon abgesegnet.
Bei der Gelegenheit wird auch gleich ein breiterer Diagonalreifen fürs Vorderrad eingetragen werden - auch das geht problemfrei von statten und es fällt nur eine Eintragungsgebühr an.

Danach bleibt nur ein wenig Kleinkram wie Gasdruckdämpfer, Alarmanlage, neue Sitzbank und neuen Tank anfertigen sowie die Lackierung.
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Eleske am Mo 17 Nov 2014, 20:48

das musst du unbedingt zeitnah zeigen. es klingt schon nach einer extrem veränderung
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Mo 17 Nov 2014, 20:50

Würde ich ja gerne tun.
Wenn das Hochladen der Fotos mal klappen würde! Grrrrrrrrr Crying or Very sad
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Eleske am Di 18 Nov 2014, 09:18

und bei einem externen anbieter hochladen und verlinken?
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Di 18 Nov 2014, 09:24

Ungerne.
Ich probiere es heute Abend noch einmal.
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von KarlKompott am Di 18 Nov 2014, 15:35

Hier ist die Anleitung aus dem Forum zum Bilder einbinden: http://www.yamasaki-forum.com/t155-bilder-in-thread-einbinden

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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Di 18 Nov 2014, 18:41

@ KarlKompott


Aus der Beschreibung:

"4. Den unteren der drei angezeigten Links kopieren"

Was denn für Links? Bei mir werden keine Links angezeigt - oder ich bin wohl doch schon blind. Shocked
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von KarlKompott am Di 18 Nov 2014, 19:57

Wenn du dein Antwortfenster geöffnet hast .... oberhalb des Texteingabefeldes ... befindet sich eine Symbolleiste.

Die ersten 4 Tabs von links sind für Einstellungen des Schriftbildes.

Der 5. Tab beinhaltet Funktionen zu Foto und Video.

Wenn du mit der Maus darüberfährst (ohne etwas anzuklicken), wird ein Hilfstext angezeigt.

Zuerst das 1. Symbol des 5. Tabs. Hier erscheint als Hilfstext: Ein Bild hosten.

Dort anklicken, durchsuchen, Bild wählen .... und warten! Dauert ein Eckchen, bis die 3 Links angezeigt werden.

Wenn die Links erscheinen, einen der 3 Links kopieren

... das Symbol rechts daneben anklicken (Hilfstext: Ein Bild einfügen)

... Link dort einfügen und bestätigen.
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Mi 19 Nov 2014, 07:09

Ok, Gleich mal testen.

Unboxing:


Endlich ist der Karton da


Rahmen zerkratzt


Nähte lausig genäht


Falten ohne Ende


Da fällt mir gar nichts zu ein


Korrosion


Korrosion



Die restlichen Bilder von halbverrotteten Schrauben und Rostansätzen am Rahmen erspare ich euch an dieser Stelle.


Langsam beginnt die Mutation:


Die weissen Kabelbänder habe ich natürlich gegen schwarze getauscht


Vorgaben der Stvzo eingehalten. Winkel zur Fahrbahn unter 30°, Kennzeichen steht seitlich nicht weiter vor als andere Teile, Halter hat Sollbruchstelle, Kennzeichenbeleuchtung E-geprüft


Der Ölkühler ist nicht groß, aber füllt den leidigen Leerraum mit etwas Technik und senkt die Öltemperatur bis um 20°C


E-geprüfte Led-Rück/Brems/Blinklichtkombi aus dem Harley Davidson Regal


Ordentlich helles Rücklicht . . .


. . . als auch die Blinker. Das Bremslicht ist exorbitant grell, was leider fotografisch schlecht darstellbar ist.


Die Gabeltasche ist aus wetterfestem Kunststoff und enthält das Kettenschloss.
Auch aus dem Harley Zubehör Regal stammt der E-geprüfte . . .


. . . massive Aluminium Scheinwerfer . . .


. . . mit hellem, weissen Licht durch HS1 Leuchtmittel


Gesamteindrücke:


Oberkante vom Tank und Oberkante des Scheinwerfers sind auf gleicher Höhe. Das streckt die Maschine optisch etwas . . .


