Die Yamasaki aus der Kiste - Out of the Box Bericht - Montagebericht

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Elektrocheck, Licht, Blinker, Hupe, Fernlicht, Anlasser, Cockpitbeleuchtung

Beitrag von wavelow am Mi 16 Mai 2012, 00:01

Erwachet - der erste Elektrocheck

Der Kabelbaum an der Yama ist endlich fertig. Endlich, endlich, endlich. Das mache ich so schnell nicht noch mal. Also eben mal testweise die Batterie eingesetzt und Zündung auf ON. Bingo Laughing

Erste Herzschläge:

Die blöden LEDs nehme ich wieder raus. Die beleuchten nur einen kleinen Punkt der Skala, das sieht ziemlich bescheiden aus.

Es funktionierte alles auf Anhieb - bis auf die Blinker die zunächst nicht wollten. Das lag am Blinkrelais in dem wohl die Kontakte geklebt haben. Einmal kurz auf die Erde geworfen das Ding, dann gingen auch die Blinker wie sie sollten.
Bei dem was ich alles an Kabeln aus der neuen Yama raus und wieder reingestopft habe, waren am Ende dann doch ein bisschen Zweifel geblieben. Was machen wenn was nicht funktioniert, wo anfangen zu suchen?
Es hat sich ausgezahlt das Ganze langsam und sinnig anzugehen, notfalls Kabelfarben auf den Zettel zu schreiben usw. Ein Glück.

Sämtliche elektrischen Komponenten funktionieren. Anlasser, Beleuchtung, Hupe usw.

Enttäuscht bin ich von den LEDs im Cockpit. Die bestrahlen nur einen Teil der Skalen und das sieht sehr bescheiden aus. Die fliegen wieder raus. Auch die Blinkerkontrollleuchte mit einer LED auszustatten war eine dumme Idee: Da die Blinkanlage umpolt, je nach Blinkseite, polt sie auch die Kontrollleuchte um. Die LED blinkt also nur auf einer Seite. Auch wieder raus und klassisches Birnchen wieder rein.

Die Ganganzeige funktioniert ebenfalls tadellos auch wenn ich nur bis zum 3. Gang hochschalten kann. Ich hoffe mal, das liegt am nicht laufenden Motor.

Der kleine Spaßvogel Blinkgeber:

Das ist der kleine Übeltäter der zwar Saft am Anschluß hatte aber der nicht losblinken wollte. Der Blinkgeber der Yama. Pure Gewalt
half die Kontakte im Innern zu lösen. Einmal auf die Erde werfen und nun tut er's. Daß man immer erst böse werden muß.


Genug für Heute. Morgen Nachmittag geht's weiter. Einige "Kleinigkeiten" sind ja noch geplant:

Das 13er Ritzel ist noch auf dem Weg und sollte wohl morgen eintrudeln. Die Alarmbox muss ihren endgültigen Platz in der Maschine noch einnehmen und angeklemmt werden. Und dann kann es ans komplettieren der Yama gehen: Auspuff ran, Tank wieder rauf, Verkleidungen, Cockpit wieder zuschrauben, Scheinwerfer montieren und die immer noch herumbaumelnde Scheibenbremsanlage kann wieder montiert werden - warte da eigentlich noch auf die deutschen Lucas Bremsbeläge von Onkel Louis. Auch der Schlüsselschalter für die Alarmanlage und die dazu passende Blink LED im Heckbereich soll noch ran (vorne blinkt es ja bereits im Cockpit wenn Alarm scharf)
Dann liegen hier noch neue, dickere und bessere Benzinschläuche mitsamt Benzinfilter. Die müssen natürlich auch noch ran und ersetzen dann die Wabbelgummischläuche aus China.

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Re: Die Yamasaki aus der Kiste - Out of the Box Bericht - Montagebericht

Beitrag von Gast am Mi 16 Mai 2012, 08:28

hat dein Rahmen auch Löcher ??? Da steh dann gerne Wasser drin.
Nimm mal die Heckverkleidung ab und guck mal nach, die 9ner hat leider 4 stück.

lala

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Interlude

Beitrag von wavelow am Mi 16 Mai 2012, 08:36

Good mornin' life! sunny
Heute morgen lacht die Sonne und der Himmel ist blau. Wäre schönes Wetter zum Bike fahren. Wäre!


Ist nur noch nicht ganz so weit:

Bereit für die kommenden Aufgaben und viele Jahre Stromfluß: Prov. befestigtes Cockpit und der Scheinwerfer mit seinen neuen Japansteckern

Heute ist auch mal wieder ein wenig Geldverdienen angesagt, so daß es erst später weiter gehen kann. Und morgen ist Vatertag, was meist bedeutet, daß die lieben Freunde am Abend (und wohl auch morgen) auch noch was von einem haben wollen. Zum Glück bounce Denn die kamen etwas kurz in den letzten Tagen. So ist das, wenn die neue Liebe bei einem einzieht Very Happy Man hat ja nur noch Augen für die kleine China Lady.

Da sonst nichts passiert ist seit dem letzten Post, habe ich noch mal überlegt was alles so an der Kleinen verändert ist bevor sie das erste Mal losrollt:

- Deutsches Markenöl im Motor, natürlich vollsynthetisch
- ebenfalls in der Teleskopgabel deutsches Gabelöl
- Bremsflüssigkeit auch durch Markenware ersetzt
- beide Reifen erneuert durch Gummis vom Heidenauer Reifenwerk
- Peek Steuerketten Spannknopf von Mr. Daxtunung Barry Fischer eingebaut
- D.I.D. Heavy Duty Antriebskette liegt nun auf dem Kettenkranz
- 13er Ritzel am Motor anstelle des serienmässigen 12er um Motor zu schonen
- NGK Iridium Zündkerze nahm den Platz der China Torch Kerze ein
- NGK Zündkerzenstecker montiert
- Benzinleitungen nach DIN 73379 installiert, besser, dicker, stabiler
- serienmässigen im Tank befindlichen Benzinfilter ausgebaut
- Neuen Mini-Benzinfilter in den neuen Benzinschlauch eingesetzt
- Neuen Benzinablaufschlauch montiert
- Bremsbeläge von Lucas ersetzen die China Beläge an der Scheibenbremse
- Sämtliche Chinaflachstecker gegen Japanstecker ausgewechselt, an einigen Stellen direkt verlötet
- Kompletten Kabelbaum überarbeitet, besser isoliert, neu verlegt und besser befestigt
- 2 wetterfeste KFZ Sicherungshalter mit Flachstecksicherungen anstelle der einen originalen runden Glassicherung
- Handywarnung aus dem Cockpit entfernt. An dessen Stelle nun Anzeige für Alarmanlage und Dual CDI Anzeige
- Alarmanlage installiert
- Dual CDI System (beide frühverstellend)
- Funk Empfänger und Handsender für "Alarmanlage"
- Schlüsselschalter für Alarmanlage montiert inkl. "blinkender" roter Warn LED am Heck und Cockpit
- Aus optischen Gründen Unterbodenschutzfarbe unters vordere Schutzblech aufgebracht
- Blinkgeber 100% wasserdicht umgestaltet



