Unboxing Leike LK50Q-3

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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Sa 13 Dez 2014, 00:27

Stimmt.
Den Tankgeber habe ich hier schon liegen. Den baue ich aber erst nächstes Jahr in einen neuen Tank ein.
Das Kabel für die Drehzahlermittlung wird an der Zündspule angeschlossen - die Zylinderzahl kann programmiert werden.
An das digitale Kombigerät kann auch ein Sensor für Wasser- oder Öltemperaturanzeige angeschlossen werden. Einen entsprechenden Sensor habe ich hier auch schon liegen, der wird gegen die Ölablassschraube getauscht. Die entsprechenden Anzeigen werden im Display nur dann sichtbar, wenn ein verwertbares Signal an entsprechendem Eingang anliegt.

Hier alle Daten von dem Teil:

Tachoanzeige bis 999 kmh/mph
Tages und Gesamtkilometeranzeige
Tankanzeige 0-100 Ohm  
Öl/Wassertemperaturanzeige 1000-17 Ohm, 10C-130C VDO Standard
Kontrolleuchten für Blinker links, Blinker rechts, Öldruck, Fernlicht und Leerlauf
Km/h und Mph Modus
Betriebsspannung 9-17V
Spritzwassergeschützt
UV beständiges Gehäuse
Einstellbarer Radumfang 1-4999mm

Tank und Temperaturanzeige erscheinen nur dann auf dem Display, wenn ein verwertbares Signal am entsprechenden Eingang anliegt.

Die Geschwindigkeit wird mittles des mitgelieferten Sensors erfasst.
Das DZM Signal wird direkt von einer der Zündspulen abgenommen.

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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von hendrik.siebel.3 am Sa 13 Dez 2014, 06:24

Ist mir nachts dann auch noch eingefallen, dass die Leike keinen DZM oder Tankanzeige hat.

Ich werd mal berichten wenn ich es bei mir geändert habe.
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Mo 15 Dez 2014, 19:09

Heute habe ich den Geschwindigkeitssensor installiert.
Die Auswahl des Einbauplatzes war schnell gewählt, weil es nur einen geeigneten Ort gibt. Vorderrad geht gar nicht, wäre auch unvorteilhaft wegen des Kabels. Bleibt also nur hinten.
Da auf der Bremshebelseite nichts mitdreht kommt nur das Kettenrad in Frage.
Der Sensormagnet ist für 3mm Materialstärke vorgesehen. Direkt in das Kettenrad kann man das Teil also nicht einsetzen, da es vielfach dicker ist.
Also habe ich ein Halteblech aus einmal gefaltetem 1,5mm Alublech angefertigt, in welches ich den Magneten stramm eingesetzt habe und das an zwei Bolzen des Kettenrades verschraubt wurde.
Den Reedkontaktschalter habe am Stützblech der Kettenspannbolzen befestigt. Den entsprechenden Halter habe ich auch aus dem 1,5mm dickem Alublech gefertigt.
Weil dieses Halteblech nur an einem Punkt durch den Kettenspannbolzen verschraubt wird und die Gefahr besteht, das sich das Teil verdrehen könnte, habe ich dieses Halteblech an dem Stützblech vernietet.
So ist alles demontier- und justierbar, aber trotzdem solide und dauerhaft befestigt.
Nach dem Kabel verlegen habe ich gemessene 1548mm Radumfang im Digitalinstrument programmiert.
Nach kurzer Probefahrt, mit neben dem Digitalinstrument angetapetem Autonavi, kann ich nur sagen - perfekt!
Null Abweichung, der Tacho geht absolut exakt. Das hat sich schon mal gelohnt.


Als Einbauplatz für den Magneten bleibt nur das Kettenrad.


Nach mühsamen Anpassen des Halteblechs passt dieses exakt.


Der Magnet wird Rückseitig durch einen Federring gesichert und sitzt straff in der Bohrung . .


. . und macht verschraubt am Kettenrad einen guten Eindruck.


Das Halteblech für den Reedkontakt ist solide verschraubt und vernietet . .


. . und erlaubt einen minimalen Abstand zwischen dem Magneten und dem Sensor.
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Andy-Duew am Di 16 Dez 2014, 09:49

Sehr gut gemacht.
Klasse Arbeit.
Weiter so.

Grüße Andy
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Do 18 Dez 2014, 19:38

Ich war heute 20 Kilometer mit dem Bock auf der Strasse. Dabei konnte ich endlich mal die wahre Höchstgeschwindigkeit checken. Die Drehzahlbegrenzung setzt exakt bei 60 Kmh ein, schneller geht nun nicht mehr.
Das ist in der Praxis zwar sehr angenehm zu fahren im Hamburger Großstadtverkehr, aber ja doch noch ein wenig zuviel.