. . . und wird nach entfernen der Tachoeinheit und Montage des Drag Bar Lenkers eine schöne flache Linie ergeben.

Die Tachoeinheit ersetze ich durch Digitalinstrumente, welche nicht über das Lenkerrohr hinausragen werden.
Der Noch im Anflug befindliche 920mm breite Drag Bar Lenker bekommt Led Lenkerendenblinker und Lenkeerndenrückspiegel.
Ich warte noch auf die Instrumente, die Alarmanlage mit Pager, den Lenker, die Spiegel, einen Rückstrahler, den Drehzahlbegrenzer-Zwischenstecker von Daxtuning und einen Vollwellenspannungsregler.

Ein Wunsch von mir wären noch Gasdruckfederbeine. Das gestaltet sich aber schwierig, da unsere Federbeine nur 220mm haben. Alles was ich bisher gefunden habe sind Einzelfederbeine aus dem Rollerregal. Die sind aber alle für Antriebsschwingen und haben zu kräftige Federn. Weitersuchen!
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von KarlKompott am Mi 19 Nov 2014, 14:50

Danke für die Bilder und die step by step Erklärung. Ich sehe schon ... das wird ein interessantes Projekt, das ich gespannt verfolgen werde.
Das mit dem Rost sieht ja echt heftig aus. Also das war bei meiner definitiv nicht! Ist das an den Gummi- und Lederteilen Schimmel? Shocked  Hat die beim Überseetransport Salzwasser abbekommen? Kanns mir gar nicht erklären ... Gewinde Pi mal Daumen, Schrauben mit dem Härtegrad von Babyspielzeug Wink  ... okay, das kenn ich schon - aber der Rest? Wow, echt heftig. Genug gegruselt. Laughing  
Nun noch ein paar Worte zum Umbau (der mir optisch sehr gefällt). Der Ölkühler macht den Motorraum zu einem visuellen Leckerbissen, das muss ich mal neidlos zugeben. *Daumen hoch* Aber solange da kein Thermostat dazwischen ist, befürchte ich technische Probleme. Die optimale Betriebstemperatur des Motors sollte bei 80° liegen. Bei 20° weniger hat der doch permanent Untertemperatur? Zumal du ja einen stärkeren Motor drin hast, der auf Grund der höheren Leistung selten ausgereizt werden wird. Ich weiß nicht ... vielleicht kann unser Foren Motorexperte Alpina mal ein paar Worte dazu tippen. Question
Hintere Dämpfer ... die originalen sind 230mm von Auge zu Auge ... ich weiß, da ist schwer was zu finden, aber versuchs mal bei happy motor parts.
Tip: Du hast einen Einsitzer geplant? Für eine bequemere Beinposition kann da der Sitz weiter nach hinten verlegt werden, das ist billiger, als eine weitere Vorverlegung der Fußrasten.
Ahja, da fällt mir noch was ein: Der Vollwelleregler - das ist doch der, der massefrei arbeitet. Das interessiert mich brennend. Wenn du den verbaust, hau doch mal ein paar Infos ins Forum. Über Anschlußplan und wo die Masse abgeklemmt wurde etc. Mein Dank wird dir nachschleichen. Wink
In diesem Sinne: Weiter so! Schönes Projekt. Very Happy
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Mi 19 Nov 2014, 23:23

@KarlKompott:

Vielen Dank noch für die gut verständliche Anleitung zum Fotos hochladen.
Schön, das dir mein Projekt gefällt.

