Erfahrungen bei Tourenfahrten

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Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von wavelow am Mo 09 Apr 2012, 16:46

So... Da das Thema im Drosselpost ein wenig in die falsche Richtung abdriftete... Dann eben hier:

Erfahrungen bei Tourenfahrten

Wie ich schon im anderen Posting geschrieben habe, schreckt mich auch eine längere Strecke mit ner 50er nicht ab. Und Mashinehead hat da auch schon so seine Erfahrungen gesammelt....
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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von Admin am Mo 09 Apr 2012, 16:53

wavelow schrieb:Überregionale Touren:
OK ein kurzes Wochenende ist schlecht mit so kleinen Maschinen und ferne Länder. Ansonsten kann man auch mit 50 ccm weite Touren machen und das hat sogar einen gewissen Reiz. Sich beschränken müssen, keine stupiden Autobahnen, sehr langsam voran aber geniessen, das hat schon was.
Ich habe im Netz Leute gefunden die mit dem Mofa bis nach Rumänien oder Spanien gefahren sind Very Happy
Andere "Irre" wollen ebenfalls weit weg: Über die Alpen bis nach Rom, an der Cote d' Azur bis nach Spanien usw. An sowas wollte ich erst auch teilnehmen mit dem Roller. Bin auch so irre und habe im Sommer extem viel Zeit dank meines Berufes.
Habe mit dem Roller auch regional schon etwas längere Touren probiert. Macht aufgrund der Kleinheit des Gefährts, den kleinen Rädern und der unbequemen Sitzbank aber nicht wirklich Spaß. Nach einer Stunde muss man pausieren, spätestens. Ich würde aber am Tag gute 200 km und mehr schaffen. Wenn man Kilometer fressen will, schafft man auch 400 am Tag. Das hat aber mit Urlaub nichts mehr zu tun 10 Stunden lang nur zu knattern. Außerdem hat mein Roller einen zu hohen Verbrauch und einen viel zu kleinen Tank für diese Dinge. Ich müsste alle 140 km an eine Tanke und dann finde mal immer eine in unbekannten Terrain.

Und so werde ich das evtl. mit der Yama 8B unternehmen dieses Jahr. Wohin weiß ich aber noch nicht. Kann auch Dänemark, Schweden werden. Oder Süden, noch keine Ahnung. Über die Alpen mit ner Fuffi hätte aber schon was. Andere fahren mit ihren großen, fetten Maschinen mal gerade um den Block. Viel mehr haben diese Kisten oft nicht gesehen.
Natürlich muss man auch total verrückt sein um so ein Abenteuer zu machen aber das bin ich. Und Zeit ist gar kein Problem, davon habe ich in der schönen Jahreszeit genug von. Und das schöne Satteltaschen Set hab ich bei Louis auch schon gefunden. Komplettes Set für 99 Euro. Da geht genug Zeugs rein.




mrmomba schrieb:top, meine reden Smile !!!
so sehe ich das auch...

machinehead schrieb:Ja aber genau da liegt das Problem.Wie schnell die Zeit rast hat man ja jetzt über Ostern wieder gesehen und morgen ist wieder rum Very Happy
Mal einen Trip in die Alpen, das wäre genial, bin aber mit meiner Kiste im benachbarten Schwarzwald schon fast gescheitert, weil die 800er Hügelchen die Serpentinen rauf, maximal im dritten Gang...als Verkehrshindernis, denn die Autofahrer können in den Kurven ja nicht überholen.Ein freundliches Angebot eines Kawasaki Fahrers mich anzuschieben habe ich dankend abgelehnt Suspect

Dafür bergab die Gaudi, mit 110 Sachen, im Leerlauf Twisted Evil
Alleine schon für diese Tour bin morgens um 3 raus und habe den ganzen Tag gebraucht. Mad

Eine andere Situation, meine Kumpels haben alle Motorräder, denen könnte man sich anschließen, denn im Pulk zu fahren macht wesentlich mehr Spaß als alleine.

Respekt vor Deinen Touren als 50er Fahrer, dazu gehört schon eine Menge Mut, weil man das Wetter hier mittlerweile ja auch nicht mehr einschätzen kann.
Bin zwar von den Yamas und Zipps überzeugt, aber so ganz das Vertrauen ist nicht da, über so eine gewaltige Strecke, also besser vorher Vertrag mit ADAC, wenn man da in der Walachei steht mit ner Panne, durchgefroren und Hundemüde und es regnet in Strömen, ist es einfach nur sch.... wenn man dann die Werkzeugtasche rausholt und erst mal lokalisieren muss was los ist Shocked

Aber der Hauptfaktor ist halt die Zeit...einfach viel zu wenig vorhanden.Mad Das heißt, eine schnellere Maschine als Kampf gegen die rasende Zeit Cool

