Rechtliche Folgen des "Scootertunens"

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Rechtliche Folgen des "Scootertunens"

Beitrag von Machinehead am Di 22 Nov 2011, 06:51

Da dieses Thema teils gehasst, aber immer wieder Veranlassung gibt zu erneuten Diskussionen und Zündstoff, seitens der Bundesdeutschen Gesetzgebung, natürlich auch die Bedenken der Betroffenen, da diese dustere Seite unseres Hobbys immer wieder den Spaß an der Sachlage eintrübt, möchte ich die rechtlichen Folgen nochmals hier beleuchten.
Die Angemessenheit, mit der dieser Situation von Seiten des Staates begegnet wird steht meineserachtens in keinem Verhältnis zu anderen Situationen, wo der Staat eher lax reagiert.
Während in der "guten alten Zeit" noch das "frisieren" von Mofas ein Kavaliersdelikt war, welches mit Geldbuße und Mängelkarte geahndet wurde, allenfalls, wenn man einen Führerschein hatte ein paar Punkte in Flensburg zur Folge hatte, tritt der Gesetzgeber nun der Gemeinde mit äußerst massiven Mitteln gegenüber, die den Strafbestand der, zum Beispiel, Körperverletzung teilweise wirklich noch in den Schatten stellt.
Wir hatten ja bereits schon öfter das Thema, dass die meisten hier tunen, aus Verkehrssicherheitstechnischen Gründen, weil 45Km/H als Verkehrshindernis eine Gefahr für Leib und Seele der Betroffenen ist, seltener um sein Moped auf einer Motorradebene zu schaukeln um sich mit den großen messen zu können.Da selbst diese Tatsache eine Unangemessene Begegnung des Staates nach sich führt und die Unverständlichkeit des Gesetzestextes, dass andere wiederrum aus älteren Jahrgängen 125ccm Maschinen uneingeschränkt auf Bundesdeutschen Straßen bewegen können, ist eine Farce und mit normalen rationalem Verstand nicht Erklärbar, außer dem STRAFTATBESTAND der Missachtung des Gleichheitsgrundsatzes des Grundgesetzes und der Billigung von Priveligiertenpolitik, wo sich der Staat nicht minder strafbar macht.
Diese Unangemessenheit der rechtlichen Konsquenzen, verleitet immer wieder Mokick und Rollerfahrer dazu Fahrerflucht zu begehen um den übertriebenem Strafmaß zu entgehen.
Welche Konsequenzen daraus folgen habe ich hier noch einmal kopiert:
Zitat aus dem Forum Motor-Talk:
Ein Blick ins Gesetzbuch hilft hier weiter:
StVG
§ 21 Fahren ohne Fahrerlaubnis
(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

1. ein Kraftfahrzeug führt, obwohl er die dazu erforderliche Fahrerlaubnis nicht hat oder ihm das Führen des Fahrzeugs nach § 44 des Strafgesetzbuches oder nach § 25 dieses Gesetzes verboten ist, oder

2. als Halter eines Kraftfahrzeugs anordnet oder zuläßt, daß jemand das Fahrzeug führt, der die dazu erforderliche Fahrerlaubnis nicht hat oder dem das Führen des Fahrzeugs nach § 44 des Strafgesetzbuches oder nach § 25 dieses Gesetzes verboten ist.

(2) Mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu einhundertachtzig Tagessätzen wird bestraft, wer

1. eine Tat nach Absatz 1 fahrlässig begeht,

2. vorsätzlich oder fahrlässig ein Kraftfahrzeug führt, obwohl der vorgeschriebene Führerschein nach § 94 der Strafprozeßordnung in Verwahrung genommen, sichergestellt oder beschlagnahmt ist, oder

3. vorsätzlich oder fahrlässig als Halter eines Kraftfahrzeugs anordnet oder zuläßt, daß jemand das Fahrzeug führt, obwohl der vorgeschriebene Führerschein nach § 94 der Strafprozeßordnung in Verwahrung genommen, sichergestellt oder beschlagnahmt ist.

(3) In den Fällen des Absatzes 1 kann das Kraftfahrzeug, auf das sich die Tat bezieht, eingezogen werden, wenn der Täter

1. das Fahrzeug geführt hat, obwohl ihm die Fahrerlaubnis entzogen oder das Führen des Fahrzeugs nach § 44 des Strafgesetzbuches oder nach § 25 dieses Gesetzes verboten war oder obwohl eine Sperre nach § 69a Abs. 1 Satz 3 des Strafgesetzbuches gegen ihn angeordnet war,

2. als Halter des Fahrzeugs angeordnet oder zugelassen hat, daß jemand das Fahrzeug führte, dem die Fahrerlaubnis entzogen oder das Führen des Fahrzeugs nach § 44 des Strafgesetzbuches oder nach § 25 dieses Gesetzes verboten war oder gegen den eine Sperre nach § 69a Abs. 1 Satz 3 des Strafgesetzbuches angeordnet war, oder

3. in den letzten drei Jahren vor der Tat schon einmal wegen einer Tat nach Absatz 1 verurteilt worden ist.