Daneben noch unendlich viele Kleinigkeiten wie sämtliche Schrauben auf korrekte Drehmomente anzuziehen und teilweise gegen bessere zu ersetzen. Alle Bowdenzüge demontiert, gründlichst geölt und wieder montiert. Rostschutzmassnahmen am Rahmen erledigt. Und noch tausend Sachen die ich vergessen habe.

Alles in allem eine beträchtliche Sammlung geworden. Am Sonntag sollte noch der Tank beschichtet werden, da ich dann sowieso eine Woche weg bin und das Zeug so lange braucht zum austrocknen. Leider fehlt mir noch das geeignete Entrostungsmittel, da die Sache auf dem nackten Blech nicht halten wird. Wird wohl verschoben - eben aus dem Grund, daß man mind. 5 Tage Wartezeit einkalkulieren muß.
Und einen anderen Kickstarterhebel muß ich noch auftreiben. Der Original steht einfach zu weit ab, egal wie man den auch anbaut.


@Lala: Löcher im Rahmen habe ich noch nicht entdeckt. Am Heck muß mal nachsehen. Danke für den Hinweis.

Mehr dann später wieder....


Zuletzt von wavelow am Mi 13 Jun 2012, 06:17 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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Re: Die Yamasaki aus der Kiste - Out of the Box Bericht - Montagebericht

Beitrag von Carisma84 am Mi 16 Mai 2012, 09:36

Wenn du deine Tachoeinheit wieder zusammenbaust, dann leg in die Rille wo die zusammen kommen ein schmales Gummi oder so rein. Hab ich auch gemacht, denn die beiden schwarzen Hälften vibrieren gerne aneinander... Wink
Ich denke mal solche Kleinigkeiten wären ärgerlich wenn alles perfekt ist bei der ersten fahrt außer son nerviges Geräusch...

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Re: Die Yamasaki aus der Kiste - Out of the Box Bericht - Montagebericht

Beitrag von asse am Mi 16 Mai 2012, 13:58

Ich liebe dieses Tagebuch :-).

Wenn Du die Wartungen später auch noch so schön beschrieben und bebildert festhälst ... packst Du schliesslich alles auf ein Buch oder eine CD und verkaufst das Ding als Bestseller :-).

VG ...
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Cockpitbeleuchtung, Birnen, Standlicht, T10, Sockel, Glühbirnen

Beitrag von wavelow am Mi 16 Mai 2012, 21:57

dann leg in die Rille wo die zusammen kommen ein schmales Gummi oder so rein.
Joa... Sehr gute Idee. Vielen Dank Carisma für den Tipp, das machen wir doch dann so cheers



und verkaufst das Ding als Bestseller
Wenn dann noch die Verkaufszahlen von Yamasaki's und Zipp's in Deutschland steigen weiss ich ja gar nicht mehr wohin mit dem Geld jocolor


Back to classics lights:


Teures Blisterpack mit den "neuen alten" Birnchen

In meiner Euphorie nun alles auf schicke LED Birnchen umgerüstet zu haben, sind die Original Birnchen alle zu vorschnell entsorgt worden. Reumütig also heute wieder die klassischen Beleuchtungskörper eingekauft. Die leuchten den Tacho und Co. einfach schöner aus. Für's Standlicht hatte ich ebenfalls eine LED besorgt, allerdings aus Versehen in blau. Sah geil aus aber das fände die Rennleitung bestimmt auch und ich wäre damit aufgefallen wie ein landendes Raumschiff auf dem Alexanderplatz.


Nachtdesign:


Die Blisterpackbirnchen an ihrem neuen Arbeitsplatz. So gefällt's.

Scrabble:

Ein bisschen Buchstabensuppe mit Chrombuchstaben. Genau die richtige Beschäftigung zum runterkommen.


Da der (Arbeits)tag heute länger dauerte als geplant und die müden Knochen heute einfach keine Lust mehr haben, wird heute mal nichts an der roten Lady gemacht. Ist ja schliesslich Vatertag morgen und sie soll gleich wissen wo der Hammer hängt. In diesem Sinne: Prost!


Zuletzt von wavelow am Do 17 Mai 2012, 01:13 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Die Yamasaki aus der Kiste - Out of the Box Bericht - Montagebericht

Beitrag von Gast am Do 17 Mai 2012, 01:08

- Dual CDI System (beide frühverstellend)---geschrieben oben von:wavelow!!!

welche 45er frühverstellende hast du wo gekauft???
war das die,wo ich damals einen ebay link gegeben hatte ???
wenn nein,wie sind die aussenmaße von deiner???

ALPINA

PS:die---???--
http://www.ebay.de/itm/Honda-Monkey-Dax-Jincheng-CDI-normal-fruhverstellend-/150725607338?pt=Motorrad_Kraftradteile&hash=item2317f23faa


Zuletzt von Alpina am Do 17 Mai 2012, 01:38 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Die Yamasaki aus der Kiste - Out of the Box Bericht - Montagebericht

Beitrag von wavelow am Do 17 Mai 2012, 01:19

war das die,wo ich damals einen ebay link gegeben hatte ???

Jo. Genau die war das. Und nun sag nicht, die taugt nix. Die ist nämlich schon in der Black Box versenkt.
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Re: Die Yamasaki aus der Kiste - Out of the Box Bericht - Montagebericht

Beitrag von Gast am Do 17 Mai 2012, 01:33

nein,alles gut!!! Very Happy
ich dachte du hast eine andere genommen!!!
hatte nur gesehen,das du die gleiche offene wie ich sie habe,---Racing!!!
von der anderen war nie ein bild zu sehen!!!