Toby kann jetzt einen anderen Thread aufmachen...Erfahrungen bei Tourenfahrten, oder so ähnlich, denn mit Drosselforschung hat das nix mehr zu tun Very Happy



Tut mir Leid ist ein bisschen was durcheinandergeflogen, muss jetzt halt so gehen Very Happy

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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von Machinehead am Mo 09 Apr 2012, 17:00

Hat einer von euch bei längeren Tourenfahrten einen Vertrag beim ADAC?
So was halte ich , wie gesagt, für keine schlechte Idee, den Situationen entsprechend, die Kiste verreckt, man hat zwar einiges an Werkzeug dabei, aber leider keine Ersatzteile.
Ich seh schon einen gelben Engel Rotz und Wasser fluchen bei unseren Kisten
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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von wavelow am Mo 09 Apr 2012, 18:04

Ich seh schon einen gelben Engel Rotz und Wasser fluchen bei unseren Kisten

Oder aber auch Freude wegen der simplen Technik. Denn was will der Engel bei den heute üblichen hochgezüchteten modernen Maschinen noch machen? Der wird sich freuen bei der simplen Technik.

Einen ADAC Schutzbrief mit Heimholung etc. würde ich dann schon abschließen. Das würde ich aber auch bei jeder anderen Marke machen wenn ich solche weiteren Touren starte. Pannen gibts bei allen Herstellern. Bei der Yama kann man sich da wahrscheinlich einfacher selber helfen als bei den modernen Kisten.
Jeder Honda Händler und Zweiradschrauber in Europa sollte klar kommen mit dem DAX Nachbau. Einen Motor den es öfter gibt, gibt es ja gar nicht.
Ansonsten ein paar Seilzüge, Zündkerze, Birnen, Lampe, Kabelbinder, Draht, Kabel usw. einpacken und das nötigste Grundwerkzeug. WD40 und ne Büchse Pannenspray nicht vergessen!
Dann sollte man für das Gröbste gewappnet sein.
Und im Falle eines Falles eben rauf auf den ADAC Transporter und heimwärts. Die Welt kostet der Brief ja nicht.


Meine Erfahrungen mit meinem Chinaroller zur Zeit sagen mir auch: Die Dinger laufen bei korrekter Pflege und guter, sorgfältiger Erstinspektion sehr zuverlässig. Habe nun knapp 800 km abgespult ohne auch nur das geringste Problem. Schon fast langweilig *gg*
Habe anfangs alle 100 bis 200 km das Getriebeöl gewechselt, irgendwann kam es nach diesen Etappen genauso klar wieder heraus wie ich es eingefüllt hatte. Der Abrieb sollte damit grösstenteils erledigt sein. Ähnlich werde ich das auch bei der Yama anfangs machen.


Was mich zur Zeit mehr interessiert ist das Gepäckproblem. Habe bei Loius ein Taschenset für 99 Euro entdeckt. Wird über den Soziussitz geworfen, rechts und links noch je eine Satteltasche dran.

Was ich für lokalere Touren gerne hätte, wären zwei seitliche Koffer die aber nicht so megafett sein sollen. Die bei Louis sind alle so fett, da wird die Karre ja superbreit.
Bei der 8B ist dann auch noch diese Beule unter dem Soziussitz in der Verkleidung was das Ganze dann noch breiter werden lässt. Und wo macht man die Dinger da fest?
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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von Carisma84 am Mo 09 Apr 2012, 18:52

Meine längste Tor mit der Zipp Neken waren 300km an einem Tag. War eigendlich ganz okay. Nur der Hintern tat mir nach ein paar Stunden weh. Mit Navi von Biker-Treff zu Biker-Treff...

Die Maschine lief absolut problemelos.

Wenn der nächste Sonnige Tag kommt an dem ich Frei habe, habe ich schon wieder ne Tour geplant, allerdings nur gut 200km...

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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von Machinehead am Mo 09 Apr 2012, 19:10

wavelow schrieb:
Was mich zur Zeit mehr interessiert ist das Gepäckproblem. Habe bei Loius ein Taschenset für 99 Euro entdeckt. Wird über den Soziussitz geworfen, rechts und links noch je eine Satteltasche dran.

Was ich für lokalere Touren gerne hätte, wären zwei seitliche Koffer die aber nicht so megafett sein sollen. Die bei Louis sind alle so fett, da wird die Karre ja superbreit.
Bei der 8B ist dann auch noch diese Beule unter dem Soziussitz in der Verkleidung was das Ganze dann noch breiter werden lässt. Und wo macht man die Dinger da fest?

