Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von wavelow am So 08 Feb 2015, 10:51

Gelsenkirchner Barock
Kann ich gar nicht mit dienen. Bin ein bekennender Fan des Schwedenmöbelhauses mit den blau-gelben Farben Wink

Aber du kennst mich ja schon ganz gut:

Immer dabei: Die Bordzigarre "Winston Churchill"

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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von KarlKompott am So 08 Feb 2015, 13:18

Tja, da sieht man eben doch die Unterschiede bei den Mopeds. Als meine geliefert wurde, waren da keine Zigarren drin, sondern bloß eine zerknautschte chinesische Tageszeitung (als Verpackungsmaterial für diverse Anbauteile). *ironie off* Laughing
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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von wavelow am So 08 Feb 2015, 17:12

Heute kam ein weiteres kleines Luxusfeature an die Suzi. Ein Doppel USB Anschluß zum aufladen von Smartphones, Headsets und andere über USB aufladbare Kleingeräte. Besorgt habe ich dafür einen Doppel USB Pönöckel von Hama für den Autozigarettenanzünder, ein Kabel mit Sicherungshalter und natürlich die passende Sicherung dafür. Alles bei Conrad für kleines Geld zu haben. Warum Hama? Mit anderen NoName USB Ladern habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, die Teile von Hama halten jedenfalls bei mir und bisher ist noch keines kaputt gegangen. Zum anderen hat dieser Hama USB Stecker gut lötbare Anschlüsse die ja normalerweise nur für den Zigarettenanzünder gedacht sind. Lötzinn hält aber perfekt auf den Teilen.

Doppel USB Anschluss:

Links: Kabel anlöten. Rechts: Handy und andere Geräte einfach unter der Sitzbank aufladen

Dann das gesamte Kunstwerk mit guten Isolierband eingewickelt, am Ende der Kabel Kabelringschuhe aufgepresst und das Ganze an die Batterie angeklemmt. Bastelzeit gesamt ca. 45 Minuten und man hat USB an Bord. Vor allem für mich wichtig, da ich mein Smartphone auch als Navi verwenden möchte. Dazu lege ich noch ein USB Kabel von der neuen Anschlussdose nach vorne zum Cockpitbereich. Unter der Sitzbank ist dann noch ein USB Anschluss frei und kann auch ohne Zündung zum zwischenzeitlichen Aufladen von z.B. einem Headset verwendet werden.



Gepäckaufbewahrung:



Nicht so schön wie der Originalbügel aber zweckmässig und vor allem stabil: Die Givi Gepäckbrücke.

Die Inazuma ist zwar keine Reiseenduro aber was sollte mich daran hindern damit doch Reisen zu unternehmen? Zum Reisen braucht's Gepäck und die ersten Vorbereitungen ist die hintere Gepäckbrücke. Dazu passend gibts noch die Monolock Kofferhalter von Givi für die Seiten. Sind geordert, haben aber Lieferzeit aus Bella Italia. Trotz Monolock bleibt die Auswahl an passenden Givi Seitenkoffern aber auf die schmalen E21 Cruiser Koffer beschränkt - schlicht aus Platzgründen.


Kettenöler:

Scottoiler in der "Louis Special Edition" in der Schachtel und fertig montiertes System

Ein automatisches Kettenölersystem fand ich irgendwie praktisch und laut Erfahrungsberichten von Scottoiler Benutzern erhöht dieses Ding die Lebensdauer des Ketten/Ritzel/Zahnkranz Trios um viele Tausend Kilometer. Schaun wir mal. Wen das genauer interessiert: Hier habe ich einen detaillierteren Bericht zum Scottoiler geschrieben

Wo ich bei meinen bisherigen Mopeds manche Teile gleich gegen Markenware ersetzt habe, sieht es bei Suzuki da schon besser aus: D.I.D. O-Ring Kette ab Werk, japanische Markenreifen ab Werk, Einspritztechnik von Denso und Mikuni, Bremsen von Nissin... wo man hinschaut es sind alles Markenkomponenten verbaut. Wahrscheinlich zwar auch alles Made in China aber qualitativ doch ein Unterschied zu dem was ich bisher zum basteln hier hatte. Auch tauchte bisher noch keine Weicheisenschraube auf. Alles scheint einigermassen robust gebaut zu sein.
Mag für "normale" Mopedfahrer selbstverständlich sein, für uns als Chinamopedfreaks aber eher ungewöhnlich Very Happy
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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von wavelow am Do 12 Feb 2015, 06:54

Kleiner Zwischenstand:

Nicht viel passiert. Muss ab und zu auch mal arbeiten und war einige Tage ausser Haus. Gestern Abend dann heimgekommen und ein paar Kleinigkeiten an der Suzuki erledigt:

- Testweise Kupplungszug ausgebaut. Das ganze Ding schön gefettet und wieder montiert.

