Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

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Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von wavelow am Do 12 Apr 2012, 12:34

Soooo......

Hat mir keine Ruhe gelassen das Thema. Habe heute mal gründlich recherchiert wie man ein "großes normales" Kennzeichen an die Yamas bekommt. Und die Lösung ist so simpel, daß man sich an den Kopf fässt. Ist halt was für Verrückte aber es geht und es ist auch völlig legal, selbst wenn man keinen A Klasse Lappen hat usw. (Natürlich gilt weiterhin: 45 km/h V-Max und 50ccm)

Die Lösung steht in der "Kraftfahrzeug Zulassungs Verordnung (FZV)" Absatz 1, §3 Punkt 1 und 3. Da steht alles schon drin. Kaum jemand weiß es und es macht kostentechnisch auch wenig Sinn aber möglich ist es, darum gings mir.
Es ist so bei unseren 45 km/h Fuffis, daß sie zwar nicht zulassungspflichtig sind, man es aber durchaus freiwillig machen kann. Dazu stellt man einen formlosen Antrag bei der Zulassungstelle und das war es schon (siehe Absatz 3 Punkt 3 - das ist die entscheidende Zeile in der FZV).
Auch die Abgasklasse von Euro 2 ist kein Problem, da wir unter 50ccm sind. Bis 50ccm gilt immer noch die Euro 2 Norm (sonst dürften die Kisten auch gar nicht mehr importiert werden).

Man braucht also lediglich eine Versicherungsbestätigung über eine Haftpflichtversicherung. Das könnte ein wenig Erklärungsbedarf bei der Versicherung geben aber generell kein Problem sein. Die Prämie wird wohl auch teurer sein als das mit den Standard Moped Schildern. Muß man aushandeln und vergleichen. An sich hat sich am Risiko ja nichts verändert, 50 ccm und 45 km/h bleiben ja erhalten. Auf jeden Fall fängt der Schadenfreiheitsrabatt für Motorräder an zu laufen.

Dann mit dem COC Papier und der Haftpflichtbestätigung ab zur Zulassungsstelle. Steuerfrei sind die Kisten sowieso, da unter 125 ccm.
Das Geniale: TÜV Pflicht besteht nach wie vor nicht Very Happy Lalala.... Kann man freiwillig machen, muss aber nicht. Dann ist das Kennzeichen natürlich ein Lockvogel für die Freundlichen ohne TÜV Plakette... Mal sehen was ich da noch rausfinde...


Noch ein Nachtrag:
Es gibt natürlich nicht das ganz große Schild, sondern das etwas kleinere (80er) Schild:
Motorradzulassung bei Leichtkrafträdern: Alles ab 81 km/h, kann auf
Wunsch ein normales zweizeiliges Motorradkennzeichen das 20 cm hoch und
maximal 28 cm breit ist (DIN) erhalten.
Gedrosselte Zulassung bis einschl. 80 km/h: Verkleinerte zweizeilige Kennzeichen (13 cm hoch und maximal 25,5 cm breit)

Wo aber kein Kläger, da kein Richter und von der Zulassungstelle kontrolliert es wohl eh keiner. Beim Schildermacher nen grosses machen lassen und dann die Plakette kleben lassen.. Ich wette eine Büchse Bier, daß niemand was beanstandet. Ansonsten halt 80er Schild.
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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von Admin am Do 12 Apr 2012, 17:56

Das ist ja mal ne super Sache. Dann
- ärgern sich die Autofahrer nicht mehr unbedingt
->werden nicht zu gefährlichen Überholmanövern verleitet
- wenn man eine offene CDI hat wird keiner einem was tun, weil die dich mit nem größeren Kennzeichen kaum anhalten werden

Und das alles noch legal, das ist ja der hammer. Danke für die Info!!!


EDIT: Ich finde diese Information so wichtig, dass ich sie ins Portal geschrieben hab Wink


Zuletzt von Admin am Do 12 Apr 2012, 18:47 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von wavelow am Do 12 Apr 2012, 18:11

Naja. Legal ist die Sache weiterhin nur, wenn du schön die 45er Drossel drin lässt ;-)

Es ändert sich rein gar nichts an der Bauart. Man hat lediglich eine Zulassung mit Kennzeichen. Mehr nicht. Daß das möglich ist, weiss ja kaum jemand.