Hatte bis jetzt nur einen entsprechenden Bundeswehr Rucksack so etwa 32 Liter.Ist zwar etwas unbequem, aber hat den Vorteil, wenn man irgendwo Rast macht für 'ne Kaffepause und was Futtern, muß man nicht ständig ein Auge auf den Parkplatz haben.Sieht auch cool aus in Wüsten Flecktarn Very Happy
Entsprechende Lederjacke, dann wechseln die meisten direkt die Straßenseite Very Happy
Passt auch alles rein, was Du brauchst, der war bei den Touren, die ich hinter mir hatte aber schon etwas zu überpoportionert.Da hätte was kleineres gereicht.
Für so Tagestouren, reicht ein kleinerer Rucksack vollkommen aus, ein bisschen was Verpflegung,Thermoskanne Kaffee, Wasser natürlich, das wichtigste: Werkzeug und Handy.
Dann kann's losgehen, spontan sein und nicht nachdenken...achso...Bier nicht vergessen, aber dann muss auch noch das Zelt und der Schlafsack mit Wink
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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von Gast am Mo 09 Apr 2012, 19:33

man ihr habt ausdauer,auf der YMR hatte ich mal an 150 km geschafft,......!!!
und dann so igendwie nachts auch so geschlafen....zurück gesetzte fussrasten!!!!------- Sad
mit angewinkelten knieen wie auf der mopete aufgewacht.....und erst das hinterteil,oh man........

alpina






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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von Machinehead am Mo 09 Apr 2012, 20:32

Meinst Du mir ging es anders, bei 1,84m Größe und 770mm Sitzhöhe?
Wo ich die Tour hinter mir hatte war ich halb Mensch halb Zombie Very Happy
Man muss halt öfters Pause machen, Kaffee trinken, aber mehr wie 240 km waren das auch nicht...
Mit einem Durchschnitt von etwa 60 Km/H Sleep
Die Berge rauf mit 35 und runter mit 110...stellenweise sogar noch mehr, aber das lass ich mal, sonst kommt noch einer auf die Idee das nachzumachen... silent
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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von Tobias Rieper am Mo 09 Apr 2012, 20:48

besser ist das Very Happy
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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von wavelow am Mo 09 Apr 2012, 22:12

Auf der Kiste auch noch pennen, das nenn ich mal Liebe Very Happy Very Happy Very Happy

Daß der Hintern weh tut liegt aber nun nicht an der Yama. Das ist wohl bei nahezu allen Kisten so. Wenn ich so im MO24 Forum rumlesen, die Jungs fahren auch nicht mehr am Tag und jammern... Dabei sind die mehr als dreimal so schnell unterwegs.

Ansonsten gibts ja noch diese Gelkissen... Hab ich noch nie probiert, könnte aber bei extrem langen Touren wohl was helfen.
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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von Tobias Rieper am Mo 09 Apr 2012, 23:49

Ich hab erstmal das problem, dass die Sitzbank so rutschig ist. Beim Bremsen rutsch ich grundsätzlich aufn Tank rauf, und in Kurven halb mitn Hintern runter. Da muss ich mir erstmal was für einfallen lassen.

Die Gelkissen gibts überall mal zu kaufen. hab ich schon oft gesehen, aber noch nie drauf gesessen. Gibts in klein schon ab 39€
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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von wavelow am Di 10 Apr 2012, 00:42

Sitzbankproblem: Zum Sattler gehen und neu beziehen lassen. Da gibts tolle und gute Bezüge. Rutschfest, Leder, Kunstleder usw.

Da ich keine Links posten kann:
www(.)motorrad-sitzbank-kiel(.)de

Firmenmotto: Alles was wir machen ist für'n *** Very Happy


Alles andere bringt eh nicht viel. Und sooo teuer ist die Sache eigentlich nicht. Kann man sogar selber machen. Bei Louis gibts auch solche Sets mit Universal Bezügen. Oder man lässt sich was vom Sattler schicken. Nen guten Tacker braucht man.
Und bei der Gelegenheit kann man übrigens auch gleich ein Gel-Kissen mit einarbeiten lassen!
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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von Carisma84 am Di 10 Apr 2012, 00:43

Machinehead schrieb:Meinst Du mir ging es anders, bei 1,84m Größe und 770mm Sitzhöhe?


Du jammerst? Ich hab nochmal 14cm mehr... Very Happy

Aber die Bein-Stellung finde ich bei der Neken trotz der Größe ganz erträglich,,,

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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von Machinehead am Di 10 Apr 2012, 06:34

Ist richtig, wenn man überlegt, dass bei der Kawasaki Zephyr, die Sitzhöhe noch niedriger ist...aber ich glaube auf so langen Strecken gibt es auf keinem Motorrad eine ideale Position und alle haben dasselbe Leid.
Auch Außenstehende haben bestätigt, dass bei meiner Größe, auf der Neken es nicht , wie bei anderen Mopeds aussieht wie besagter Affe auf Schleifstein.
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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von wavelow am Di 10 Apr 2012, 09:57

Auch Außenstehende haben bestätigt, dass bei meiner Größe, auf der Neken
es nicht , wie bei anderen Mopeds aussieht wie besagter Affe auf
Schleifstein.