- Testweise vorderen Scheinwerfer demontiert um den Birnenwechsel zu "üben". Und das war auch gut so. Wenn man das nie gemacht hat und dann im Dunklen in weiter Flur da rumprobieren muss wird man wohl wahnsinnig. Ohne Handbuch studieren geht es gar nicht beim ersten Mal. Schon sehr kundenunfreundlich das Ganze.
Nun aber weiss ich wie es geht und schaffe es wohl in guten 15 bis 20 Minuten. Ich brauche dafür 3 Werkzeuge: 4er und 6er Inbus und einen Kreuzschraubendreher! Rolling Eyes
Das Windshield muss auch vorher runter, die komplette Tachoeinheit muss raus und irgendwann ist man soweit die Lampe nach unten zu klappen die auf einer Art Scharnier sitzt. Ich war zunächst so sauer über diesen Aufwand, dass ich ganz vergessen habe davon Bilder zu machen.

Im Handbuch stehen auch noch weitere Witzigkeiten: "Checken sie vor jeder Fahrt den Kühlflüssigkeitsstand". Dazu muss man wissen, dass bei der Inazuma der Kühlmittelbehälter hinter einer Verkleidung neben dem Tank sitzt und gar nicht einsehbar ist. Um da heranzukommen muss man drei (3!!!) seitliche Verkleidungsteile abschrauben. Hier braucht es wieder 2 Werkzeuge und entsprechend Zeit. Vor jeder Fahrt wäre das etwas umständlich.

Das alles ist ziemlich wartungsunfreundlich aber so ist es wohl heute. Function follow Form oder so. Dafür kann ich (bzw. muss ich) den Ölstand im Schauglas ablesen wie bei der guten alten Yamasaki. Immerhin etwas Komfort.
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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von KarlKompott am Do 12 Feb 2015, 16:37

Fahrzeugwartung und Birnenwechsel selber machen? *lol* Heutzutage wollen die Werkstätten doch auch was verdienen! So was geht höchstens noch mit einem > rollenden Anachronismus < wie z. Bsp. Leike oder Enfield. Wink
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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von wavelow am Do 12 Feb 2015, 18:25

Heutzutage wollen die Werkstätten doch auch was verdienen!
Nix da. Wird weiterhin alles selber gemacht! Das bisschen was es zu checken und zu machen gibt kann ich auch selber und habe die 1000% Gewissheit, dass es auch gemacht wurde. Lediglich Probleme in der Elektronik kann ich noch nicht genau diagnostizieren, wohl aber mit einem kleinem Trick den Fehlerspeicher auslesen (mit dem sogenannten "Suzuki Dealer Adapter" der aber aus nichts weiter als einer Drahtbrücke besteht die in eine am Rahmen baumelnde Buchse zwei Kontakte überbrückt. Brückt man diese beiden Adern zeigt die Mühle im Cockpit ihr Wehwehchen als Fehlercode an.

Komplettes Diagnoseset mit Software, Modul, Steckern und Kabeln kostet um die 200 Dollar. Da schau ich noch ob sowas nicht mal als Schnäppchen bekommen kann. Damit kann man dann die gesamte Bordelektronik auslesen, Fehlerspeicher löschen usw.

TFL - Tagfahrlicht

70mm Durchmesser, zugelassen und megahell: Tagfahrlicht von Highsider

Auch die neue bekommt wieder ein Tagfahrlicht. Diesmal aber ein "echtes" und zugelassenes. Ein 7 Zentimeter Teil von dem ich zuerst zwei installieren wollte. Aber das eine ist schon dermassen grell dass es vollkommen ausreicht. Zudem gibt es exakt nur einen Platz an der Suzuki wo das Ding hinpasst ohne das es Sch....e aussieht: Hinter die untere Gabelbrücke dicht an den Wasserkühler. Da ist zudem eine gute Befestigungsmöglichkeit und es sieht so aus als gehöre sie da auch hin. Zulässig sind bei TFL zwei oder auch nur eines an Motorrädern. Bei zweien gibts noch einen Maximalabstand der eingehalten werden muss.

Da neue Motorräder (leider) serienmässig keinen Lichtschalter mehr haben, muss so einer auch noch irgendwo hin wandern. Das TFL muss so beschaltet sein, dass entweder nur Abblendlicht oder nur das TFL brennt. Beides zusammen darf nicht. Aber auch dafür ist schon ein gutes Plätzchen gefunden worden.
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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von wavelow am Fr 13 Feb 2015, 18:51

Der Paketbote war mit'm Ständer da:


Im Paket von Suzuki war der ersehnte Hauptständer und carbonlookige Schutzpads für die empfindlichen Stellen der Suzi
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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von wavelow am Fr 13 Feb 2015, 22:06

Heute war wohl der Tag der Pakete. Insgesamt vier Paketdienste gaben sich die Klinke in die Hand. Aber nicht alles war für's Moped.