ALPINA

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Unterbodenschutz, Schutzblech, Unterbodenbeschichtung, Steinschlag, Batterie, Batteriefach

Beitrag von wavelow am Do 17 Mai 2012, 01:45

Puh Cool Dachte schon.

Eagerly awaited Black-Box:

Dort warten sie schon: Die Kabel für die Black-Box. Komplett in den Original Kabelbaum integriert. Die Arbeit die in den paar Strippen
steckt mag man gar nicht glauben. Habe es selber nicht geglaubt. Nun aber sieht es aus als wenn es schon immer so sein sollte.
Noch baumeln die beiden unbekannten Originalstecker da herum. Da niemand weiß wofür sie sind, werden sie nun entfernt.


Die Yama läuft natürlich auch weiterhin ohne die Box wenn es sein muss. Dazu muss lediglich eine bestimmte Brücke gesteckt werden. Da es ja eine Alarmanlage mit Wegfahrsperre ist, kann ich schlecht öffentlich zeigen wo die sitzt und was, wie gebrückt werden muss. Sonst wäre ja alles für die Katz gewesen. Ein potentieller Dieb wird jedenfalls seine Freude mit der Elektrik dieser Special 8B Edition haben Twisted Evil


Der nervige Blinkgeber ärgert mich allerdings immer noch. Wenn der ein paar Stunden nichts zu tun hatte, funktioniert er meistens nicht. Erst nach einigen beherzten Schlägen auf den Hinterkopf kommt er seiner Arbeit nach. Ich glaube, den muß ich auswechseln wenn ich nicht irgendwann an einer Kreuzung ohne Blinkzeichen stehen will.


Vorderes Schutzblech:

Immer wenn ich dachte: "so nun hab ich es bald", fiel mir wieder was Neues ein. So nervte mich irgendwie die ganze Zeit das von innen weisse vordere Schutzblech. Die ganze Yama ist rot-schwarz-chromsilber und vorne ständig dieses hässliche Weisse dazwischen. Auch wenn es Richtung Rad zeigt, man sieht es ständig und das auch noch von allen Seiten. Wirkte ähnlich wie ein schlecht lackierter Revellbausatz: Sieht einfach nach Plastik aus, passt nicht und musste geändert werden. Oder wie es Dieter Bohlen sagen würde: "Eyyyy! Das doch totale S.c.h.e.i.s.s.e wie das aussieht. Echt, voll Kagge."

Da ich sowieso ein Blechteil beim einbauen vergessen hatte, musste das Vorderrad eh nochmal raus. Die Gelegenheit passte und ich nahm mich des Schutzbleches also an. Und die Sache dauerte auch keine 20 Minuten - wenn man die Trocknungszeit nicht mit rechnet:

Schwarz auf Weiß:


Das sind die Zutaten: Isolierband, Aceton, Unterbodenschutzfarbe und Pinsel. Zunächst mit Isoband abgeklebt. Das geht einfach und schnell da die kleine Kante auch noch schwarz werden sollte. Da reicht es das Band einfach mit ein bisschen Überstand draufzukleben. Dann die Innenseite des Schutzblechs (wieso heisst es eigentlich "Blech"?) mit Aceton gereinigt und fettfrei gemacht.


Nun einfach einen kräftigen "Blubb" der schwarzen Pampe ins Schutzblech kippen und anschliessend mit dem Pinsel so gleichmässig wie möglich verteilen. Was ich natürlich vergessen hatte: Handschuhe anzuziehen, das Zeug klebt an den Fingern, schlimmer als Pattex mit der alten Rezeptur. Rechts das Blechteil das unter das Schutzblech gehört und ich natürlich vergessen hatte zu montieren. Beim Zusammenbau kommt es nun natürlich mit rein.

In meiner naiven Theorie und meinem Amateurschrauber Halbwissen habe ich mich für Unterbodenschutzfarbe entschieden. Weil ich davon ausgehe, dass das Zeug einigermassen flexibel bleibt und nicht gleich abplatzt, Steinschlag dem Kram recht wenig anhaben kann und weil eine Riesenbüchse wenig Geld kostet. Ich habe vielleicht 2% des Inhalts verbraucht. Wie auch immer: Mir gefällt es nun viel besser, das Auge bleibt nicht mehr an dem weißen Plastik hängen - und darum ging es letztlich ja nur. Nun hoffe ich, daß das klebrige Zeug nicht 4 Tage zum Trocknen benötigt.


Ausgepolstert - Das Batteriefach

Manchmal hat einkaufen mit Frauen ja was inspierendes. Ich begleitete eine gute Freundin in den Baumarkt. Es ging um Gardinenstangen. Nun gehören Gardinenstangen zu den Dingen in meinen Leben die mich in etwa so anmachen wie alkoholfreies Bier auf einer Silvesterparty. Aber was tut man nicht alles und so studierte ich etwas gelangweilit die Regale des Baumarkts (Abteilung Fenster und Türen)... Viel Spannendes gabs da nicht zu sehen bis ich am Ständer der Firma Tesa angelangt war: "Aaahhhhh.......! Was haben wir denn da?" Tesa Moll Band.... mit der "E-Profilierung" wie der Hersteller stolz auf der Packung verkündete. "Hmmm... schön weich und knuffig und dann noch die E-Profilierung. Toll."... Gekauft!


Wieder ein deutsches Produkt erster Güte, das in die Yama wandert: Softig weiches Tesadichtband mit dem sagenhaften E-Profil. Das E-Profil ist eigentlich für diesen Zweck nicht so wichtig.
Aber was man hat, das hat man. Batteriefach entfettet, Streifen rein und fertig.


Passt, wackelt und hat Luft! Die neue Batteriepolsterung:

Nun hat sie es weich und gemütlich die Batterie. Vorteil ist, daß die Werksbatterie nun besser ins Fach passt, nicht mehr verrutschen
kann und die Vorteile des "E-profilierten Tesaprodukts" auch noch nutzen kann: ein wenig stoßabsorbierend und ein ganz klein
bisschen sogar wärmeisolierend. Achja: Und Klappergeräusche sollten auch eliminiert sein.