Üble Sache mit der Korrosion. Die Bilder zeigen lange nicht alle Stellen.
Schimmel ist da nicht an den Polstern. Das sind Wasserpartikel vom fallenden Nebel.
Die Schrauben sind echt so weich wie Blei. Alle Schrauben die ich löse ersetze ich immer gleich durch VA-Schrauben/Scheiben und Muttern - zum Teil selbstsichernde.
Einen Einsitzer habe ich nicht geplant. Es lohnt nur nicht den Soziussitz zu montieren, da ich eine komplette, sehr flache Sitzbank, selber herstellen werde. Der originale Fahrersitz ist also nur eine Übergangslösung.
Ich bin 183cm lang und sitze einigermassen vernünftig. Die Haltung wird noch angenehmer mit der neuen Sitzbank und dem Drag Bar Lenker (Wenn er denn endlich mal kommen würde).
Danke für den Tipp, werde bei Happy Motor Parts mal nach Federbeinen herumschnüffeln.
Auf den Vollwellenregler bin ich auch gespannt. Den habe ich gerstern Abend aber erst geordert. Kommt wohl zum Wochenende.

Und nun ein paar Worte zum Ölkühler.
Ich halte nichts von technischen Bauteilen, die keinen technischen Nutzen haben. Deshalb hatte ich anfangs auch keinen Ölkühler geplant.
Nach 15 minütigem Idle, einer 4 Km Probefahrt und weiteren 15 minütigem Idle viel mir aber auf, das die Motortemperatur ziemlich hoch war. Das Getriebegehäuse war gerade noch berührbar.
Deshalb habe ich den Fühler meines Digitalthermometers durch die Öleinfüllöffnung gesteckt und die Öltemperatur gemessen. Etwas über 84°C standen auf dem Display. Der Messpunkt ist aber nicht aussagekräftig für die Motortemperatur. Durch die grosse Oberfläche des Motor- und Getriebegehäuses ist das Öl an dieser Stelle deutlich kühler als wenn es durch den Zylinderkopf strömt. (Genau dort setzt sinnvoller Weise beim 139FMB ja der Ölkühler an)
Also habe ich die Zylinderkopftemperatur gemessen und 107°C festgestellt - bei den derzeitigen niedrigen Aussentemperaturen!
Wenn ich mir vorstelle, was im Sommer bei 30°C Schattentemperatur am Zylinderkopf zu messen ist, dann ist das der Lebensdauer des Öls und vor allem der Standfestigkeit des Motors, nicht besonders zuträglich. Deshalb entschied ich mich für den Ölkühler.
Nach dem Anbau des Kühlers habe ich unter gleichen Voraussetzungen nochmal gemessen. Öl 76°C, Zylinderkopf 91°C. Damit kann ich leben.
Ein Thermostat macht hier also wenig Sinn, da der Motor auf jeden Fall warm genug wird, auch schnell warm. Nurin der Aufwärmphase bis zum erreichen der Öffnungstemperatur des Thermostaten, würde dieser Dienst verrichten. Das würde die Zeit bis zur Betriebstemperatur nur um ganz wenige Minuten verkürzen. Dafür ist mir der Aufwand für einen Thermostaten zu groß.
Bedingt durch meine Jahrzehnte lange Erfahrung beim restaurieren oder instand setzen von Motoren, mache ich diese Temperaturmessungen grundsätzlich. Danach entscheide ich mich für oder gegen Kühlmaßnahmen.

Gebastelt habe ich heute auch. Mir gefielen die schwarzen Sozius Fußrastenhalter und die schwarze Batterieabdeckung nicht, weshalb ich die Teile mit Witterung- und kraftstoffbeständigem Chrom Effektlack lackiert habe. Bilder folgen.

Das Drehzahlbegrenzer Zwischenstecker Set ist heute eingetrudelt und ich habe es angestöpselt. Ein Effekt ist hörbar, scheint also zu funktionieren. Wie weit das Teil tatsächlich die Drehzahl begrenzt werde ich erst beschreiben, wenn ich das Teil justiert habe. Wenn die Drehzahlen noch immer mehr als 50 Km/h zulassen, werde ich mit Ritzel und Kettenrad experimentieren müssen.

Ausserdem gefiel mir das, an eine Druckluftflasche erinnernde, Design des Luftfiltergehäuses nicht. Darum habe ich den hinteren Deckel gegen einen mit Lüftungslamellen getauscht. Hinter den Lamellen ist noch ein feines Fliegengitter gegen grobe Verschmutzung des Luftfilters.
Nun sieht das Gehäuse wie ein Luftfiltergehäuse aus und das Moped hat zudem noch eine Portion fetten Sound dazu bekommen.