Gepäckzuschlag:

Monolock-Kofferträger von Givi passend für die Inazuma

Da ich vom Givi Topcaseträger und der guten Qualität sehr begeistert war, habe ich noch die passenden Seitenträger dafür geordert. Ebenfalls in sehr guter Qualität, sauberen Schweissnähten, dickes Material und eine ordentlich gemachte Pulverbeschichtung. Der Givi Kram ist nicht der Billigste aber mit dem ganz, ganz billigen Krempel habe ich genug schlechte Erfahrungen gemacht. Und alles von Givi passt auf den Millimeter ohne irgendwas nachbiegen zu müssen.


Auspuff Nummer 1:

Der erste von zweien: Zerlegter Auspuff im "AutoBild Dauertest Fotoshooting"

Der rechte Auspuff musste eh kurz runter um besser den Hauptständer montieren zu können. Bei der Gelegenheit gabs gleich in jedes Schraubenloch etwas Kupferpaste. So lässt sich das Ding auch in Zukunft jederzeit leicht wieder demontieren ohne Frust und ohne Schrauben zu killen. Ab Werk macht hier so gut wie kein Hersteller etwas von sich aus.
Die Auspuffe (schreibt man das so?) sind recht massiv und ziemlich schwer. Hätte ich nicht erwartet. Nur das Ende enttäuscht etwas: Eine schnöde Plasteabdeckung bildet das Ende des Topfes. Montiert kaum zu bemerken aber Plastik ist Plastik.

Kupferpaste gegen festsitzende Schrauben:

Auch nach vielen Kilometern jederzeit leicht demontierbar dank Kupfer in den Schraubenlöchern.


Sauerstoffmessung für "frische Alpenluft"

Die ausgeschraubte Lambdasonde von NTK Japan

Wissenswertes über Lambdasonden kann man auf der NGK - NTK Webseite nachlesen.
Herausgeschraubt wurde sie aus dem selben Grund wie der Auspuff: Kupferpaste ans Gewinde verhindert das spätere festbrennen des Gewindes.
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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von wavelow am Sa 14 Feb 2015, 01:46

Hauptständerfeder einhängen

Nachdem ich fast an dem einhängen der beiden Federn am Hauptständer verzweifelt bin und ca. eineinhalb Stunden versucht habe diese über die Öse zu ziehen habe ich aufgegeben. Ich habe mir ein aus Dänemark mitgebrachtes Carlsberg in der Dose aufgemacht und zog am Ring der Getränkedose... Habe ihn dabei abgerissen, er fiel neben die Federn und da hatte ich die Idee....  Very Happy

Die kinderleichte Hausfrauenmethode:


Feder einfach hin und herbiegen, dabei Unterlegscheiben zwischen die Federgänge schieben bis sie lang genug ist.
Den Hauptständer mit Kabelbinder hochziehen und an Schwinge befestigen. So hat man beide Hände frei.



Das einhängen der Feder ist nun ohne jeglichen Kraftaufwand möglich. Ständer runterklappen und die Unterlegscheiben fallen heraus.

Unglaublich wie einfach manche Dinge sind wenn man erstmal drauf gekommen ist. Um die Unterlegscheiben zwischen die Federstäbe zu bekommen empfiehlt sich die Feder auf einer Seite in einen Schraubstock zu spannen und dann das andere Ende mit der Hand einfach hin- und her zu biegen. Dabei schiebt man dann ganz einfach die Scheiben rundherum in die Feder. Diese wird so ganz einfach länger.
Ich hatte grad keinen Schraubstock und habe das Federende am Moped irgendwo in einen kleinen Schlitz gesteckt und konnte so auch ganz leicht die Feder biegen.
Die ganze Aktion klappt also ohne Werkzeug, ohne Kraftaufwand und ohne böse Verletzungen.


Danke Carlsberg!

Ohne diese Dose wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen. Ein Bierchen kann doch manchmal Wunder bewirken.
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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von wavelow am Sa 14 Feb 2015, 08:10

Tankschutz:

Schutzpad für den Tank in Carbon Optik original Suzuki

Gegen Fusstritte und Schlüsselkratzer:

Noch mehr Padaufkleber im Fußrastenbereich und auf der Gabelbrücke. "Adjust" und "Select" Taster nun deutlich beschriftet

Der Tankaufkleber gefällt mir nicht wirklich. Wenn ich einen gefälligeren sehe, kommt der wieder runter.

Cockpitsperre:
Wo ich grad das Zündschloss sehe: Ich weiss nicht wie das bei anderen Mopeds so organisiert ist. Aber bisher musste ich das Lenkerschloss immer extra abschliessen mit einem Extraschloss das irgendwo unten an den Gabelbrücken lauert.
Nun kann ich diesen Vorgang vom Zündschloss aus mit erledigen durch "nach links drehen" des Zündschlüssels und den Lenker natürlich dabei auch nach links eingeschlagen. Dann gibts sogar noch eine Raste weiter links, dann schaltet man das "Parklicht" ein. Tolle Sache aber brauche ich wohl niemals.
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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von Eleske am Sa 14 Feb 2015, 11:27