Achso: Meine Freundin hat ihre Wunschgardinenstangen übrigens gefunden. Ganz ohne meine Hilfe! Wink


Zuletzt von wavelow am Do 17 Mai 2012, 13:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Blinkgeber, Blinkrelais, Blinker, Blinkelektronik

Beitrag von wavelow am Do 17 Mai 2012, 13:13

Die Geschichte vom Blinkgeber

Es war einmal ein kleiner Blinkgeber aus dem Reich der Mitte der seinen Herrn gar arg ärgerte. Er war unzuverlässig, arbeitete nur wann er wollte und auch sonst war er ein eher unscheinbarer Geselle.... Leider hatte der kleine Zwerg eine wichtige Aufgabe im Yamasaki Königreich zu erfüllen. So geschah es, daß sein wütender Herr den kleinen nicht blinken wollenden Kobold seiner Heimat entriss und ihm sein schwarzes Gewand öffnete:


Blinkgeberplatine mit kalten Lötstellen. Neu verlötet und Bauteile sowie Gehäusedeckel in Ballistol Seal Filmspray ertränkt. Nun garantiert wasserdicht bis 1000 Meter Tauchtiefe.

Und da wusste der Herr warum der Kleine bisher so ein Taugenichts war: Er hatte den Fluch der kalten Lötstellen in sich. Ein böser chinesischer Fluch der sich gerne mal verbreitet und den man austreiben muß. Prinzessin Lötzinn und Prinz Ballistol von Seal nahmen sich der kleinen, verfluchten Seele des Blinkgebers an. Sie löteteten und sprühten mit so viel Kampfgeist vor sich hin, dass es nur so zischte und ein erbärmlicher Gestank das Schloß des Herrn einnebelte. Aber am Ende hat das Gute gesiegt und der kleine Blinkgeber blinkt nun, daß es eine wahre Freude ist. Und wenn er nicht gestorben ist, dann blinkt er heute noch...

Und, Ey isch schwör':
Ich habe dieses nervige kleine Mistding nun dermaßen mit dem Ballistol Seal Zeug eingenässt, daß ich den Blinkgeber zur Demonstration unter Wasser arbeiten lasse um sicher zu gehen, daß der nie wieder rumzickt. Ich vertraue Ballistol. Wer's nicht glaubt: Hier ein garantiert ungeschnittenes Beweisvideo:

Wassertest Blinkgeber



Und bei der Gelegenheit und weil ich es noch gar nicht erwähnt habe:
Ich habe sämtliche Steckverbindungen (und viele blanke Schrauben) am Bike mit Ballistol Seal Filmspray eingenebelt. Und alle Stellen wo Kabel in irgendwelchen Öffnungen oder Ritzen verschwinden. Auch an den Lenkerarmaturen z.B. wo klitzekleine Steckerchen sitzen und der Feuchtigkeit da gerne Einlaß gewähren.
Diese Mittelchen ist eine Wucht und verklebt wirklich effektiv jeden Weg für's Wasser. Dabei lässt sich der trockene Film aber trotzdem jederzeit wieder lösen wenn man möchte. Kann man einfach spurenlos wieder abziehen. Nur Wasser ist ja doof, kann das nicht und muss daher draußen bleiben.
Ich hoffe mir mit der Maßnahme später irgendwann viel Ärger zu ersparen. Denn Feuchtigkeitsprobleme in der Elektrik sind mit die nervigsten Sachen die es gibt bei der Fehlersuche.


Zuletzt von wavelow am Do 17 Mai 2012, 22:03 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Re: Die Yamasaki aus der Kiste - Out of the Box Bericht - Montagebericht

Beitrag von Gast am Do 17 Mai 2012, 15:25

Quote!!!
Und, Ey isch schwör': Ich habe dieses nervige kleine Mistding nun dermaßen mit dem Ballistol Seal Zeug eingenässt, daß ich den Blinkgeber nachher unter Wasser arbeiten lasse um sicher zu gehen, daß der nie wieder rumzickt. Wer's nicht glaubt: Bilder von der Tauch-Aktion werden folgen!

Man,ich hau mich weg!!!- Very Happy Very Happy----er läßt das teil baden!!!-- lol!

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Ps:habe noch ein tipp für dich!!!--wenn du später den tank mal wieder verbaust,dann lege eine breite gummidichtung mit ca.3-4 mm zwischen rahmen und tankverschraubung in der höhe der vorderen sitzbank!!!

hier noch mal den link von damals:<<<<<<<<<

http://www.yamasaki-forum.com/t348-yamasaki-50-8b-rasselt

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Auspuff, Dichtung, Auspuffdichtung, Auspuffflanschdichtung, Vergaser, Vergaserflansch, Flanschdichtung

Beitrag von wavelow am Do 17 Mai 2012, 16:31

dann lege eine breite gummidichtung mit ca.3-4 mm zwischen rahmen und tankverschraubung in der höhe der vorderen sitzbank!!!

Haste mal ein Bild wo genau du meinst? Unter der Schraube ist schon ein Gummi... Rechts und links davon am Rahmen oder wo? Mach ich doch. Dankeschön für den Hinweis! Very Happy (Edit: Alles klar, hab deinen Link übersehen!)


Da iss die Tür!

Auspuffmontage leicht gemacht

Da das geschundene Bastlerherz auch endlich mal wieder sowas wie Fortschritte sehen will, kommt nun der Auspuff an die Reihe. Das schöne Stück macht ja doch einen beträchtlichen Teil der Optik aus. Also ran damit!
Das Teil ist erstaunlich passgenau gewesen, da gabs nichts zu mosern. Passt wie 'ne Eins.

Die versammelten Beteiligten: Auspuff, Dichtung, Muttern, Scheiben und Kupferpaste. Kurze Passprobe mit der Dichtung und dann schön die Coppermantsche draufschmieren. Sollte sich so alles auch
nach langen Heizperioden durch Wind und Wetter später immer wieder lösen lassen.



Schön sinnig und vor allem gleichmässig festziehen. Hintere Befestigungsschraube auch noch eben festgemacht und: Et Voilà! Die Tüte hängt. Chrome de la Chrome vom Feinsten.