Mit Sicherheit wird eine MPU angeordnet.
Weiterhin: Neue Gerichtsurteile - Aktuelle Urteile

15.05.2008 - Az. 1 K 825/07.MZ

Polizei darf sicher gestellten „frisierten“ Roller verschrotten - VG Mainz vom 15.05.2008 - Az. 1 K 825/07.MZ
16. Oktober 2008
Hat die Polizei einen „frisierten“ Roller sicher gestellt und ist im Wege einer Versteigerung oder eines freien Verkaufs kein zuverlässiger Käufer zu finden, der den Roller nicht in dem in unzulässiger Weise veränderten Zustand im öffentlichen Straßenverkehr fährt, darf das Fahrzeug verschrottet werden. Der Polizei ist es nicht zuzumuten, den Roller von sich aus wieder in den technisch ursprünglichen Zustand bringen zu lassen.
Urteil des VG Mainz vom 15.05.2008



Die Situation, dass der Staat Dein Gefährt einkassieren und versteigern kann ist richtig heftig und ein Verstoß gegen geltendes Eigentumsrecht.Selbst bei einer Waffe ohne Waffenschein, muss die Konfiszierung erst richterlich angeordnet werden.


Das war zunächst einmal die Theorie und nun erfolgt ein Blick auf die Praxis, ich glaube in diesem Fall kann man sich auch mit den ungeliebten Rollern wieder solidarisieren:
Erfahrungsbericht aus einem anderen Forum:
Hey leute ich weiß nicht genau wohin das thema gehört , deshalb schreib ich es einfach hier rein..
ich bin vor 2 tage mit einem freund bei Mc's gewesen ^^ als ich ihn dann wieder mit meinem meinem roller nach hause fahren wollte und wir kurz vor seiner einfahrt waren sprang auf einmal vor mir ein polizist auf die straße den ich vorher nicht gesehen hatte und auch nicht als polizist zu erkennen war . ich weiche knapp aus und bremse stark ab . aufeinmal geht auf der anderen straßenseite blaulicht an -.-
Wir sofort links in eine straße rein (da wo er auch wohnt ) die Bu**** hinter uns mit sierene blaulicht und mikrofon . Er hat das kennzeichen zugehalten und wir sind weiter gefahren . ein paar schlenker gefahren und durch mehrere kleine enge straßen . das ganze ging geschätzte 2 minuten . Ich kannte mich nicht so gut aus aber wusste , dass es in der Siedlung wo ich gerade war einen park gab wovor pöller standen. Ich als dahin wir waren gerade durch und die polizisten konnten uns nicht mehr folgen als wir eine kurve zu eng auf dem schotter gefahren sind und weggerutscht sind ... Jedenfalls sind sie uns dann hinterher gelaufen .
Jetzt zum eigentlichen teil warum ich hier reinschreibe . Wir sind hingefallen und haben uns verletzt sind dann aufgestanden und haben uns "ergeben" indem wir die arme hochgenommen haben ... doch die kamen angerannt haben uns umgetreten und uns handschellen angelegt (was schonmal eine unverschämtheit ist , da wir innere blutungen hätten haben können , was zu diesem zeitpunkt ja noch nicht klar war) . als wir die handschellen anhatten hat mir der polizist der mich "gefesselt" hat mehrmals auf den kopf geschlagen , was mir durchaus auch wehtat . Wir wurden mehrmals als "Vollidioten " etc beschimpft. Jedenfalls durften wir dann 15minuten auf dem boden rumliegen mit handschellen und der Polizist hat uns sein knie in den rücken gerammt. Ich habe mehrmals gesagt , dass die handschellen ins fleisch schneiden und dass das wehtut . Doch der Polizist meinte : Da tut nix weh ! bei meinem freund sieht man heute noch , dass sie richtig ins fleisch geschnitten haben . Jedenfalls musste dann ja trotzdem noch verstärkung gerufen werden -.- Also kamen noch 2 polizei autos und 1 motorrad
Wir waren anscheinden zu gefährlich für 2 erwachsene Polizisten . (obwohl wir beide 15 sind und gefesselt auf dem boden lagen DDD ) Naja dann wurden unsere personalien aufgenommen und nach einer gefühlten ewigkeit als die polizisten einen Rtw gerufen haben und dieser uns untersucht hat durften wir uns erst hinsetzten (Zieht euch das mal rein . Als Scootertuner wird man neuerdings wie ein terrorist behandelt Tolles recht deutschland ) naja mein Roller wurde mitgenommen obwohl ich die angaben gemacht habe , was ich alles verändert habe .
Jetzt zum eigentlichen Thema . Meinte Eltern wollen jetzt dagegen vorgehen , dass die Polizisten uns geschlagen haben ( mich auf den Kopf wie oben schon genannt.)
und außerdem weil wir beleidigt worden sind . und weil sie es nicht normal fanden , dass 2 jugendliche so behandelt werden . Mit handschellen obwohl wir uns "ergeben" haben . und außerdem , hätten wir nach dem sturz (mit ~60km/h) innere blutungen haben können und da können die uns nicht 15 minuten auf dem boden liegen lassen . Angenommen wir hätten wirklich etwas wie innere Blutungen gehabt , hätten wir dabei drauf gehen können .