Ja, das mit dem Lenkerschloss hat die SYM Husky 125 auch direkt im Zündschloss. Nur war die, die ich damals hatte, schon so angegammelt, das man das Lenkerschloss zwar problemlos rein, aber kaum wieder rausbekommen hat^^

Dürfte bei deiner Neumaschine aber sicherlich kein Problem darstellen
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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von wavelow am So 15 Feb 2015, 12:07

Bastel Bastel

Sonntagmorgen, was soll man tun ausser ein wenig basteln. Zeit um mal das Tagfahrlicht in Angriff zu nehmen. Hatte noch einen alten Tischlerwinkel aus Stahlblech herumliegen. Sieht mit den ganzen Löchern nicht grad schick aus aber da man das Teil später eh nicht mehr sieht und die meisten Löcher verdeckt werden: egal!


Passende Löcher neu gebohrt...


Passt. Bisschen frische Farbe drauf und trocknen lassen. Fertig ist die Befestigung fürs Tagfahrlicht.

Sonstiger Tagesplan: Elektrikkram und Schalter für das Tagfahrlicht installieren, Zweiten Auspuff zerlegen und die Kupferpastenspezialbehandlung durchführen, Zweiten Seitenkofferträger montieren. Schön über den Tag verteilt mit ausreichend Kaffeepausen ist der Sonntag also gerettet Smile
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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von wavelow am Di 17 Feb 2015, 05:38

Heute ist nicht viel passiert. Hatte keine rechte Lust was am Moped zu machen. Ich habe noch ca. zwei Wochen Zeit bis zur Zulassung und alle wichtigen Dinge sind mittlerweile erledigt:

- Sämtliche Schrauben mit Drehmomentschlüssel überprüft
- Viele Schrauben einmal raus, mit Kupferpaste behandelt und wieder rein
- alle Kabelstecker mit Ballistol Seal versiegelt und dadurch gegen Nässe geschützt
- alles was es zu schmieren gibt vorsorglich abgeschmiert und geölt
- optionalen Hauptständer montiert
- Topcasebrücke und Seitenkofferträger montiert
- Windshield montiert
- Automatischen Kettenöler installiert
- Schutzpads aufgeklebt
- alles Wichtige mal zur Probe demontiert und wieder montiert (wichtig bei Pannen unterwegs zu wissen wie es geht)


Noch zu Ende machen muss ich:
- Tagfahrlicht inkl. elektrischer Geschichte, Schalter usw.
- Topcaseplatte montieren, Topcase vorher besorgen
- Ölwechsel (Werksöl raus, das gute vollsynthetische von Louis rein)
- Seitenkoffer ordern und mal probeweise einklicken
- evtl. klebe ich noch rotes Felgenband auf die Felgen, mache da erstmal eine Probe wie es ausschaut


Das war's. Bis auf's Navi für das ich noch keine wirkliche Lösung gefunden habe. Da tüftel ich noch.
Dann ist die Suzi ausgeh- und auch reisefertig. Denn ein paar längere Strecken wollte ich dieses Jahr machen, daher sind auch die Koffer etc. wichtig. Ich habe einen Dänen im Netz kennengelernt, der die selbe Maschine hat und letztes Jahr von Kopenhagen bis in die österreichischen Alpen und zurück gefahren ist. Ohne ein einziges Problem. Das klingt vielversprechend.
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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von wavelow am Di 17 Feb 2015, 19:01

The first cut is the deepest:

Kabelbaum mit identifizierten Kabel welches gekappt werden muss für den Tagfahrlichtschalter.... Knipps...


Montage des TFL vor den Kühler hinter die Gabel. Rechts das vorbereitete Kabelbäumchen mit VA-Drucktaster


Ansicht von vorne und der im Cockpit untergebrachte Umschalter Abblendlicht - Tagfahrlicht.
Soll irgendwann mal gegen grün getauscht werden.


Die schwierigste Operation bisher ist gelungen und funktioniert. Nun kann das Abblendlicht ab- und das Tagfahrlicht angeschaltet werden. Zusammen mit den zwei Positionslichtbirnchen im Scheinwerfer der Suzuki leuchtet da tagsüber nun ein Dreieck. Und alles legal und erlaubt. Und stromsparend dazu, das TFL zieht ca. 5-8 Watt während sich die Abblendlichtbirne 55 Watt genehmigt. Da freut sich die Lichtmaschine Very Happy
Der Lichtschalter ist aus VA und hoffentlich spritzwasserdicht genug. Ich werde es merken. Auch gabs keinen mit grünem Licht, also musste erstmal ein blauer herhalten.
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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von wavelow am Mi 18 Feb 2015, 19:36

Ölablaßventil von Stahlbus

Habe doch noch eine kleine Bastelei gefunden um die ganze Sache langsam abzurunden: Eine äusserst praktische deutsche Erfindung. So simpel, dass man "mal wieder" hätte selber drauf kommen können: Ein Ölablaßventil welches man ohne Werkzeug öffnen kann und so einen Ölwechsel ohne Kleckerei durchführen kann. Und das immer wieder und  jederzeit.