Frische Luft muß in den Kasten

Vergaserflanschdichtung dichter als dicht machen

Da ich ja eh grad in der Ecke zu tun hatte, habe ich mir noch diese schwarze Plastikflanschdichtung am Vergaser vorgeknöpft. Da die ja schon bei einigen für Störungen durch Nebenluft gesorgt hatte, war sie mir den kurzen Blick natürlich wert. Nicht grad ideal die Konstruktion. Ziemlich harter Kunststoff mit Gummiringdichtung inside. Einmal zu kräftig angezogen macht es garantiert KNACK. Wenn es das nicht auch einfach so mal macht.
Vorsorglich habe ich das Teil dann auch mal behandelt.


Zwischen Vergaser und Flansch sieht man die schwarze "Dichtung" der Yama. Ich habe die mit dem giftgrünen Dichtmittel von Herrn Würth beschmiert, welches sich natürlich auch wieder demontieren
lässt aber bis dahin eigentlich ziemlich gut Flächen abdichtet. Erinnert ein wenig an Slime dem schmierigen Kinderspielzeug aus Kindheitstagen. Beidseitig aufgetragen und Dichtung wieder montiert.
Wenn es da noch zieht, dann weiss ich auch nicht mehr weiter.
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Zündfunke, Zündung, Zündkerze, Kerze, Funke

Beitrag von wavelow am Do 17 Mai 2012, 16:43

The first start is the deepest
Das erste Mal

Da Belohnungen, die man auch sehen und spüren kann, ganz toll sind und die Motivation ja nicht den Bach runtergehen darf, nun noch ein weiterer Test. Und zwar der Entscheidende überhaupt: Zündet die neue Yama nach all der Elektrikbastelei überhaupt? Alle anderen elektrischen Komponenten sind ja bereits auf Herz und Nieren geprüft und für gut befunden worden. Nur eines eben nicht: Die Zündanlage - das Herz der Maschine.

Ich schwöre, daß ich hier nichts gefaked habe sondern Ihr hier genau das Gleiche seht wie ich auch: Den wirklich aller-allerersten Zündversuch der jungfräulichen Chinalady. Und weil das so ein besonderer Moment ist, habe ich mir sogar etwas Mühe gegeben und diesmal ein Video davon erstellt:




Nun ist Zeit für 'ne Zigarre und ein Glas mit guten Whiskey!


Achja: Hier noch der versprochene Wassertest mit dem überarbeiteten Blinkgeber:


Zuletzt von wavelow am Fr 18 Mai 2012, 10:42 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Silikon, Dichtmittel, Rostschutz, abdichten, Heck, Heckverkleidung, Schlüsselschalter,

Beitrag von wavelow am Do 17 Mai 2012, 19:17

Alle Mann am Heck
Letzte Rostschutzmassnahmen und mal durchs Schlüsselloch geschaut

Der einzige Abschnitt an der Yama an dem ich noch nicht geschraubt habe ist die Heckpartie. Das geht natürlich nicht, also auch hier mal alle Planken runtergerissen. Und dann der Lady mal wortwörtlich in den Allerwertesten geschaut. Das war gut so, denn auch dort sind noch hier und da kleine Roststellchen am Rahmen gewesen die sofort bekämpft wurden.
Dann kam Silikon ins Spiel - in Fachkreisen auch gerne Pfuscherpaste genannt. Das ist hier aber egal, der Zweck heiligt die Mittel. Die Kabeldurchführungen für Rücklicht und Blinker wurden sorgfältig abgedichtet und die offenstehenden Rohrenden des Rahmens verschlossen. Belüftet werden die Rohre von der anderen Seite noch genug.


Heckpartie

Da liegt er, der schöne Hintern der Chinalady mitsamt ihrem Alu C-Bow . Drunter siehts dann ja immer bei allen Ladies gleich aus. Auf dem rechten Bild sieht man die Enden des Rohrahmens mit offenen Endstück. So günstig verbaut, daß Wasser dort schön hineingedrückt werden kann. Ich glaube diese Löcher meinte Lalasaki.


Ordentlich abgespritzt: Die Heckpartie der Yama. Nicht sehr hübsch aber die Kabeldurchführungen sind nun wasserdicht - und sehen tut's ja niemand an dieser Stelle. Da geht Funktion vor Form.
Und schliesslich der fertig montierte Schlüsselschalter der Alarmanlage mit der "Finger weg" Warn LED. Die Stelle habe ich gewählt weil man dort auch nicht herankommt sollte jemand Böses die Sitzbank abnehmen.


Schliesslich erfolgte noch an das anbrutzeln der Kabel und verlegen der selben vom Schlüsselschalter und LED. Die Kabel sind in einer Schicht von Silikon verlegt um es dem Langfinger so schwer wie möglich zu machen die erschütterungsfrei anzurühren.
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Re: Die Yamasaki aus der Kiste - Out of the Box Bericht - Montagebericht

Beitrag von Gast am Do 17 Mai 2012, 19:51

dein bade-tauch-gang ist gesperrt ???
bist du da ohne hose mit reingesprungen ???--- Very Happy -oder was ist da los???

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Re: Die Yamasaki aus der Kiste - Out of the Box Bericht - Montagebericht

Beitrag von Yamasakidriver am Do 17 Mai 2012, 20:13

super story verfolge sie jeden tag un bin immer wieder erstaun was ich du mit deiner yamasaki machts Wink Very Happy


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Re: Die Yamasaki aus der Kiste - Out of the Box Bericht - Montagebericht

Beitrag von Gast am Do 17 Mai 2012, 20:16

Jo die Löcher mein ich, die 9ner hat noch zwei mehr :/
Das vordere Schutzblech hast du mit der "schwarzen Pampe" verschlimbessert, so schön sieht das nicht aus, Schutz mag ja schön sein aber Optik ...
Der Bade-tauch-gang hat wohl mukke die GEMA Pflichtig ist .... oder ist es doch ZENSUR ???

lala

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Tank, Benzinhahn, Benzinfilter, Benzinschlauch, Tankpad, Benzin

Beitrag von wavelow am Do 17 Mai 2012, 22:31

Nix Zensur. Jedenfalls nicht von mir. Ich hatte Yellow Submarine von den Beatles drunter gelegt weil's so schön passte. Daher wurde es in einigen Ländern blockiert u.a. auch in unserem. Macht keinen so wirklichen Spaß mehr die Youtube Geschichte.... Aber OK, dann eben mit Mucke der örtlichen Kapelle - Das Video mit dem Wassertest ist also wieder on, nur mit neuen Soundtrack.