Mit den anderen Dingen hast du schon Recht. Man fällt ganz klar weniger auf wenn man im Verkehr mitschwimmt. Illegal wäre das trotzdem nur schwer zu erkennen.
Spätestens am Berg werden sie den lahmen Sack da mit seinem "Kleinkraftrad" verfluchen weil er so kriecht *gg*


Ich hab so ziemlich alle Infos beisammen. Woran ich noch hänge ist die Versicherung. Da diese Konstellation nicht bei den Versicherern üblich ist, gibt es natürlich keinen Tarif dafür.
Die eine bot mir an, die nächste Stufe also Leichtkraftrad bis 125ccm/80 km/h zu nehmen. Die kostet aber weit über 500 Euro jährlich. Dabei bleibt das zu versichernde Risiko gleich - es bleibt ja nach wie vor ein Mokick 50ccm/45 km/h... Normaler Tarif ca. 70 Euro im Jahr.

Was eigentlich nur nötig ist: eine eVB Nummer der Versicherung. Also die elektronische Bestätigung, daß der Hobel haftpflichtversichert ist. Dann geht alles klar.
Aber genau diese eVB gibts logischerweise für 50er nicht... Wenn ich auch nur eine Versicherung finde, die mitspielt ist der Drops gelutscht.
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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von saschak1 am Do 12 Apr 2012, 18:19

wie cool ist das denn.....
ich finde die Versicherungskennzeichen sowieso schrecklich.
Informiere mich auch mal. Hab einen Bekannten der bei ner Versicherung arbeitet.
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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von wavelow am Fr 13 Apr 2012, 18:54

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Very Happy Mittlerweile beschäftige ich eine ganze Reihe von Versicherungsunternehmen mit meinem Vorhaben.

Wie immer wenn man neue Wege geht, dauert es etwas bis was konkreter wird. Aber erste Antworten kamen schon, einige Versicherer haben sich noch etwas Zeit erbeten um den Fall intern zu besprechen. Die meisten haben auch verstanden um was es geht.
Die DEVK kam als erstes aus der Ecke, die scheinen die Ausnahmeregelung der Fahrzeugzulassungsordnung schon zu kennen und haben meinen Plan als legal und möglich bestätigt. Die würden aber eben nur den Kleinkrafttarif bis 125ccm / gedrosselt auf max. 80 km/h dafür anbieten. Der ist aber zu teuer und kommt nicht in die Tüte.

Aber da gäbe es dann noch eine Möglichkeit, wenn auch teurer als das Mopedkennzeichen: Man schliesse einen Motorradhaftpflichtvertrag ab. Mit allen Daten der Yamasaki, Fahrgestellnummer usw. Lediglich bei ccm und Geschwindigkeit "verschreibt" man sich und gibt 125 ccm und 81 km/h V-Max an. Schon gelangt man in den viel billigeren Tarif der 125er. Damit erhält man auch die eVB Nummer für die Zulassung.
Damit es nun im Falle eines Falles nicht zu Ärger kommt, besorgt man sich zusätzlich noch ein ganz normales Moped Schild bei einer Versicherung seiner Wahl. Das kleine Schild kann man wegpacken, nur den Versicherungsschein bzw. die Nummer des Scheins mitführen. Auf diese Weise ist die Kiste AUF JEDEN FALL haftpflichtversichert. Ob das kleine Schild dran ist oder nicht, spielt dabei keine Rolle und hat keinen Einfluss auf die Versicherung.
Im Normalfalle wäre das lediglich eine Owi. Da man ja das große Schild hat, aber eben wieder nicht.
Man ist zwar dann doppelt versichert aber wer unbedingt das große Schild will, muss halt erfinderisch sein.

Der Schadenfreiheitsrabatt für Motorräder läuft immerhin schon, diese Versicherung wird ja auch nie in Anspruch genommen. Im Ernstfall muss ja die Mopedversicherung zahlen Wink mit oder ohne Mopedschild spielt dabei keine Rolle. Versichert ist die Kiste trotzdem.
Das ist der Riesenvorteil mit dem Mokick. Diese kleine Schummelei geht bei den größeren Kisten nicht, da dort im Versicherungsfalle aufgrund der Falschangaben die Versicherung in Regress gehen würde. In diesem Spezialfall mit "Doppelversicherung" würde nur die Mopedversicherung zuständig sein.