Das Prinzip ist einfach:
Die original Ölablaßschraube wird gegen das spezielle Stahlbus Ölablaßventil einfach ausgetauscht. Alu Dichtkappe als Schutz draufdrehen. Schon fertig.
Zum Öl ablassen muss dann nur in Zukunft nur noch die Alu-Dichtkappe per Hand abgeschraubt werden, dann das Stahlbus Gegenstück mit Silikonschlauch per Bajonettverschluss an das Ventil geklemmt werden (drücken und eine Vierteldrehung nach rechts) und das Öl läuft sauber über den Schlauch ab. Nichts geht mehr daneben, kein Werkzeug beim Öl wechseln mehr nötig, saubere Sache.


Links der Packungsinhalt auf einen Blick. Mitte: Das Stahlbusventil mit Kupferdichtring und Alu-Schutzkappe. Rechts: Vergleich mit der Original Ablaßschraube



Links das Gegenstück mit Silikonschlauch das man tunlichst nicht mehr verlieren sollte. Ventil solo und mit angeklemmten Ablaufschlauch

Wichtig: Max. 25 Nm Anzugsdrehmoment oder "nach fest kommt ab":

Das Stahlbusventil muss sorgfältig und mit max. 25 Nm angezogen werden!

Diese Erfindung finde ich sehr Klasse. Warum ist da nicht schon eher jemand drauf gekommen?
OK, das Öl muss heiss bzw. sehr warm sein beim wechseln weil der Austrittsquerschnitt logischerweise nun kleiner ist als bei Originalaustrittsloch des Motors. Aber man wechselt Öl ja eh grundsätzlich mit warmgefahrener Maschine. Desweiteren darf man den Ablaufschlauch mit dem Bajonett-Gegenstück nicht verlegen, sonst ist das Ganze wirkungslos und man darf trotzdem wieder das ganze Ding herausdrehen. Ich habe den Schlauch mit etwas Klett unter die Sitzbank verfrachtet. So ist er immer bei der Maschine und ein verlieren eher unwahrscheinlich.

Ich habe in einigen Foren gelesen, dass wohl schon einige dieses Ventil beim festdrehen einfach abgerissen haben. Darum habe ich oben darauf nochmal hingewiesen: Unbedingt auf die Herstellerangabe achten und mit einem Drehmomentschlüssel arbeiten! Das Drehmoment darf 25 Nm nicht übersteigen. Was eigentlich auch klar ist: Wir haben es nicht mehr mit einer massiven Schraube zu tun sondern einem relativ filigranen Stück Stahl welches innen hohl ist. Darum muss man hier wirklich drauf achten sonst hat man ein Problem. Der Hersteller Stahlbus hat das Problem der Hobbyschrauber wohl auch erkannt und einen grossen roten Warnaufkleber auf die Packungen geklebt wo er auf das korrekte Drehmoment hinweist. Mehr kann man nicht tun.
Ist das Ding einmal montiert muss es ja auch nie wieder runter. Da kann man sich die Mühe ruhig einmal machen.

Diese feine Stück Technik gibts bei allen bekannten Mopedzubehörläden wie Louis, Polo, Gericke usw. Das Ding ist kein Sonderangebot: 35 Euro muss man hinlegen. Dafür kann man wahrscheinlich auf Lebenszeit Kupferdichtringe kaufen. Mir war es das wert, weil ich die Kleckerei und ölüberströmten Hände beim Ölwechseln leid bin. Lediglich beim Ölfilterwechsel gibts noch etwas Kleckerei aber nicht mehr auf die Finger wenn man das Ding geschickt anpackt.
Zudem verschiebt man nun die fälligen Wechsel auch nicht mehr, da es nun ja blitzschnell und zwischendurch gemacht ist.

Der Erfinder Stahlbus hat noch etwas Ähnliches im Angebot: Automatisch entlüftende Bremsflüssigkeitsventile. Werden ebenfalls nur gegen die originalen ausgewechselt und schon kann man ganz alleine und nervenschonend seine Bremsflüssigkeit wechseln. Das entlüften geht dank dieses Ventils wie von selbst. Kein nerviges  auf- und zudrehen und gleichzeitig pumpen... Nur noch pumpen mit dem Bremshebel reicht dann.

Mehr Infos auf der Stahlbus Seite
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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von Gast am Mi 18 Feb 2015, 19:58

Mal wieder ein sehr schöner Bericht,...manchmal Denke ich: sind das hier alles ´´Rentner´´,...oder warum haben
die sooooooo viel Zeit zum schrauben !!!!,...???,... Very Happy
Auch User ´´Kradmelder´´,...baut mal so eben "Nebenbei"  zwei Mopeten komplett um,...!!!,...Very Happy
Entweder hat mein Tag nur 12 Stunden,....oder eurer 36 Stunden!!!,...Wink

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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von wavelow am Mi 18 Feb 2015, 20:01

Entweder hat mein Tag nur 12 Stunden,....oder eurer 36 Stunden!!!
Saisongeschäft ist das Stichwort Alpina Very Happy
Bei mir wirds nun langsam wieder ruhiger und da hab ich zwischendurch immer wieder mal ein paar Tage frei, diese Woche sogar mal ganz. Dafür arbeite ich in der Saison (Herbst-Winter) aber auch 14 - 16 Stunden am Tag durchgehend die Woche. Am Ende kommt's auf's Selbe raus, also keine Sorge.