@ Lala: Das Schutzblech ist wieder dran. Fotos mache ich morgen bei Tageslicht. Sieht nicht so schlimm aus wie Du vielleicht meinst. Man soll ja nicht von oben reinschauen. Aber Geduld, morgen wirste sehen, daß die Sache doch ganz sauber ausschaut.


Tank:
Es wird wieder aufgesattelt

Es geht in die Zielgerade! Der Tank kann wieder drauf. Schlagartig sieht die Yama wieder aus wie ein echtes Motorrad. Was das Ding doch ausmacht. Am Tank sind nur winzige Kleinigkeiten zu verbessern. Den integrierten Benzinfilter habe ich rausgeschmissen weil ein Wechsel so ja nur bei komplett leeren Tank möglich ist. Von einer optischen Kontrollmöglichkeit wollen wir gar nicht erst reden.
Dafür ist natürlich ein alternativer Filter ganz klassisch zwischen die Schlauchleitung geklemmt worden. Sieht schick aus und man kann jederzeit sehen was Ambach ist.


Ausgebauter Benzinhahn mit serienmässig integrierten Benzinfilter. Das Ding kann man einfach abziehen. PTFE Dichtpaste und wieder ran den Hahn. Fertig ist die Laube. Und vor allem: Dicht.



Benzinhahn vorsichtig festdrehen, mit Gefühl und so. Hier sieht man den neuen wesentlich stabileren Benzinschlauch mit neuen Filter. (Das baumelnde Hupenkabel wird noch schön gemacht)
Und ganz rechts ebenfalls neu: Der Benzinablaufschlauch aus dem selben stabileren Material.



Tankpad und Spannkopf:


Tankpad ist zu hoch, vorläufig beschnitten. Ganz rechts: Der ehemalige Steuerkettenspannkopf an seiner neuen Arbeitsstelle dem Tacho.

Sticker in Lack:
Leider sind auch alle Aufkleber auf dem Tank ab Werk in Klarlack gehüllt. Entfernen unmöglich. Jedenfalls nicht ohne alles neu lackieren zu lassen. Muß man also mit leben bis man sich wirklich entschliesst die Yama komplett neu zu lackieren.

Den Tankdeckel habe ich dann auch noch etwas gepflegt: Ballistol an Scharnier und ans Gummi um das Ding geschmeidig für den teuren Zapfsäulensaft zu machen. 5 Liter Superbenzin stehen schon in der Garage bereit. Wenn ich richtig gut drauf bin, starte ich den Boliden nachher mal im Wohnzimmer. Auspuff natürlich nach draussen Smile Ganz kaputt bin ich dann doch noch nicht.

Morgen früh ist die Yama dann definitiv einsatzbereit. Scheibenremse baumelt noch, das ist schnell gemacht. Scheinwerfer muß noch zu und das Cockpit muß ebenfalls noch verschlossen werden.
Bis dahin müsste auch das silikonisierte Heckteil mit dem Schlüsselschalter getrocknet sein und kann angeschraubt werden. Das war es dann.



Das Schmankerl des Tages


Bei meiner Yama fehlte ja der Tageskilometer Rückstellknopf. Dreimal dürft Ihr raten was ich nun dafür verwendet habe: Den ausgebauten Steuerkettenspannknopf aus dem Motor Very Happy Da dort ja Barry's Peek Teil nun seine Arbeit verrichtet, muß der alte Knopf nun eben den Tacho zurückstellen. Man soll ja nichts verkommen lassen!


Zuletzt von wavelow am Do 17 Mai 2012, 23:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Die Yamasaki aus der Kiste - Out of the Box Bericht - Montagebericht

Beitrag von mrmomba am Do 17 Mai 2012, 22:58

Hey,
bevor du raus färhst, nimm dir nochmal den Auspuff vor. Der ist Miserabel Lackiert, das hält nicht lange.
Mach es wie der Benutzer atddorf, der hat den Auspuff genommen, abgeschliffen, zinkspray drauf und komplett neu lackiert! Aber dieses Tagebuch liest sich echt super, ich bin echt SEHR FROH, dass dieser Kymco-Spacken dir NICHT die Tür aufgemacht hast Smile.
Ich denke, du hast dann schon noch mal die Hälfte, des Kaufpreises in deinen Verbesserungen reingesteckt.
Wann kommst du Vorbei? Very Happy
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Auspuff, Auspufflack, Holzofenfarbe, Grill, Grillfarbe, Holzofenlack, Auspufffarbe, Farbe

Beitrag von wavelow am Do 17 Mai 2012, 23:17

Mach es wie der Benutzer atddorf, der hat den Auspuff genommen, abgeschliffen, zinkspray drauf und komplett neu lackiert!

Du wirst lachen. Aber das steht noch in meinem Pflichtenheft. Das kommt noch. Aber da ich genau damit schon so meine Erfahrungen bei meinem anderen Bike gemacht habe, mach ich es nicht mit Zinkspray! Den Fehler habe ich einmal gemacht und nie wieder: Zinkspray verträgt sich partout nicht mit anderen Farben. Das Zeug platzt dann so wieder ab wenn es heiß wird. Ich habe danach 2 Tage nur den Auspuff abgeschliffen wie ein Blöder und alles nochmal machen dürfen.

Beim zweiten Mal habe ich dann folgendes ausprobiert:


plasti-kote Holzofen Farbe aus den Staaten. Gibt's in vielen Baumärkten.

Damit habe ich allerbeste Erfahrungen gemacht. Das Zeug wird nach dem Auftragen nicht richtig trocken (das muss so sein), man hat dann ein Zeitfenster von 3 bis 6 Stunden in der man die Mühle mind. eine halbe bis eine Stunde heißfahren muss.
Sprich: Auspuff ab, lackieren mit dem Zeug, ein bis drei Stunden warten und vorsichtig wieder den Auspuff montieren. Dann sofort losfahren und mind. eine Stunde Speed geben, schön heiss muß er werden.
Man zieht dann ca. eine halbe Stunde eine Qualmwolke hinter sich her aber auch das ist normal. Ein Autofahrer hatte mich an der Ampel freundlicherweise sogar auf meinen brennenden Motor aufmerksam gemacht Very Happy

Danach ist ist die Farbe regelrecht eingebrannt und bombenfest. Kann das nur empfehlen, haut wirklich hin. Die Amis lackieren damit ihre Grill's im Garten und wenn denen etwas heilig ist, dann deren Grill.
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Re: Die Yamasaki aus der Kiste - Out of the Box Bericht - Montagebericht

Beitrag von mrmomba am Do 17 Mai 2012, 23:45

Hey, das klingt gut, nenne mir mal bitte den Preis und vor allem WO du es her hast, ebay hats nicht mal drin!
Weil, .. ich besitze ein ami-grill .. Very Happy Very Happy und der hat schon vieeeß ROST angesetzt...
Wenn das alleine reicht, ist das wunderbar! einmal mit der Drahtbürste rüber und neu lacken und festbrennen!
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Spiegel, Rückspiegel, Endmontage

Beitrag von wavelow am Fr 18 Mai 2012, 09:08

Guten Morgen.

