Richtige Batterie

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Beitrag von Gonzo Gonzales am Mi 28 März 2018, 15:53

Moin Moin,

bei den ersten Ausfahrten wurde mit Kickstarter gestartet. Hupe und Blinker, sowie ohne Funktion. Batterie ans Ladegerät geschlossen, sah alles gut aus, nach Einbau versucht zu starten über Eine Start: Keine Chance.Heute neue Gelbatterie gekauft. Ist von Dello, 12V, 5Ah. Ich weiß, da sollte ne 4Ah rein. Meine Frage: Kann ich die Gelbatterie trotzdem bedenkenlos verbauen?
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Re: Richtige Batterie

Beitrag von Kradmelder am Mi 28 März 2018, 16:41

Rein damit. Lipo wäre ein Stück weit besser gewesen, aber wat solls.
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Re: Richtige Batterie

Beitrag von Gonzo Gonzales am Mi 28 März 2018, 16:44

Vielen Dank. Konnte mir auch nicht vorstellen das die mir alles zerballert. Sicher ist Sicher. Du hattest doch ne Lithium verbaut, richtig?
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Re: Richtige Batterie

Beitrag von Kradmelder am Mi 28 März 2018, 17:09

Ja. Volle Power zum starten selbst nach 5 Monaten. Geile Sache, habe ich so noch nie erlebt.


Zuletzt von Kradmelder am Di 17 Apr 2018, 10:56 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Richtige Batterie

Beitrag von Gonzo Gonzales am Mi 28 März 2018, 17:41

Wat? Vier Monate gestanden und Batterie hat noch den Anlasser gedreht? Nicht schlecht. Die Batterie die vom Hersteller verbaut wurde, wirkte nicht sehr hochwertig... Aber du hattest die in einer beheizten Garage stehen? Mein Mopped stand in meiner Werkstatt. Da ist es ***, Null isoliert
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Re: Richtige Batterie

Beitrag von Kradmelder am Do 29 März 2018, 08:18

Mein Bike stand diesen Winter draussen, hatte drinnen keinen Platz. Natürlich abgedeckt mit einer Motorradwinterplane. Batterieindikator zeigt voll an. Das war mal eine gute Investition.

Hier liegt heute übrigens dicker Schnee. Zum verrückt werden! Crying or Very sad
In 2 Wochen sollen wir zwei Tage um die 18°C bekommen - und dann kommt wieder der Dauerherbst bis Weihnachten. Der Norden war die letzten Jahre wirklich angeschmiert.
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Re: Richtige Batterie

Beitrag von Karaya26 am Do 29 März 2018, 15:21

Kradmelder, Kannst Du mal bitte posten welche Batterie das ist und wieviel Ah die hat welche Du drin hast? Ich hab ja momentan auch sole Batterie-Probleme..
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Re: Richtige Batterie

Beitrag von Gonzo Gonzales am Do 29 März 2018, 16:36

Hier in Lübeck sieht es auch nicht anders aus. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Dachte schon das ich das Auto endlich mal stehen lassen kann, aber nein.
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Re: Richtige Batterie

Beitrag von Kradmelder am Fr 06 Apr 2018, 20:57

Bißchen spät, aber trotzdem auf Wunsch hier nochmal die Beschreibung der LiFePo4 Motorradbatterie als Ersatz für die Standard 4 Ah Bleisäure- oder Bleigelbatterie.




LiFePo4 HJTX5L-FP 12V

Technik:

JMT Lithium-Ionen Batterien verwenden als Kathodenmaterial Eisenphosphat (LiFePO4) und verwenden das Lithium-Polymer Verfahren bei der Herstellung.
Dadurch können sie im Normalbetrieb weder in Flammen aufgehen noch explodieren.
Die Technik und das Herstellungsverfahren gewährleisten den höchsten Sicherheitsstandard bei Lithium Batterien.

Technische Daten:
Spannung: 12V
Kapazität: 1,58Ah
Wattstunden: 19Wh
Kaltstartstrom: 105A
Kaltstartstrom SAE: 160A
Kaltstartstrom DIN: 145A
Kaltstartstrom EN: 90A
Länge: 113mm
Breite: 69mm
Höhe: 85,105mm
Gewicht: 0,42kg
Schaltung: 0
Ladestrom: 1A

Folgende Vorteile sprechen für JMT Lithium-Ionen-Batterien:
- ca. 1/3 des Gewichts der vergleichbaren Blei-Säure-Batterie
- unschlagbares Verhältnis von Kosten/Gewichtsersparnis
- in jeder Position einbaubar, da keine Säure enthalten
- enthält keine Schwermetalle
- eingebauter Batterietester
- ausgewogene Entladung/Ladung aller Zellen durch Balancer (!)
- Schnellladung mit hohem Ladestrom möglich (bis zu 90% in 6 min)
- sehr geringe Selbstentladung (max. 5% pro Monat)
- auch bei hohen Temperaturen noch gute Leistung bis 60°C
- sichere Technik und hohe Lebensdauer
- ca. 90% der Kapazität mit voller Ampereleistung nutzbar
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Re: Richtige Batterie