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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von Gast am Mi 18 Feb 2015, 20:59

wavelow schrieb:
Entweder hat mein Tag nur 12 Stunden,....oder eurer 36 Stunden!!!
Saisongeschäft ist das Stichwort Alpina Very Happy
Bei mir wirds nun langsam wieder ruhiger und da hab ich zwischendurch immer wieder mal ein paar Tage frei, diese Woche sogar mal ganz. Dafür arbeite ich in der Saison (Herbst-Winter) aber auch 14 - 16 Stunden am Tag durchgehend die Woche,.......



Ich arbeite jeden Tag 10 bis 12 Stunden,....das ganze Jahr,....+ Samstag,..oder auch den Sonntag,....wenn nix mehr ohne mich geht!!!


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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von wavelow am Do 19 Feb 2015, 07:25

Dann machst du zu viel Alpina! Wenn es gut entlohnt wird und deine freiwillige Entscheidung ist: OK. Ansonsten ist das zuviel des Guten! Das wird dir nie jemand danken wenn du irgendwann nicht mehr kannst. Außerdem als Angestellter ja nun auch gar nicht mehr erlaubt wg. Mindestlohngesetz und den ganzen Arbeitszeitvorschriften. War zwar vorher auch schon nicht erlaubt aber nun kontrollieren sie den Kram ja bald streng. Falls du selbstständig bist: Völlig normal deine Arbeitszeiten Very Happy

Ich versuche immer einen gewissen Ausgleich zu schaffen. Das muss so sein. Lies mal über burnout geschädigte Personen! Soweit war ich auch fast schon mal. Das lohnt sich nicht. Durch diese ruhigen Freizeitgeschichten komme ich gut runter und kann dann wieder über 100% für eine ganze Weile geben. Aber dann muss es wieder solche 0% Phasen geben.

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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von Gast am Do 19 Feb 2015, 19:13

wavelow schrieb:

Ich versuche immer einen gewissen Ausgleich zu schaffen. Das muss so sein. Lies mal über burnout geschädigte Personen! Soweit war ich auch fast schon mal. Das lohnt sich nicht. Durch diese ruhigen Freizeitgeschichten komme ich gut runter und kann dann wieder über 100% für eine ganze Weile geben. Aber dann muss es wieder solche 0% Phasen geben.


Ja,...mein ´´Feier-Abend-Bier´´,...ist schon die erste Abschaltung meiner Tagesgedanken,...oder damals-(ohne Bier)- mit dem ´´Alpina´´ auf die Bahn,...!!!,....dann nach dem Motto: Ihr könnt mich alle mal!!!,.....und nächsten Tag auf der Arbeit,....wieder die gleiche ***,.... Very Happy ,....usw!!!!


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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von wavelow am Mo 23 Feb 2015, 08:32

Noch eine gute Woche dann wird die Kleine das erste Mal zugelassen. Und dann ist hoffentlich auch endlich das Wetter mal soweit damit die Einfahrerei beginnen kann.

Geölt und gefettet
Es gibt wohl nun keine Stelle mehr die nicht x-mal geölt, gefettet, gereinigt und kontrolliert worden ist an der kleinen Suzuki. Keine Schraube an der nicht checkmässig gedreht wurde. Auch der Lack hat nun aus Langeweile schon diverse Wachsbehandlungen hinter sich und glänzt wie ein Babypopöchen. Sogar das Werksöl wurde gegen das zukünftig verwendete Motoröl getauscht. So eine "Auslieferung" kann man nur selber machen, die Mühe macht sich kein Händler.