Sieht nach Originalteil aus . . .


. . . und macht einen fetten Sound beim beschleunigen
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Gast am Do 20 Nov 2014, 02:09

KarlKompott schrieb:.................. Ich weiß nicht ... vielleicht kann unser Foren Motorexperte Alpina mal ein paar Worte dazu tippen. Question
Very Happy

Ja,...dazu kann ich mal etwas tippen,... Very Happy
Also,da der Motor eh noch nicht mal Eingefahren ist,...sind die gemessen Werte der Temperatur vom Kopf/Zylinder,...egal ob Winter oder Sommer nicht Aussagekräftig!!!
Warum?,....weil Kolben/Ringe und Getriebeverzahnung noch nicht perfekt zueinander eingelaufen sind,...dadurch ist es völlig normal,...daß bis so ca. 500-1000 Laufkilometer die ganze
Einheit-(Motor+Getriebe) eine höhere Temeratur aufweißt,...als ein eingelaufender Motor,...wo der Vergaser nun jetzt auch erst richtig auf das Laufverhalten gut eingestellt werden kann,
bzw nicht mehr im geringsten zu mager läüft,--(bei einer guten Einstellung)--....denn ein zu mager eingestellter Vergaser,...bzw eine zu kleine Hd lässt schnell die Temeratur eines Zylinders/Kopf in die Höhe gehen,
ohne an sein Limit zu kommen!!!,...Frage:Welcher Vergaser und Düse--(HD)-- sind den überhaupt an dem 108 ccm Motor ab Werk verbaut???
Wenn nun der Motor weiter gedrosselt werden soll,...also auf so ca. 50 Km/h,....dann hat er keine 6000 U/m zu leisten,....und dann wird unser Langhuber-Kolben-Motor sehr unterfordert,weil er kommt erst ab 9000 U/m--(mit einer dazu angepassten Übersetzung Sekundär)--erst etwas ins ´´schwitzen´´!!!!
Meine Meinung ist:Der Öelkühler ist nicht Notwendig,....wenn diese ccm-Klasse mit dann 50Km/h bewegt wird,...also so ca.  nur um die 6000 U/m!!!!
Denn ein überhitzter Motor ist genau so schlecht,wie ein Motor der nie richtig auf seine Temeratur kommen kann!!!
Sollte auf dem 108 ccm Motor nur der originale 19er Vergaser mit seiner um die 70er HD und der 35er Leerlaufdüse verbaut sein,war der Einbau des noch nicht eingefahrenden Motors,vom Oelkühler etwas zu voreilig!!!,...Mein Motto ist immer,....kommt Zeit,....kommt Rat !!!!,... Idea

War nur meine Meinung/Anmerkung dazu,...erwünscht von Karl,....Alpina





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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Do 20 Nov 2014, 06:18

Hört sich gut an und ich glaube Dir das alles. Verlassen tu ich mich jedoch trotzdem lieber auf meine Erfahrung von ca. 250 geschraubten Motoren.
Ich bin übrigens nicht über 50 gefahren zum aufwärmen. Die Betriebstemperaturen sind also unter realen Nutzungsbedingungen entstanden und nicht durch hohe Drehzahlen verursacht worden.
Und sollte es denn in der Tat so sein, das die Temperatur nach der Einlaufphase deutlich niedriger als die gewünschte Betriebstemperatur ist, dann kommt halt ein Thermostat dazwischen. Auch kein Problem.
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Gast am Fr 21 Nov 2014, 00:22

Kradmelder schrieb: Verlassen tu ich mich jedoch trotzdem lieber auf meine Erfahrung von ca. 250 geschraubten Motoren.


..... an 250 Motoren geschraubt ???,.....