Das ist das Gumminknüppelprinzip des "Strong arm of the law"
Warum wir mit einer Petition scheitern werden, weil die Bevölkerung, unaufgeklärt, diesem Schwachsinn auch noch zustimmt, so wie vieler Schwachsinn von den Sesselfurzern als, "jawoll, richtig so!!" in der Masse Bestätigung findet seht ihr anhand des Beispiels aus dem Forum Motor Talk:
http://www.motor-talk.de/forum/was-fuer-eine-strafe-kann-ich-kriegen-t2029694.html
Die Meinungen, die dem armen Schwein da entgegenknallen sind wirklich bezeichnend, stellvertretend für viele Schwachköppe, die nicht von A nach B denken können.
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Re: Rechtliche Folgen des "Scootertunens"

Beitrag von |Xenox| am Di 22 Nov 2011, 15:20

Saaaahne...also für den Text und die Mühe...Hut ab...also den Erfahrungsbericht finde ich schon mehr als heftig:O...aber das ist Deutschland-.-
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Re: Rechtliche Folgen des "Scootertunens"

Beitrag von Nightwolf am Di 22 Nov 2011, 17:26

ARMES DEUTSCHLAND
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Re: Rechtliche Folgen des "Scootertunens"

Beitrag von Machinehead am Di 22 Nov 2011, 18:46

Ich mache den Leuten noch nicht mal einen Vorwurf, wenn Du von morgens bis abends, durch Rundfunk und Fernsehen und anderen Medien zugeknallt wirst, von der Notwendigkeit dieses Idiotismus, glaubst Du am Ende auch noch dran.
Grund dafür ist wirklich nur mangelhafte Aufklärung über die Schieflage dieses Rechtsystems im Bezug auf diese 45 Km/H Regelung, Vielmehr müsste mal beleuchtet werden, wie viele 50ccm Fahrer jährlich in Unfälle verwickelt werden, aufgrund ihrer Eigenschaft als gefährliches Verkehrshindernis in einem Land, in dem jedes zweite zugelassene Neufahrzeug über 200 Km/H schnell ist.Da bist Du in der Stadt nur ein nervendes Opfer von KFZ Hupen und Flüchen von Auto und LKW Fahrern.
Auf der Landstraße wird es mit 45 Km/H lebensgefährlich, das ist für die meisten Autofahrer wie ein fast stehendes Hindernis.
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Re: Rechtliche Folgen des "Scootertunens"

Beitrag von Kohljo am Di 22 Nov 2011, 21:18

nabend,

hm?grenzwertig!
einmal ist es sehr sinnvoll kleinere maschinen für einsteiger zu haben!
da aber die meisten viel zu schnell fahren,sind wir hindernisse.
sonst würde nicht soviel geblitzt,wüde sich nicht lohnen!
würden stärkere fahrzeugführer auf schwächere rücksicht nehmen,
hätten wir keine probleme!fängt ja schon bei radfahren an!
das sind unsere kinder,die da regelmäßig umgenietet werden!

das frisieren an sich war nie ein großes thema,
aber es ist wie mit vielen dingen im leben.....es wird übertrieben!
die lobby die dafür sorgt das es verfolgt wird,
sind auch wir!
die versicherungen haben bemerkt,das sie richtig geld bezahlen,
wenn jemand einen satz baut.übrigens...das sind unsere versicherungsbeiträge!!!
sie müßten also,damit die rechnung stimmt die beiträge erhöhen,
das wiederum wollen wir auch nicht!!??
also was wollen wir denn?
so bleibt der versicherung nichts anderes übrig als genau zu prüfen,
ob wir das bezahlen müssen!
wenn also manipuliert wurde erlischt einfach der versicherungschutz!
schon müssen wir keine erhöhung fürchten!