Beitrag von Karaya26 am Mo 16 Apr 2018, 16:15

Moin,

hab n bissl Bammel mit den 1,58Ah, da ich ja (noch) nicht auf LED umgestellt hab. .. Shocked Shocked
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Re: Richtige Batterie

Beitrag von Kradmelder am Di 17 Apr 2018, 10:34

Brauchst kein Bammel zu haben.
Wenn bei deiner Mühle alles original verdrahtet ist, dann laufen nur die Hupe, Blinker und das Bremslicht über den Batteriestrom.
Im Fahrbetrieb wird die Batterie ständig nachgeladen und der Verbrauch von Blinkern und Bremslicht werden kompensiert. Die Batterie wird immer voll geladen sein.
1,58Ah hört sich wenig an, ein Trugschluss.
Die LiFePo4 Batterie gibt von diesen 1,58Ah mindestens 90% mit voller Ampere/Stromstärke ab - also ohne nennenswerten Spannungsabfall.

Eine Bleibatterie mit angegebenen 4Ah schafft das nicht.
Der Spannungsabfall beginnt bei Bleibatterien sofort, sobald Strom gezogen wird. Die Nennspannung von 12V ist bei entsprechend hoher Ampereentnahme (beim starten) bereits nach wenig entnommenen Ampere unterschritten und der E-Starter bekommt dann langsam Schwierigkeiten.
Von den 4Ah einer Bleibatterie lassen sich nur ca. 30% wirklich nutzen. Dann sinken Spannung und Ampereleistung erheblich unter die Nennwerte und der E-Starter dreht nicht mehr vernünftig.

Das gibt es bei LiFePo4 Batterien nicht. Die 1,58Ah sind zu mindestens 90% mit voller Power entnehmbar.
Ausserdem lädt die LiFePo4 effizienter wieder auf, ist schneller wieder voll. Nicht zu vernachlässigen ist auch die geringe Selbstentladung einer LiFePo4 im Vergleich zur Bleibatterie. Vergangenen Winter stand mein Bike mehr als 5 Monate, der Motor lief nicht einmal, bei lausigsten Temperaturen draussen. Eine Bleibatterie wäre an dieser Stelle leer oder ganz tot.
Die Lithium Batterie hat, nach der langen Zeit, beim Check immer noch alle drei Led´s angezeigt und der Motor sprang sofort beim ersten Versuch an. Letztes Jahr musst ich den Ofen noch antreten, weil die Bleibatterie gestreikt hatte und es nicht schaffte den Anlasser zu drehen.

Den etwas höheren Preis solltest du vergessen, die Lithium Batterie hat eine deutlich längere Lebensdauer.
Mit der LiFePo4 fährst du auf jeden Fall besser.


Zuletzt von Kradmelder am Di 17 Apr 2018, 10:47 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Richtige Batterie

Beitrag von Karaya26 am Di 17 Apr 2018, 10:42

Super, danke für die Erklärung!
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Re: Richtige Batterie

Beitrag von Kradmelder am Do 19 Apr 2018, 15:36

Ich habe ein wenig Mist gebaut.

Beim festziehen der Verschraubung Vergaser/Ansaugstutzen, habe ich ein Gewinde überdreht - trotz Drehmomentschlüssel. Allerdings scheint der Vergaser aus sehr weichem Aluminium gefertigt zu sein und die Gewinde entsprechend wenig belastbar. China Qualität eben.
Wie auch immer.
Erste Idee waren längere Schrauben und eine Mutter gegen setzen. Geht, ist aber unelegant und eine zukünftige Fummelei beim schrauben ist vorgegeben.
Bessere Lösung - Reparaturgewinde.
Die gibt es im Set mit allem was zur Reparatur eines Gewindes benötigt wird und Kosten wenige Euro.



Das beschädigte Gewinde wird mit einem beiliegendem Bohrer ausgebohrt und auf den benötigten Durchmesser gebracht. In die neue Bohrung wird nun mit einem speziellen Gewindebohrer ein neues Gewinde gebohrt - auch der Gewindebohrer gehört zum Set.
In dieses neue Gewinde wird eine VA-Gewindehülse eingedreht. Im Set sind reichlich davon vorhanden. Diese Gewindehülse ist keine echte Hülse, sondern ein zum Gewinde gewickelter Vierkantdraht.
Das neue Gewinde ist belastbarer als das Originalgewinde, weil aus Edelstahl.
Vergaser gerettet und Kosten gespart, gute Sache.

* Ich habe diesen Post leider in Gedanken im falschen Thread geschrieben.
 Dafür bitte ich um Entschuldigung.


Zuletzt von Kradmelder am Fr 20 Apr 2018, 02:43 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Richtige Batterie

Beitrag von Chris77 am Do 19 Apr 2018, 18:38

Da hätte ich im ersten Moment auch an eine Hülse gedacht. Aber ich Glaube die braucht mehr Platz.
Das Set, wie du es jetzt hast, kenne ich garnicht.
Aber gut zu wissen, daß es sowas gibt. 
Danke für die Info
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