DAS ist einer der Gründe warum ich vom Roller wieder weg will. Ich sehe mich selber hin und wieder in einer Schaufensterscheibe spiegeln... Geht gar nicht... Diese typischen Chinaroller sind einfach viel zu klein. Und ich habe extra schon einen mit 12" Rädern genommen, trotzdem.
Außerdem plumpsen die Miniräder in jedes Schlagloch, selbst in die, die man gar nicht sieht. Bei jedem Gullydeckel hauts einen fast die Zähne raus.


Dann bin ich ja beruhigt und kann mir die 8B ordern. Da ich sie nie live gesehen habe war das immer so eine Sache. Passt es oder nicht. Oder kommt da so ein Kindermotorrad an?
Aber da ihr ja noch viel größer seit als ich, bin ich beruhigt. Ich bin so 178 in dem Dreh. Beim Roller mit 77 cm Sitzhöhe komme ich mit 2 Dritteln der Füsse auf den Boden (auf beiden Seiten gleichzeitig). Die Rollersitzbank ist aber auch breiter als die eines Mopeds. Das passt also gut. Wenn die 8B in etwa die gleiche Höhe hat, haut das gut hin. Sonst kann man ja noch an den Stoßdämpfern ein wenig drehen hoffe ich.

Ist die 8B Sitzbank auch so rutschig wie die der Manic? Ein User hier beschrieb das von seiner Manic. Sehr rutschige Sitzbank.
Das kann man ja ändern lassen oder selber machen falls es so wäre.


Große Tour:
Auf jeden Fall nehmen meine Pläne, eine größere Tour mit der neuen Maschine zu unternehmen Gestalt an. Auch wenn ich nicht weiß welche Strecke ich fahre bzw. wohin, machen will ich es. Evtl. auch einen Blog dazu schreiben.
Allerdings werde ich nicht zelten, aus dem Alter bin ich irgendwie raus und habe da allein auch keinen Bock drauf. Werde Pensionen oder Etap Hotels ansteuern.

Regenkombi einpacken, Gepäckset aufschnallen und ab gehts. Dann möchte ich mir noch ein Navi besorgen mit dem man Autobahnen/Kraftstraßen ausblenden kann. Irgendwo hab ich noch ein Tom Tom One herumliegen. Weiß gar nicht ob es damit geht von den Einstellungen her.
Muß also doch noch ein Kabel zum Lenker ziehen: Die Ladespannung für's Navi. Und ein oder zwei 12 Volt Dose(n) unter die Verkleidung basteln.

Ziel unbekannt. Dänemark würde sich aufgrund des wenigen Verkehrs auf den dortigen Landstraßen anbieten. Und die Dänen fahren relativ umsichtig und ruhig. Da macht das Autofahren schon Spaß, mit dem Moped bestimmt sehr schön.
Auf der anderen Seite ist es dort sauteuer, die blöde Währung und wenig Hotels die man spontan ansteuern könnte. Zwar viele Ferienhäuser aber eben wenig für Tagesziele. Allerdings gibt es eine Reihe Hostels dort. Betten halt mal selber machen :-)

Schweden würde mich auch reizen. War dort auch noch nie aber dort gibts garantiert geile Routen wo man relativ allein vor sich hin brummen kann. Aber auch Schweden ist sauteuer für die täglichen Kleinigkeiten des Lebens.

Was Hammer ist: Rumänien.
Dort war ich dieses Jahr beruflich. Das Land ist Wahnsinn. Die sind uns locker 20 Jahre hinterher von der Infrastruktur her. Wildeste Landschaften die einen sprachlos machen.
Viele langsame Gefährte wie Pferdekutschen (da fällt man mit ner Fuffi gar nicht auf). Das sind die Rumänen also gewohnt, daß langsame Kisten auf den Straßen fahren. Nachts sollte man aber sehen, daß man nicht auf der Straße ist, die fahren schon wie Henker mit ihren Autos.
Dort gibt es noch unendlich viele kleine Landstraßen, oft nicht mal asphaltiert durch Wälder, Berge usw. Wirklich obersahne. Die Rumänen sind supernett und hilfsbereit (kein Vergleich mit den Zigeunern die wir hier aus den Fussgängerzonen kennen. Die sind auch dort Außenseiter).
Aber um nach Rumänien von mir aus zu kommen müsste ich schon 1600 km fahren *gg*.

Gibts eigentlich auch sowas wie Ride & Bike für Mopeds bei der Bahn?
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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von Carisma84 am Mo 16 Apr 2012, 15:16

Sooo, hatte heute etwas Zeit, das Wetter war schön... da dachte ich mir, fahr mal nach Holland, neue Kaffee-Pads für meine Frau holen...

So konnte ich auch gleich meine neue 12V- Steckdose und die Navi- Halterung testen...