jetzt bemerkt der gesetzgeber,das es extrem bei schutzbefohlen auftritt,
die wiederum genießen besonderen schutz des staates und von den erziehungsberechtigten.
die gehen dann hin und beschweren sich beim gesetgeber!
wie konnte der staat sooo lasch mit diesen dingen umgehen?mein kind kann nicht mehr gehen!der staat ist schuld!
nein nicht der sprößling selber!er ist doch noch ein kind!aaaha!!!
kind heißt also automatisch-verminderte geistige unterentwicklung!
soweit so gut!
für die entwicklung sind aber die eltern verantwortlich!!!oohaa....
schaut man sich die videos im netz an,
fällt auf das es kein frisieren im sinne von-wir sind ein verkehrshinderniss- ist,
sondern um tuning zu höchsleistungen,stachelt man sich hoch!
wer die geilste und schnellste kiste hat ist angesagt und in!
(man könnte auch sagen-minderwertigkeitskomplexe mit dem scooter kompensieren!!)
da viel zu viele möglichkeiten geboten werden,
sollte man sich nicht wunder,wenn sie genutzt werden!
bei markenwahnsinn im kindergarten fängt das unglück schon an!
den kleinen ist das da vollkommen egal was das für eine marke ist,
hauptsache ist rosa(sorry,habe drei mädchen!)
die eltern sähen da schon das verhalten der kleinen und die werden auch noch groß!ohje,aber das verhalten und die forden,immer mehr.......

will kein moralapostel sein!bin ja selber einer von denen,
vor denen mich meine eltern immer gewarnt haben!

aber ich könnte bücher über dieses thema schreiben.......

zum nachdenken:
über 60% verlassen die schule ohne schulabschluß!
(zum glück , sonst werde ich arbeitslos!)
die jungen wilden,hängen an der x-box online oder im netz und machen nix!
aber die mopeds sind mit den teuersten sachen getuned!
die autos sind megageil!
die klamotten sind teurer als mein gehalt pro monat!
die handys(noch so ein statussymbol!) sind die neusten!
woher kommt die kohle?
ok,ein bischen von oma-tante-mama und papa.....
der rest auf ratata.......selbst die unterhose am a.... ist auf raten!
oh,mit bis max. 25 schon überschuldet?so so.......
äh,hallo!keine arbeit kein geld?

achja,er ist ja vorbestraft,nur weil er seinen scooter getuned hat!der arme!
übrigens:in dem auto,wo der scooter einschlug,hat die fahrerin und eines von zwei kindern überlebt!
das kleine kannte kein verkehrshinderniss!

grüße

jm

Kohljo
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Re: Rechtliche Folgen des "Scootertunens"

Beitrag von Machinehead am Mi 23 Nov 2011, 00:06

Sorry, aber das bei einer der Bauart bestimmten Fahrzeuge, wie Roller oder eine der unseren Maschinen, einem Auto ab 1998er Baujahr gefährlich werden könnte, müsste der Scooterfahrer schon schneller wie 100km/H sein, da gibt es Airbags und Seitenaufprallschutz usw.
In den meisten Fällen sind es die Autofahrer die Roller oder Motorradfahrer laut Statistik übersehen
http://www.motorroller-info.de/html/unfallforschung.html
, dann sieht die ganze Sache so aus:
https://youtu.be/uhbPd-EDv7I
Unfallfolgen bei einem Crashtest bei einer Geschwindigkeit von 33 Km/H

In dem Bezug darauf, dass Eltern verantwortlich sind, gebe ich Dir Recht, zumindest über das Vor-Leben der Erwachsenen gegenüber Jugendlichen und Kindern.
Die Eltern sind es, die in der Materialschlacht des Konsums mächtig mitmischen, das Angeben mit größerem Auto, Haus, Wohnungeinrichtung usw, vor der Familie, vor den Nachbarn, Arbeitskollegen, nach dem Motto. ich fahr ein größeres Auto wie der Nachbar, denn der hat ein Golf mit 90PS und ich denselben mit 110PS, und so weiter...klar, das leben die Eltern den Kindern vor.

Dann wundern wir uns, dass jene nur noch Markenklamotten haben wollen, I-Phone, usw, sonst kannst in der Schule direkt den Abflug machen, wenn Du das nicht hast, so geben wir unbewusst den Kindern das weiter, was wir gegenwärtig auf einer anderen Ebene selbst praktizieren.