Aber nun warte ich erstmal ab, was die werten Gesellschaften so anbieten....



Habe eben mal geschaut. Versicherungskosten jährlich Haftpflicht bei SF 0 (Motorrad SF = 100%):


49 ccm / 2kW / bis max. 45 km/h: € 65,- (Mokick, kleines Schild)
51 ccm / 2 kW / bis max. 80 km/h: € 530,- (Leichtkraftrad gedrosselt)
125 ccm / 2 kW / über max. 80 km/h: € 83,- (Leichtkraftrad ungedrosselt)
126ccm / 12kW / km/h unrelevant: 62,- (Motorrad)


Alles ein und die selbe Gesellschaft! Wobei die drei unteren mit jedem Jahr immer billiger werden wegen den SF Klassen.
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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von Machinehead am Fr 13 Apr 2012, 21:18

Sorry, aber sehe ich das jetzt richtig, ich darf also mit meinem Moped ein großes Kennzeichen führen unter o.g. Aspekte.
Dann wäre das ja theoretisch die Lösung aller Tuningprobleme.

Beispiel: ich habe einen 72ccm Zylinder verbaut, meine Kiste läuft 90 Km/H.
Ich fahre 80 auf einer Bundesstraße die Polizei hinter mir her, würden die doch nie denken dass da irgendwas faul ist, weil die ja nur das große Kennzeichen sehen und gehen von einer 125er aus?? Question

Beispiel 2: ich werde in einer 50er Zone mit 62 geblitzt, bekomme ich keinen Ärger wegen meiner 50ccm sondern nur ein Strafzettel von etwa 15 - 20 €

das wäre ein El Dorado für unendliche Tuningmöglichleiten bis zu 120km/H
Wenn ich angehalten werde und dementsprechnde Fragen kommen, sage ich denen nur, alles wegen der besseren Optik

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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von wavelow am Fr 13 Apr 2012, 21:35

Exakt so sieht es aus!

Die gesamte Geschichte ändert rein gar nichts an Bauart, den Führerscheingeschichten, den Vorschriften an die man sich mit dem Mokick halten muss.... Alles genau wie beim kleinen Vers. Schild auch. ERWISCHT man dich getunt, biste dran wie eh und je. Ist man in einen Unfall verwickelt, alles die gleiche Chose wie immer, Gutachter usw.


Lediglich das hintere Schild ist anders. Die Gefahr on the road ERWISCHT zu werden sinkt dramatisch. Reine Psychologie das Ganze für die Ordnungshüter.
Aber auch hier muss man noch aufpassen: Auf die kleineren 125er Schilder reagieren die auch noch. Auch hier gibts ja die 80 km/h Grenze. Die fallen aber ja ab 2013 weg. Ab dann wird dann auch auf diese Schilder nicht mehr geachtet. Freie Bahn für Marzipan :-)

WENN du angehalten wirst: Dann fliegt die Sache erstmal auf bzw. hast du reichlich zu erklären den verduzten Beamten. Dann aber gehts drum: Welchen Führerschein? Passt der zur eingetragenen Bauart und zum gefahrenen Tempo etc.? Wenn Du A hast, wirds nach einiger Diskussion wohl weiter gehen mit der Fahrt. Hast du keinen A darf die Kiste niemals schneller als 45 gefahren sein bzw. sein....
Auf jeden Fall hat man reichlich zu besprechen mit den Jungs...


Es fällt dann sogar eher auf, wenn du langsam dahinschleichst *gg* Und es fällt auf, wenn Du keine TÜV Plakette drauf hast (die brauchste nämlich trotz großem Schild in diesem Spezialfall auch nicht). Aber rauf muß sie, sonst sieht man die Kelle noch öfter als eh schon. Da man keine einfach raufkleben darf, müsste man halt freiwillig zum TÜV mit der Kiste nach 2 Jahren. Auf das blöde Gesicht des Prüfers wäre ich gespannt... Wenn er keine erteilt, nimmste dein kleines Mopedschild aus der Jackentasche und fährst trotzdem weg *gg*


Was mich so fasziniert: Daß es in unserem so durchgeregelten Land doch immer wieder nette, kleine Schlupflöcher und kuriose Wege gibt. Ich habe immer einen Heidenspaß daran solche Lücken zu finden. Und Ämter und Institutionen damit zum Wahnsinn zu treiben.