Den plasti-kote "Auspufflack" habe ich in einem Baumarkt gekauft. Leider weiß ich nicht mehr in welchem, ist schon eine Weile her. Könnte OBI gewesen sein aber ich weiß es echt nicht mehr. Ansonsten Bauhaus, Hornbach oder Max Bahr. In anderen Märkten war ich schon länger nicht mehr. Kann man aber auch im Netz bestellen. Teuer war es nicht, ich glaube knapp 10 Euro die Büchse.


Spieglein, Spieglein an der Wand

Welche Yama ist die Schönste im ganzen Land?

Während der Morgenkaffee durch die Kaffeemaschine blubberte, habe ich schon mal die beiden Rückspiegel an die Yama geschraubt. Ein untrügliches Zeichen dafür, daß die Aktion wirklich langsam dem Ende zugeht. Aber schon beim anschrauben wusste ich, daß ich heute wieder die netten Mädels bei Louis besuchen muß: Der eine Spiegel labbert in seinem Kugelgelenk herum und hält sich selbst nicht in der Geraden.

Rücksicht mit Knickohr:


Verchromtes Dünnblech: Rückspiegel aus dem Hause Yamasaki der sich leider nicht von alleine gerade halten kann

Ich könnte einen Gewährleistungsfall davon machen und den Händler ärgern. Aber da bekomme ich höchstens wieder das gleiche Modell. Und ganz ehrlich: Die Spiegel sehen optisch schwerer und wuchtiger aus als sie tatsächlich sind. In Wahrheit scheinen sie aus dünnem Vogeltrittblech zu bestehen mit ein wenig Kunststoff. Und ein User warnte mich bereits vor schnellen Flugrostbefall dieser Rücksichtinstrumente.

Also gleich weg damit, darauf kommt's nun auch nicht mehr an bei dem was ich schon alles aus der originalen Yama herausoperiert habe. So habe ich wieder einen Grund den guten Louis Kaffee zu kosten und ein wenig mit "echten" Mopedfahrern zu fachsimpeln.
Die Spiegelanschlüsse bestehen aus M10 Anschlußgewinden, beide Rechtsgewinde. Was mir sagt, daß zumindest dieser Part nicht von Yamaha kopiert wurde. Denn die haben ja bekanntlich auf einer Seite - warum auch immer - ein Linksgewinde in der Spiegelaufnahme.

Übrigens: Chinesische Roller haben links auch ein Linksgewinde aber in M8! Damit kann man die Leute hinter'm Ersatzteiltresen ganz schön ins grübeln bringen habe ich seinerzeit bemerkt Laughing



Auf geht's Buam! Endspurt! Pack'ma's!
In meiner kleinen Manufaktur geht's heute um die Komplettierung der Yama

Kennt Ihr das: Man denkt man ist gleich mit der Arbeit fertig, hat aber geflissentlich die vielen liegengebliebenen Kleinigkeiten im Hirn immer schön verdrängt. Eben weil es "nur" Kleinigkeiten sind. "Ach das mach ich später" denkt man dann. Die ganzen "mach ich später" Dinge habe ich nun vor mir. Einige waren schnell erledigt aber bei anderen überlege ich noch den besten Weg. Zum Beispiel simple Dinge wie den Batterüberlaufschlauch. Wo verlegen und wo befestigen? Sehen will ich den von außen nicht, sonst denkt man noch ich habe ein Aquarium hinter dem Seitdendeckel versteckt. Vielleicht stecke ich den Rest vom neuen Benzinschlauf drauf, der sieht zumindest cooler aus als dieser durchsichtige Kathederschlauch.

Endmontage und Kleinvieharbeiten:

Keine Kabeladern mehr zwischen Zündschloß und Cockpit zu sehen. Cockpitdeckel und Scheinwerfer wieder an ihrem Platz. Ein "Füllbild" mit einer Aufnahme des Tanks.


Überlaufschlauch der Batterie muss noch geschickt verlegt werden. Schutzblech evtl. irgendwann noch kürzen. Fehlende Ventilkappe hinten. Ist bei der Reifenwechselaktion verschütt gegangen

Dazu kommt ständig der Gedanke: "Wann kommt eigentlich mal der Paketdienst?" Mein 13er Ritzel ist nämlich immer noch nicht da. Und ich könnte schwören: Ochse ich die Yama erst auf die Straße, kommt eine Minute später Doug Heffernan mit seinem IPS Transporter und dem neuen Ritzel um die Ecke. Dann habe ich die Kette natürlich schon fett mit Kettenfett getränkt und darf dann da noch mal ran.
Das gleiche Spiel mit den Lucas Bremsbelägen: In dem Moment wo ich die Werks-Chinabeläge wieder fertig eingebaut habe, kommt die SMS von den Louis Damen, daß die neuen Bremsbeläge da sind. Es ist immer so.


Alarm, Alarm!

Test der "Finger weg" LEDs an Front und Heck

Da die Black-Box mit der Alarmanlage noch nicht eingebaut ist, musste ich die Funktion erst einmal mit simpler Bordspannung und fliegenden Drähten testen. Ein Glück, daß ich mir sowas wie einen Schaltplan aufgemalt hatte, sonst hätte ich nicht mehr gewusst welche der vielen Adern eigentlich für was gewesen waren. Die Tests wurden bestanden, Schlüsselschalter und LEDs funktionieren. Naja, eine nicht so richtig. Die blinkt nicht deutlich, die pulst mehr aber sieht aus als wäre das so gewollt Very Happy Entweder hat die LED eine Macke oder aber das Silikonbad in dem sie hängt ist noch nicht völlig durchgetrocknet.