Ein Kind kommt grundsätzlich ohne jeden Vorsatz auf die Welt und lernt erst später, das was man ihnen beibringt in der Vorbildfunktion der Eltern.
Es gibt sogar Eltern, die das ganze dahingehend unterstützen, weil sie dann meinen, ihre Kinder wären was besseres.
... warum dann noch einen Schulabschluss, wenn ich eh alles bekomme was ich haben will, auch ohne etwas dafür zu tun Cool, dann die dummen Gesichter der Eltern, die die Handlungen des bösen Jungen überhaupt nicht verstehen, und Hals über Kopf 1000 Termine bei Psychologen machen, anstatt mal an die eigene Nase zu fassen und sich zu fragen, was habe ich dahingehend versäumt.

Außerdem, sind es die Zeiten die sich zwar etwas geändert haben, aber die Menschen haben sich nicht verändert.
Auch wir waren mal in diesem Alter, haben unsere Mofas frisiert, haben an Partys teilgenommen, wo gesoffen wurde, vielleicht nicht so häufig wie heute,Schulschwänzer,Ausbildungs und Studienabbrecher gab es auch schon.Die Gruppenzugehörigkeit, der damit verbundene Gruppenzwang, gab es ebenfalls,gerne wird auf Klassentreffen noch über die chaotischen guten alten Zeiten geschwätzt, war halt nur etwas anders wie heute, weil unsere Eltern als Nachkriegsgeneration nicht die Mittel zur Verfügung standen, wie heute.


Vor allen sind es die Eltern, die damals die selben Sprüche gegen die Jugend gebracht haben wie heute und dies schon seit Generationen, wer früher in seiner Jugend ein heiliger gewesen ist, der werfe den ersten Stein.


Ganz davon mal abgesehen, wenn ein Staatsdiener meinen Sohn wegen eines getunten Rollers mit Handschellen, Gummiknüppel und Schlägen auf den Kopf malträtiert, nur weil der ...... daheim unter'm Pantoffel steht und seinen Frust in seinem Beruf auslassen muss, würde der von mir so viel Ärger bekommen, dass der freiwillig den Dienst quittiert und nicht mehr auf die Menschheit losgelassen und in Amtsstuben nur noch Aktenwälzen darf, wenn überhaupt noch, denn da entstehen ja bekanntlich die größten Verfehlungen. Twisted Evil

Wobei ich aber auch denke, dass der Staat durch solche Aggressiven Gesetze dieses Handeln in der Executive schürt.Würde er den Ausführenden vermitteln, dass das im Vergleich zu Gewaltverbrechen noch ein Kavaliersdelikt ist, würde der vielleicht auch anders reagieren.

Versicherungen ziehen sich bei einem getunten Roller natürlich raus, weil es eine Straftat ist, sonst würden sich die Panzerknacker dagegen versichern, wenn sie einen Tresor knacken, dass sie dann dafür bestraft werden.
Wenn dann das Tunen von 50ern und Autos legalisiert werden würde oder in irgend einer Art versichert...oh Gott, dann wären auf einen Schlag einen ganzer haufen Leute ihre Jobs los.

Ich sage auch nicht dass es es keinen Maßstab nach oben geben sollte, jedoch ist diese Form der Gesetzgebung total inakzeptabel, eine Geldbuße würde ausreichen und ein paar Punkte in Flensburg oder die Abschaffung der 50ccm Klasse, stattdessen Erhöhung auf 125ccm/80 km/H bis 18 Jahre, nicht nur für ein paar wenige, sondern für jeden,so ähnlich wie z.B. in italien, wäre vollkommen ausreichend, mehr muss nicht sein.

Sorry, möchte jetzt hier niemanden damit anfahren, denn jeder hat seine eigene Meinung zu diesem Thema,ich versuche nur etwas mehr Aufklärung in die Sache reinzubringen, also nicht dass sich jemand hier angegriffen fühlt.
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Re: Rechtliche Folgen des "Scootertunens"

Beitrag von Nightwolf am Mi 23 Nov 2011, 17:47

Irgendwie habt ihr beide recht Very Happy
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Re: Rechtliche Folgen des "Scootertunens"