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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Fr 21 Nov 2014, 05:54

Jo.
Ich habe ursprünglich mal einen Schrauberberuf gelernt. Seither habe ich alles geschraubt, was vier Takte hat.
Inzwischen restauriere ich fast nur noch alte Bootsmotoren.
Ausserdem habe ich in den 90ern mehrere Rennmotoren für den Veedol Lanstreckenpokal gebaut. Leider habe ich kein digitales Multimedimaterial davon - da gab es nur Videokameras mit analoger Aufzeichnung.
Ich kann inzwischen also schon 2- von 4Taktmotoren unterscheiden und weis was ein Vergaser und ein Auspuff ist.

Einer meiner letzlich restaurierten Bootmotren vorher und nachher:

https://www.youtube.com/watch?v=7jOqSE8eUGE





Zuletzt von Kradmelder am Fr 21 Aug 2015, 10:10 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Ergänzung)
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von asse am Fr 21 Nov 2014, 12:38

Ei ei ei... die Maschine hat wohl wirklich Seewasser/Luft abbekommen. Zwar ist die Rostbeständigkeit des Chinamaterials wahrlich nicht das beste ...an meiner Maschine zumindest ...aber Deine Maschine kam wirklich teilweise im üblen Zustand an :-(. Da hast Du es leider von allen hier wohl am Schlechtesten erwischt :-(. Was sagte Best Roller?
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von asse am Fr 21 Nov 2014, 12:39

Ah ... zum Motor: Fein fein fein :-)
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Fr 21 Nov 2014, 18:58


Schwarz ist schon eine passende Farbe für das Bike . . .


. . . ein wenig Chromeffekt Lack hier und da macht es noch etwas "sichtbarer"
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Sa 22 Nov 2014, 20:45

Thema Vorderradreifen.

Nach meinen wenigen Fahrten bisher hatte ich das Gefühl, Der Vorderradreifen ist irgendwie wabbelig - insbesondere wenn man in Kurven bremst oder bei kurzen Lenkbewegungen.
Zudem ist die Radialtechnik des Vorderradreifens, auch für Zweiräder, nicht so ganz die Neueste. Der Hinterradreifen hingegen glänzt mit aktuellem Stand der Technik, schlauchlose Diagonaltechnik im Nierderquerschnittformat. Bedeutet einen bei allen Fahrzuständen formstabileren Pneu mit grösserer Kontaktfläche zur Fahrbahn. Davon kann es bei einem Zweirad wohl kaum genug geben.

Also habe ich mich mit einem TÜV Ingenieur darüber unterhalten, welcher natürlich immer für mehr Fahrsicherheit zu überzeugen ist solange die Vorgaben der Stvzo eingehalten werden.
Die Einschränkung im Fall unseres Baby Choppers ist, das der Abstand zwischen Kotflügel und Reifen rundum mindestens 10 mm betragen muß.
Ich habe gemessen und geschaut, welche Diagonalreifengrösse ich auf dem Vorderrad vom TÜV legalisieren lassen könnte.
Das Ergebnis der einzig möglichen Grösse ist 70/90-17 anstatt des 2,5x17 Radialreifen. Nun ist das Angebot in dieser Grösse zwar besser als beim Originalen 2,5x17, aber die Auswahl ist auch hier dünn.
Ich wollte auf jeden Fall einen Markenreifen mit laufrichtungsgebundenem Profil und guten wasserverdrängenden Eigenschaften.
Stets gute Testergebnisse liefert hier der MICHELIN 70/90-17 38S TT Pilot Street M/C , für den ich mich entschied.
Gestern bestellt und heute aufgezogen.
Der Reifen rollt straffer, das Vorderrad vermittelt direkteren Kontakt zum Untergrund und ist kurvenstabiler.
Die Eintragung lasse ich mit anderen Umbauten zusammen vornehmen.


Stabiler . . .


. . . und 10mm breiter mit grösserer Kontaktfläche durch weniger stark gewölbte Lauffläche.


Die Bohrungen des Kotflügels versetze ich bei Gelegenheit, um ihn bis auf die vorgegebenen 10mm über den Reifen zu bringen.
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

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