Zuletzt von wavelow am Fr 13 Apr 2012, 21:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von Machinehead am Fr 13 Apr 2012, 21:40

Klasse, das sind Sachen die ich Liebe.
Hut ab, hatte schon so eine Ahnung, dass es funktionieren könnte aber durch das Ziel den A1 Lappen, aus den Augen verloren...

Respekt, Respekt
Klasse rechechiert!!!

Für mich nicht unbedingt mehr wichtig, aber für andere mit Sicherheit das non plus Ultra, vergiss den ganzen Drosselkram...
Gerade bei Rollern z.B. kann man eine 50er von einer 125er nicht unterscheiden.
Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen...Legal mit großem Kennzeichen unterwegs mit 100 Sachen an den Grünen vorbei und die sehen nur das große Schild.
Ich schmeiß mich gleich weg...


Zuletzt von Machinehead am Fr 13 Apr 2012, 21:53 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von wavelow am Fr 13 Apr 2012, 21:50

Wenn du schon dabei bist, bleib beim A Lappen machen. Ist eh die sicherere Bank. Und letzlich billiger. Günstige Motorrad Versicherung, keinen Streß mehr usw.

Was ich hier recherchiere sind Ausnahmen, Lücken im Gesetz. Sobald das mehr machen, wird es bekannt und sich rumsprechen, auch bei den Sheriffs. Schon ist der Vorteil wieder dahin.
Die Gefahr aber in die typischen Rollerkontrollen zu geraten, dürfte gegen Null tendieren, vor allem bei den Yamasakis. Die ja optisch wie eine normale Maschine wirken.
So werden die auch beim normalen hinterherfahren keinerlei Verdacht schöpfen. Es sei denn du bist echt zuuuu langsam (obwohl man sich dann ja vorschriftsmässig verhält).

Was ich noch nicht genau weiß: Wenn ich bei der Motorrad Haftpflicht schwindle mit den ccm und Tempoangaben: Merkt das die Zulassungstelle? Welche Daten werden mit der eVB Nummer an die weiter geleitet? Ich hoffe nur Marke und Fahrgestellnummer. Dann klappt der Trick mit der "Doppelversicherung" nämlich ohne Probleme.

Ich werde es auf jeden Fall mit meiner Yama probieren. Ich hätte schon Lust mit meinem Chinaroller es zu probieren. Miniroller mit riesigen Kennzeichen, das hat doch was :-)

ADMIN EDIT (BITTE SELBSTSTÄNDIG DIE EDIT FUNKTION ZUM BEARBEITEN UND EDITIEREN BENUTZEN!):
Und im Übrigen.. Als "Kollerteralschaden" sozusagen bei meinen Recherchen herausgefunden:

Unzählig viele COC Papiere von Maschinen sind gefälscht. Die Behörden haben überhaupt keine Möglichkeit festzustellen ob ein COC Dokument echt oder falsch ist.
Guter Laserdrucker, bisschen Glanzpapier und schon hat man auf dem Papier die Maschine die man haben möchte (oder haben muss). Bisschen auf die richtigen EG Nummern achten und jedermann kann COC Papiere basteln wie er möchte. Zum Beispiel mal eben die Abgasklasse ändern. Kein Problem. Ist zwar illegal aber kaum bis gar nicht zu beweisen. Und einmal zugelassen, stehts amtlich im Brief. Es ist einfach unglaublich dieses vereinte Europa.
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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von Machinehead am Fr 13 Apr 2012, 22:09

Klar, mein Ziel ist A1...dann eine 750er oder 500er oder wie auch immer und gemütlich am We eine Spritztour machen, aber auch genügend Saft um eine Kolonne LKWs zu überholen ohne in Bedrängnis zu geraten.300 muss das Ding nicht fahren.
Auch muss meine dafür in einen absolutem Original Zustand bleiben, habe gerade eben noch fast 100€ für die Inspektion hingeblättert, dafür, dass ich sie Scheckheftgepflegt verkaufen kann.
Aber ich denke für einige Leute ist dieser Aspekt sehr interessant.
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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von cthulhu am Fr 13 Apr 2012, 23:38

bist du da jetzt irgendwie weitergekommen?
hat die die versicherung die benötigte nummer rausgerückt?

und wo würde man für ne yama coc papiere herkiegen?