Da komme ich dann auch schon zur Frage an alle:

Bitte verratet mir doch mal, wie schnell euer Bike im Originalzustand war oder sogar noch ist - so als Vergleichswert für mich.

Ich kann mir kaum vorstellen, das ein original belassenes Moped präzise 45 Kmh fährt. Dabei denke ich gerade an mein Malaguti Fifty Mofa. Das Teil habe 1982 neu gekauft und es lief knappe 35 Kmh. Da gab es aber auch noch keine elektronischen Begrenzungen.
Das für Mokicks bei knapp 50 Kmh die Toleranzgrenze der Gesetzgebung liegt, das weis ich übrigens  schon . . .
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von KarlKompott am Fr 19 Dez 2014, 16:46

Ich würde sagen, (gedrosselt) max so ca 47. Hängt wahrscheinlich auch vom Gewicht des Fahrers ab. Wobei die Leike Tachos im Gegensatz zu manch anderem Schätzeisen ja recht genau gehen.
Allerdings drängt sich mir in diesem Zusammenhang zum ersten Mal die Frage auf: Wie ist das, wenn man bergab das Fzg im Leerlauf "rennen" läßt? Question Ist das überhaupt erlaubt? Question Nicht das ich das jemals gemacht hätte - niemals nicht! Laughing Aber es würde mich interessieren. Im Sinne der Stvzo wäre das Fzg ja original und auch im Sinne des FS- Rechts wäre ja gegeben, dass der Fahrer ein Fzg der Klasse KKR fährt.
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Fr 19 Dez 2014, 18:29

Hm!
Da eine Geschwindigkeitszunahme ab einem bestimmten Grad an Gefälle ohne zu bremsen unvermeidbar ist, wird wohl kaum ein vernünftiger Vertreter der Gesetzgebung einschreiten.
Verhindern ließe sich die Beschleunigung dann halt nur durch manuelles Bremsen - wodurch auch immer.
Bei einer technischen Lösung müsste sonst ein automatisiertes geschwindigkeitsabhängiges Bremssystem eingreifen, welches bei unseren Fahrzeugen aufwändig, zu teuer und deshalb nicht angemessen wäre.
Ansonsten würde es für diesen Fahrzustand wohl schon eine gesetzliche Regelung geben.
Ist aber nur mein Gedankengang dazu.
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Eleske am Fr 19 Dez 2014, 19:39

Muss man als Fahrer nicht sowieso selbst dafür sorgen, das man nicht zu schnell wird? o.O
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Fr 19 Dez 2014, 21:15

@Eleske :

. . . es gibt da zwar so einen Satz mit " . . die eine bauartbedingte Geschwindigkeit von 45 Kmh nicht überschreiten . . ", aber natürlich gebe ich Dir Recht mit Deiner Aussage.
Letztlich ist man als Fahrer verantwortlich für sein eigenes agieren.
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Eleske am Sa 20 Dez 2014, 14:14

Das ist ja das selbe wie bei den Choppern. Man ist als Fahrer dafür verantwortlich, das die ordentlich gedrosselt ist, auch wenn die ab Werk schneller ist, mit Drossel drin...
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von KarlKompott am Sa 20 Dez 2014, 16:44

Ich habe zur Frage der Gefällefahrt mal die Suchmaschine bemüht. Die Antworten waren interessant. Aber ich weiß natürlich nicht, ob das 100% richtig ist! Bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit: Da gibts wohl eine vorgeschriebene Toleranzgrenze, die aber nur auf ebener Strecke oder auf einem Meßstand gilt. Und ... ja, richtig. Der Fahrer ist für die Einhaltung der bbH selbst zuständig. Ausnahme: Gefällefahrt. Hier habe ich was gelesen von >einmaliger Überschreitung< durch äußere Einflüsse (Gefälle, Rückenwind) ohne manipulativen Eingriff. Scheinbar läßt man das dann durchgehen. Sofern man nicht unverantwortlich handelt. Elektronische Drosseln sollen das verhindern, indem der Motor auch bergab mitbremst. Doch bei gezogener Kupplung oder im Leerlauf funzt das nicht. Scheinbar ist es also nicht verboten. Aber im Zweifelsfall muß man sich trotzdem eine Überprüfung des Fzgs gefallen lassen.
Ich bedanke mich trotzdem für eure Antworten. Smile
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Eleske am So 21 Dez 2014, 15:44

Aber mal ne andere Frage, wer fährt denn schon im Leerlauf nen Berg runter?^^

Mein Fahrlehrer hätte mich auf der Suzuki Savage 650 LS tot gehauen, wenn ich dem so die Kupplung kaputt gemacht hätte :'D
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von KarlKompott am So 21 Dez 2014, 23:02

War doch nur eine hypothetische Frage. Wink
Früher gab es bei Zweitaktvehikeln sogar einen (Getriebe)Freilauf, damit konnte man bergab Sprit sparen.
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Mi 24 Dez 2014, 13:29

Ich wünsche allen Usern des Forums ein schönes Weihnachtsfest.
Auf das der Weihnachtsmann euch all eure Wünsche erfüllen mag, ihr gesund bleibt und beim biken immer einen Schutzengel an eurer Seiten habt.