Navihalterung
Um die Navibefestigung allerdings habe ich mich bisher gedrückt weil es der schwierigste Part ist. Jedenfalls da wo ich gern das Navi/Smartphone hinhaben möchte: Hinter das Windschield über das Cockpit, in gleicher Neigung wie das Cockpit. Da sieht man das Ding ohne den Kopf bewegen zu müssen, immer direkt im Blickfeld und das Ganze ist dort auch windgeschützt.
Da ich je nachdem, mal das Smartphone als Navi benutzen will aber auch die Möglichkeit offen lassen will ein herkömmliches Navigationsgerät zu benutzen, mussten schon einige Gedanken investiert werden. Es wird nun eine Trägerplatte aus Stahl werden auf die man nach Wunsch jedes Gerät leicht befestigen kann.
Diese wird als Befestigungspunkte die Aufnahme der Puig Scheibe nutzen, die original aus einem dicken, entsprechend gebogenen Flachstahl auf beiden Seiten besteht. Um die ABE der Puig Scheibe nicht zu gefährden, darf an dem Träger natürlich nichts verändert werden.
Daher fummle ich zur Zeit aus Flachstahl und Winkelstahl kleine Bauteile zusammen, die angepasst werden, am Ende dann zusammengeschweisst und lackiert werden  müssen. Da man an der Maschine selber keine Schweisspunkte setzen kann ohne alles zu beschädigen, muss man also immer Stück für Stück die Eisenteile in Position halten, sich die Lage merken, dann wegnehmen, einen Punkt schweissen, wieder ranhalten und prüfen usw. usw. usw. Dazu immer wieder die Scheibe ab- und wieder anbauen... Am Ende soll das Konstrukt ganz einfach mit den Original Puig Haltern an den original Löchern zusammen mit der Scheibe verschraubt werden.
Alles sehr mühselig... Aber ich hoffe der Aufwand lohnt sich.


Nase frei und los gehts. Das erste Bauteil meiner speziellen Navihalterung im Rohzustand.


Zünd und Funk mit Iridium:

Links die serienmässigen NGK Standardkerzen und rechts neue Iridium Zündkerzen ebenfalls von NGK

Da ich in der Vergangenheit sehr zufrieden mit Iridium Zündkerzen war, kommen auch diesmal welche in die Maschine. Die Teile sind zwar teurer als Standardkerzen aber bisher liefen die Motoren damit deutlich runder und ruhiger und auch der Spritverbrauch sank eigentlich immer mit diesen modernen Zündkerzen. Zudem halten die Teile x-mal länger als herkömmliche Sparks. Die Bewertungen anderer Iridiumkerzennutzer sprechen ebenfalls dafür diese einzusetzen. Und schliesslich ist das Beste doch gerade gut genug pirat
Dass die Originalkerzen so verrusst ausehen liegt übrigens daran, dass diese noch nie im Einsatz waren. Lediglich ein paar Minuten Standgas durften diese bisher erleben in ihrem kurzen Leben.
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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von asse am Mo 23 Feb 2015, 19:48

Schöner Bericht ... wie immer ... wenn Wavelow ein neues Bike bekommt ;-).
Großes Lob.

Allzeit gute Fahrt ...
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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von Andy-Duew am Di 24 Feb 2015, 08:18

Hallo

Respekt für die Arbeit und Mühe
die du dir machst und uns daran teilhaben läst.

Gruß Andy
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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von wavelow am Mi 25 Feb 2015, 08:55

Danke, Danke Jungs. Bin aber auch egoistisch und mach das auch für mich selber Very Happy  Einerseits kriegt man das dann besser aus dem Kopf und ich habe selber so eine Art Nachschlagewerk was ich eigentlich wann, wie und wo gemacht habe. Hat sich auch schon mal beim Verkauf gelohnt, da der neue Owner genau sehen konnte was alles gemacht wurde.

Gepäckabteilung fertig:
Übermorgen kommen die seitlichen E22 Koffer von Givi. Günstig aufgetrieben bei einem Händler der anscheinend Platz im Lager brauchte. Dann habe ich bei Bedarf insgesamt nun 86 Liter Gepäckraum für ca. (offizielle) 13 kg dabei. Topcase plus zwei Koffer. Sieht wuchtig aus aber bei längeren Strecken muss ja irgendwie das Zeug mit. Und alles in irgendwelche Säcke stopfen und immer alles festzurren ist nicht so mein Ding. Ein großer Sack würde nun noch über die Soziusbank und Koffer quer passen. Geht also schon reichlich Gepäck mit wenn es dann sein muss. Tankrucksack noch gar nicht berücksichtigt.

Eigentlich habe ich aus dem ursprünglichen Naked Bike bald eine Touringmaschine gestrickt. Fehlt eigentlich nur so eine Art Unterfahrschutz, den gibts aber logischerweise für diese Mühle nicht. Aber immerhin original Sturzbügel. Die liegen aber mit 270 Euro sehr über der Schmerzgrenze für ein bisschen Rohr. Irgendwann werden die aber wohl aber doch rankommen schätze ich.
Was definitiv noch kommen wird: Mehr Licht. Kleine Fog Lights habe ich gefunden bei Motobozzo - The Light Factory
Diese Lampen sind toll, schön klein und liefern gutes Licht so die allgemeine Meinung. Sind offiziell als Nebellampen zugelassen aber die meisten haben die Teile einfach immer an. Die wenigsten haben bisher deswegen Ärger gehabt. Und wenn sind es max. 20 Euro die fällig werden.


Weiter gehts mit der Navihalterung im Cockpit:

Massiv: Stählerne Unterkonstruktion der Navihalterung die direkt über dem Cockpit montiert wird

Noch sieht alles recht grobschlächtig und roh aus. Das wird sich aber noch ändern: Man sieht auf dem Bild die Konstruktion von hinten. Auf der anderen Seite wird eine 5mm Pertinax Platte genau passend nach der Form der Scheibe oben und unten nach der Form des Cockpits geschnitten. Diese Pertinax Platte wird dann auf die Stahlkonstruktion verschraubt. Dafür sind - neben der Stabilisierung - die Streben gedacht. Zugegeben man braucht ein wenig Phantasie um sich das fertige Konstrukt vorzustellen.