Auf etwa 170km 3 mal von der Polizei angehalten worden... ist aber alles so ziemlich in Grenz-Nähe gewesen. Also wohl eher nicht so scharf zu bewerten. Die holländischen Polizisten waren am besten. Haben nur gefragt ob ich *etwas geraucht* habe und sind dann wieder weiter als ich das verneint habe...

Ein Motorrad-Polizist lobte mich für meine vorbildliche Schutzkleidung!

Alles in allem ne nette Tour und es bestätigt sich mir aufs neue, auch mit knapp 2 Meter Körpergröße lässt es sich auf der Neken wunderbar lange fahren.

P.S.
Hab ja nu mal wieder mit GPS die Geschwindigkeiten gemessen... Also ab 40kmh stimmt bei der Karre garnichts mehr am Tacho... Tacho 50 sind echte 45.
Tacho 60 sind 50 echte... Und wenn auf dem Tacho 80 steht sind es 62 echte... Also ich brauch quasi fast noch nicht einmal angst davor haben wenn die meine Karre auf den Rollenprüfstand stellen... Mit den ganzen Toleranzen die abgezogen werden müssen bin ich fast im grünen Bereich.


P.S. wenn mal einer ausem Ruhrgebiet lust hat ne Tour zu machen... zu zweit is immer besser als alleine... Wink

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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von wavelow am Mo 16 Apr 2012, 15:39

Hey...

Cool. "Mal eben" nach Holland bedeutet für mich leider 113 KM nur bis zur Grenze. Dafür komplett durchs flache Ostfriesland, hügelfrei sozusagen *gg* Werde ich bestimmt auch mal machen die Tour. Ins Ruhrgebiet von mir aus etwas weit aber es werden ja langsam immer mehr Yamafahrer. Sonst wäre ich natürlich dabei.

Berichte doch mal mehr von deiner Navihalterung und der 12 Volt Steckdose. Wo und wie haste was angeschraubt? Schöne Bilder wären gut. Hast du einen Wetterschutz für's Navi? Hatte sich letztens jemand vor mir bei Louis gekauft, da gibts ja ne Menge Zubehör für die Navis. Aber habe mich noch nicht eingehend damit beschäftigt.

3x Kontrolle auf einer Strecke ist natürlich auch nicht schlecht. Wo waren die alle? Alle in den Niederlanden? Oder auf deutscher Seite?
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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von Carisma84 am Mo 16 Apr 2012, 15:47

Also die 12v Steckdose habe ich unter der Sitzbank gelassen... so kommt keiner auf dumme Ideen wenn die Karre mal über Nacht draußen steht... Die Navi-Halterung ist *noch* ein Provisorium, Marke Eigenbau... Ich mache bei Gelegenheit mal Bilder...

Die Polizeikontrollen waren auf dem Hinweg in Südlohn, etwa 10km vor der Grenze, dann kurz vor Ortseingang Winterswjk in den Niederlanden und dann nochmal auf dem Rückweg kurz vor Borken (auch Deutschland)...

Für das Navi habe ich keinen Wetterschutz... Denn ich bin sowieso am überlegen mir eine Tanktasche mit Fenster fürs Navi zu holen... Mal sehen. Ich meine, längere touren wofür man das Navi braucht macht man ja eh nur wenn gutes Wetter angesagt ist.


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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von wavelow am Mo 16 Apr 2012, 23:33

Hier mal meine Route für die ich mich nun im Sommer 2012 entschieden habe:

Bremen - Kassel - Ansbach - Feldkirch (Österreich)


857 KM Strecke in 3 Etappen a ca. 300 KM und alles mit einer 50er nur über Landstraßen bounce Und natürlich auch wieder zurück. Zeitvorgaben gibt es keine. Kann sein, daß ich mal hier und da länger bleibe oder knallhart alles in einem Rutsch abfahre. Ich werde es sehen.
"Trainiert" habe ich mit meinem Funmobil einem 50er ATU Roller und rödel damit öfter locker Etappen von 150 km in einem Rutsch durch und könnte noch länger. Und das Teil ist garantiert unbequemer und unkomfortabler als eine Yama.

Ich habe mich für diese Route entschieden weil ich bei jedem Etappenziel
bei Freunden einkehren kann und ich mich erstmal in dichterer
Zivilisation mit der mir noch unbekannten Zuverlässigkeit einer Yamasaki
bewegen möchte. Besser als ahnungslos mitten in der schwedischen Pampa
zu stehen dachte ich mir.

Auf jeden Fall will ich aber noch irgendwie ein Navi an die Yama montieren. Denn in fremden Gebieten ist zu lästig immer die richtigen Wege auf Anhieb zu finden. Vor allem, da ja Autobahnen ausgeklammert sind. Bin gespannt ob ich und die Yama dieses Abenteuer überstehen. Ich werde diese Tour dann mal bloggen wenn es soweit ist.
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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von Carisma84 am Mo 16 Apr 2012, 23:59

300km pro Tag packt sone Kiste eigendlich locker flockig wenn nicht schon vorher was kaputt ist...