cool wäre das ganze schon legal und ohne mehrkosten Smile
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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von Gast am Sa 14 Apr 2012, 10:12

das ist irgendwie....!!! verwirrend.....ich darf eigentlich nicht über 45km/h.....
aber blende die freundlichen,....bis sie mich ohne Tüv-plakete am grossen schild anhalten....hm,hm....!!!!--und ich zufällig 70 klamotten hatte,und die da vorher hinter mir....!!!--(zb.zivil)
teusch sie aber mit dem grossen schild,aber wenn sie mir eine zeit lang hinterher gefahren sind,wissen sie nach dem anhalten eh bescheid,da ich schneller als 45km/h
unterwegs war,......hm,also das gleiche wie mit den kleinen nummer-schild!!!!!
die angst bei der ,---offenen cdi--- fährt weiter mit,.....oder????
macht irgend wie auch kein sinn!!!,.....also auch nur aufreissen,....wenn niemand hinter
meiner mopete,also alles wie immer....mit Angst!!!!!--- pirat

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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von wavelow am Sa 14 Apr 2012, 10:27

Darum ja freiwillig TÜV Plakette druff. Bei der ersten Zulassung dürfte es eine für 2 Jahre geben. Danach kann man ja freiwillig hin und sich neu TÜV holen.
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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von Gast am Sa 14 Apr 2012, 10:42

mal schauen,wer hier der erste ist,der das durchzieht!!!!----
bin gespannt.........!!!!!---- Cool

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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von cthulhu am Sa 14 Apr 2012, 13:26

also ich würds machen aber ich hab noch nicht so ganz geblickt was ich wo wie wann machen muss dafür!?
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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von wavelow am Sa 14 Apr 2012, 14:47

Machbar ist es jetzt schon aber im Moment noch zu teuer aufgrund der ungünstigen Einstufung der Versicherung in den Leichkraftradtarif für gedrosselte Maschinen! Ich bin noch dran da eine zu finden die einen günstigen Tarif macht.
(Ansonsten eben beim Haftpflichtantrag "verschreiben" und 126 ccm und 13 kW angeben. Dann aber zusätzlich trotzdem ein Mopedschild irgendwo anders besorgen, das Schild selber wegpacken aber den Schein von dem Mopedschild aufheben (braucht man dan NUR wenn man selber einen Unfall verbockt hat). Da man sich "verschrieben" hat, würde die große Versicherung sich bei einem Unfall herauswinden. So hat man aber eine Versicherung über das Mopedschild, welches aber zu Hause im Schrank liegt aber die Versicherung gilt trotzdem).
Wir haben nämlich hier den seltenen Fall, daß man für ein und die selbe Kiste zwei Versicherungen abschließen kann.

Das "verschreiben" beim Haftpflichtantrag bewirkt, daß man die teure Klasse der gedrosselten 125er überspringt. Die Versicherungen für ungedrosselte Motorräder ist teilweise billiger als die für ein Mofa. Ca. 60 bis 70 Euro im Jahr. Gegenüber 530 Euro für die gedrosselten Maschinen. Deswegen der "Verschreibe Trick".... Der sich auch nie negativ auswirkt, da man diese Versicherung ja nie in Anspruch nehmen wird ;-) Man hat ja noch die Mopedversicherung.
Als kleiner Trost läuft der Schadenfreiheitsrabatt aber schon mal in der Motorradversicherung für einen :-)


Machen musst du sonst nicht viel:
Bei einer Versicherung eine Motorradhaftpflicht abschliessen und die eVB Nummer (früher Doppelkarte) erhalten. Zur Zulassungs0stelle gehen und den Bock anmelden und folgendes mitnehmen:

- COC Papier der Yamasaki (Certificate of confirmation)
- Rechnung der Yamasaki (da noch kein Brief vorhanden)
- eVB Nummer deiner "neuen" Motorrad Haftpflicht Versicherung
- deine persönlichen Papiere wie Perso usw.
- Geld für Anmeldegebühr und das neue Schild. (Steuern fallen für die Yama keine an).

evtl. noch eine Kopie der Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV), insbesondere § 3 wo diese Ausnahme ausdrücklich drin steht. Falls der Zulassungsheini rum meckern will. Findest du überall im Netz, auch als PDF.

Und generell ein dickes Fell, da sich die Mitarbeiter der Zulassungstelle erst mal garantiert dumm stellen. Auf sein Recht pochen muss man schon. Aber vielleicht sagen sie auch gar nichts und halten einen für bekloppt.