Frohes Fest
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von SHAU am Sa 27 Dez 2014, 14:51

Danke! Wünsche auch ein frohes Fest (gehabt zu haben) und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr! Toller Bericht und super Bilder....schön das es noch einen Leike Schrauber mehr hier gibt! Immer wieder interessant was die Leute aus ihren Leike choppern so rauskitzeln..ich bin begeistert!.....und ein nachträgliches WILKOMMEN auch von mir!! Very Happy clown
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Di 30 Dez 2014, 08:13

Ich habe das Moped Heiligabend meiner Frau geschenkt.
Ich hatte das Teil die ganze Zeit vor Ihr erfolgreich versteckt, die Überraschung war also gut gelungen und nun kann sie es kaum noch aushalten bis zum Frühjahr.
Und weil Sie natürlich nicht alleine durch die Gegend cruisen möchte habe ich eben gerade das gleiche Bike nochmal bestellt, welches ich genau identisch aufbauen werden.
Endlich ein gemeinsames Hobby - herrlich! ^^
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Mi 07 Jan 2015, 00:37

Solltet ihr das eine oder andere Ersatzteil für euren Leike Chopper benötigen, ich biete meine abgebauten Neuteile hier an:

http://www.yamasaki-forum.com/t2258-neuteile-leike-lk50-3-chopper#32095
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von KarlKompott am Mi 07 Jan 2015, 13:15

Ich habe gerade in deinen Link geschaut. Du verkaufst den Ölpeilstab? Wodurch hast du den denn ersetzt? Durch ein Ölthermometer? Dann würde mich mal interessieren, was für eines du verwendet hast.
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Mi 07 Jan 2015, 15:07

Ein silbernes mit rotem Zeiger.
Spaß beiseite, kann ich Dir nicht genau sagen, Moped ist in der Werstatt.
Ich habe das Teil bei Inselaffen.com bestellt und es ist für mich mehr Zierrat als Messinstrument. Im Digitalinstrument ist ja auch noch eine Öltemperaturanzeige.
Wozu musst du das wissen?
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von KarlKompott am Do 08 Jan 2015, 01:39

Der alex ausm Forum hatte vor einiger Zeit auch auf Digi- Anzeige umgerüstet und suchte nach einem passenden Geber für Öltemp. Hätte ja sein können, dass hier eine nützliche Info für ihn heraus kommt. Ich finde, in einem Forum sind Tips und Anregungen für andere genauso wichtig, wie für einen selbst. Wink
Trotzdem Danke für deine Antwort. Smile
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Do 08 Jan 2015, 02:22

Ja, bin ich natürlich deiner Meinung. Du hattest aber eindeutig nach einem Thermometer gefragt, nicht nach einem Temperaturgeber.
Ich habe für die Temperaturanzeige im Digitalinstrument einen Temperatursensor anstatt der Ölablaßschraube montiert. Die Dinger gibt es mit allen möglichen Gewinden in der Bucht. Bei diesem Geber ist die Ölablaßschraube hohl- aber nicht durchgebohrt und in die Bohrung ist dauerhaft ein Sensor eingeharzt.
Es gibt die Geber auch zweiteilig. Der Geber hat dann einen kleineren Durchmesser als die Ölablaßschraube. Auf das Sensorengewinde kommt dann ein extra Gewindeadapter entsprechend der Ölablaßschraube - einer Art Hülse mit Innen- und Aussengewinde. Diese Variante bietet allerdings eine Möglichkeit mehr für Undichtigkeiten wegen der zwei Gewinde.
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am So 11 Jan 2015, 21:55

Ich bin noch immer hin- und hergerissen zwischen der Halb- und Vollwellenregelung der Stromversorgung.
Ich habe den Vollwellenregler schon mit in meiner Motorradwerkstatt meines Vertrauens gehabt und wollte ihn dort fachgecht einbauen lassen.
Wäre auch problemlos möglich, inklusive aller Vorteile davon. Aber eben auch mit den Nachteilen, welche ich für schwerwiegender halte.
Ein umfangreiches Gespräch mit dem Meister und Inhaber der Werkstatt gibt mir nun Grund, am Sinn der Umrüstung zu zweifeln.
Der grösste Nachteil würde dann ein echtes Problem darstellen, wenn die Batterie mal das Zeitliche segnet bzw. wenn der Motor (aus welchen Gründen auch immer) nicht anspringen will und die 4 Ah der Batterie nach kurzer Zeit vom Anlasser leergeschnorchelt sein könnten. Sollte die Batteriespannung dann nicht mehr ausreichen um einen stabilen Zündfunken zu ermöglichen, wäre auch das starten des Motors per Kickstarter oder gar ein anschieben unmöglich.
Nur nach fremdladen der Batterie oder mit Starthilfe ist dann noch ein anlassen des Motors möglich.
Ist der Umbau auf den Vollwellenregler da wirklich noch sinnvoll?
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von KarlKompott am So 11 Jan 2015, 22:40