Beitrag von Machinehead am Do 29 Dez 2011, 09:26

Rechtliche Folgen MPU


Servus,
möglicherweise ist schon mal jemand der hier Anwesenden in der unangenehmen Situation gekommen, seinen Führerschein eine befristete Zeit den Behörden überlassen zu müssen.
Die Gründe für eine Entziehung der Fahrerlaubnis reicht aus von Alkohol am Steuer bis hin zur Geschwindigkeitsüberschreitung über solche Sachen wie z.B. auch das tunen einer 50er etc...
Aber nicht das es bei einer Geldstrafe und Entziehung der Fahrerlaubnis langt, meistens werden jenen dann auch noch eine MPU aufgelastet.
Wer schon mal Erfahrung mit solchen Sachen gemacht hat, der weiß, dass es gar nicht so einfach ist so eine MPU zu absolvieren, da die Angemessenheit der Beurteilung meist durch solche Leute begutachtet werden, die viel Geld verdienen wollen und ein "Verkehrssünder" sogesehen mindestens zwei mal durchrasseln lassen, da so eine MPU mit einem hohen Kostenfaktor verbunden ist pale
Dies hat zur Folge, dass die Betroffenen meist resignieren und spätestens beim dritten mal aufgeben und finanziell ausgebrannt sind pig

Es gibt keine Lösung für die Strafe und den Führerscheinentzug, betrachtet man dies als gerechte Strafe für den unsachgemäßen Umgang im Straßenverkehr...jedoch gibt es eine Lösung gegen die damit verbundene Komponente der Halsabschneiderei und Wucherköppe, die vom Staat sozusagen gebilligt werden.
So hat der neue EU-Führerschein doch noch nicht nur negative Seiten, das einzigste was man braucht ist etwas Geld und etwas Zeit, also für diejeniegen, die das noch nicht wissen.

Nach dem neusten Stand der Rechtsprechungen, werden Führerscheine aus Polen von deutschen Verwaltungsgerichtshöfen anerkannt, Vorraussetzung ist allerdings, dass man mindestens 185 Tage einen festen Wohnsitz in dem betroffenen EU Land nachweisen kann, das war bislang immer das Problem einer Anerkennung Exclamation

Es gibt in Polen Institutionen die so etwas anbieten, ohne das der Staat auch nur einen Finger dagegen rühren kann.
Ich nenne euch jetzt mal die Seite einer Fahrschule, die die Absolvierung des Führerscheins innerhalb von 4 Werktagen anbietet, incl. einen festen Wohnsitz in Polen für 185 Tage...alles für umgerechnet etwa 1500-1900€.Natürlich bekommt man den Führerschein auch erst nach Ablauf der 185 Tage.
Wer bereits schon Erfahrungen mit MPUs gemacht hat wird bestätigen, dass das nur ein Bruchteil dessen ist, was man in Deutschland für die ganz legale Ausbeutung bezahlt alleine schon die zu einhaltenden Fristen von einem Jahr, bevor man überhaupt eine MPU machen darf tongue

http://www.euro-pappe.de/?gclid=CMnmhuTfpq0CFYEhtAod7lDzGw
Diese Link stammt von der Auto Bild...

Bitte auch um Weiterempfehlung für die nicht Betroffenen, die aber in ihrem Bekanntenkreis vielleicht jemanden kennen der ein Problem mit der MPU hat Very Happy

PS: Für unsere Moralapostel:
Meine Meinung ist: Jeder hat eine zweite Chance verdient, wenn einer mal Mist gemacht hat, bedenkt man, dass der Deutsche Staat nach den beiden verlorenen, angezettelten Weltkriegen, bereits mehr wie eine zweite Chance bekommen hat Very Happy
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Re: Rechtliche Folgen des "Scootertunens"

Beitrag von |Xenox| am Do 29 Dez 2011, 14:51

Ich glaube, wenn man seinen Führerschein in einem anderen Land macht , darf er die in Deutschland nach meiner Meinung nicht abgenommen werden;) der Vater eines Kollegen hat seinen Motorrad-Führerschein in Tschechien gemacht, und er wurde auch schon des Öfteren mit Alkohol im Blut angehalten und ihm konnte der Führerschein dann nicht abgenommen werden;)
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Re: Rechtliche Folgen des "Scootertunens"

Beitrag von Machinehead am Do 29 Dez 2011, 19:15

Ja, aber das war bislang immer ein Problem mit den 185 Tagen Wohnsitznachweis in dem jeweiligen Land.In dem Link bietet jemand für unter 2000€ alles an, Führerschein und Wohnsitznachweis und das in nur 4 Tagen.
Der Staat macht halt Gesetze in dem es gilt die Lücken zu suchen und ihn mit seinen eigenen §-Dschungel Waffen zu schlagen Twisted Evil

Alkohol am Steuer ist wirklich mist, das muss nicht sein,da gefährdet man auch andere, die nix dafür können.Wer so blöd ist und muss Saufen und Fahren ist selbst schuld aber man bekommt ja schon MPU angeordnet,wenn man bei überhöhter Geschwindigkeit geblitzt wird, oder, wenn Du mit Deinem Moped mit 80 km/H in eine ebensolche Falle tappst.
Dann denke ich, ist es nicht schlecht zu wissen, was zu tun ist...auf nach Polen statt MPU, denn MPU ist gleichbedeutend mit Geldvernichtungsmaschinerie ohne positivem Ergebnis
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Re: Rechtliche Folgen des "Scootertunens"

Beitrag von Tobias Rieper am Fr 30 Dez 2011, 00:05

Ich seh es ähnlich wie Machinehead...