Was ich noch nicht weiss: Wie sich die Zulassungstelle mit der TÜV Plakette verhält. Denn eigentlich bleibt die Yama TÜV frei. Das werden die aber sicherlich nicht peilen. Da ein Neufahrzeug wird man die 2 Jahre erhalten. In 2 Jahren muss man dann eben zum TÜV oder schraubt wieder das Mopedzeichen ran... Oder fährt ohne Plakette - was man dann dürfte. Aber wie oft die Freundlichen einen dann anhalten dürfte klar sein.
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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von mrmomba am Sa 14 Apr 2012, 23:58

also mich haben sie 5 monate nach meinen tüv-verzug nur einmal angehalten, da war ich aber just 2 tage zuvor da Smile
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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von wavelow am So 15 Apr 2012, 00:46

Die Sache mit der Doppelversicherung klappt evtl. doch nicht, da auch die Mopedversicherungen von der Versicherungsgesellschaft ans KBA gemeldet werden. Damit würden dort zwei Haftpflichtversicherungen auf eine Fahrgestellnummer laufen. Was normalerweise in D nicht möglich ist. (normalerweise ;-) )

Auf der anderen Seite gibt es jedes Jahr hunderte doppelt versicherte KFZ wenn die Halter wegen einem günstigeren Angebot nämlich wechseln und die Kündigung des alten Vertrages nicht geklappt hat. Da meldet sich niemand bei den Haltern. Es sind die Halter selber die das irgendwann merken. Strafbar ist das auch nicht - nur teurer ;-)
Gekündigt werden kann dann nur der neuere Vertrag, der alte läuft weiter.
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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von cthulhu am So 15 Apr 2012, 17:04

naja das mit den doppelversicherung find ich nicht so prickelnd...

gehts nicht auch nur mit einer?
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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von wavelow am So 15 Apr 2012, 17:50

Ja geht nur mit einer. Aber bisher immer nur im Tarif "Leichtkraftrad bis 125ccm gedrosselt bis max. 80 km/h" Und genau dieser Tarif ist der teuerste Motorradtarif überhaupt (dank unseren jugendlichen Heizern): über 530 Euro im Jahr bei SF 0.

Ein Tarif darüber (also über 80 km/h) kostet das Gleiche dann nur noch 60 bis 80 Euro im Jahr. Aber da fällt die Yama eben nicht rein.

Es muß sich also jetzt eine Gesellschaft finden, die einen Tarif bis Leichtkraftrad bis max. 45 km/h anbietet und dabei preislich im Rahmen der Mopedschildversicherungen bleibt.
Das ist Neuland also muß man bohren, nerven, nachfragen, überzeugen, argumentieren usw...
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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von Daxtuning am Di 17 Apr 2012, 08:56

wavelow schrieb:



Habe eben mal geschaut. Versicherungskosten jährlich Haftpflicht bei SF 0 (Motorrad SF = 100%):


49 ccm / 2kW / bis max. 45 km/h: € 65,- (Mokick, kleines Schild)
51 ccm / 2 kW / bis max. 80 km/h: € 530,- (Leichtkraftrad gedrosselt)
125 ccm / 2 kW / über max. 80 km/h: € 83,- (Leichtkraftrad ungedrosselt)
126ccm / 12kW / km/h unrelevant: 62,- (Motorrad)


Alles ein und die selbe Gesellschaft! Wobei die drei unteren mit jedem Jahr immer billiger werden wegen den SF Klassen.

Was sich dank der EU-Richtlinie und trotz stärksten Widerstands
deutscher Verkehrsexperten zum Positiven verändert hat:
Die generelle
Geschwindigkeitsbeschränkung für Leichtkrafträder, die von 16- und
17-jährigen Inhabern des Führerscheins A1 gefahren werden, fällt weg.

Statt mit maximal 80 km/h dürfen sie künftig so schnell fahren, wie es
Tempobeschränkungen und Streckenverhältnisse erlauben und die bis zu 11
kW/15 PS starken 125er laufen.

Welchen Einfluss das auf die kommenden Versicherungstarife haben wird, lässt sich leicht erahnen.

Werde mal schauen, ob sich die Yamasakis nicht auch auf 160ccm umtragen lassen.