Pertinax hat den Vorteil, dass es recht leicht aber trotzdem sehr stabil und zäh ist. Dazu lässt es sich kinderleicht bearbeiten, sägen, fräsen, bohren usw. Die Pertinaxplatte dient dann als eigentliche Aufnahme für Navihalterung oder eine Handyhalterung oder oder oder. Durch einfaches auswechseln der Pertinax Grundplatte kann ich immer neue Versionen schaffen z.B. bei einem Gerätewechsel.
Dazu ist sogar dann noch Platz um zusätzlich Schalter und Kontrollleuchten in der Platte unterzubringen. Der Plan ist jedenfalls so im Kopf. Ob sich das wirklich genau so umsetzen lässt werde ich sehen. Und ich muss die Pertinaxplatte noch organisieren. Conrad hat sowas aber wie immer: bestimmt nicht in meiner Filiale... Schaun wir mal.

Biegen und Blech(en):

Erste Anprobe des Flachstahls an die Windshieldhalterung. Und Edelstahl Kennzeichenhalter. Habe ja sonst nix zu tun im Moment.

Den VA Kennzeichenhalter hat mir mein lieber Louis Ersatzteiltresen Mitarbeiter "angeschnackt" wie wir im Norden sagen Very Happy Ganz schön teures Stück Metall für so wenig Blech. Aber auch egal nun, sieht schick aus, bleibt dran.
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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von wavelow am Do 26 Feb 2015, 12:32

In kleinsten Schritten

Punkte schweissen in der Bude - nicht zur Nachahmung empfohlen!

Nachdem ich versucht habe auf gut Glück den bzw. die richtigen Winkel für die "Navihalterung" hinzubekommen und draussen geschweisst habe, musste ich einsehen: "Kriege ich nie hin den korrekten Winkel nur nach Gefühl"
Also volles Riskiko, jede Menge klitschnasser Handtücher und gefüllte Wassereimer bereit gestellt. Man weiss ja nie. Dann das Ding im richtigen Winkel ranhalten und je einen Punkt schweissen. Puh... Reine Nervensache. Und die Windshield Scheibe muss ja später auch noch passen. Mit dem Stahlhalter fehlt den beiden Streben nun die Möglichkeit nachzugeben und dann könnte die Scheibe nicht mehr passen.

Nun ist erstmal Kaffeepause um die Nerven wieder zu beruhigen  Very Happy
Auf den Bildern kann man nun aber glaube ich einigermassen erkennen was ich eigentlich vorhabe. Falls nicht: Es folgen ja noch Bilder wenn dieses Teil dann irgendwann mal fertiggestellt sein sollte. Eins weiss ich aber: Nochmal mach ich sowas nicht mehr.



Angepasst. Dann geschliffen, gefeilt und mit Ofenlack lackiert. Wird später im Backofen eingebrannt die Farbe.


Gummitüllen und Kabeldurchführungsgummis ersetzen die einfachen Puig Kunststoffscheiben.

Das Gröbste und Schwierigste ist schon mal geschafft, die Stahlunterkonstruktion passt nun endlich. Eine Heidenarbeit gewesen auch wenn das kaum zu sehen ist. Die Puig Scheibe wird "schwimmend" in Gummis gelagert befestigt. Die gleichen Schrauben halten dann auch die Stahlnavihalterung und mussten natürlich in verlängerter Version erst besorgt werden.
Die Stahlkonstruktion wurde mit speziellen Ofenlack lackiert der später im Ofen eingebrannt wird. Habe mit diesem Lack schon so einige Dinge gemacht und bin davon sehr begeistert. Kommt fast an eine Pulverbeschichtung heran das Zeug.
Morgen gehts dann ans Finish: Die Pertinaxplatte muss zugesägt und angepasst werden. Diese sorgt u.a. dafür, dass man von der Stahlkonstruktion nachher nichts mehr sieht. Neodym Magneten werden später das Navi bzw. Smartphone an seinem Platz halten. Ich hatte 4 solcher Magneten besorgt aber nur einer ist schon so kräftig dass es fast das Handy zerissen hat beim abnehmen affraid
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Re: Suzuki Inazuma 250 - Sie ist da!!!

Beitrag von wavelow am Do 26 Feb 2015, 17:19

Kunst im Ofen


Die lackierte Navihalterung im Mikrowellenofen mit Grillfunktion. 30 Minuten habe ich das Zeug eingebrannt.

Wenn es interessiert, das Spay von plasti-kote zum einbrennen:

In einigermassen gut sortierten Baumärkten erhältlich, sonst im Netz. Auch sehr gut für Auspufftöpfe.
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