Aber respekt, so viel Elan muss man mal haben sone Strecke zu fahren...

Also ich bleibe bei Tagestouren. Alles andere muss dann für mich doch etwas bequemer sein...

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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von Machinehead am Mi 02 Mai 2012, 06:50

Gestern mal eine Tour durch den nördlich Schwarzwald, allerdings nur eine kleine Tour,da die Zeit als Berufstätiger Normalbürger in der heutigen Zeit nur sehr begrenzt ist, und man mit 50ccm für längere Strecken sehr viel Zeit mit einplanen muss.Man kann ja keine Autobahnen als Zubringer nutzen, daher gestaltet sich so ein Unternehmen als machbar, aber schwierig.
Kumpel mit seiner Bandit ist mitgefahren, Bergauf ,
wie immer:
" Ich fahr schon mal vor und warte oben auf dich" Suspect
Bei manchen Steigungen bis runter in den zweiten Gang und mit 25 Km/h den Berg rauf, Sonnenvisier runter, dass keiner mich erkennt und jeder denkt an einheimischer Jugend, oder so...tja, da fehlen leider 50PS Mad
War zwar noch Spiel im Gas, wollte allerdings den Motor auf Dauerbelastung den Berg nicht raufdreschen, man kennt ja bei unseren Motoren das Problem mit der Überhitzung bei nicht genügend Fahrtwind.Und ob nun 5 Kilometer mehr oder weniger, ist auch wurscht...
Auf dem Rückweg einen Kaffee im Spessart, dann kam eine Stecke von der ich mir erhoffte an die 130km/H fahren zu können, bergab natürlich.
Motor ausgreht bis 11500 rpm, dann Kupplung raus und rollen lassen.( die Geburt einer neuen Sportart: Downhillmopedfahren Very Happy )
Die 11500 rpm hören sich krass an, aber Bergab, ist die Belastung für den Motor anders als bei gerader Strecke, da würde mir sowas nicht ansatzweise ins Hirn kommen.
Konnte mit meinem Kumpel gut mithalten, denn in den Kurven musste der ja auch bremsen.
Erreicht habe ich nur 100, weil wir sehr starken Gegenwind hatten, aber die Belastung für Fahrwerk und Bremsen war noch durchaus vertretbar, heißt, dass unsere Maschinen auch mit weitaus höheren Geschwindigkeiten gefahren werden können, ohne dass man auf dem Bock Panik schiebt.


Da hier einige Leute bereits schon Erfahrungen mit längeren Strecken gemacht haben, mal eine Frage an jene:
Plane noch diesen Monat eine Tour zur Hornisgrinde, das ist Maximalbelastung, weil da sind 1100meter Höhenunterschied zum Meeresspiegel.Die Tour erfordert lange Strecken extremer Steigungen.
Wird das der Motor schaffen, oder nicht?
Vorsorglich mache ich vorher einen Vertag beim ADAC, also das Rundumpaket, weil, wenn die Kiste da oben verreckt, sieht man ziemlich alt aus.Passieren kann also nix.
Geht mir nur darum, ob Ihr, wenn Ihr in der Situation wäret, eurer Karre sowas zumuten würdet Question
Der Preis für diese Tour: ein Blick bis in die Alpen, bei guter Wetterlage:

Downhillgefällstrecken, an denen Geschwindigkeiten möglich sind, die vermutlich noch nie jemand mit einer Zipp oder Yama erreicht hat, ohne den Motor zu belasten Twisted Evil
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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von wavelow am Mi 02 Mai 2012, 07:33

Hey Machinehead. Ich liebe solche Berichte! Very Happy

Und zu deiner Frage: Ein klares JA. Ich habe (bzw. hoffe ich, daß ich endlich bald habe) mir diese Kiste ja genau für solche Späße gekauft. Rauf da mit deiner Zipp! Was ich natürlich noch nicht so beurteilen kann: Wie der Motor so drauf ist. Wie heiss wird er wenn er nur mit 25 km/h die Berge hoch gequält wird? Wie heiss darf er werden bevor es eng wird? Das sind so Fragen die ich leider noch nicht weiß. Vielleicht kann der gute Barry da was zu sagen.