Admin edit: Doppelposts sind nicht gestattet! Bitte selbstständig die EDIT Funktion zum editieren der vorhandenen Beiträge benutzen!:\\



wavelow schrieb:Ja geht nur mit einer. Aber bisher immer nur im Tarif "Leichtkraftrad bis 125ccm gedrosselt bis max. 80 km/h" Und genau dieser Tarif ist der teuerste Motorradtarif überhaupt (dank unseren jugendlichen Heizern): über 530 Euro im Jahr bei SF 0.

Ein Tarif darüber (also über 80 km/h) kostet das Gleiche dann nur noch 60 bis 80 Euro im Jahr. Aber da fällt die Yama eben nicht rein.

Es muß sich also jetzt eine Gesellschaft finden, die einen Tarif bis Leichtkraftrad bis max. 45 km/h anbietet und dabei preislich im Rahmen der Mopedschildversicherungen bleibt.
Das ist Neuland also muß man bohren, nerven, nachfragen, überzeugen, argumentieren usw...

Das doppelt Versichern ist verboten, doppelt teuer und aus meiner Sicht auch unsinnig.

Normale 50ccm Bikes mit mehr als 50 km/h in den Papieren gab es früher schonmal,
dafür wurden größere Kennzeichen auf die 50er angemeldet.
Es war unter anderem die alte 4rer DAX 50ccm, serienmäßig leistungsoffen, sprich 70 km/h an den Papieren.

Gemacht wird das bei der 50er also folgendermaßen:

Gehe auf www.Huk24.de,
wähle Fahrzeugversicherung Honda DAX ST 70 aus, ist in der Tabelle leicht zu finden.
Rahmennummer entsprechend dem eigenem Fahrzeug und Daten entsprechend einpflegen.
Wenn ihr bitte unter "Kunden Werben" geworben von BarryHuk24 eingebt, macht ihr mir eine kleine Freude.

Nach weniger als 24 Stunden erhaltet Ihr per Mail den Versicherungsschlüssel,
mit diesem, dem Personalausweis, den bisherigen Fahrzeugpapieren und dem Kaufvertrag bzw. der unterzeichneten Originalrechnung auf zum Kraftverkehrsamt.
Idealerweise vorher einen Termin besorgt und/oder schon das gewünschte Kennzeichen aussuchen und Reservieren.

Einige Leute benutzen in Ballungszentren auch einen Zulassungsdienst, in diesem Falle allerdings den Beauftragten über seine genaue Aufgabe in Kenntnis setzen.

Einige Tage nach der Zulassung erhaltet Ihr einen Onlinezugang für den neuen Account bei der Huk 24.
Die Schadensfreiheitsrabatte für kommende Fahrzeuge laufen jetzt bereits.

Hier bitte die Ebene Geänderte Daten verwenden und die Versicherungsgesellschaft über die geänderten Fahrzeugdaten in Kenntnis setzen, ähnlich wie bei einer technischen Leistungsänderung durch §21 Vollabnahme.

Nach Übernahme des neuen Datensatzes ist dann alles ganz regulär, wie es sich gehört.

Denke, das ist für viele Leute wirklich eine gute Sache.

Bedanke mich auch nochmals bei den Leuten, die mich unter der Kennung BarryHuk24 als werbendes Mitglied eintragen.

Diese Versicherungsform ist übrigends auch für alle anderen 125er Bikes chinesischer Hersteller so zu machen, deren Fahrzeugschlüsselnummern von keinem Versicherungsvertreter zu finden sind oder in keiner Tabelle einzutragen sind.
Bei meinen eigenen Fahrzeugen auch stets eine praktikable Lösung.
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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von wavelow am Di 17 Apr 2012, 11:02

Das ist ein neuer interessanter Weg Barry... Sorum habe ich noch gar nicht gedacht. Bislang habe ich nämlich noch keine einzige Versicherung gefunden in der ich überhaupt 50ccm angeben konnte.

Selbst die HUK selber hat mir verwirrt geschrieben, dass mein Plan leider nicht möglich wäre.


Also nochmal für mich zum Verständnis:

Ich versichere eine Honda DAX ST 70. Gebe aber Fahrgestellnummer und andere abgefragte Daten von meiner Yamasaki ein.
Nach der Zulassung ändere ich online "meine Fehler" und alles ist perfekt und legal.
Und ich kann auch den Hersteller nachträglich ändern und die zugelassene Endgeschwindigkeit?