Wasserdichtes Blinkheck:

Damit das Wasser nicht unter dem C-Bow unter die Sitzbank läuft, hilft ein wenig Silikon. Ebenso an der Nahtstelle ganz hinten. So läuft es nicht ins Rücklicht, sondern dahinter herunter. Und immer
sparsam, denn die Verkleidung muß ja evtl. auch mal wieder herunter. Der Leuchtdiodentest der Alarmanlage hinten wurde ebenfalls erfolgreich bestanden



Gleichzeitig blinkt es auch vorne im Cockpit wie geplant. Das Telefonhörersymbol hatte ich zunächst etwas abgekratzt. Aber ein Tupfer Aceton reichte schon um die Beschriftung von den
"Gläsern" sofort zu entfernen. Also Vorsicht! Nur da Aceton hintupfen wo es auch weg soll.


Vorne alles so wie es soll: Es blinkt bedrohlich aus dem Cockpit. Lediglich die zweite LED scheint nicht zu arbeiten. Die steckt im gleichen Lämpchenschacht aber rührt sich nicht. Es war ja die Originale ehemalige Handy LED von Yamasaki. Insofern wundert mich es nicht unbedingt wenn die nicht gehen sollte. Da muß ich irgendwann noch mal ran (siehe oben: "mach ich später")
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Ritzel, Kette, Kettenrad, Übersetzung

Beitrag von wavelow am Fr 18 Mai 2012, 13:42

Ritzel Ratzel
Das neue 13er Ritzel ist angekommen

Manchmal gibt es Tage da klappt alles wie am Schnürchen. Heute scheint so einer zu sein. Das 13er Ritzel von Happy Motorparts ist angekommen. Auch sehr nett verpackt wie ich finde. Da hier einige davon berichteten, daß der Motor mit dem 13er ruhiger läuft, sich die Gänge angenehmer ausfahren lassen, spendiere ich das meiner Yama natürlich auch. Gerade noch rechtzeitig bevor ich das Kettenfett eingesetzt hätte.

Und die Versicherung hat auch genau passend nach Plan das Kennzeichen zugeschickt. Ab heute ist das Baby also auch versichert und darf damit offiziell in die weite Welt hinaus. Und aller guten Dinge sind bekanntlich drei: Louis schickte eine SMS, daß die Lucas Bremsbeläge abholbereit sind.

Eben kam Post:


Das neue Ritzel von Happy Motorparts wurde mitsamt Gummibärchen ausgeliefert. Und das frische Kennzeichen ist nun auch da.


Ritzelproblem! I need help!


???

Provisorisch mal eben so festgemacht... Oben bei ca. 11 Uhr sieht man das bereits zerkratzte Motorgehäuse ab Werk

Problem:
Wie soll dieses mitgelieferte Blechteil da ran? Das passt weder vorne, hinten noch als erstes oder letztes drauf. Es soll wohl das runterrutschen des Ritzels nach vorne verhindern. Aber dahin kann es bei geschlossenem Deckel ja eh nicht weil dort schon so eine Sicherung mit eingegossen wurde. Und wo soll ich da die Schrauben lassen? Die knallen doch gegen den Deckel in dem der motoreigene "Runterrutschschutz" schon drin ist.
Es lässt sich auch nicht vorne am Ritzel richtig befestigen, da ich ja den Federing mit Scheibe auch noch dahinter habe. Hmmm.....?!?!

Ebenfalls merkwürdig:
Das neue Ritzel lässt sich weiter nach hinten schieben als das alte obwohl sie gleich dick sind. Da kann ja nur was an der Aufnahme anders sein. Entweder hier hat heute jemand einen schlauen Tipp für mich, sonst lege ich da eine Scheibe zwischen. Denn das alte Ritzel bzw. die Kette hat schon den Motorkasten angekratzt - und die Karre ist noch nicht mal einen Meter gefahren!

Gut im übrigen mal reingeschaut zu haben: Der Federring der das Ritzel halten soll, war schon ab Werk verbogen, ausgelutscht und baumelte da nur noch so auf der Achse herum. Die Federringzange war nur für's Foto nötig.
Kann ich erstmal ein paar Federringe besorgen fahren, die Größe habe ich nicht in meiner Sammlung.

Also Leudde: Hier brauch ich nun echt mal fachmännischen Rat von Euch!

In der Zwischenzeit besuche ich die Louis Girls und besorge Kleinigkeiten wie Federringe, Spiegel und meine neuen Lucas Bremsbeläge. Na das klappt ja heute.


Ritzel Aus- und (hoffentlich) Einbau:


Zwei kleine Hutmuttern halten die Abdeckung des Ritzels. Blöd: Die Sozius-Fußrastenanlage muß ab sonst kriegt man den Deckel bei der 8B nicht runter.


Eine Kupferscheibe und ein Federring sind alles was das Ritzel hält. Ab Werk war der Federring allerdings schon hinüber. Das neue Ritzel mal probeweise draufgesteckt (rechtes Bild)


Unten neu und oben alt: Die beiden Ritzel übereinander gelegt. Gut zu sehen: Die Beschädigung am Motorgehäuse auf 9 bis 1 Uhr Position. Neues Ritzel provisorisch mal befestigt auf dem letzten Bild.


Zuletzt von wavelow am Fr 18 Mai 2012, 16:07 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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Re: Die Yamasaki aus der Kiste - Out of the Box Bericht - Montagebericht

Beitrag von Outrider am Fr 18 Mai 2012, 14:19

Die guten Gummibärchen immer dabei, finde ich gut.^^
Na dann mal viel Spaß.

MfG Outrider
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Re: Die Yamasaki aus der Kiste - Out of the Box Bericht - Montagebericht

Beitrag von mrmomba am Fr 18 Mai 2012, 19:18

.
Auf dem Foto ist zumindest gut zu erkennen, dass das neue Ritzel konisch ausgefräst wurde! Vielleicht hast du es ( geht das ) Mit der konischen Seite aufgesteckt. Vielleicht musst du gerade diese seite "sehen" können bei montierung! so dass da auch wieder der Sicherungsring drauf passt ??ß
( wobei ich denke, dass du da schon selber drauf gekommen bist. just my 2 cents )
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Re: Die Yamasaki aus der Kiste - Out of the Box Bericht - Montagebericht

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