Was hier teilweise abgezogen wird, ist allerhand. Möchtest in deine Stammkneipe mit dein Kumpels, und bist morgens dann fertisch mit der Welt kommt die Entscheidung....
- Auto oder Motorrad, neee das ist verantwortungslos...
- mit Fahrrad hin, nach hause fahren, war früher ok, heute nich mehr...
- mit fahrrad hin, nach hause schieben, bekommst auch ne strafe, könntest ja gefahren sein
- zu fuß nach hause, ja normal ok, aber wehe du fällst auf die Straße und bleibst liegen...

ähnlich ist es bei Männlein und Weiblein...
Mann fährt mit leicht überladenen Auto Schritttempo nach hause, Bulle kommt, und Strafe...
Frau macht das gleiche. Bulle kommt, sagt "Sie sind zu schwer beladen" Frau erwiedert "Wollen Sie etwa sagen, ich bin zu Fett?!? So eine Frechheit" Bulle lässt es bei ihr sein....

Meine Mutter hatte nen Loch im Auspuff, wird angehalten weil zu laut.... sie meint zum Bullen: "Ja ich lass das morgen machen, Termin ist schon klar" Bulle lässt sie weiterfahren... Am nächsten Tag fahr ich mit Auto zur Werkstatt, werd auch angehalten, Ich sag: "Bin gerade auf dem Weg zur Werkstatt" bekomme ich Mängelschein mit, in 7 Tagen beim TÜV melden und zeigen...

Was ist das für eine beschissene Welt geworden...
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Re: Rechtliche Folgen des "Scootertunens"

Beitrag von mrmomba am Di 03 Jan 2012, 10:59

Mh dieser Erfahrungsbericht hätte auch von meinem Kollegen kommen können.
Den haben sie mit 27!!!! kmh angehalten, im Rahmen, einer "Verkehrskontrolle". ( im Besitz von einem B führerschein )
Er wollte nicht absteigen, meint das ist Beamtenwillkür, und er auch gar nicht zulassen muss, dass die Probefahren, dürfen die beim Auto auch nicht.
Naja der eine Hat ihn Runter getreten, sein roller Krachte auf die Seite.
Der andere nahm in fest ( einwegschellen ) und es wurde probe gefahren. Zusätzlich sollte seine tasche gefilzt werdem ( der laptop war hin )
ende vom lied, wir durften ihm am 18. Geburtstag aus der arrestzelle in DH abholen. Immerhin haben sie den 27kmh schnellen roller stehen gelassen.
Dadruch das er keinen guten Draht - damals - zu seinen Eltern hatte, fehlten in die Mittel und es ist nie was bei rumgekommen....
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Re: Rechtliche Folgen des "Scootertunens"

Beitrag von Constar am Di 03 Jan 2012, 11:13

also man muss nicht mal absteigen. muss selbst ich nicht wenn ich aufm 820 Fendt Vario oben sitze. und der ist nicht klein. Very Happy wenn die mich aufhalten mach ich die Tür auf und rede von oben herunter. Very Happy schaut immer hammer aus. ich zünde mir ne kippe an und sitz oben und der kleine bulle darf sich unten einen abärgern


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Re: Rechtliche Folgen des "Scootertunens"

Beitrag von Machinehead am Di 03 Jan 2012, 18:52

Ja, wenn man zu langsam unterwegs ist, kommt das denen vermutlich erst recht verdächtig vor.Mittlerweile habe ich vermehrt den Eindruck, dass wir Verhältnisse bekommen wie in Südamerika, wenn man nur mal die Klappe aufmacht wird man von denen zusammengeschlagen oder erschossen. Mad
Nur vor so gewissen Motorradclubs, haben die echt schiss, weil bei denen mit allen zu rechnen ist.Die ziehen auch mal locker eine Uzi aus dem Mantel, dann ist absolut Schicht im Schacht.Werde nie vergessen, wie die mal zu 30-40 Bikes durch die Stadt gerauscht sind, die sind auf 2 Spuren gefahren und die Dinger waren lauter als ein Düsenjäger, Bierdosenhalter am Lenkrad und immer eine Gallone "Sprit" dabei, als die Grünen auftauchten haben die sich todgelacht und noch Witze gemacht, die sind in ihren Autos sitzen geblieben und man konnte den Angstschweiß von denen richtig spüren. Razz
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Re: Rechtliche Folgen des "Scootertunens"

Beitrag von Tobias Rieper am Di 03 Jan 2012, 22:31

@ Machinehead:
Ja das ist doch mal was.Bullen die Angst haben....