Das mußt du wohl für dich entscheiden ... (auch wenn ich zugegebenermaßen neugierig auf den Umbau auf Vollwelle war)
Ich persönlich benutze immer den Kickstarter. Das ist noch ein Reflex aus meiner Jugend, da gabs keine E- Starter für Mopeds.
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am So 11 Jan 2015, 23:32

Tja. Wie gesagt, ich bin noch unentschlossen.
Vielleicht werde ich testweise erstmal eines der Bikes umrüsten um zu schauen, wie sich das im praktischen Betrieb verhält.
So richtig schlecht kann das ja auch wieder nicht sein. Sonst würden die dicken Bikes ja nicht alle mit Vollwellennanlage gebaut werden.
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von YamaTobi am Mo 12 Jan 2015, 13:18

Hallo Gemeinde,

@Kradmelder: ich stehe gerade irgendwie auf dem Schlauch. Was hat denn der Vollwellenregler mit der Zündung zu tun?
Wieso soll, bei leer genudelter Batterie nicht mehr genug Saft für die Zündung vorhanden sein? Dass der E-Starter nicht mehr geht, verstehe ich ja, aber bei unseren Möps mit der Schwunglicht-Magnetzündung haben wir doch eigentlich zwei getrennte Systeme. Einmal die Lichtmaschine mit Laderegler und Batteriepufferung und auf der anderen Seite die Zündung mit Zündladespule, Zündspule und CDI. Auch wenn beide von einem Polrad bedient werden, sind die doch eigenständig.

Beim Auto mit der Batterie-Spulenzündung mag das ja sein, dass ich keinen Funken mehr zusammen bekomme, aber bei unseren Schnauferln? Anschieben, bzw. Kickstarten geht doch immer, auch ohne Batterie.....

Wie gesagt, evtl. habe ich einen Denkfehler, aber Vollwellenregler heisst doch nur, dass der alles verarbeitet, was aus der Lichtspule (Lichtspulen) kommt und somit eine bessere Ausbeute bringt.

Lasse mich gerne aufklären.

Gruß Tobi
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

Beitrag von Kradmelder am Mo 12 Jan 2015, 19:04

Hi Tobi

Der Vollwellenregler hat insofern etwas mit der Zündung zu tun, als das die Lichtmaschine massefrei gemacht und die zweite Halbwelle auf die Batterie geleitet wird. Bedeutet das dann nicht mehr die halbe, sondern die volle Lichmaschinenleistung in die Batterie gespeist wird und das dann alle Verbraucher (auch die CDI) über den Batteriestromlauf versorgt werden.
Es können nun also alle Verbraucher schon bei eingeschalteter Zündung genutzt werden und die Bordspannung ist nicht mehr drehzalabhängig. So würde dann auch der Scheinwerfer im Stand schon volle Leistung bringen, solange die Batterie ausreichenden Ladezustand hat. Hört sich lecker an.
Ist die Batterie aber defekt oder so flau, das die CDI keinen gescheiten Funken mehr produziert, ist ein Motorstart auch mit dem Kickstarter oder durch anschieben nicht möglich, weil die puffernde leere oder gar defekte Batterie jeglichen durch die Lichtmaschine gelieferten Strom erstmal absorbiert. Theoretisch müsste man den Hobel kilometerweit anschieben, damit die Batterie eine Mindestspannung zur Versorgung der CDI aufbauen kann. Das ist aber in der Praxis eben nicht realisierbar.
Die Batterie muss also fremdgeladen werden, oder ihr muss mit Starthilfekabeln Strom aus einer separaten Quelle zugeführt werden, um ausreichend Energie für die CDI und somit für einen Zündfunken zur Verfügung zu stellen.
Diesem Desaster kann man aus dem Weg gehen,  in dem man den Motor ausschließlich per Kickstarter anwirft, um die Batterie nicht durch den E-Starter leer zu nuckeln. Vorausgesetzt, die Batterie ist ausreichend geladen und nicht defekt.
Ich könnte damit zähneknirschend leben, meine Frau würde allerdings den Spaß am biken verlieren und nur noch mit dem Auto fahren.
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Re: Unboxing Leike LK50Q-3

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