Ich war letzens im Hochsauerlandkreis unterwegs, allerdings mit dem Auto. Vor mir knatterte ein Moped eine steile Straße hoch. Max. Tempo 30 wenn er in Schwung kam. Früher hätte ich sofort überholt und vorbei da... Aber diesmal genoss ich es, dahinter zu fahren und den armen Knaben zu beobachten. Abgesehen davon, daß die Straße so viele Serpentinen hatte, daß ein vorbeikommen eh zu gefährlich gewesen wäre - vor allem für ihn Twisted Evil
Man hatte bei dem Tempo aber gute Möglichkeiten mal rechts und links der Straße die Umgebung zu betrachten. Was man bei höheren Tempo ja nie macht weil man sich zu sehr auf die Straße konzentrieren muss.
Diesen Effekt geniesse ich zur Zeit sogar mit dem Roller mit dem ich noch unterwegs bin freizeittechnisch. Ich finde das nach so vielen Jahren stupiden Autofahrens so was von geil, die Gegend in Ruhe vorbeiziehen zu lassen, daß ich keine Worte finde. Mir fehlt das Tempo überhaupt nicht dabei.
Und was die hinter mir denken ist mir sowas von egal. A kennt mich ja keiner, B sieht mich unterm Helm niemand und C selbst wenn, dann isses auch so. Ich mache das ja aus Spaß und muss es nicht. Ich will es so. Mir tun die ganzen Hektiker die es gar nicht abwarten können an einem vorbei zu kommen einfach nur noch leid. Ich glaube, du machst dir selber zu viele Gedanken darüber was andere denken könnten. Lass das aus dem Kopf! Geniesse dein Leben und mach die Dinge auf die Bock hast!

Ich wurde mit meinem Roller von meinem Umfeld auch erst völlig entsetzt angeschaut und dann wurde gelächelt usw. Die üblichen Sprüche halt. Da mach ich dann einfach mit und reisse selber Witze über die Sache. Es ist ja auch lustig. Aber es bringt mir eben was. Ich habe Spaß und nur das zählt! Und ich bin in der Stadt mittlerweile ungeschlagen schneller als die Autofraktion unter meinen Freunden. Mittlerweile steht das fest und ist keine Einbildung mehr. Außerhalb der Stadt verliere ich natürlich, da habe ich keine Chance tempomässig mitzuhalten. Ich fahre regelmässig in eine Nachbarstadt zu meiner Holden. Für diese Strecke habe ich mit dem Auto immer exakt 28 Minuten gebraucht. Mit dem Roller brauche ich nun exakt 45 Minuten. Diese 45 Minuten sind aber entspannter als die 28 Min. Ärgern und Stress beim Autofahren. Autobahndrängler, Parkplatzgesuche usw. Es ist alles relativ und gar nicht so schlimm wie man glaubt.
Das Schönste aber ist wenn nach einiger Zeit die ersten Freunde ankommen und mich um Rat fragen welchen Roller sie denn wo kaufen könnten. Ob ich ihnen helfen könnte bei der Sache. Denn selbst Zufriedenheit kann andere neidisch machen rabbit
Natürlich versuche ich grad abzuraten von Rollern und sie lieber für ein Mokick zu begeistern. Je nach Typ halt und was die damit eigentlich vorhaben. Aber ohne eigenes Mokick taugt das noch nicht so richtig was. Die haben alle noch die ollen Zündapps und so weiter in ihren Köpfen.


Ja zu Deiner Bergtour! Mach et! Warum nicht?
Und die Sache mit dem ADAC werde ich auch so machen. Ich habe den Verein jahrelang nicht mehr gebraucht. In Zeiten von Mobilitätsgarantien und nahezu pannenfreien Autos brauchte man dessen Dienste immer weniger. Für die Mokicksache macht das aber nun wieder Sinn. Denn selbst eine kurze Entfernung von zu Hause kann dann zu einem Problem werden. Da ist es beruhigend wenn ich die Engel anrufen kann und die mir meine Mopete wieder nach Hause fahren für lau. Oder sogar wieder flott bekommen. Wie auch immer.

Und wenn ich mir dein Foto so ansehe habe ich mich schon wieder in die Form der Neken/8B verliebt.... Ich werde noch wahnsinnig mit meiner Wankelmütigkeit und ich kann mich nicht entscheiden zwischen Zetka und Neken/8B. In Polen sind Feiertage quasi... Am Freitag muss ich mich endgültig festlegen. Mein Dealer hat blöderweise auch noch alle Modelle auf Lager.
Für die Zetra spricht der Motor und gleichzeitig auch dagegen weil den kaum jemand hier hat und ich relativ allein stehe wenn ich technische Sorgen habe. Für die Neken/8B spricht der Preis (gute 200 günstiger als die Zetra), die schönere Form und die Tatsache daß ihr alle dieses Triebwerk habt. Dann ist der Kontakt zu Romet eher schwierig und zu Zipp super. Bin mittlerweile sehr angetan von dem was die da zaubern und leisten. In Polen wohlgemerkt! Sehr professionell dort alles. Auch was die Teileversorgung angeht, alles null Problem. Bei Romet ist es dagegen ein wenig schwieriger, warum auch immer.

Aber ich schweife schon wieder ab......