Frage 1 dazu: Was erfährt die Zulassungsstelle über die eVB Nummer an Daten? Wenn da dann Honda steht, gibts ja schon den ersten Hänger oder nicht? Oder wird nur Fahrgestellnummer und meine persönlichen Daten per eVB übermittelt?
Ich weiss z.B. daß die Zulassungstellen zickig werden wenn z.B. was an den persönlichen Daten nicht mit denen im Perso übereinstimmt... Dann darf man hier bei uns gleich wieder gehen.


Frage 2:
Wenn ich die Daten nachträglich ändere müsste sich doch auch der Versicherungsbeitrag wieder verändern?


Edit:
Habe eben bei HUK24 die Dax ST 70 ausgewählt. Dort steht 70ccm. Kann ich das auch später verändern auf 50ccm? Und der Hammer: Die kleine Dax kostet nur 56 Euro im Jahr. Und das bei 125% SF 0. Das ist bei allen Maschinen so wo man als Hubraum "beliebig" eingibt und die echte Leistung angibt. Bei der HUK24 ist das möglich :-) Damit wäre dieser Weg sogar billiger als ein Mopedkennzeichen.

Zicken die nicht rum, wenn man anschliessend den Typ dort ändert? Denn da geht immer ein Popup Fenster auf, daß sie leider kein Angebot unterbreiten können wenn man sein Krad nicht in deren Liste findet.
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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von Daxtuning am Di 17 Apr 2012, 16:26

Huk Allgemeine, Huk Beamte und Huk 24 sind drei verschiedene zweige, die wenig miteinander zu tun haben.
Nur bei der Huk24 ist das soweit ich weiß direkt machbar.

Ja, du hast prinipiell alles richtig verstanden.

Vollkommen korrekt, du kannst deine Datensätze nach der Anmeldung direkt ändern.

Habe das bei meinen ST-160 Skyteam Fahrzeugen ebenso gemacht.

Gekommen bin ich auf das Ganze durch Zufall, da ich diese anfangs benannte ST70 über Vollabnahme auf 160ccm eingetragen habe und parallel eine originale ST-160 von Skyteam angemeldet habe.

Alle Datensätze entsprechen nun aktuell meinen Fahrzeugen und ich bin sehr zufrieden.
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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von cthulhu am Di 17 Apr 2012, 16:34

und das soll dan auch genau so mit 50er funktionieren?

gibts da im schadensfall keine probleme?
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Re: Wer möchte an seiner Yamasaki ein großes Nummernschild haben?

Beitrag von wavelow am Di 17 Apr 2012, 17:11

Wenn die Daten entsprechend angepasst wurden, gibts keine Probleme. Dann müssen sie.

Hmm. Du hast aber auf 160ccm geändert gell? Das Problem ist auf 50ccm herunter zu ändern.
Und Yamasaki haben die überhaupt nicht in ihren Listen...

Wie sieht denn das Änderungsformular aus bei der HUK24? Sind das Auswahlfenster? Oder kann ich frei formulierten Text eingeben?

Na wie auch immer, ich probier das einfach mal aus. Abmelden kann ich sie immer noch im Zweifelsfall und wieder mit Mopedschild fahren (oder halt doppelt versichern).

Illegal ist eine Doppelversicherung nämlich nicht. Juristisch ist eine Doppelversicherung nicht möglich aber auch nichts Strafbares.
Denn im Herbst kommt dieses Phänomen ständig vor, wenn tausende Autofahrer ihre Autos bei anderen Gesellschaften versichern wollen. Die alte Versicherung behauptet dann gerne mal die Kündigung wäre nicht eingetroffen... Bis dahin merkt das niemand, auch nicht das KBA dem ist das auch egal. Die Autofahrer müssen erst selber merken, daß sie doppelt zahlen. In dem Falle muss die neuere Versicherung vom Vertrag zurücktreten. Tritt bis dahin ein Schaden ein, müssen die Versicher entweder teilen oder ebenfalls die ältere Vers. ist dran.


Was ich auch bald als Vorteil sehe bei dieser Methode: Man kann auf die neuen Wechselkennzeichen umsteigen und so mehrere Kisten gleichzeitig horten und nach Lust und Laune die fahren auf die man grad Lust hat. Zahlt aber nur einmal Versicherung.
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