Ich kann die Beamten ja irgendwo verstehen. Haben zu viel Schiss, richtige Verbrecher festzunehmen. Können ja nicht alle wie Cobra 11 sein. Da aber irgendwas erreicht werden muss, um seinen Job zu rechtfertigen, wird halt auf Leuten rumgehackt, die sich nicht wehren können.

Wisst ihr, ich gehöre ja zu den Tunern, die nicht gleich alles übertreiben müssen. Ich versuche mich im Rahmen der EG bzw StVO zu bewegen, ohne Ärger zu bekommen. Wenn Sie dann nichts finden, wird irgendwie, irgendwo etwas an den Haaren herbeigezogen, nur um zu zeigen, dass sie auch anders können, als sich nur von der Frau rumkommandieren zu lassen. Irgendwann will man ja auch mal das letzte Wort haben oder?

Ich gehöre auch zu denen, die immer nur Perso und Versicherungsschein mithaben. Keine Papiere, kein führerschein. Wer eines davon schonmal verloren hat weiss, wie schwer und teils teuer das ist, die wiederzubekommen. Einer sagte mal zu mir: "Dann nimm doch wenigstens kopien mit" da sagte ich: "was soll das bringen, die erkennt ihr doch eh nicht an, und ich muss trotzdem auf die Wache zum vorzeigen." Dies wurde mit einem blöden Blick bestätigt....

Nunja mal sehen, was noch kommt.
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Re: Rechtliche Folgen des "Scootertunens"

Beitrag von Machinehead am Mi 04 Jan 2012, 06:33

Aber auch wenn Du die die Papiere nicht dabei hast, gibt es Geldstrafe und trotzdem eine Anordnung zur Vorlage bei der Wache.
Gerade wenn man bei denen die Papiere nicht dabei hat, macht man sich verdächtig, denn dann haben die ja zumindestens erst mal einen Strafbestand.
An Deiner Stelle würde ich das nicht machen, immer schön brav und sauber bleiben, gute Miene zum bösen Spiel, gerade wenn man das Moped getuned hat, sollte man denen keinen Anlass liefern, das da noch mehr sein könnte.

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Re: Rechtliche Folgen des "Scootertunens"

Beitrag von Kohljo am Mi 04 Jan 2012, 17:24

dein untere satz ist gut!!!
oh Question
ich bin verführt worden pirat
was wird meine frau dazu sagen? Suspect

fast 23jahre bin ich meine alte mtx gefahren und ich fahre immer angemessen.
papiere immer dabei.bei uns halten die alles an was verändert aus sieht!
erste anzeichen sin immer höheres heck,schwalbenschwanz mit reflektor ab und nummerschild an der seite dran.
arkumentation ist immer ,das steine auf folgende verkehrsteilnehmer treffen können und der reflektor fehlt!beides ist vorgeschrieben!
reflektor nur nicht,wenn das rücklicht einen integrierten hat!
dann ist die lautstäke der nächste ausschlag......
sonst lassen die einen in ruhe!

grüße

jm

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Re: Rechtliche Folgen des "Scootertunens"

Beitrag von Machinehead am Mi 04 Jan 2012, 18:22

Die dürfen sogar das Fahrzeug einkassieren, wenn der Verdacht besteht auf Diebstahl, wenn einer seine Papiere nicht dabei hat.In einer Gegend in der öfters Langfinger am Werk sind, muss das auch schon vorgekommen sein.
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Re: Rechtliche Folgen des "Scootertunens"

Beitrag von Tobias Rieper am Mi 04 Jan 2012, 19:06

Ihr habt schon recht, besser wäre es, alles mitzuhaben.
Ich hatte bisher keine übermäßigen Probleme, die Papiere nachzureichen.
Meine Betriebserlaubnis war mal nass geworden und unleserlich. Das hat mistig viel Geld gekostet, und hat 3 Wochen gedauert, einen Nachdruck zu bekommen.
Führerschein war auch nass geworden, hat ebenfalls mehrere Wochen gedauert, bis ich den wiederhatte.
Wenn das wiederkriegen nicht so übel wäre, würde ich auch alles mitnehmen wies richtig wäre.
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