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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von Carisma84 am Mi 02 Mai 2012, 15:27

Also bei langen Bergauf-Teilabschnitten würde ich mal sagen, wenn du die Drehzahl unter 8000 halten kannst... ist ja der Fall wenn man mit 25 den Berg rauf fährt, hatte ich auch schon^^) dann sollte das kein Problem sein. Ich würde halt nur eventuell vorsichtig sein weil da quasi keine Kühlung bei hoher Belastung entsteht.

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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von Gast am Mi 02 Mai 2012, 18:57

ich muss mal FOTOS von meinem Berg machen,den ich jeden Morgen hochfahre und denn Knall ich mir 45kmh im zweiten gang Hoch.
hab eins aus dem Netz gefunden


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Re: Erfahrungen bei Tourenfahrten

Beitrag von Machinehead am Mi 02 Mai 2012, 22:43

wavelow schrieb: Wie heiss darf er werden bevor es eng wird? Das sind so Fragen die ich leider noch nicht weiß. Vielleicht kann der gute Barry da was zu sagen.

Also, in der Vergangenheit hatten wir das Problem mit der unzureichenden Kühlung an unseren Motoren schon öfters diskutiert, ein Ölkühler, die Idee hatte jemand, wäre natürlich optimal, wurde aber wieder verworfen, weil jeder Polizist sofort denkt...Aber eine Möglichkeit wäre ein Temperaturmesser an Stelle des Olmessstabes.

wavelow schrieb:
Abgesehen davon, daß die Straße so viele Serpentinen hatte, daß ein vorbeikommen eh zu gefährlich gewesen wäre - vor allem für ihn Twisted Evil
Das war auch mein Gedanke, denn in manchen Serpentinen, kommen PS schwache Autos ebenfalls nur mit Schwung rauf und haben keine Lust wegen Dir abzubremsen und überholen auf Teufel komm raus Evil or Very Mad

wavelow schrieb:
Aber ohne eigenes Mokick taugt das noch nicht so richtig was. Die haben alle noch die ollen Zündapps und so weiter in ihren Köpfen.
Eines kann ich schon mal versichern, mit einer Gangschaltung liegst auf jeden Fall bei solchen Touren auf der sicheren Seite, weiß nicht was so ein Vario Getriebe dann machen würde, ohne Kontrolle darüber zu haben...
und dann Bergab, kannst Du keine Kupplung ziehen, sondern schön brav mit 45 wieder runter, bis dass die Bremsbacken anfangen zu kleben...

wavelow schrieb:
Für die Neken/8B spricht der Preis (gute 200 günstiger als die Zetra), die schönere Form und die Tatsache daß ihr alle dieses Triebwerk habt. Dann ist der Kontakt zu Romet eher schwierig und zu Zipp super.
Der Motor ist sehr weit verbreitet, und auch die Kollegen von Skyteam sprechen quasi dieselbe Sprache.Notfalls gibt es Ersatzteile auf dem Monkey/Dax Markt und jeder zweiter unserer Generation kennt auch die Honda Dax.
Übrigens, kam mir auch ein Pulk von etwa 10-15 Maschinen bei der Tour entgegen, alles Oldie-Fans mit Zündapps,Kreidler, sogar eine Kawasaki AR 80 habe ich erkannt, die Konkurrenzmaschine zur Honda MB 8 von Kawasaki und eine der wenigen Kleinkubikklässler, die Kawasaki gebaut hat, sehr seltene Maschine...das waren auch die einzigsten die gegrüßt haben Very Happy

lalaSaki schrieb:ich muss mal FOTOS von meinem Berg machen,den ich jeden Morgen hochfahre und denn Knall ich mir 45kmh im zweiten gang Hoch.
hab eins aus dem Netz gefunden


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Das sieht nicht ohne aus, aber die Tour, die ich vorhabe umfasst Kilometerlange Serpentinen und mit 1100Meter über dem Meeresspiegel, grenzt das fast schon an eine Alpentour.Bin die Strecke mal mit dem Auto gefahren, die ist echt krass.Schlechte Strassen, weil die im Winter unter Dauerfrost stehen, tückische Kurven und Steigungen, wo einem echt anders wird...und das über eine lange Zeit, bis das Du oben bist.
Es besteht aber der Reiz, das mal mit einer 50er zu fahren...mit einer 600er ist das ja ein Kinderspiel Razz
Und dann mit meiner besten Kamera ein paar Bilder von der Kiste zu machen und im Hintergrund das Alpenpanorama, das wär's Rolling Eyes
Dazu noch der Adrenalinrausch, die ganze Strecke mit irrsinns Geschwindigkeit wieder runter, das war ja gestern schon nicht schlecht, aber leider viel zu kurz und nicht steil genug.Da kommt man in so einem Speed Wahn, denen mit ihren fetten Mötorrader hinterher zu heizen, und die Gesichter natürlich, wenn Du dann eine BMW in dem Innenbereich der Kurve überholst Twisted Evil
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